Karin Bergrath Tod im Anflug

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Inhaltsangabe zu „Tod im Anflug“ von Karin Bergrath

Ein toter Reiher, ein toter Kater, zwei tote Menschen – auf diesem Campingplatz geht die Angst um, denn vier Tote sind mehr, als Mensch und Tier verkraften können. Da gibt es nur einen, der die Sache in die Hand nehmen kann: Gänserich Tom. Tom ist CSI-Fan und sein großes Vorbild heißt Magnum. Thomas Magnum. Natürlich tappen die Kommissare Reiners und Hump im Dunkeln,und Tom und sein Gehilfe, der Kormoran Rio, riskieren ihr Leben, um den beiden flügellosen Polizisten zur Seite zu stehen.

Ganz unterhaltsam für zwischendurch

— Kelo24
Kelo24

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  • Netter Gimmick, kluger Ganter

    Tod im Anflug
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2014 um 09:17

    Tom Nilganter vom Campingplatz ist nicht irgendeine Nilgans. Tom Nilganter interessiert sich nämlich brennend für Kriminalistik und hat es in seinem Spezialfach schon weit gebracht. Mit Rentner Ede vom Campingplatz schaut er Magnum, bei Luzie und Alex bildet er sich mit CSI fort. Da alle Flügeltiere die Menschensprache verstehen (umgekehrt aber keine Kommunikation drin ist), weiß er also Bescheid. Sein großer Tag kommt, als ein Reiher tot im Container gefunden wird. Das gesamte kriminalistische Wissen von Tom ist jetzt gefragt. Bald muss sich Tom auch noch um einen menschlichen Toten kümmern und er ermittelt im Wettlauf mit der Polizei. In der Erzählung steckt einiges an Witz. Neuigkeiten werden am See beispielsweise von Zeitungsenten verbreitet und wenn die Geflügelten fluchen, ist ihr Wort der Wahl "Guano!". Kombiniert wird mit einigen Fakten, sodass man am Ende ein bisschen was über den Flugstil von Bachstelzen weiß und dass Graugänse erst mit der Brut beginnen, wenn alle Eier gelegt sind. Tom zur Seite steht nicht umsonst der für Beschattungen bestens geeignete Kormoran Rio, weil er nach jedem Tauchgang ohnehin ewig in der Sonne sitzt und die Flügel trocknet. Für lange Beschattungen ist diese Fähigkeit freilich optimal. Die Ermittlungen von Tom setzen sich aus eigenen Recherchen unter den Vögeln am See und der Beschattung der Kommissare zusammen. Auf diese Weise zählt er immer wieder Eins und Eins zusammen und so, wie der Erzählfluss gearbeitet ist, scheint er den Kommissaren immer einen Schritt voraus zu sein. Dafür aber darf Tom am Ende den entscheidenden Hinweis zur Überführung des Täters abliefern. Wie Tom selber schon bemerkt, sind die beiden Ermittler überhaupt nicht von gestern und arbeiten mit ihren Methoden eigentlich genauso gut. So unterhaltsam das Buch zu lesen war, so wenig möchte ich doch einen Anschlussband davon lesen. Die Idee eines tierischen Ermittlers hat auch bei den Schafen bei mir bisher nur ein Mal gezogen und obwohl der Schafkrimi seinerzeit sehr gut bei mir ankam, hat's mich bisher nie zur Fortsetzung gezogen. Mit Tom Nilganter geht es mir ähnlich. Speziell in diesem Fall empfand ich Tom eher als netten Gimmick, eben weil die Kommissare selbst den Fall gut zu Ende bringen konnten - mit nur einer Ausnahme, der Tatwaffe. Mein Fazit also ist: Tom Nilganter ist dann gut, wenn man eine kleine, originelle Abwechslung braucht. Wie bei sonstigen Abwechslungen auch, findet man beim nächsten Mal sicher wieder was Anderes, um seinen Bedarf zu stillen.

