Karin Christine Heidinger Wenn das so einfach wär

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Inhaltsangabe zu „Wenn das so einfach wär“ von Karin Christine Heidinger

Karla kommt aus gutem Hause. Die lebenslustige, freche, etwas verwöhnte Krankenschwester mit den leuchtend blauen Augen ist in die große Stadt gezogen und fühlt sich einsam. Über ihre Mitbewohnerin kommt sie in Kontakt mit einem Bibelkreis. Dort trifft sie auf den jungen, charismatischen Prediger Mark. Beide verlieben sich Schlag auf Fall ineinander. Gleichzeitig begegnet Karla beim gemeinsamen Beten und Diskutieren Jesus. Karlas Eltern sind von dieser Entwicklung wenig begeistert: Ausgerechnet ein Prediger? Jesus? Pietisten? Ist das nicht eine fundamentalistische Sekte? Auch der strenggläubige Vater von Mark begegnet der wiedergeborenen Christin mit tiefsitzender Skepsis: Ob das die richtige Frau für seinen talentierten Sohn ist? Aber die jungen Liebenden lassen sich nicht beirren, bald sind sie verheiratet, ein Jahr später wird Felix geboren. Karla muss in der pietistischen Gemeinde Marks auf dem Land mitarbeiten. Doch sie kommt mit ihrer neuen Rolle nicht klar: Sie hat das Gefühl den hohen Ansprüchen von Mark und der Gemeinde nicht entsprechen zu können. Auch an ihrem neuen Glauben zweifelt sie: Wo ist Jesus? Warum hilft ihr Jesus nicht? Genügt sie auch nicht den Ansprüchen des Herrn? Es kommt zur Krise. Karla zieht sich schuldbeladen zurück, konzentriert sich fast autistisch nur noch auf Felix. Sie entfremdet sich von Mark – und er sich von ihr. Mark geht völlig in seinem Priesteramt auf, versteht seine Frau nicht mehr. Erst die Begegnung mit einer älteren, gläubigen Frau, die eine noch viel tragischere Lebenskrise mit der Hilfe ihres Glaubens bewältigen konnte, gibt Karla neue Kraft. Karin Christine Heidinger stellt in ihrem ersten Roman große Fragen: Gibt es die Liebe auf den ersten Blick? Was passiert, wenn man seine gewohnte Welt schlagartig verlässt? Wie nähert man sich Gott? Warum lässt Gott so viel Leid zu? Welchen Druck üben strenggläubige Freikirchen auf ihre Mitglieder aus? Mit viel Wärme, Witz, einer unaufgeregten Sprache und ohne jeglichen missionarischen Eifer versucht Karin Christine Heidinger eine Antwort auf diese Fragen zu finden. Das liest sich nicht nur spannend, sondern auch spirituell. Sie rechnet mit Frömmlerei und Besserwisserei ab und zeigt einen sehr persönlichen, möglichen Weg zu Gott: „Beten, nicht aus Angst geboren, sondern aus dem festen Vertrauen auf Gott. Was ist das für ein Unterschied."
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