Karin Alvtegen Schatten

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Inhaltsangabe zu „Schatten“ von Karin Alvtegen

Axel Ragnerfeldt, schwedischer Literaturnobelpreisträger und tadelloser Ehrenbürger Stockholms, hat Angst, dass ihn die Vergangenheit nach all den Jahren doch noch einholt. In seinem Arbeitszimmer befinden sich ein paar alte Papiere, deren Entdeckung ihn vor den Augen der Nachwelt vernichten würde. Unfähig, diese geheimen Notizen zu beseitigen, liegt er nach einem Hirnschlag gelähmt in einem Pflegeheim. Mit der Außenwelt kommunizieren kann er nicht mehr. Als seine ehemalige Haushälterin Gerda Persson stirbt und sich eine offizielle Nachlassverwalterin um das Vermächtnis der Toten kümmert, setzt sie damit einen Prozess in Gang, der das dunkle Familiengeheimnis von Axel Ragnerfeldt unbarmherzig ans Licht bringt und erneut einen Toten fordert …

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    LEXI

    LEXI

    27. April 2011 um 06:22

    Schatten ist das bisher düsterste Buch der Autorin Karin Alvtegen. In dieser Geschichte spielt sie mit den niedrigsten Gelüsten und abscheulichsten Verwerflichkeiten der menschlichen Spezies und ich muss dem Buchkommentar auf dem Einband zu 100% recht geben: auch noch lange nach dem Lesen entwickelt dieses Buch eine nachhaltige Wirkung. Teilweise schockierende, sehr emotional und zutiefst verstörend. Alvtegen scheint mir eine Virtuosin der Gefühle zu sein - und ihre Romane haben tiefe Sogwirkung!

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 08:44

    Axel Ragnerfeldt ist Träger des Literaturnobelpreises und nach seinem Schlaganfall gibt er das Erbe an seinen Sohn Jan-Erik weiter. Dieser verwaltet die literarischen Hinterlassenschaften seines Vaters, hält Vorträge über sein Denken und betreut mehrere gemeinnützige Organisationen. Doch als die ehemalige Haushälterin der Familie stirbt, bröckelt das Ansehen der Ragnerfeldts, der schöne Schein erhält Risse. Jan-Erik macht sich für die Beerdigung auf die Suche nach weiteren Informationen über die verstorbene Gerda Persson und kommt im verlassenen Arbeitszimmer seines Vaters auf die Spur grauenhafter Familiengeheimnisse.... Der Leser erhält anfangs Einblick in eine zerstörte Familie, deren Fehler sich grausam in die nächsten Generationen weitertragen. Schweigen, Nichtstun und Liebesentzug zerstören hier gleich mehrere Menschen und deren Beziehungen und dieses Verhalten kostet am Ende auch Leben. Karin Alvtegen beschreibt ihre Hauptpersonen und deren Charaktereigenschaften grausam gut, bereits nach wenigen Seiten stellte sich bei mir ein Ekel vor deren Verhaltsweisen ein und das Gefühl setzt sich durch das ganze Buch hindurch fort. Ständig möchte man eingreifen und den Teufelskreis unterbrechen, aber hilflos liest man weiter. Leider fehlt es dem Buch dennoch an Spannung, erst ab der Hälfte enthüllt sich Stück für Stück die tatsächliche Handlung. Aber wer durchhält wird belohnt und kann danach nicht mehr einschlafen - zu mächtig sind die Geschehnisse, die auf den letzten Seiten enthüllt werden. Fazit: ein toller Roman mit einigen Längen (dessen Cover leider zu reißerisch aufgemacht ist und überhaupt nicht zur Handlung passt)!

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    Malibu

    Malibu

    19. November 2009 um 18:23

    Axel Ragnerfeldt, ein schwedischer Literaturnobelpreisträger, liegt nach einem Schlaganfall in einer Klinik und ist nicht ansprechbar. Er war ein ansehbarer Ehrbürger und hochgefeierter Autor. Doch auch dieser hat etwas zu verbergen und dies befindet sich bei ihm daheim in seinem Arbeitszimmer. Als seine Haushälterin stirbt, setzt die Nachlassverwalterin einen Prozess in Gang, der das Familiengeheimnis Axel Ragnerfeldts ans Licht bringt und ein neues Todesopfer fordert... Schon wieder so ein skandinavisches Buch, für das ich lange gebraucht habe. Ich kann nicht sagen, an was es liegt. Die Autorin hat das Buch eigentlich gut aufgebaut, es wird mal aus jeder Sicht der Charaktere geschrieben, man kommt langsam aber sicher dahinter, wer was denkt oder tut usw. Doch irgendwas hat mir doch gefehlt, wenn ich auch nicht sagen kann was es war, vielleicht ein bisschen mehr Spannung. Trotz allem ist es aber doch lesenswert!

