Karen Witemeyer Sturz ins Glück

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Inhaltsangabe zu „Sturz ins Glück“ von Karen Witemeyer

Adelaide Proctor träumt von der großen Liebe. Doch als sie bei der Jagd nach einem Ehemann jämmerlich auf die Nase fällt, beschließt sie ihre romantischen Jungmädchenträume hinter sich zu lassen. Kurzerhand bewirbt sie sich um eine Stelle als Gouvernante auf einer Schaffarm in Texas. Gideon Westcott hat sein privilegiertes Leben in England aufgegeben, weil er davon träumte, sich einen Namen in der amerikanischen Wollindustrie zu machen. Niemals hätte er gedacht, dass er eines Tages allein mit einem Kind dastehen könnte. Noch dazu mit einem, das seit dem Tod seiner Mutter kein Wort spricht. Die unkonventionelle Art seiner neuen Gouvernante sieht er zugleich mit Besorgnis und mit Faszination. Aber wenn er sich eines nicht leisten kann, dann ist das Ablenkung. Egal, wie reizvoll sie auch sein mag.

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  • Humorvolle und lebendige Story

    Sturz ins Glück

    pallas

    08. March 2014 um 12:17

    Dieses Buch der Schriftstellerin hat mir noch besser als das erste gefallen. Adalaide die auf die Schaffarm des adeligen Gideon Westcott kommt, sich um seine Pflegetochter Isabell kümmert ist bezaubernd und einfühlsam beschrieben. Voller Überraschungen, Lebendigkeit und Esprit. Einfach ein sonniges Buch für alle die diese Art von Büchern mögen. Man wird schnell alle Personen des Haushalts ins Herz schließen. Auch der Glaube kommt nicht zu kurz, jedoch die Autorin versucht dadurch niemanden zu bekehren.

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  • Gouvernante trifft auf adligen Schafzüchter

    Sturz ins Glück

    Smilla507

    14. October 2013 um 15:32

    Adelaide: junge Lehrerin, verträumt, tollpatschig, lesewütig und voller Ideologien hat alles aufgegeben. Ihr Leben in der Stadt Cisco, wo sie eine gute Stelle als Lehrerin hatte. Doch dann begegnete sie Henry Belcher, einem fahrenden Buchhändler. Sie verliebte sich sofort in ihn und hoffte auf einen Heiratsantrag - der leider nie kam. In der Hoffnung, Henry überraschen zu können, kündigt Adelaide ihre Stelle und zieht nach Fort Worth. Doch die Begegnung mit Henry verläuft ganz anders, als sie es sich erhofft hat und nun steht sie da - ohne Arbeit und ohne Wohnung. Da fällt ihr Blick zufällig auf eine Stellenausschreibung. Gideon Westcott sucht für seine adoptierte Tochter eine Hauslehrerin. Gemeinsam mit 2 anderen Bewerberinnen macht sich Adelaide auf den Weg zur einsam gelegenen Schaffarm und kann den englischen Gentlemen überzeugen. Alles läuft gut, Adelaide erobert das Herz der stummen Isabelle im Sturm. Als Adelaide das Tagebuch von Isabelles verstorbener Mutter findet, wird ihr klar, dass Isabelle in Gefahr ist. Können sie und Gideon das Mädchen beschützen? Karen Witemeyers Romane stehen für Wilder Westen, Liebe, eine Prise Humor und Leben nach Gottes Plan. Dies war das 3. Buch der Autorin, das ich gelesen habe und auch wenn ich es anfangs gut fand, weil mir Adelaide mit ihrer Tollpatschigkeit und Lesewut als Protagonistin gefiel, war ich ab der Hälfte des Buches gelangweilt. Ich hatte kurz vorher bereits „Kann es wirklich Liebe sein“ von derselben Autorin gelesen und deshalb kam mir vieles schon bekannt vor, d.h. Karen Witemeyer hat beim Schreiben ihr „Schema“ und dadurch wird es halt irgendwann langweilig. Gideon als adliger Schafzüchter war mir auch sympathisch und Isabelle, das stumme Adoptivkind, war auch ein liebenswertes Mädchen. Insgesamt war mir alles etwas zu brav. Auch wenn es sich um einen christlichen Roman handelt, hätte es doch ab und zu ein paar Ausreißer geben dürfen. :) Es gab zwar wieder den Bösewicht, der für Gefahr sorgte, aber das hat mich leider auch nicht mehr vom Hocker gerissen. Wilde Schiesserei am Ende – ja, das hatten wir doch schon mal...? Ich will dieses Buch gar nicht schlecht machen! Es hat auf jeden Fall seinen eigenen Charme und ist absolut lesenswert. Nur sollte man vielleicht nicht – so, wie ich – Romane dieser Autorin zu dicht hintereinander lesen. ;) Zum Entspannen gut geeignet!

