Kari Köster-Lösche

 3.7 Sterne bei 353 Bewertungen
Autorin von Mit der Flut kommt der Tod, Die Hakima und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Kari Köster-Lösche

Kari Köster-Lösche wurde 1946 geboren und wuchs in Schweden auf. Sie ist bekannt für ihre historischen Romane, verfasst aber auch medizinische Ratgeber und Sachbücher zu Nordfriesland. Durch das Geschichtenerfinden für ihre beiden Kinder, erwachte in ihr der Wunsch, diese auch als Bücher zu veröffentlichen. Ihr erster historischer Roman war die „Die Pesthexe“. Kari Köster-Lösche lebt mit ihrer Familie in Nordfriesland.

Alle Bücher von Kari Köster-Lösche

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Mit der Flut kommt der Tod

Mit der Flut kommt der Tod

 (39)
Erschienen am 01.05.2006
Die Hakima

Die Hakima

 (35)
Erschienen am 13.03.2006
Der Austernmörder

Der Austernmörder

 (26)
Erschienen am 01.06.2007
Die Pestheilerin

Die Pestheilerin

 (27)
Erschienen am 02.05.2011
Das Grab im Deich

Das Grab im Deich

 (26)
Erschienen am 01.04.2008
Hexenmilch

Hexenmilch

 (16)
Erschienen am 03.08.2015
Die Rückkehr der Hakima: Roman

Die Rückkehr der Hakima: Roman

 (12)
Erschienen am 13.05.2016
Die letzte Tide

Die letzte Tide

 (10)
Erschienen am 02.04.2012

Neue Rezensionen zu Kari Köster-Lösche

Neu

Rezension zu "Jagd im Eis" von Kari Köster-Lösche

Ein Vorfahre der Rickmers Werft und Reederei?
Asbeahvor 5 Monaten

Dass der Walfang ein ausgesprochen hartes Unterfangen war, wissen wir spätestens seit Moby Dick.

Was die Männer 1672 im Eis vor Grönland ertragen mussten, ist heute kaum noch vorstellbar. Und die Vorstellung, dass die Mannschaft von winzigen Beibooten aus ihre Harpunen auf die Kolosse warfen, ist gruselig. Kapitän Rickmers bekommt es aber noch mit ganz anderen Problemen zu tun: eine zusammengewürfelte Mannschaft mit vielen unerfahrenen Erstfahrern, verdorbene Lebensmittel trotz eisiger Kälte, Skorbut, fehlende Wale, Intrigen und Meuterei.

Für mich war dieser Abenteuerroman eine gelungene Abwechslung. Inhaltlich spannend und zudem ausgesprochen anspruchsvoll, was die historischen nautischen Fachbegriffe und Manöver angeht. Das liegt nicht jedem und selbst mit maritimen Vorkenntnissen muss man da öfter mal rätseln. Mich hat es nicht gestört, tatsächlich bin ich beeindruckt vom Wissen der Autorin. Allerdings wirkt der Roman dadurch auch etwas unterkühlt. Durch den wissensdurstigen elfjährigen Schiffsjungen wurde aber etwas Menschlichkeit eingebracht.

Mein Fazit: interessant, spannend, lehrreich. Gute 4 Sterne





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Rezension zu "Alfons, die Weihnachtsgans" von Kari Köster-Lösche

Weihnachten auf der Hallig...
pardenvor 10 Monaten

WEIHNACHTEN AUF DER HALLIG...

Einen Tag vor Weihnachten kann kein Schiff die Nordseehallig Langeness ansteuern. Nur Torre und sein Großvater, der Postschiffer, wagen mit einer Lore die Fahrt über einen Damm. So kurz vor dem Fest haben sie auch einen Weihnachtsschmaus dabei - eine lebendige Weihnachtsgans. Als die Hallig schon am Horizont auftaucht, kommt es zur Katastrophe. Torre und sein Großvater stranden in eisiger Dunkelheit. Sie haben nichts bei sich, das sie retten könnte, kein Funkgerät, kein Handy, keine Leuchtpistole - nur eine aufgeregte Gans …

Ein Weihnachtsbuch bei 28° C im Schatten? Nicht ganz das passende Wetter, aber nett zu lesen war die Erzählung trotzdem. Ein wenig Spannung, raue aber herzliche Charaktere, das Leben auf einer Hallig bei Wind und Wetter, Natur, Meer und alte Bräuche zu Weihnachten - hier erwartet den Leser eine bunte, kurzweilige Mischung.

