Kari Ehrhardt Giraffen in Finnland

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Inhaltsangabe zu „Giraffen in Finnland“ von Kari Ehrhardt

Gefühlsduseleien sind nicht so Finns Sache. Sie hat genug damit zu tun, zwischen der WG ihres schriftstellernden Vaters - komplett mit Hund und erschreckend attraktivem „Bruder ehrenhalber“-, und der Wohnung ihrer Mutter - mit Urologen-Lebensabschnittpartner und Mr Spock-Riesenposter - ihren Platz zu finden. Und während sie damit beschäftigt ist, ihre zwei vollkommen gegensätzlichen Welten zusammenzuhalten, sich in der Schule nicht zu sehr mit den Zicken anzulegen und ihrem ersten festen Freund gerecht zu werden, verliebt sich ihre beste Freundin Collie in einem Internetportal. Was zunächst nach einer absurden Online-Beziehung aussieht, wird auch für Finn bald zur Feuerprobe ihrer Freundschaft.

Humorvolle Geschichte über Familie, Jugendliche und die alltäglichen Sorgen und Probleme!

— andymichihelli

Sonst lese ich so Zeugs nie, aber das Buch war ganz nett so für zwischendurch, wenn man auf die Ubahn wartet, oder so. Nett! :)

— Knichlicht

Es war mal etwas anderes. Es hat mir sehr gut gefallen. Toll...<3

— annalola

Tolles Buch.

— BlackLahja

Ein etwas anderer Teenagerroman um Freundschaft und Liebe

— Evelyn_Boyd

Toller Jugendroman, der sich vom 0815-Schema abhebt und sehr unterhaltsam ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • 4, 5 Sterne für ein Mädchen namens Finn und einen Hund namens Porno...

    Giraffen in Finnland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. May 2014 um 14:57