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  • solide, aber keine große Leseüberraschung

    Sturz ins Glück

    vienna

    solide, aber keine große Leseüberraschung das Cover Es hätte ein romantisches Cover werden können. Die Veranda dieses weißen Holzhauses, auf dem die Dame beschwingt in ihrem Buch schmökert, ist eine meiner Zukunftsvisionen. Okay, das Haus bleibt meiner Fantasie überlassen. Aber wer kennt diese Art von Häusern nicht aus zahlreichen Western oder amerikanischen Serien, umgeben von nichts als Natur. Der nächste Nachbar mehrere Kilometer entfernt. Eine Farm halt. Ein Träumchen. Die Dame hingegen wirkt ins Bild hineinretuschiert. Das Cover erhält durch sie einen biederen und kitschigen Anstrich. In der Summe wirkt es derart hausbacken, daß es mir wieder gefällt. die Story Die Waise Adelaide Proctor ist auf der Suche nach der großen Liebe. Nach der Enttäuschung mit Henry, für den sie ihre Anstellung als Lehrerin aufgegeben hat und in eine andere Stadt gezogen ist, nimmt sie in ihrem Kummer überstürzt eine Anstellung als Gouvernante auf einer Schaffarm in Texas an. Das ihr anvertraute Mündel des Farmbesitzers Gideon Westcott entpuppt sich als ein Mädchen, das nach dem Tod ihrer Eltern nicht mehr spricht und das Lachen verlernt hat. Mit ihrer unkonventionellen Art erobert Adelaide das Herz der kleinen Bella. Adelaide verliebt sich nicht nur in Bella, sondern auch in dessen Ziehvater Gideon. Wird sich ihr Traum von der großen Liebe erfüllen, obwohl Adelaide nicht standesgemäß ist? Und welche Gefahr geht von Reginald Petchey aus, der im Verdacht steht seinen Bruder und dessen Frau, Bellas Eltern, umgebracht zu haben, um an das Vermögen der Familie zu gelangen? das Fazit Es fehlt vieles. Spannung, Raffinesse, Mehrdimensionalität und Überraschungseffekt. Die Story hält, was das Cover verspricht. Das spießige und kreuzbrave Erscheinungsbild spiegelt den Schreibstil und den Inhalt der Geschichte perfekt wieder. So zuckrigsüß, daß die Finger an den Seiten kleben bleiben wollen. So harmlos und vorhersehbar, daß ich neben dem Lesen des Buchs durchaus noch das Bad hätte putzen, die Küche aufräumen und die Betten machen können. Aber eines gelingt dem Roman. Er versetzt mich in meine Kindheit zurück. In eine Zeit, in der ich noch sorglos "die Waltons" im Fernsehen verfolgte. Das Buch verkörpert das, was das Herz manchmal einfach braucht. Das Gefühl, daß am Ende alles gut wird. Die Liebe siegt. Standesdünkel werden überwunden. Der Feind wird vernichtet. Die Verletzungen heilen. Auch das seelische Trauma des stets liebenswerten Kindes nimmt schnell eine positive Wendung. Happy End auf ganzer Linie. Hollywood kann kommen. Es ist ein Roman mit christlichen Botschaften. An herbstlichen Abenden mit Decke und Tee eine Herz und Seele erwärmende Story, die aber nicht lange nachzuhallen vermag. 3 Sterne...