Der 12jährige Torre ist dabei der Hauptcharakter, kein Kind mehr aber auch kein Jugendlicher - und in jedem Fall jung genug, um den Puken, den wohlgesonnenen Hausgeistern, an Weihnachten ein Schälchen Brei in den Stall zu bringen. Dass Torre sich auf den Halligen und im Watt ausgkennt, kommt ihm, seinem Großvater und einem eher unfreundlichen Gast sehr entgegen, als die Lore, mit der sie zur Nordseehallig Langeness unterwegs sind, verunfallt.

Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die Spannung hier einen größeren Raum einnehmen würde - das Potential dazu hatte die Geschichte jedenfalls. Doch war es Kari Köster-Lösche wohl wichtig, viele verschiedene Themen in das Buch zu packen, die für das Leben auf einer Hallig von Bedeutung sind, und so verwässerte die Spannung leider etwas. Einen guten Einblick in das Leben auf einer Hallig bietet die Erzählung jedenfalls, und ein wenig Weihnachtsstimmung darf natürlich auch nicht fehlen.

Alles in allem eine nette, unkomplizierte Unterhaltung, und mit seinen gerade einmal 126 Seiten ist das Buch auch schnell gelesen.


© Parden

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Rezension zu "Die sizilianische Heilerin" von Kari Köster-Lösche

Eine Frau als Wundheilerin
annluvor einem Jahr

„Du bist ein Nichts! Du ziehst unsere Kunst in den Dreck! Kein Weib darf sich anmaßen, das zu tun, was allein Männern zukommt.“


Sizilien 1282: Costanza Cataliotti ist anders, als sie sein sollte. Nicht nur ihre blonden Haare lassen sie aus ihrer dunklen Familie herausstechen. Auch fürs Kochen und die typischen Frauenarbeiten hat sie sich noch nie interessiert. Umso mehr reizt sie die Arbeit ihres Vaters. Bisher konnte sie dem Wundheiler zur Hand gehen. Als sie die die Familie vor den plündernden französischen Soldaten rettet und damit die Aufmerksamkeit dieser erregt, wird sie immer mehr zum schwarzen Schaf der Familie. Ihr Vater weigert sich Behandlungen am Feind durchzuführen, so übernimmt Costanza. Damit nimmt ihr Leben eine neue Wendung.



Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Sizilien zum Königreich Frankreich gehört. Allerdings fühlen sich die Sizilianer nicht wohl damit – schon gar nicht, da die französischen Soldaten nur gekommen sind, um ihr Vieh und ihre Vorräte zu plündern. Immer wieder kommt es zu Kämpfen zwischen den Soldaten und der Bevölkerung. Gleich das erste Kapitel zeigt die Soldaten, die in das Haus von Costanzas Familie eingedrungen sind und plötzlich nicht nur ihr Vieh, sondern auch ihre Tugend bedrohen.


Im ersten Teil der Geschichte erleben wir Costanza mit ihrer Familie. Obwohl die jüngeren Geschwister nett zu ihr sind, hat sie es nicht leicht. Der Vater verachtet sie, da sie neue Behandlungsmethoden ausprobieren will und ihren Platz in der Gesellschaft nicht erkennen will. Der Bruder hasst sie, wobei der Vorwurf des Verrates nur ein Vorwand ist. Auch die Mutter ist von ihr enttäuscht und wirft ihr dies immerzu vor. So hat es Costanza nicht leicht, auch wenn sie sehr rebellisch ist und sich nicht dreinreden lassen will. Hinzu kommen noch all die Einschränkungen, die sie als Frau erdulden muss.


Eine aufgezwungene Ehe bringt sie dazu, das Angebot eines französischen Hauptmannes anzunehmen und ihm zum Heer zu folgen, um dort als Heilerin zu arbeiten. Ihre Arbeit ist ihr wichtig und so nimmt sie auch in der ganzen Geschichte eine große Rolle ein. Nicht nur Behandlungsmethoden und manches Experiment, das sie durchführt, sondern auch die Wunden an sich werden deutlich beschrieben.


Fazit: Die Ideen hinter der Geschichte gefielen mir gut, auch die Beschreibung der Probleme von Costanza – die Umsetzung allerdings war manchmal sehr langatmig.

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