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    Bokmask

    Bokmask

    25. August 2009 um 19:55

    Meine Meinung Das Cover dieses Taschenbuches zeigt auf rot-schwarzem Hintergrund ein Pflanzenteil, das Schatten wirft. Der Name der Autorin wird in großen weißen Lettern abgebildet, darunter dann im Verhältnis klein der Titel des Buches in Rot. Mein Interesse an diesem Buch wurde durch den Satz „ Schatten sorgt für schlaflose Nächte, auch wenn das Buch längst zu Ende ist“ geschürt. Leider konnte dieses Buch dem Versprechen des Satzes nicht gerecht werden. Ebenfalls konnte dieses Werk mich nicht überzeugen, ein Thriller zu sein. Die typischen Thrillerelemente, wie Nervenkitzel, das Spiel mit der Fantasie des Lesers, kleine psychologische Spielchen, habe ich sehr vermisst. Zu Beginn wartet ein ca. vierjähriger Junge stundenlang auf die Rückkehr seiner Mutter, er ist ziemlich verängstigt und sehr bedacht darauf, es seiner Mutter recht zu machen. Und das gerade in einem Vergnügungspark für Kinder, dem „Skansen“ in Stockholm. Leider wartet er vergeblich. Als nächstes erfährt der Leser, dass eine alte Dame im Alter von zweiundneunzig Jahren verstorben ist, eine Nachlassverwalterin nimmt sich ihres Falles an, da es keine Nachkommen zu geben scheint. Sie erfährt, dass die Dame lange Zeit als Hauswirtschafterin bei einem berühmten schwedischen Autor gearbeitet hat. Dort versucht sie mehr über die Verstorbene zu erfahren. Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser sehr viel über fünf Figuren, die es im Leben der alten Dame gegeben hat. Jeder dieser Figuren ist nach irgendetwas auf der Suche. Bestätigung, Anerkennung, oder einfach nach einem besseren Leben. Der Junge aus dem Prolog sucht natürlich nach seinen Eltern, auch wenn das anfangs ganz nebensächlich behandelt wird. Die Figuren lernte ich immer besser kennen, auch verstand ich im Laufe der Geschichte, warum diese Figuren gerade so gehandelt haben und nicht, wie es logisch gewesen wäre. Das Buch ist flüssig und leicht zu lesen, es herrscht ein sehr ruhiger Schreibstil vor, der es mir nicht ermöglicht hat, stärkere Emotionen zu entwickeln. Geschrieben ist die Geschichte in der personellen Perspektive der jeweiligen Figur. Einige Begebenheiten waren vorhersehbar, doch gab es zum Ende des Buches hin immer wieder Wendungen, die ich so nicht geahnt habe. Die Morde in der Geschichte gehen leider sehr unter, sind schon fast nebensächlich und haben keinen großen Einfluss auf die weitere Handlung. Dass der Titel „Schatten“ sich auf ein Buch des berühmten Autors bezieht, wird nur ganz kurz angerissen und ist dann gleich wieder in der Versenkung verschwunden. Fazit: Eine gut geschriebene Geschichte, die ich aber nicht als Thriller titulieren würde. Der ruhige, spannungslose Schreibstil gibt leider Punktabzug Dieses Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    24. August 2009 um 18:08

    Für alle LiebhaberInnen der nordischen Krimi-Genres ein Muss. Hier hat es die Schriftstellerin geschafft, dass der/die Leserin immer tiefer in den Gefühlen und der Sprachlosigkeit einzelner Personen sich selbst wieder erkennt. Beim Lesen sich verstecken, um mehr davon zu erfahren und kein Mensch merkt, dass ich sein könnte wie: • die ehemalige Haushälterin, die wissend geschwiegen hat • der Literaturnobelpreisträger, der nichts wegwerfen konnte bis auf seine Wurzeln und sich andere nahm, die lange Schatten warfen • der Schriftstellerfreund, dessen Schattendasein ermöglichte, dass die persönliche Abrechnung alles in den Schatten stellte • die Frau, die nur mit ihren Schatten überleben konnte • der Sohn, der seine Wurzeln suchte und an das Gute glaubte • die Gattin, die Ursache und Wirkung verwechselte, weil sie das bisschen Prestige verdiente, wenn auch nur im Schatten ihres Mannes • der Sohn, dem emotionale Nähe zu gefährlich wurde und sich im Schatten bewegte • die Tochter, die seit langem tot im Schattenreich lebte • die Schwiegertochter, die sich trotz Zweifeln aus dem Schatten rettete • und nicht zuletzt die Nachlassverwalterin, die über den Tod hinaus, Feingefühl und Respekt dem Leben entgegen bringt Hier haben wir ein Buch, wie es das Leben schreibt. Alle Protagonisten sind genial normal. Ganz ohne Hilfe von Polizei und Justiz, ohne kriminaltechnische Beweisführung, ohne psychologische Profile und ärztliche Gutachten schleicht hier die Spannung über die Leben aller, dass es den/die Leserin hin und wieder laut ausatmen lässt, wenn eine Enthüllung wie ein Scheinwerfer in die Schatten fällt. Diese Rezension hat Irmgard V. eingereicht.