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    • 2
  • Herzerwärmend

    Sturz ins Glück

    LEXI

    01. April 2013 um 00:59

    Adelaide Proctor, eine Waise aus der Kleinstadt Cisco in Texas, verlor ihre Mutter Anna infolge einer Fehlgeburt, als sie 2 Jahre alt war. Das hübsche junge Mädchen mit dem dicken, dunkelbraunen Haar und den lebhaften braunen Augen wuchs in der liebevollen Obhut ihres Vaters auf einer Rinderranch zu einem unerschrockenen, tüchtigen und lebensfrohen Mädchen heran. Als sie 16 Jahre alt war, starb jedoch auch er, und nach seinem plötzlichen Tod wurde Adelaide ihrer Tante Louise anvertraut, die sie für die Dauer von vier Jahren nach Boston schickte, um sich Bildung und gesellschaftliche Umgangsformen anzueignen. Die wunderschöne weiße Stute „Saba“, ein Geschenk ihres Vaters und zugleich das letzte Bindeglied zu ihm, begleitete Adelaide in ihr neues Leben, wo sie als Lehrerin in ihrer Heimatstadt ihre berufliche Erfüllung im Unterrichten von Kindern fand. Ihr komfortables Leben fand ein jähes Ende, als sie sich in den falschen Mann verliebte, ihre Stellung aufgab und ihm nach Fort Worth folgte, wo sie schockiert feststellen musste, dass seine Versprechungen ein Gespinst aus Lügen waren. Henry Belcher war keineswegs der unbedarfte, freie Mann, den er stets dargestellt hatte. Als es zu einem zufälligen Zusammentreffen im Hotel Clark House kam und sich herausstellte, dass ihn dabei nicht nur seine Ehefrau Caroline, sondern auch sein Sohn begleiteten, bewarb Adelaide sich überstürzt auf eine im Hotel aufliegende Stellenanzeige hin um eine Anstellung als Gouvernante in Menard County, Texas. Als die junge Frau schließlich auf der Schaffarm ihres zukünftigen Arbeitgebers, Gideon Westcott, eintraf, eroberte sie das Herz der ihr anvertrauten Fünfjährigen im Sturm. Isabella, die sich nach dem Tod ihrer Eltern immer mehr zurück zog und verstummte, fasst sofort Vertrauen zu Adelaide. Doch auch Gideon verspürt große Sympathie für die neue Gouvernante seines Mündels, und Adelaide erwärmt sich ihrerseits immer mehr für den adeligen Engländer, der innerhalb von zwei Jahren nicht nur die Schafzucht von Grund auf erlernt hatte, sondern durch seinen Fleiß eine Ranch aufgebaut und das Vertrauen und die Freundschaft der Menschen in seiner Umgebung gewonnen hatte. Das sich zart anbahnende Glück und die Erfolge Adelaides, die durch das schlimme Trauma stumm gewordene fünfjährige Isabella, zum Sprechen zu bringen, werden durch ein drohendes Unheil überschattet: Lord Petchey, der hoch verschuldete und zutiefst skrupellose Onkel des Kindes, will Isabella in seine Gewalt bringen und scheint sich von nichts und niemandem dabei abhalten zu lassen. Karen Witemeyer erzählt in ihrer Geschichte von einer sich zart anbahnenden, romantischen Liebe, bringt durch den Bösewicht Petchey Spannung ins Geschehen ein und bestückt ihren Plot mit einigen überaus sympathischen Charakteren. Erwähnenswert auch die Tatsache, dass es sich hierbei um eine „christliche Lektüre“ handelt, in der der Stellenwert des unerschütterlichen Glaubens an Gott, an die Gebete, an christliche Werte wie Menschlichkeit und Nächstenliebe hoch gehalten werden. Die Lektüre dieses Romans lässt einen wieder an das berühmte Licht der Hoffnung glauben, das auch in tiefster Verzweiflung und größter Not vorhanden ist, sei es noch so klein. Auch das schlimme Trauma der kleinen Isabella, die den gewaltsamen Tod ihres Vaters, und kurz darauf auch jenen ihrer Mutter, miterleben musste, stellt ein wichtiges Thema dieses Buches dar. Die Autorin zeigt auf, wie zerbrechlich Kinderseelen sind, und wie Liebe, Geduld und Zuwendung seelische Wunden zu heilen vermögen. „Sturz ins Glück“ ist zwar hinsichtlich bestimmter Passagen ein klein wenig klischeebehaftet, sorgt aber dennoch für ein Herz erwärmendes Leseerlebnis. Das Bild, das ich mir angesichts des Inhalts dieses Buches von Adelaide Proctor machte, konnte ich im Coverfoto leider nicht wieder erkennen. Das junge Mädchen auf dem Foto, das in gekünstelt wirkender Pose auf einer Veranda steht und eine Strähne ihres Haares in ihrer rechten Hand, und lesend in eine Bibel in ihrer linken Hand vertieft scheint, erinnert mich so gar nicht an die mutige, unerschrockene Adelaide, wie Karen Witemeyer sie mir nahe brachte. Einzig das sonnengelbe Kleid, das die Lieblingsfarbe und das Gemüt der Protagonistin widerspiegeln soll, passte zu jener Adelaide, die ich im Plot kennen lernen durfte.