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  • Unterhaltsamer Gänsekrimi

    Tod im Anflug
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 02:23

    Die Nilgans Tom ist das, was einige andere Vögel negativ einen "Domestik" nennen. Er lebt die meiste Zeit auf einem Campingplatz und futtert sich bei den Campern durch. Was niemand ahnt ist, dass Tom auch mit den Menschen TV schaut. Bei machen heimlich, bei manchen auf einem extra bereitgestellten Stuhl. Alles, was im entferntesten Krimi ist, gefällt ihm besonders. Vor Allem CSI und Magnum haben es ihm angetan. Als der Reiher Neptunus tot aufgefunden ist, schlägt Toms große Stunde: er beginnt selbst zu ermitteln. Doch bevor er sich versieht, muss er nicht nur den Fall des toten Reihers klären, sondern auch den eines toten Campers, an dem natürlich auch zwei menschliche Kommissare arbeiten. Dabei erweist es sich als sehr nützlich, dass alle Vögel die Menschensprache verstehen. Dass die Menschen die Vogelsprache nicht verstehen (sie kennen das sicherlich ;)) ist natürlich eher hinderlich... Im Gegensatz zu anderen tierischen Ermittlern aus anderen "Tierkrimis" hat Tom keine grundsätzlichen Probleme das menschliche Verhalten zu interpretieren, da er es in den verschiedenen Krimis gut studiert hat. Trotzdem offenbar Tom eine sehr erfrischend andere Sicht auf die Dinge. Auch seine Sprache ist seinem Gans-Sein sehr schön angepasst. So kann man zum Beispiel lesen, dass der Tod auf leisen Flügeln kommt oder dass Tom etwas auf die Bürzeldrüse geht. Auch der eigentlich Kriminalfall ist gut durchdacht und bis zum Ende spannend. Die Auslösung am Schluss ist logisch und in sich schlüssig. Insgesamt kann man sagen, dass sich das Buch sehr unterhaltsam geschrieben ist. Es verbindet auf angenehme Weise die humorvolle Geschichte einer cleveren Gans mit der Spannung eines Krimis.

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  • Rezension "Tod im Anflug: Ein Gänsekrimi"

    Tod im Anflug
    franzisbookchase

    franzisbookchase

    29. January 2014 um 14:55

    In Kürze: + unterhaltsam, spannend, lustig + tierischer Detektiv + positive Darstellung der tierischen und menschlichen Kommissare + sympathische und liebenswerte Protagonisten Meinung: Hierbei handelt es sich um einen bezaubernden, unterhaltsamen, harmlosen und dennoch spannenden Krimi erzählt aus der Sicht eines Ganters. Die Geschichte hat mir wirklich wunderbar gefallen und mich sehr gut unterhalten. Ganter Tom lebt auf dem Campingplatz und genießt neben dem vielen Brot, dass ihm zugesteckt wird, auch das Fernsehprogramm – allen voran Krimiserien wie CSI und Magnum. Als der Reiher Neptunus tot am See gefunden wird, nimmt Tom die Ermittlungen auf und stößt schon bald auf eine weitere Leiche, dem Camper Alex. Da beide Opfer auf die gleiche Weise ums Leben kamen, mischen Tom und sein Assistent Rio, der Kormoran, nun mächtig in dem Mordfall mit und riskieren dabei Leib und Leben. Die Geschichte ist sehr schön und spannend. Der Schreibstil ist flüssig, so dass sich das Buch am Stück weg liest. Dabei werden grausame Details ausgelassen, was dem ganzen das Flair eines Wohlfühlkrimis gibt. Die Charaktere (tierische und menschliche) sind sympathisch und liebenswert. Besonders gefallen hat mir die Verwebung der Tier- und Menschenwelt ohne das die Kommissare weder auf die tierischen Ermittler herabgesehen haben noch als besonders unfähig dargestellt worden sind. Beide Ermittlerpaare kommen parallel zu den gleichen Ergebnissen, auch wenn wir nur den Beobachtungen von Tom folgen. Das Ganze ist mit sehr viel Humor und Charme erzählt worden. Fazit: Ein bezaubernder, unterhaltsamer und spannender Krimi mit einem pfiffigen Ermittler und einigen überraschenden Wendungen.

