Karin E. Burianski ... der werfe den ersten Stein

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Inhaltsangabe zu „... der werfe den ersten Stein“ von Karin E. Burianski

In jeder Erzählung sind zwei bis fünf Protagonisten schicksalshaft miteinander verwoben. Sie täuschen und werden getäuscht; hassen, weil nicht Liebe in ihrem Herzen obsiegt, sondern Trägheit die Herzen dominiert. So in der Erzählung "Der Pelzmantel", in der sich zwei Menschen - einst liebend verbunden - von einander so weit entfernen, dass gegenseitige Täuschung alltäglich wird.
Anders in der Erzählung "Vergissmeinnicht", wo die Liebe eines Mannes stärker ist als der Mann selbst. Glück wird oft nur als eine kurzfristige Attitüde erlebt, die Chaos hinterlässt, weil man das Scheitern noch nicht beherrscht. Wie in frühen Lebensjahren erworbenes Urvertrauen gegen die Anfeindungen des Lebens immunisiert, beschreiben die Erzählungen "Daniel" und "Ein reines Mädchen". In der Erzählung "Das Inserat" stürzt eine Liebe an den Fehlbarkeiten früherer Protagonisten in den Abgrund. Gelungen ist das Leben immer dann, wenn die Menschen im Besitze der Liebe waren. Zwar lauert auch ihnen das Schicksal auf, aber es zeigt sich versöhnlich- so in der Erzählung" Frau Josefine Meyer - eine unbegabte Mutter". Nichts Menschliches ist den Figuren fremd. Dass Mut und Vertrauen in die "heilende Wirkung der Wahrheit" ungeahnte Kräfte freisetzen können, wird in "Spontanheilung" geschildert. Das Schicksal schlägt nicht ungerecht und blind zu, es hat nur andere Pläne, die sich jedoch willentlich vom Menschen durchkreuzen lassen. So kann in der Erzählung "Die Liebe des Kaplans" unbeschadet von der vorherrschenden Sexualmoral eine "sündige" Liebe glücklich gelebt werden. Dagegen muss "Die Saat der Mutter" zum Verhängnis werden, weil sie sich das Recht nimmt, das Schicksal dritter zu manipulieren. Wie eine Demenzerkrankung die Vertrautheit einer langjährigen Ehe bis zum gegenseitigen "Würdeverlust" zerstört, erzählt gleichnamige Geschichte, dagegen kann die Flucht in eine Verrücktheit von den Bedrängnissen des Lebens befreien, wie in der Erzählung "Emanuel" geschildert. Jede Erzählung endet mit einer unerwarteten Pointe, die den Leser daran erinnert, dass sich das Leben nicht vorherbestimmen lässt. Es hält sowohl Glücksmomente als auch traumatische Überraschungen bereit, die jeden jederzeit aus seinem bisherigen Dasein herausschleudern können, ihn wieder "erden" lassen, so er sich dem Daseinskampf stellt.

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