Karin Boye Kallocain

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Inhaltsangabe zu „Kallocain“ von Karin Boye

192 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.03.1989')

Stöbern in Science-Fiction

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  • Leserunde zu "Vom Ende an" von Megan Hunter

    Vom Ende an

    aba

    "Als Kind glaubte ich, ich wäre für unsere Zeit geschaffen worden. Die Endzeit. Die Flutzeit." So hat sich die Protagonistin von Megan Hunters Debüt "Vom Ende an" ihr Leben als junge Mutter nicht vorgestellt: Während einer großen Naturkatastrophe in England muss sie ihr Baby zur Welt bringen. Hat die kleine Familie unter diesen Umständen überhaupt eine Chance? "Vom Ende an" ist nicht nur eine ungewöhnliche Zukunftsvision, es ist eine Geschichte über die Macht der Liebe, über eine Mutter, die zeigt, dass es sich lohnt, zu kämpfen, auch dann, wenn alles verloren zu sein scheint.Wenn ihr neugierig geworden seid, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen!Liebt ihr anspruchsvolle Literatur? Wir freuen uns sehr, euch mit "Vom Ende an" einen weiteren Titel im LovelyBooks Literatursalon vorstellen zu dürfen, in dem euch literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben erwarten.Zum InhaltEine Frau, die Erzählerin, bekommt ihr erstes Kind. Gleichzeitig sucht eine gewaltige Naturkatastrophe das Land heim. Eine Flut überschwemmt weite Teile Englands, Feuer brechen aus. Die Frau und ihr Gefährte müssen mit ihrem kleinen Sohn den Ort verlassen, Zuflucht suchen, sich auf eine Insel flüchten. Die kleine Familie wird getrennt. Der Schrecken eines sich steigernden Umweltdramas und die Intimität und das Glück einer Mutter-Kind-Liebe entfalten sich parallel. Mit den Augen eines Neugeborenen wird eine Welt entdeckt, die sich zugleich womöglich zu verabschieden droht.Lyrisch und lakonisch, durchsetzt mit Passagen, die sich wie Bibelzitate lesen, von archaischer Wucht und poetischer Zartheit, klug, komisch, dann wieder wie in Stein gemeißelt - einen solchen Text hat man lange nicht mehr zu lesen bekommen. Wie ein weibliches Gegenstück zu Cormac McCarthys "Die Straße", gleichzeitig beklemmend wahrscheinlich und doch von geschichtsloser Wahrheit, präzise und schön - hier ist eine neue Autorin zu entdecken!Und hier geht es zur LeseprobeZur AutorinMegan Hunter, geboren 1984 in Manchester, lebt mit ihrer Familie in Cambridge. Hunter hat englische Literatur studiert und stand mit ihrer Lyrik auf der Shortlist des Bridport Prize. Ihre Erzählung "Selfing" war nominiert für den Aesthetica Creative Writing Award. "Vom Ende an" ist ihr erstes Buch, die Rechte wurden auf Anhieb in zahlreiche Länder verkauft.Möchtet ihr mehr von dieser besonderen Geschichte haben? Möchtet ihr wissen, wie es für Mutter und Kind weiter geht?Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 30 Exemplare von "Vom Ende an" unter allen, die sich im Rahmen einer Leserunde über diese schicksalhafte und bewegende Novelle austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr bereit? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 28.05., indem ihr auf diese Frage antwortet:Eine gewaltige Naturkatastrophe überschwemmt England.Wie realistisch findet ihr so ein gewaltiges Unglück? Glaubt ihr, so etwas könnte –auch in Deutschland – in einer nicht so fernen Zukunft passieren? Oder seid ihr der Meinung, dass diese Szenerien nur in Romanen zu finden sind?Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1081
  • Eine alte, klassische Dystopie

    Kallocain

    Sakuko

    01. March 2016 um 08:24

    Kallocain ist ein Wahrheitsserum, das dem Menschen die Hemmung nimmt, so dass er frei seine innersten Gedanken und Gefühle ausplaudert. Leo Kall ist der Erfinder dieses Serums, ein loyaler Mit-Soldat des Weltstaates. Eine Kommunistisch angelehnte, militaristische Gemeinschaft wo individuelle Zuneigung zu Partnern, Freunden, Kindern asozial ist, wo Misstrauen und Paranoia als integraller Teil des Staats gesehen werden und nur der Staat, die Gemeinschaft, nie der Einzelne Wert hat. Das Buch beschreibt Kalls Leben ab Erfindung der Droge. Man erfährt über den streng durchorganisierten, einsamen Alltag, Kalls unsicheres Moralverständniss, seine geheime Zuneigung zu seiner Frau und seine Befürchtung, sein Chief könnte eine Affäre mit ihr haben. Das Buch beschreibt sehr bedrückend aber anschaulich die inneren Gefühle, Träume und Hoffnungen, denen sich viele Mitglieder dieses einsammen, misstrauischen Staates hingeben. Mit Kallocain ist niemand unschuldig, sagt das Buch, und das trifft es sehr gut. Niemand ist 100% loyal, kann es bei so einer angespannten Situation sein. Ich bin ein großer Freund der alten, klassischen Dystopien und fand deswegen auch dieses Buch sehr spannend und pakend. Alleine das Ende fand ich etwas plötzlich, wenig aussagekräftig, enttäuschend. Ich hätte mir mehr Auflösung ggf. sogar mehr Konsequenz gewünscht.

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  • Rezension zu "Kallocain" von Karin Boye

    Kallocain

    zachine

    21. September 2012 um 00:39

    Spannung, Krise, Wandlung, Liebe, Mord, Krieg, alles da! Ein spannender Roman also, auch wenn mensch sich nicht weiter mit Karin Boye beschäftigt hat. Denn diese frühe Dystopie - im Jahr 1940, noch vor Orwells 1984 geschrieben - spiegelt offenbar Boyes Leiden im Leben: Sie beschreibt eine Welt der Einsamkeit. In dem wohlüberwachten, rationalen Staat, in dem jeder "Mitsoldat" den anderen überwacht und zum Mißtrauen angehalten ist, sehnen sich die Menschen doch eigentlich nach Kontakt, nach Liebe und Berührbarkeit. Boyes Gedicht "Das Beste" (http://www.karinboye.se/verk/dikter/dikter-tyska/das-beste.shtml ) spricht die selbe Sprache. Gleichzeitig verarbeitet die Autorin wohl die Enttäuschung über den totalitären Pseudo-Kommunismus in Russland, das sie als engagierte Linke besucht hatte und die Entwicklung in Deutschland. Ein zeitloses Buch also und dennoch - mit ein paar Infos über die Autorin, klar als ein Produkt ihres Lebens und ihrer Zeit zu erkennen.

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