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  • Rezension zu "Tod im Anflug"

    Tod im Anflug
    LimaKatze

    LimaKatze

    24. July 2013 um 22:13

    Zum Inhalt: Der kluge Nilganter Tom liebt Toastbrot, ist sehr interessiert an Nachrichtensendungen und vor allem ist er ein großer Fan von Krimi-Serien wie CSI und Magnum. Thomas Magnum ist Toms großes Vorbild und diesem eifert er bei seinen Ermittlungstätigkeiten fleißig nach. In seinem ersten Fall geht es um einen toten Reiher. Als wenn Tom damit nicht schon genug zu tun hätte, gilt es für ihn auch noch zusätzlich den beiden Kommissaren Reiners und Hump vom Volk der Flügellosen unter die unterentwickelten Flügelfortsätze zu greifen. Ein Camper wurde tot aufgefunden. ... Freund und Partner Rio, ein Kormoran, ist Tom bei seinen Ermittlungsarbeiten eine große Unterstützung. Falls der mutige Kormoran nicht mal wieder seine Flügel trocknen muß. Und zu viel Entengeschnatter bei den Gefiederten geht Tom bei seiner Arbeit dann auch manchmal mächtig auf die Bürzeldrüse. *** Fazit: Der liebenswerte Gänserich Tom macht beim Lesen viel Freude. Leichte Krimiunterhaltung, gewürzt mit viel Humor, doch in der Mitte des Buches lässt die Spannung dann leider etwas nach. Ansonsten macht das Buch mit den vielen Wortspielereien auf jeden Fall Spass und ist sicherlich vor allem für Krimi-Einsteiger und für Fans von Tierkrimis eine Leseempfehlung.

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  • Ein Gänserich ermittelt

    Tod im Anflug
    Sky

    Sky

    10. July 2013 um 11:06

    Ein Gänserich ermittelt Krimis mit Tieren fluten die Krimiabteilung. Früher waren es Katzen, späteren waren es Hunde und dann kamen alle anderen Lebewesen hinzu. Egal ob Schweine, Schafe oder hier Gänse. In Karin Bergraths "Tod im Anflug" spielt die Hauptrolle ein Gänserich namens Tom, der mit Leidenschaft Magnum und CSI schaut und sein Leben auf einen Campingplatz als Paradies sieht. Täglich schaut er mit Ede, einer der Camper, die Nachrichten und entdeckt seine kriminalistische Ambitionen als ein Reiher tot aufgefunden wurde. Sein Spürsinn und die Kenntnisse die ihr aus seinen Lieblingssendungen seinen Vorbild Magnum bezogen hat, wecken in ihm den Ermittler. Doch auf den toten Reiher folgen bald ein toter Kater und schlussendlich stirbt der erste Flügellose. Die Kommissare Reiners und Hump werden dem Fall zugeteilt und ahnen nicht, wer auf diesen Platz längst die Ermittlungen begonnen hat. Gemeinsam mit dem Kormoran Rio ist Tom auf der Suche nach dem Mörder und verstricken sich in ein Netz von Geheimnissen und versteckten Identitäten. Aber egal wie knifflig der Fall, Tom weiß: Ohne ihn werden die Kommissare den Fall nicht lösen können. Die Besonderheit des Krimimalromans ist der Protagonist. Er zeichnet ihn aus und bestimmt den ungewöhnlichen Verlauf der Geschichte. Die sympathische Art und der ungewöhnliche Charakter von Tom, der wider seiner Natur sich für die Kriminologie begeistert, lässt einen in die Welt der Vögel abtauchen. Es hat fast schon einen cartoonhaften Charme, der dem Leser gerne ein kleines Lächeln abringt. Die Welt aus der Sicht einer Gans hat amüsante Vorzüge, die dem Ganzen einen gewissen Touch gibt. So wie die Lebewesen beschrieben sind und wie sie sich verhalten, zeigt die Karin Bergrath große Beachtungsgabe und liebe zum Detail. Hier hat man es wirklich mit tierischen Instinkten zu tun, auch wenn der Gänserich Tom von seiner Sippe abweicht. Doch da hört leider auch schon das Positive auf. Denn auch wenn die Flora und Faune ihren Charme hat, ist er den "Flügellosen" vollkommen abhanden gekommen. Die menschlichen Charaktere wirken gegenüber den tierschen eindimensional und stereotypisch. Es fehlt ihnen an speziellen Eigenschaften um sich von der breiten Masse abzuheben. Das gilt für die beiden Kommissare wie auch für die Leute auf dem Campingplatz. Niemand ist ein wirklich Charakterkopf. Dieses Unausgefeilte findet sich auch in der Handlung selbst wieder. Der Krimi selbst wirkt eher blass, plätschert vor sich dahin und weiß nicht mit Spannung zu überzeugen. Auch wenn Kriminalromane grundsätzlich eher einen ruhige Grundstimmung haben, war dieser nicht mehr ruhig, sondern fast schon einschläfernd. Die Erkenntnisse, die gewohnen werden, erinnern an einem Krimi den man schon längst kennt, so dass Handlungverlauf und -wendungen eher schulterzuckend akzeptiert werden. Der Spannungsbogen fehlt und auch beim schlussendlichen üblichen "Duell" am Ende wollte das Tempo nicht so recht zunehmen. Wer auf große Überraschungen hofft, der wird eher enttäuscht werden. Die einzige Ausnahme bildet das letzte Kapitel, welches denn ungeklärten Tod einer Person erläutert, den man so nicht erwartet hat, zumindest nicht in einer solch übertriebenen Form. Auch dem Schreibstil fehlt es an Pepp. Man wünscht sich mehr Dramaturgie, die zumindest von der Verfassungart entstehen könnte, hat aber dann doch eher eine viel zu ruhige Beschreibung der Ereignisse, die selbst nicht mit Spannung überzeugen önnen. Karin Bergraths Stil zeugt von einem Blick fürs Detail, wenn auch teilweise mit unnötiger Kommentatur der Handlungen. So wirkt der Stil der Autorin eher hölzern und schwerhebig, als knackig und mitreißend wie es für einen Krimi sein sollte. Fazit "Tod im Anflug" kann mit einer interessanten Protagonisten aufwarten. Ein Gänserich, der ermittelt? Klingt ungewöhnlich und vielversprechend. Aber selbst die beste Hauptfigur kann nicht über einen unspannenden und typsischen Kriminalfall hinwegtäuschen, dem es an Originalität und Dramaturgie fehlt.