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    chiara

    chiara

    28. April 2009 um 13:49

    „Schatten“ war mein erster Roman von Karin Alvtegen und leider konnte er mich nicht überzeugen. Alles beginnt mit dem Tod der ehemaligen Haushälterin des Schriftsteller Axel Ragnerfeldt, Gerda Persson. Die Nachlassverwalterin nimmt Kontakt mit der Familie Ragnerfeldt auf, weil Gerda keine lebende Verwandte mehr hat. Doch die Familie des Schriftsteller und Nobelpreisträgers Axel Ragnerfeldt hat andere Probleme als eine verstorbene ehemalige Haushälterin. Axel ist nach einem Hirnschlag gelähmt und sein Geist wurde im Körper eingesperrt. Seine Frau Alice flüchtet vor dem Leben und tröstet sich mit Alkohol, während sein Sohn Jan-Erik versucht das Lebenswerk seines Vaters fortzuführen, um so seiner Frau aus der Weg zu gehen. In Gerdas Testament ist Kristoffer Sandeblom als Alleinerbe eingesetzt. Als dieser davon erfährt, fängt er sofort an Nachforschungen anzustellen. Denn Kristoffer ist ein Findelkind und er möchte endlich seine leibliche Mutter finden. Diese vermutet er in Gerda. So kommen durch die Nachforschungen und Jan-Eriks Suche nach einem Foto von Gerda, das die Nachlassverwalterin erbeten hat, Dinge ans Licht, die eigentlich für immer verborgen bleiben sollten. Der Klappentext hat mich zum Kauf dieses Buches verleitet. Aus ihm und dem Zitat „Schatten sorgt für schlaflose Nächte, auch wenn das Buch längst zu Ende ist.“, das auf dem Cover zu finden ist, geht hervor, dass es sich bei dem Buch um einen Thriller handelt. Doch es ist keiner. Wo der Klappentext eine spannende Handlung verspricht, plätschert sie in Wirklichkeit nur vor sich hin. Da jedes Kapitel einem anderen Charakter gewidmet ist, kommt es zu Sprüngen zwischen den einzelnen Figuren. Diese Sprünge unterbinden effektiv jede Spannung und bremsen die Geschwindigkeit der Handlung aus. Denn es ist selten, dass die Handlung einer Figur im nächsten Kapitel fortgeführt wird. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich definitiv um einen normalen Roman und schlaflose Nächte bereitet das Buch auch nicht. Ich hatte mehr von dem Buch erwartet.

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    robert

    robert

    16. March 2009 um 17:05

    "Schatten" ist weit mehr als ein Krimi. Nur am Rande geht es um Kriminalfälle, gar nicht um die Suche nach einem Täter. Dafür kommen eine Reihe anderer Themen zur Sprache: die Beziehungen zwischen den Generationen, den Eltern und ihren Kindern, das Schicksal von Kindern neben einem übermächtigen Vater, das Zusammeleben von Paaren, Lebenslügen und die Sehnsucht nach dem perfekten Image, die Suche nach den Wurzeln, Treue... es alssen sich gar nicht alle aufzählen. und das tolle an dem Buch ist, dass diese Themen nicht nur irgendwie am Rande vorkommen, sondern wirklich eingehend behandelt werden. Mord ist bei diesem Buch wirklich nur eine Zugabe. Spannend!

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  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    KleinNase20

    KleinNase20

    04. February 2009 um 17:12

    Es wird hin gestellt als wär es ein Krimi, ist aber eher ein roman der sich ewig hinzieht!

  • Rezension zu "Schatten" von Karin Alvtegen

    Schatten
    lokoschade

    lokoschade

    19. December 2007 um 18:20

    Karin Alvtegen scheint mit jedem ihrer Bücher besser zu werden. Ich kann dieses hier nur weiterempfehlen