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  • Leserunde zu "Sturz ins Glück" von Karen Witemeyer

    Sturz ins Glück

    Arwen10

    Heute möchte ich euch zusammen mit dem Francke Verlag zu einer weiteren Leserunde einladen. Wir lesen die Neuerscheinung "Sturz ins Glück" von Karen Witemeyer. Vielen Dank an dieser Stelle an den Francke Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare ! Sturz ins Glück von Karen Witemeyer Zum Inhalt: Adelaide Proctor träumt von der großen Liebe. Doch als sie bei der Jagd nach einem Ehemann jämmerlich auf die Nase fällt, beschließt sie ihre romantischen Jungmädchenträume hinter sich zu lassen. Kurzerhand bewirbt sie sich um eine Stelle als Gouvernante auf einer Schaffarm in Texas. Gideon Westcott hat sein privilegiertes Leben in England aufgegeben, weil er davon träumte, sich einen Namen in der amerikanischen Wollindustrie zu machen. Niemals hätte er gedacht, dass er eines Tages allein mit einem Kind dastehen könnte. Noch dazu mit einem, das seit dem Tod seiner Mutter kein Wort spricht. Die unkonventionelle Art seiner neuen Gouvernante sieht er zugleich mit Besorgnis und mit Faszination. Aber wenn er sich eines nicht leisten kann, dann ist das Ablenkung. Egal, wie reizvoll sie auch sein mag . Ich suche 5 Leser, die gerne das Buch in einer Leserunde lesen möchten. Bewerbt euch bitte bis zum 29. August, 12 Uhr, danach erfolgt die Auslosung der Gewinner. Vorraussetzung ist wie immer aktive und zeitnahe Beteiligung in der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Die Rezension soll auch möglichst weit verbreitet werden, auf Verkaufsplattformen, der Homepage des Verlages, Blogs usw. Die Leserunde beginnt, sobald die Gewinner ihr Buch erhalten haben. Viel Spass beim Lesen !

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    • 80
  • Rezension zu "Sturz ins Glück" von Karen Witemeyer

    Sturz ins Glück

    Anii-Chan

    17. September 2012 um 18:35

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Christlichen Roman, der in dem Jahr 1833 in Texas spielt. Mich hat die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite regelhaft gefesselt. Es ist eine wunderschöne Geschichte mit Liebe und Tragik. Auch für Leute die nicht an Gott glauben ist dieses Buch was. Also lasst euch nicht abstrecken davon das es sich um einen Christlichen Roman handelt. So zum Inhalt möchte ich nicht allzu viel sagen den das Wichtigste steht schon in der Kurzbeschreibung des Buches, des bist schwer bei diesem Buch nicht gleich das wichtigste zu verraten, ich möchte euch auch nicht die Spannung nehmen das Buch zu lesen.

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  • Rezension zu "Sturz ins Glück" von Karen Witemeyer