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  • Rezension zu "Tod im Anflug" von Karin Bergrath

    Tod im Anflug
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    01. July 2012 um 15:13

    "Tod im Anflug" der Autorin Karin Bergrath ist ein "typischer", klassischer Krimi, was so nicht stimmt, denn es wird aus Sicht einer Gans ermittelt. Mehrere Morde passieren auf einem Campingplatz: Erst stirbt ein junger Reiher, dann ein roter Kater und schliesslich sind auch 2 Flügellose tot. Tom, dessen Leben hauptsächlich aus dem Toastbrot schnorren auf dem Campingplatz besteht, liebt Krimis und Thriller im Fernsehen: Vor allem CIS und Magnum haben es dem Ganterich angetan. Er besucht täglich seine menschlichen Kumpel, isst gemeinsam mit einem alten Rentner zu Abend und guckt die täglichen Nachrichtensendungen. Danach kommt entweder Magnum oder aber Tom wandert weiter, besucht andere Campinggäste, die bevorzugt amerikanische Krimiserien im TV sehen. Kaum hört er von den ersten Todesfällen, ist sein Spürsinn und seine Neugier geweckt und von Minute an taucht der Vogel überall da auf, wo ermittelt, verhört oder begutachtet wird. Und natürlicht ermittelt er auch selbst, ganz nach Magnums Schema: Erst die Angehörigen, dann die Freunde, dann die weiteren in Frage kommenden Zeugen. Ich muss ehrlich zugeben, ich lese nicht gerne diese klassischen Krimis, bei denen es auf Motiv, Alibi, und Ermittlung ankommt. In diese Sparte würde ich diesen Krimi einreihen und muss auch ehrlich gestehen, dass ich nach dem dritten Tatverdächtigen den Überblick verlor. Ich war noch nie gut im Rätselraten, daher machen mir diese Krimis auch nicht wirklich Freude. Was diesen Krimi natürlich so besonders macht, das ist die Vogelperspektive und diese brachte mich wirklich hier und da zum Lachen. Ich liebe Gänse, auch wenn ich ab und zu von diesen hochintelligenten Tieren auf dem Pferdehof gejagt wurde, aber diese Tiere besitzen einen unglaublichen Humor. Aus der Sicht eines neugierigen und pfiffigen Ganters einen Fall zu lösen, das hat schon was an sich, was man nicht jeden Tag liest. Mal abgesehen davon kann man durchaus erahnen, mit welcher Liebe die Autorin die unterschiedlichen Wildvögel beobachtet und charakterisiert hat! Und es ist unglaublich, wieviele Begriffe aus der Vogelwelt wir alltäglich nutzen und wie unsagbar komisch das Ganze wird, wenn man es aus einem "multifunktionalem Schnabel mit integrierter Nase" hört! Auch wenn der Kriminalfall an sich etwas dünn und wenig aufregend war, von Tom möchte ich unbedingt weitere Bücher lesen!

