Karin Brynard

 3.9 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Weinende Wasser, Weinende Wasser und weiteren Büchern.

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Karin BrynardWeinende Wasser
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Weinende Wasser
Weinende Wasser
 (6)
Erschienen am 10.06.2016
Karin BrynardMasken der Furcht
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Masken der Furcht
Masken der Furcht
 (0)
Erschienen am 25.08.2017
Karin BrynardWeinende Wasser
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Weinende Wasser
Weinende Wasser
 (9)
Erschienen am 10.06.2016

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Rezension zu "Weinende Wasser" von Karin Brynard

Spannender Auftakt der südafrikanischen Krimireihe!
-elly-vor 7 Monaten

Ich als Südafrika-Fan bin wirklich begeistert von Inspector Beeslaars erstem Fall im Veld Südafrikas. Die Morde sind zum Teil brutal, jedoch relativ nüchtern geschildert. Die Spannung bleibt bis zum Schluss mit einem Ende, das viele mit Sicherheit nicht erwartet hätten! Die einzige negative Kritik muss an den schier zahllosen Charakteren geübt werden: Um die 70 Namen lassen einen schnell den Überblick verlieren, wenn man sich nicht die wichtigsten markiert. Sonst wirklich top!

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ulrikerabes avatar

Rezension zu "Weinende Wasser" von Karin Brynard

Bitteres Wasser, harte Kost.
ulrikerabevor einem Jahr

Albertus Beeslaar ist die große weiße Hoffnung au s der Stadt. Der Polizist aus Johannesburg ist erst wenige Monate in der südafrikanischen Provinz Nordkap an der Grenze zu Botswana im Einsatz, als ein brutaler Mord an einer jungen Farmerin und ihrem adoptierten Kind die Bevölkerung erschüttert.
Die Polizeistation ist unterbesetzt, mit zu wenig Mitteln ausgestattet, die jungen Kollegen sind schlecht ausgebildet. Beeslar hat an vielen Fronten zu kämpfen: Ungeklärte Viehdiebstähle werden mit dem Mord in Verbindung gebracht, ein Verdächtiger ist bald gefunden, der schwarze Vormann der Farm. Einige Farmer bilden rechtsextreme Kommandos, wollen das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Rassismus, Habgier, Armut, Aberglaube bilden die großen Probleme, die in der sengenden Hitze Südafrikas immer mehr die Ermittlungen belasten.
Weinende Wasser heißt die Farm auf der Freddie Swarts und ihre Tochter schrecklich ums Leben kam. So bitter wie das Wasser ist auch das Leben in dieser Gegend. Freddies Schwester Sara kommt nach deren Tod, nach Jahren der Zerwürfnisse, wieder an den Ort ihrer Kindheit. Nicht nur als Journalistin treibt sie die Neugierde an, die Geheimnisse ihrer Schwester aufzudecken.
Sara ist neben Beeslaar eine der wenigen Personen, die im Mord an ihrer Schwester mehr sieht als einen raubmotivieren Farmmord.
Auch wenn dieser Kriminalroman über weite Stecken hart brutal und unzimperlich mit Details ist, lässt die Autorin immer wieder auch Einblicke in die Gefühle Saras zu. Aber auch Beeslaars ohnmächtige Wut gegen Windmühlen kämpfen zu müssen werden eindringlich vermittelt.
Dieses Buch zeigt die massiven politischen und gesellschaftlichen Probleme, die noch heute in Südafrika schwelen, sehr gut verpackt in einer durchwegs spannenden und gut zu lesenden Krimihandlung. Ein klein wenig verwirrend, waren maximal etliche Namen (wobei mir auch manchmal die Zuordnung zu schwarz und weiß nicht sofort klar war) und Anreden.