    Sturz ins Glück

    ina_kzeptabel

    06. September 2012 um 11:01

    "Hitze stieg Adelaide in die Wangen, doch sie hielt den Kopf hoch erhoben. Sie war noch nie stolzer gewesen, am Arm eines Mannes geführt zu werden. Gideon war gut aussehend und bezaubernd, rücksichtsvoll, aufmerksam und gütig - und britisch! All diese Jahre hatte sie mit Jane Austens Romanen gelebt und jetzt erlebte sie ihren eigenen. Was konnte großartiger sein als das?" (S. 131) Zur Story: Adelaide Proctor ist Lehrerin, sehr gläubig und auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Diese glaubt sie auch in Henry, einen reisenden Kaufmann, gefunden zu haben. Wild entschlossen ihm einen Heiratsantrag zu entlocken, reist sie ihm nach Fort Worth nach. Doch dort angekommen muss Adelaide feststellen, dass Henry bereits Frau und Kind hat. Adelaide ist tief bestürzt, hat sich doch alles aufgegeben um sich ihre Mädchenträume zu erfüllen! Doch sie lässt sich nicht so schnell unterkriegen und bewirbt sich kurzerhand als Privatlehrerin auf einer Farm außerhalb der Stadt. Diese Farm gehört Gideon Westcott, eigentlich ein alleinstehender Mann. Doch das Schicksal hat ihm eine Ziehtochter beschert. Auf der Überfahrt von England nach Amerika verstarb die Mutter des kleinen Mädchens und Gideon soll sich nun um sie kümmern. Doch leider stellt sich dies als wesentlich schwerer heraus, wie gedacht - seit dem Tod der Mutter spricht das Mädchen Isabella kein Wort mehr. Bereits beim ersten Zusammentreffen von Adelaide, Gideon und Isabella wird schnell klar: es scheint sich ein unsichtbares Band zwischen den dreien zu befinden. Doch das Schicksal meint es immer noch nicht gut mit ihnen, es stehen weitere Prüfungen bevor, die besonders Gideons und Adelaides Glauben in Frage stellen... Der Stil: Ganz im Sinne von Texas im Jahre 1883, orientiert sich der Roman an den sprachlichen Gepflogenheiten von damals. Dies verleit dem Buch einen gewissen Charme, der sehr zum positiven Lesefluss beiträgt. Mir fiel es nicht eine Sekunde lang schwer, mich in die entsprechenden Personen hinein zu versetzen. Karen Witemeyer hat dem Roman durch die liebenswerte aber auch tollpatschige Protagonistin eine Leichtigkeit verschafft, wodurch die Seiten nur so dahin geflogen sind. Anfangs scheint es eine reine Liebesgeschichte zu werden, ändert sich dies im Laufe jedoch und die Spannung steigt immer weiter. Die Kapitel sind meist recht kurz gehalten und knüpfen auch meist direkt aneinander an. Mal sieht man die Welt aus Adelaides Sicht und dann wieder aus Gideons, aber ohne dabei den Ich-Erzähler zu verwenden. Ein großes Lob dafür, ich habe bisher kaum ein Buch gelesen bei dem dies so gut umgesetzt worden ist. Mein Fazit: Ein wunderschön geschriebenes Buch, über eine Zeit mit der ich bisher nicht viel anfangen konnte. Doch Karen Witemeyer hat es geschafft, sowohl die verschiedenen Themen (u.a. Glaube, Liebe, Gesellschaft) sehr glaubwürdig darzustellen. Es gibt keine Ungereimtheiten oder offene Fragen wie es bei historischen Romanen durchaus schon mal vorkommen kann. Das gesamte Buch ist in sich geschlossen und auf jeden Fall eine Empfehlung!

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  • Rezension zu "Sturz ins Glück" von Karen Witemeyer

    Sturz ins Glück

    LaDragonia

    05. September 2012 um 15:57

    “Gott“, flüsterte Isabella endlich, „ich weiß, das du manchmal Ja und manchmal Nein sagst, aber diesmal musst du Ja sagen. Du musst Papa Gidyon gesund machen. Letztes Mal habe ich nur allein gebetet. Jetzt bete ich zusammen mit Miss Proctor. Also musst du zustimmen, weil wir zwei zu eins in der Überzahl sind. Amen.“ Zum Inhalt: Obwohl sie in Cisco eine ausgezeichnete Anstellung als Lehrerin hat träumt Adelaide Proctor auch von der ganz großen Liebe. Doch dann fällt sie bei ihrer Jagd nach einem Ehemann ganz gewaltig auf die Nase. Kurzerhand nimmt sie eine Stelle als Hauslehrerin auf einer Schaffarm in Texas an. . Auf der Schaffarm angekommen lernt sie ihre Schülerin Isabella kennen und deren Vater Gidyon Westcott kennen. Dieser kümmert sich seit dem Tod von Isabellas Mutter rührend um das Kind. Doch macht er sich auch große Sorgen um die Kleine, spricht sie doch seit dem Tod der Mutter kein Wort mehr. Aber vielleicht können ja die etwas unkonventionellen Methoden der neuen Hauslehrerin, Isabella wieder aus ihrem Schneckenhaus herauslocken, bevor sie sich gänzlich darin verkriecht. Und vielleicht bringt ihre aufgeweckte und fröhliche Art auch etwas Ablenkung in sein eigenes Leben, obwohl er sich die bei seiner ganzen Arbeit kaum leisten kann. . Meine Meinung: Wie viel Leid kann eine Kinderseele ertragen. Das war das erste woran ich denken musste als ich Isabella kennen lernen durfte. Wenn man ihrem Vater Gidyon Glauben schenkt, war Bella einmal ein fröhliches und aufgewecktes Kind. Doch nun, nach dem Tod der Mutter hat sich fast vollständig in sich zurückgezogen. Ich für meinen Teil habe regelrecht mit Gidyon gelitten, wenn er sich Gedanken um Bella machte. Aber genauso habe ich mit ihm angefangen zu hoffen, als sie das erste Mal lachte. . Dieser Roman ist so voller Gefühl geschrieben, das es einem einfach bei allen Protagonisten immer wieder so ging. Man weint und lacht mit ihnen. Die Geschichte ist mal unglaublich spannend und dann auch wieder ungeheuer romantisch und melancholisch, und bei diesen ganzen Gefühlen die auf einen als Leser einprasseln, hat man ständig das Gefühl, alles hautnah mit zu erleben. Vor allem da auch die Protagonisten niemals die Hoffnung aufgeben, sondern ist die Situation auch fast ausweglos immer noch einen neuen Funken Hoffnung aufbringen können. . Fazit: Sturz ins Glück ist wieder so ein Schmuckstückchen aus dem Francke Verlag, das man einfach nicht weglegen kann und mag, bevor man nicht die ganze Geschichte über die Protagonisten erfahren hat, und weiß alles kommt zu einem guten Ende. Ein Roman über die Liebe der Menschen, den Glauben zu Gott und die Hoffnung dass es auch in der dunkelsten Stunde immer irgendwo einen Lichtschein geben wird.