    Autor/in: Kari Ehrhardt (aka Kari Erlhoff) Titel: Giraffen in Finnland Erscheinungsjahr: 2014 Genre: Jugendbuch - Jugendliche Alltagswelten Länge: 224 Seiten im Print Thema: eine ungewöhnliche Freundschaft gerät auf den Prüfstand Plot in einem Satz: Finns Freundschaft zu Collie wird einer harten Probe unterzogen, als Collie sich online unsterblich in einen Jungen verliebt, den sie noch nie im wahren Leben gesehen hat, während Finn mit ihren eigenen verwirrenden Gefühlen und ihrer komplizierten Familiensituation zu kämpfen hat. Cover: Das Cover mit der Giraffensocke in der Waschmaschine ist witzig und macht neugierig. Es gefällt mir sehr gut. Erster Satz: "Frauen sind gut fürs Bett, aber sonst eher anstrengend", sagte Marc, als Marion auf der Silvesterparty vor sieben Jahren einen Heulkrampf bekam. Charaktere: Protagonistin Finn wird 16 und lebt in einem recht ungewöhnlichen Familienkonstrukt. Sie ist das Ergebnis eines One-Night-Stands ihrer Eltern Marion und Marc, die einen gemeinsamen Freundeskreis teilen und so etwas wie Freunde sind, aber nie ein Paar waren. Finn hadert mit ihrer Weiblichkeit, da Frauen in der Männer-WG ihres schriftstellernden Vaters nicht gern gesehen sind (zumindest nicht als Dauerbewohner). Ihre beste Freundin Collie wird wegen ihrer Größe oft gehänselt und würde sich so gerne verlieben, aber sie kommt einfach bei Jungs nicht an. Sie träumt von romantischer Liebe und großen Gefühlen, während Finn damit so gar nichts anfangen kann - oder etwa doch? Max ist Finns Halbbruder und lebt bei seinem Vater Marc in der WG, bis er bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wird und zu seiner Mutter nach Süddeutschland zieht. Für Finn, die das Gefühl hat, ihr Bruder werde vom Vater bevorzugt, ist das die Gelegenheit, sich in der WG einzurichten. Finn II ist der Sohn eines WG-Bewohners. Mit ihm versteht sich Finn (I) richtig gut. Besser als mit ihrem echten Bruder. Deswegen hat sie ihn zu ihrem echten Bruder erklärt. Nebenbei gibt es noch Marions neuen Lover Dr. Barmcke, ein Kollege aus der Klinik, wo Marion als Urologin arbeitet und dessen nervige Tochter Rhena. Finn sieht die aufkeimende Beziehung zwischen ihrer Mutter und Dr. Barmcke kritisch und ihr graut davor, mehr Zeit mit Rhena verbringen zu müssen. Inhalt: Finn ist ein klassischer Tomboy, sie ist klein, skatet für ihr Leben gern, trägt die Haare kurz und wird daher meist für einen Jungen gehalten, zumal sie auch noch einen vermeintlichen Jungennamen hat. Seit sie Collie geholfen hat, sich gegen ein paar fiese Jungs zu wehren, sind die beiden dicke Freundinnen geworden. Collie ist Romantikerin und träumt von kitschiger, großer Liebe. Finn, geprägt durch die Männer-WG ihres Vaters Marc, hält so gar nichts von Gefühlsduseleien. Als Collie sich online in einen Jungen verliebt und immer mehr in ihre virtuelle Traumwelt entflieht, wird es schwierig. Und was ist mit Finns eigenen Gefühlen? Warum bekommt sie einen Lachkrampf, als ihr Freund ihr unters T-Shirt geht. Und warum bleibt sie so gelassen, als Dennis Schluss macht? Ist sie vielleicht nicht gemacht für Gefühle? Ist sie - wie Finn vermutet - asexuell? Doch ein Dänemarkurlaub verändert alles und stellt die Freundschaft zwischen Collie und Finn auf eine harte Probe. Schreibstil: Flüssig, witzig und leicht, lässt sich sehr gut lesen und trägt nicht zu dick auf. Sehr schöne Vergleiche und Metaphern. Gesamteindruck: Das Buch hat in der Mitte ein paar Längen, was einer der Gründe ist, warum ich nur 4,5 Sterne vergebe. Am Anfang braucht die Autorin etwas Zeit, um die Situation aufzubauen, was ich aber nicht störend fand, weil man als Leser auch ein bisschen Zeit braucht, um in Finns ungewöhnliche Welt(en) einzutauchen und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den zwei sehr unterschiedlichen Mädchen Finn und Collie zu verstehen. Die Charaktere sind interessant und vielschichtig und meist herrlich skurril. Es sind vor allem die vielen witzigen Details wie der WG-Hund namens Porno, die den besonderen Charme des Buches ausmachen. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und taucht tief in die Erlebniswelt der Charaktere ein. Auf unaufdringliche und einfühlsame Weise werden dabei typische Identitätsfindungsprobleme von Jugendlichen behandelt. Finn versucht möglichst "männlich" zu sein und die Dinge pragmatisch zu sehen, Collie reagiert mit Realitätsflucht, trotzdem verbindet die beiden ungewöhnlichen Freundinnen das Gefühl, nicht ganz "richtig" zu sein. Man kann die Gefühle der Charaktere gut nachvollziehen und bekommt unterschiedliche Perspektiven präsentiert. Der zweite Grund für meinen kleinen Punktabzug war für mich, dass Collie zum Teil ein wenig schlecht wegkommt, was es dem Leser schwer macht, sie so richtig sympathisch zu finden. Sie ist nicht unsympathisch, wird aber meist durch andere Charaktere gespiegelt, die von ihrem Hang zum Melodramatischen genervt sind. Da hätte ich mir gewünscht, ihre positiven Seiten noch ein wenig deutlicher gezeichnet zu sehen. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich würde es jeder Zeit weiterempfehlen. Fazit: Ungewöhnliche und interessante Charaktere auf der Suche nach ihrer Identität und eine Freundschaft zwischen zwei ungleichen Mädchen auf dem Prüfstand - durchweg interessant und spannend zu lesen.

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