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Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Weinende Wasser" von Karin Brynard

Die Farm des weinenden Wassers; ein Ritualmord und die Vergangenheit Südafrikas
Buecherspiegelvor einem Jahr

Von einer Freundin zugesteckt bekommen mit den Worten „lies das mal, Du warst doch auch schon dort“. Ja, in Südafrika und Namibia hielt ich mich nach der Jahrtausendwende mehrere Wochen auf. Und der Kriminalroman von Karin Brynard „Weinende Wasser“ spielt in der Provinz Nordkap von Südafrika, angrenzend an Namibia und Botswana.
Ein Inspector, Beeslaar, auf der Flucht vor seiner Vergangenheit, die manchmal aufblitzt und man annehmen kann, dass sie in Folgebüchern noch näher thematisiert wird, lässt sich aufs Land versetzen. Das es auch hier nicht wirklich ruhig zugeht, wird ihm fast sofort vermittelt. Hier kommen aber auch noch die schier unermesslichen Weiten, schlechte Ausstattung, ungeschultes Personal und ein Chef hinzu, der nicht gerade leicht zu erreichen ist. Farmermorde machen ihm zu schaffen. Dazu kommen noch die immer wieder aufflammenden, eigentlich nie erloschenen Fehden nicht nur zwischen Einheimischen und Eingewanderten, sondern unter den verschiedenen Volksstämmen. Als eine Weiße und ihr adoptiertes Kind auf grausame Art ermordet werden, die Tat auch noch auf ein Ritual hinweist, wird es wirklich eng für Beeslaar. Er muss sich mit seinen zwei Metern in viel zu enge Fahrzeuge quetschen, bei einer für ihn unerträglichen Hitze, vermitteln zwischen aufgebrachten Siedlern, die am liebsten selbst wieder zu den Waffen greifen wollen. Die alte Ordnung wieder herstellen. Was steckt hinter dem Mord an Frederika und ihrer Tochter? Ihre Schwester Sara, die sich vor einiger Zeit mit Frederika verkracht hat, macht sich untröstlich an die Aufgabe, die gemeinsame Farm aufzuräumen, Hinweise auf die Täter zu finden und dem wahren Grund für den Mord herauszubekommen.
Was mir besonders gefällt, ist die Beibehaltung der sprachlichen Besonderheiten, die der Übersetzer Dietmar Schmidt durchgehend verwendet hat. Die Anreden für die verehrten Älteren ebenso wie die ortsbezogenen Bezeichnungen für Herr und Frau XY. Dadurch lebt der Roman tatsächlich in Südafrika und ist nicht einfach nur übersetzt. Die Autorin lässt uns schwitzen, man möchte ständig nach Wasser greifen und schmeckt doch auch das beschriebene fast ungenießbare Nass, das vor Ort bereit steht. Man möchte mit dem Vormann der Farm, einem kleinen drahtigen und klugen Kerl mit Namen Dam, die Weiten der südafrikanischen Wüsten durchstreifen, vielleicht streift ja ein Schakal unseren Weg. Die Liebe zu ihrem Land fängt die Journalistin und jetzt schon einige Jahre auch als Autorin wirkende Brynard in den vielen Kleinigkeiten ein und lässt uns daran teilhaben. Aber auch wie die Menschen mit ihrer nicht einfachen Vergangenheit umgehen, der Jahre der Apartheid und deren Bewältigung, die noch andauern wird. Eifersucht, Neid, uralte Besitzansprüche, die Macht derer, die auf Grundstücken mit Wasser sitzen, das war wohl ausschlaggebend für die Namensfindung des Buches und der darin als Hauptschauplatz spielenden Farm.
Wer mehr haben möchte als einen reinen Kriminalfall ist hier gut aufgehoben, sofern man sich auf die teils eigentümliche Sprache einlassen möchte. Spannend bis zum Schluss, obwohl immer mal wieder eine Lösung hindurch blitzt, die dann doch wieder ganz anders aussieht.
Zum Glück gibt es bereits einen weiteren Band, „Masken der Furcht“ erscheint wohl Ende des Sommers. Und als E-Book ist es auch erhältlich, was sich meiner Meinung auch sehr dafür eignet.

Informationen über die Autorin, die bei Kapstadt lebt, finden sich im Netz. Über das Thema zu den vielen Morden an Farmern findet sich zum Beispiel unter http://www.zeit.de/2012/07/DOS-Farmermorde



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