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  • Rezension zu "Tod im Anflug" von Karin Bergrath

    Tod im Anflug
    Eternity

    Eternity

    27. November 2011 um 19:51

    Dieses Buch war mir unbekannt, doch auf einem Büchermarkt fiel es mir beim Stöbern in die Hand. Der Klappentext hörte sich so schmunzelnd-niedlich an, dass es in meinem Korb landete. Und es hat sich gelohnt!! Eine Geschichte aus der Sicht einer Nilgans ist etwas erfrischend anderes und abwechslungsreiches zu den "normalen" Krimis. Besonders die Meinung der Vögel über die Flügellosen (=Menschen) ist zum Schmunzeln und wirklich kreativ. Das Szenario, dass auf dem Campingplatz geschildert wird, lässt nichts aus: heimliche Affären, Intrigen und viele Geheimnisse. Die Klischees über die deutschen Camper machen Spaß und verleihen der Krimi-Geschichte einen Schmunzel-Faktor mehr. Empfehlenswert für Vögelliebhaber, CSI-Fans (wie auch die Protagonisten-Gans), Krimi-Experten und viele mehr :)

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  • Rezension zu "Tod im Anflug" von Karin Bergrath

    Tod im Anflug
    Spatzi79

    Spatzi79

    24. July 2011 um 16:01

    Tom, ein junger Nilgans-Ganter, führt ein zufriedenes Leben an einem See mit Campingplatz. Sein heimliches Hobby ist die Kriminalistik, dank der vielen fernsehschauenden Camper hat er reichlich Zugang zu Serien wie CSI und Magnum. Als eines Tages ein toter Reiher aufgefunden wird, der offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben ist, ist Toms große Stunde gekommen. Endlich kann er seinen Vorbildern Magnum und Gil Grissom nacheifern. Mithilfe der anderen Vögel am See, insbesondere seinem besten Freund, dem Kormoran Rio, macht sich Tom auf die Suche nach dem Mörder. Der Fall wächst schnell über einen Vogel-Mord hinaus, denn kurz darauf wird auch eine menschliche Leiche aufgefunden! Damit ist klar, dass Tom unter den „Flügellosen“ auf dem Campingplatz ermitteln muss. Auch die Polizei ist natürlich nicht untätig, leider mangelt es an Verständigungsmöglichkeiten, denn die dummen Menschen verstehen einfach kein „gänsisch“. Dabei hätte Tom so gute Hinweise für sie! Verdächtige gibt es gleich reihenweise, Motive ebenso! Wird es Tom am Ende gelingen, den richtigen auszumachen? Auf sehr amüsante und charmante Weise lässt die Autorin ihren sympathischen Hauptdarsteller ermitteln. Viele tolle Nebencharaktere, lustige Wortschöpfungen (die „Zeitungsente“ in ihrem Element) und eine durchaus reizvoll verwirrende Krimihandlung machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen!

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  • Rezension zu "Tod im Anflug" von Karin Bergrath

    Tod im Anflug
    bookmouse

    bookmouse

    20. June 2011 um 07:05

    Tom, ein neugieriger Gänserich, findet den toten Reiher Neptunus und möchte ab dem Zeitpunkt an wissen, wer ihn umgebracht hat. Doch das ist noch nicht alles. Ein Mord ist auf dem Campingplatz geschehen und plötzlich ist die Polizei und Spurensicherung vor Ort. Tom, der ein Fan von Thomas Magnum und CSI ist, versucht auf eigene Faust zu ermitteln. Gemeinsam mit seinem Freund Rio macht er sich auf die Suche nach dem Mörder, der sein Unwesen auf dem Campingplatz treibt und unterstützt so die Kommissare Reiners und Hump. Ein Krimi, der auch seine lustigen Seiten hat dadurch, dass der Gänserich Tom seine tierischen Ermittlungen aufnimmt. Ein Krimidebüt, auf deren Fortsetzung man gespannt sein darf. Die Autorin plant bereits ihr zweites Buch mit Gänserich Tom.

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