Karin Baldvinsson

 4.3 Sterne bei 204 Bewertungen

Lebenslauf von Karin Baldvinsson

Karin Baldvinsson wurde 1979 in Erlenbach am Main geboren. Während ihrer mehrjährigen Tätigkeit für ein Isländisches Unternehmen, lernte sie ihre große Liebe und heutigen isländischen Ehemann kennen. Die Kultur und Sprache Islands sind ihr durch ihre Erfahrungen in Familie und Berufsleben sehr vertraut. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg, doch die raue Insel wird immer ihre zweite Heimat bleiben.

Neue Bücher

Der Sommer der Islandtöchter

 (87)
Neu erschienen am 21.05.2020 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

Alle Bücher von Karin Baldvinsson

Cover des Buches Das Versprechen der Islandschwestern9783548060064

Das Versprechen der Islandschwestern

 (110)
Erschienen am 02.05.2019
Cover des Buches Der Sommer der Islandtöchter9783548060200

Der Sommer der Islandtöchter

 (87)
Erschienen am 21.05.2020
Cover des Buches Das Versprechen der Islandschwestern9783963980749

Das Versprechen der Islandschwestern

 (7)
Erschienen am 02.05.2019

Neue Rezensionen zu Karin Baldvinsson

Neu

Rezension zu "Der Sommer der Islandtöchter" von Karin Baldvinsson

Empfehlenswerte Urlaubslektüre
heinokovor einem Tag

 

Auslöser, dieses Buch zu lesen, war für mich der Ort des Geschehens. Denn zu Island habe ich eine besondere Affinität, besonders zu Islands Pferden (die leider im Roman keinerlei Erwähnung fanden). Das Cover  mit den Illustrierten-Frauen empfinde ich allerdings wenig einladend. Ich habe den unterhaltsamen Roman gerne gelesen, insbesondere haben mir die Schilderungen der Natur gut gefallen. Dennoch ist es leider kein Buch, das mir länger in Gedächtnis bleiben wird.

 

2018: Hannah kann ihren Traumberuf als Violonistin nicht mehr ausüben. Sie sucht Abstand von ihrem wenig einfühlsamen Noch-Ehemann Nils, indem sie zusammen mit ihrem kleinen Sohn Max für ein Jahr nach Island reist. Sie fühlt sich innerlich leer, erschöpft, sucht einen Weg, sich neu zu finden. 

1978: Monika, eigenwillige Tochter aus reichem Haus in Lüneburg, soll die Geschäfte ihres Vaters übernehmen, träumt jedoch von einer Zukunft als Malerin. Mit ihren Eltern verbringt sie den Sommer in Island, während ihr strebsamer Verlobter zu Hause an seiner Karriere arbeitet. Monika  genießt die Freiheit Islands in vollen Zügen…

 

Die Autorin kennt Land und Leute aus eigener Erfahrung. Das spürt man dem Buch sehr wohltuend an. Tatsächlich liegt die Stärke des Romans in den Schilderungen von Natur und Landschaft, von Eindrücken, die Meer und Witterung, Licht und Wind hinterlassen, von den inneren Bildern, die man von Island gewinnt. Die Handlung, beide Zeitstränge, werden gefühlvoll und sehr unterhaltsam erzählt. Für beide Protagonistinnen kann man Sympathie empfinden und ihre Situationen, Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Die Ausgestaltung der Person Nils empfand ich jedoch als sehr klischeehaft und plakativ, vor allen Dingen unglaubwürdig. Ein Dirigent, der tatsächlich das Trauma seiner Frau, einer gefeierten Violonistin, nicht versteht?  Sowohl Hannah als auch Monika finden auf Island Unerwartetes und stellen sich mutig neuen Herausforderungen. Letztlich ist die Geschichte, das Zusammenführen beider Handlungsstränge, vorhersehbar, aber dennoch mit einigen Überraschungen verbunden. 

 

Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, leicht zu lesen, ohne besondere Tiefe, mit schönen Naturschilderungen, als Urlaubslektüre sehr zu empfehlen.

 

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Rezension zu "Der Sommer der Islandtöchter" von Karin Baldvinsson

Ein spannendes Buch, das alle meine Erwartungen übertroffen hat
AddictedToBooksvor 2 Tagen

Was für ein wundervolles Buch! "Der Sommer der Islandtöchter" ist abwechselnd aus zwei Sichten geschrieben: aus der Sicht von Hannah im Jahre 2018 und der Sicht von Monika 1978. Während man anfangs noch denkt, dass diese zwei Geschichten nichts miteinander zu tun haben, wird man später noch überrascht. Sie hängen doch näher zusammen als erwartet. Und während viele Romane dieser Art schon von Anfang an relativ klar machen, wie das Ende aussehen wird, ist es bei diesem hier komplett anders. Immer wieder dachte ich mir, jetzt weiß ich, wie es weitergeht, und doch wurde ich wieder überrascht.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen. Auch die isländischen Begriffe und Sätze, die immer mal wieder mit eingebunden werden, gefallen mir gut. Obwohl es mir ein Rätsel ist, wie man sie ausspricht, gefällt es mir, denn so merkt man, dass die Autorin viel Recherche getrieben hat, um ein realitätsnahes Buch zu schaffen.
Wer gerne Romane liest, die ganz und gar nicht langweilig sind, der ist hier richtig.

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C

Rezension zu "Der Sommer der Islandtöchter" von Karin Baldvinsson

Ein Leben in Island
china2010vor 4 Tagen

Vielen Dank noch einmal für die Bereitstellung des Buches! 

Bis jetzt habe ich noch kein Buch von der Autorin Karin Baldvinsson gelesen und war sehr gespannt, die Leseprobe gefiel mir schon gut. Obwohl das Buch in zwei verschiedenen Zeiten spielt, hat man keinerlei Probleme zu folgen und ist schon nach kurzer Zeit von den Schicksalen fasziniert. Hannah, eine junge Frau, macht einen sehr nette Eindruck, obwohl sie immer etwas Geheimnisvolles umschwebt. Sie packt ihr Leben mit beiden Händen an und hat den Mut, in einem völlig fremdem Land zuzusiedeln und zu leben.


Und auf der anderen Seite Monika, verwöhnt vom Leben, aber trotzdem unzufrieden, meine Sympathie hielt sich in Grenzen.


Bemerkenswert ist der flüssige Schreibstil, die wundervollen Landschaftsbeschreibungen, die wirklich Lust machen, dieses Land kennen zulernen. Herrlich, die Sätze und Wörter aus isländisch, die in die Dialoge einfließen.


Ein leichtes lesenswertes Buch, eine ideale Sommerlektüre!

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