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  • Rezension zu "Sturz ins Glück" von Karen Witemeyer

    Sturz ins Glück

    Steffi153

    04. September 2012 um 15:51

    Eine wunderschöne Geschichte mit Liebe und Tragik im Jahre 1883, die es schwer gemacht hat, die Seiten des Nachts zuschlagen zu müssen oder der normalen Arbeit nachzugehen. Es fasziniert und reißt mit, sodass man völlig in dieser wunderbaren Welt versinkt, auch wenn nicht immer alles heiter ist. Aber auf Gott und den Zusammenhalt der Familie kann man vertrauen. Adelaide verlässt ihre Heimat Cisco, um ihrem Schwarm hinterherzureisen - doch sie wird enttäuscht und sucht daraufhin eine neue Arbeitsstelle, welche sie mit Gottes Beistand auch schnell findet. Auf einer Schaffarm bei Gideon Westcott, wo sie als Lehrerin seiner Pflegetochter Bella helfen soll, dass diese sowohl die Schulbildung genießt, als auch ihre Stimme wiederfindet, die sie seit dem Tod ihrer Mutter verloren hat. Doch nicht nur zur Tochter Isabelle wächst die Zuneigung, auch die zu Gideon, welcher von der frechen und lebensfrohen Art Addies angezogen fühlt. Wäre da nicht Onkel Reginald, der diese kleine heile Welt verdüstern möchte. Mit Zusammenhalt und Gottvertrauen erleben Adelaide, Gideon und Isabella spannende, schöne und tragische Zeiten, die einen in ihren Bann ziehen und alles um einen herum vergessen lassen. Das Buch hat mich gleich mit seinem Cover überzeugt. Eine Frau, die so sehr in ihre Lektüre vertieft ist, dass sie alles um sich herum vergisst. Und so geht es einem selbst, schon wenn man die erste Seite dieses Buches umgeschlagen hat. Protagonistin Adelaide ist eine sehr sympathische, wenn auch am Anfang etwas naive junge Frau, in die man sich sofort hineinversetzen kann und mit der man intensiv mitfühlt. Ihr neuer Arbeitgeber Gideon ist ebenfalls sehr sympathisch und überzeugt mit seinem freundlichen, herzlichen und dennoch direkten Charakter und gestaltet ihr Leben etwas spannender. Isabella ist ein trauriges kleines Mädchen, das es zum Glück schafft, wieder etwas Freude und Sonnenschein in ihr Leben zu bekommen, was man ihr auch von Herzen wünscht. Immer an ihrer Seite Gott, denn alle sind christlich und suchen des öfteren Rat und Hilfe in Gebeten und bei Gott. Doch auch wenn man selbst nicht so gläubig ist, stört dies die Handlung oder den Lesefluss nicht im Geringsten. Onkel Reginald taucht zuerst nur am Rande auf, ist aber gleich unsympathisch und bringt eine gewisse Düsternis mit ins Geschehen, sodass man gleich merkt, dass etwas nicht stimmt. Was genau, das erfährt man in diesem Buch und auch, wie es mit Gideon, Addie und Isabella weitergeht. Schafft es ihr Verhältnis zu wachsen, werden sie auch größere Hindernisse überstehen und wie werden sie mit Reginald fertig? Ich empfehle dieses Buch herzlich gerne weiter, ein richtiger Geheimtipp, und bin nachhaltig begeistert von seiner Geschichte und den dadurch rübergebrachten Gefühlen. Einfach schön und ich habe jetzt noch Gänsehaut.

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