Kari Köster-Lösche Die letzte Tide

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Tide“ von Kari Köster-Lösche

Ein toter Seemann hängt kopfüber in der Takelage eines Handelsschiffs, offenbar ein Unfall. Doch als Sönke Hansen die Koje des Toten untersucht, entdeckt er einen Kalender aus einem seltsamen beinernen Material … Der vierte Band der historischen Krimiserie um Wasserbauinspektor Hansen.

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  • Erneut spannend und diesmal global!

    Die letzte Tide

    kassandra1010

    14. September 2016 um 18:32

    Wasserbauinspektor Sönke Hansen ermittelt in seinem vierten Fall und im fällt ein undurchsichter Toter nach dem anderen vor die Füße. Diesesmal führt in sein Abenteuer über die damaligen deutschen Grenzen hinaus, denn ein Tatgegenstand entpuppt sich als Walknochen und Sönke Hansen verlässt seine heimelige Szenerie.Das er dabei mal wieder in die ein oder andere politische Falle tappt, ist zu erwarten aber auch diesesmal schlägt er sich elegant und tapfer und kommt dem dunklen Geheimnis um diese kleine Kostbarkeit schneller auf die Spur als dem Mörder lieb ist.Erneut spannend und diesmal global!

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  • Sören Hansen darf wieder ermitteln

    Die letzte Tide

    ulla_leuwer

    18. October 2013 um 18:04

    Meine Meinung: Dieses Buch ist der vierte Band der Krimiserie und ich besitze schon länger die ersten drei Bände. Dies gab für mich auch den Ausschlag, mir Band vier zu kaufen, zumal mir die anderen Bücher gefallen hatten. Als ich mit dem Lesen begann, fragte ich  mich zunächst des öfteren, ob sich mein Geschmack geändert hätte. Auf einmal fand ich es gar nicht mehr so interessant und kam auch schwer ins Buch rein. Irgendwie war es mir auch ein zu großes Durcheinander und ich konnte so vieles nicht nachvollziehen. Trotzdem habe ich das Buch nicht zur Seite gelegt, denn ich war zu neugierig, wie sich das private für den Protagonisten Sönke Hansen entwickelt. Wenn ich jetzt den Fall an sich mal außer acht lasse, hat mir an dem Buch gefallen, dass es zwar in der Vergangenheit spielte, diese aber noch nicht sooo lange her ist. Sönke Hansen ist Wasserbauinspektor in Husum und muss beruflich viel reisen. 1897 gab es noch nicht den Hindenburgdamm nach Sylt. Und so musste er mit dem Schiff zur Insel fahren. In diesem Buch wurde sehr gut beschrieben, wie es damals gehandhabt wurde, auch zu den einzelnen kleinen Insels und Halligen. Es kann sich ja kaum einer vorstellen, wie es damals gewesen sein muss. Auch mit der Verständigung war es anders. Da gab es im Wasserbauamt nicht an jedem Arbeitsplatz ein Telefon, ebenfalls unvorstellbar. Die Fahrten zu den verschiedenen Einsatzorten mussten per Schiff, Eisenbahn oder Kutsche gemacht werden. Sönke Hansen und Kommissar Wolf haben dies alles sehr gut erledigt. Interessant fand ich auch die Informationen über Elfenbein, Edelbein, Walbein und was weiß ich noch alles, was damals so verarbeitet wurde. Fazit: Zur Vervollständigung meiner Serie habe ich dieses Buch gekauft, es wäre für mich persönlich jetzt allerdings kein Verlust gewesen, wenn ich es nicht gekauft und gelesen hätte. Diesmal hat mich das Buch nicht so überzeugt. Aber wie bereits erwähnt, habe ich mich gefragt, ob sich mein Büchergeschmack gewandelt hat. Ich will jetzt keinem Leser vom Kauf abraten, es kann ja immer mal sein, dass ein Buch in einer Serie nicht so gut ausfällt. Es wird eh jeder für sich entscheiden, ob er es kauft oder nicht

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  • Rezension zu "Die letzte Tide" von Kari Köster-Lösche

    Die letzte Tide

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:24

    Sylt im Mai 1897: Eigentlich wollte Deichbauinspektor Sönke Hansen nur die Hafenanlagen von Munkmarsch auf Sylt inspizieren als er als Vertreter einer Behörde zu Begutachtung eines Toten gerufen wird. An Bord des Schiffes Flora gab es einen Unfall, bei dem ein Seemann ums Leben kam. Sönke macht der Fall misstrauisch, aber er hat keine Beweise und lässt ihn zunächst auf sich beruhen, schließlich hat er andere, wichtigere Angelegenheiten, die ihn beschäftigen: Seine Hochzeit mit Jorke steht kurz bevor. Als jedoch innerhalb kurzer Zeit ein weiterer Seemann auf der Flora verstirbt ist Sönkes Neugier endgültig geweckt und er verstrickt sich in ein gefährliches Netz aus politischen Intrigen und Kunsthehlerei deren Strippenzieher an höchster Stelle sitzen und nicht nur ihm und seiner Karriere gefährlich werden können. "Die letzte Tide" ist der vierte Kriminalfall um den Nordfriesischen Deichbauinspektor Sönke Hansen. 1. Fall Mit der Flut kommt der Tod 2. Fall Der Austernmörder 3. Fall Das Grab im Deich Wie üblich in der Sönke Hansen Reihe widmet sich die Autorin einem genau recherchierten Thema, um welches sich der Kriminalfall entspinnt. Diesmal geht es um die Elfenbein- oder allgemein die Beinschnitzerei. Zusammen mit Sönke Hansen erfährt der Leser viel über die damaligen Zentren der Elfenbeinschnitzerei, wie und wo damals ausgebildet wurde, welche Materialien verwendet wurden und vieles mehr. Ein Highlight des Buches war für mich Sönkes Großtante Auguste Viktoria, die witzig und verschroben bei der Klärung des Falles mithilft. Auch die Haushälterin Frau Godbersen ist immer wieder für einen Schmunzler gut. Es gibt auch durchaus einige Seitenhiebe auf die heutige Zeit, so stellten anscheinend schon damals die Chinesen die begehrten Güter billiger, schneller, in größeren Mengen her, daran hat sich bis heute nicht viel geändert. S. 212 gibt es leider den derzeitig sehr beliebte Grammatikfehler: Es machte keinen Sinn, korrektes Deutsch wäre es ergab keinen Sinn, aber das wird hoffentlich in späteren Auflagen bzw. der Taschenbuchausgabe korrigiert werden. Auch wenn es sich um den vierten Band einer Reihe handelt, kann das Buch sehr gut einzeln gelesen werden. Es ist mit einem ausführlichen Personenregister und mit einem noch ausführlichen Glossar ausgestattet, das keine Frage offen lässt und bei den vielen verwendeten nautischen und norddeutschen Begriffen für eine unwissende Süddeutsche wie mich Goldes Wert ist. Abgerundet wird, wie in dieser Reihe üblich, mit einem friesischen Kochrezept.

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