Karin Engel Der geheime Salon

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Inhaltsangabe zu „Der geheime Salon“ von Karin Engel

Bremen 1905: Als die 38-jährige Charlotte nach dem Tod ihres Mannes von ihrem Landgut auf Mallorca in Bremen eintrifft, scheint der Beweggrund für ihren Besuch in der Heimat auf der Hand zu liegen. Welche Witwe würde die Zeit der Trauer nicht im Schoße ihrer Familie verbringen wollen? Doch Charlotte hat anderes im Sinn – Rache …

Eine nette Geschichte, die mich allerdings nicht wirklich überzeugt.

— Bellis-Perennis

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  • Eine nette Geschichte mit Poesie, aber nicht überzeugend

    Der geheime Salon

    Bellis-Perennis

    08. April 2015 um 11:07

    Die Autorin entführt die Leser in das Bremen von 1905. Die Witwe Charlotte kehrt nahezu mittellos aus Mallorca nach Bremen zurück. Der Stiefsohn hat ihr, mit Hinweis auf mallorquinisches Recht, alle Besitztümer vorenthalten. Doch auch in der ehemaligen Heimatstadt wird sie nicht mit offenen Armen empfangen, gab es doch den einen oder anderen Skandal um die junge Frau. Sie lässt sich nicht unterkriegen und „sammelt“ andere Frauen, denen Unrecht geschehen ist, im vorerst "geheimen Salon" um sich. So wie das Hausmädchen Agnetha, die höchst interessante Milena aus Hanfthal in Niederösterreich, die Schwägerin usw.. Gemeinsam ist allen Frauen der Sinn nach Rache, wobei diese mit Witz und Charme ausgeführt werden soll. Kein plumpes „Aug’ um Aug’, Zahn um Zahn“. Die Intrigen und Handlungsstränge werden dichter. Figuren aus der Vergangenheit tauchen unvermittelt auf. Werden die Frauen ihre Genugtuung erfahren? Das ist mein erstes Buch von Karin Engel. Das Buch hat mich nicht gänzlich überzeugt. So reisen die Damen recht viel in der Geschichte herum: Bremen – Mallorca – Bremen – Marseille usw.. In Anbetracht der damaligen Verkehrsmittel ein wenig zu viel und zu schnell. Der Schreibstil ist voller Poesie (der Duft der Mandelblüten ist förmilch wahrzunehmen). Ein kleiner geographischer Lapsus ist der Autorin auch passiert: Der Ort "Hanfthal" liegt in der Nähe von Laa an der Thaya, einer kleinen Stadt in Niederösterreich. Der Fluss ist die THAYA und nicht die Laa.

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  • Vergeudete Ideen

    Der geheime Salon

    winter-chill

    27. January 2014 um 21:01

    Nachdem ich von Karin Engels Büchern „Die Kaffeeprinzessin“ und „Das Erbe der Kaffeeprinzessin“ sehr begeistert war, wollte ich unbedingt noch mehr Romane der Autorin lesen. Leider war „Der geheime Salon“ ein Fehlgriff für mich. Zwar geht es auch in „Der geheime Salon“ um das Schicksal einer starken Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, trotzdem ist der Roman ganz anders geraten als die anderen Bücher Engels. Zunächst ist „Der geheime Salon“ vielmehr ein Krimi als ein historischer Roman. Die Geschichte spielt zwar im Jahr 1905, das Jahr tut aber eigentlich überhaupt nichts zur Sache. Die Geschichte hätte genauso gut 50 Jahre zuvor oder danach angesiedelt sein können. De Roman handelt von der 38 Jahre alten Charlotte, Tochter einer angesehenen Bremer Kaufmannsfamilie, die vor Jahren unfreiwillig an einen spanischen Mandelbaumplantagen-Besitzer verheiratet worden ist – obwohl sie eigentlich das Familienunternehmen hätte erben sollen. Als sie nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes auch noch völlig mittellos dasteht, kehrt sie in ihr Elternhaus zurück und möchte herausfinden, warum ihr Vater sie damals hatte so dringend loswerden wollen. Im Großen und Ganzen geht es im ganzen Buch nur um die Frage, warum Charlotte bei ihren Eltern in Ungnade gefallen ist und ihre geplanten Rache. Um Spannung zu erzeugen, hat Engel mehrere Handlungsstränge entworfen und erzählt die Geschichte aus der Sichtweise mehrerer Personen. Nur sehr zögerlich gibt sie nach und nach Stückchen preis, die dann zusammen zur Auflösung des Rätsels beitragen sollen. Dieser Kunstgriff ist Engel meiner Meinung nach misslungen. Anfänglich findet man die Geschichte dadurch tatsächlich sehr spannend, nach und nach strengt einen das viele nebulöse Geschwätz aber einfach an. Spätestens wenn man ab der Hälfte des Romans merkt, wohin die Geschichte führen wird, wirkt der ganze Aufwand auf diese Art und Weise Spannung zu erzeugen einfach lächerlich. Viele Begebenheiten im Roman sind zudem sehr an den Haaren herbeigezogen. So trifft Charlotte natürlich ganz zufällig noch auf weitere Frauen, denen auch allen irgendwie mal Unrecht angetan worden ist und die sich jetzt an Charlottes Rachespielen beteiligen. Irgendwann wirkt der Roman wie eine seltsame Mischung aus „Club der Teufelinnen“ und einem Verwirrspiel, wie es normalerweise auf Volkstheaterbühnen aufgeführt wird. Schade, denn eigentlich stecken in dem Roman eine Menge Potenzial und gute Ideen. Es werden wahnsinnig viele Geschichten und Schicksale angeschnitten, die mich durchaus interessiert hätten die vielleicht sogar einen eigenen Roman verdient hätten. Leider werden sie aber nicht ausgearbeitet oder richtig zu Ende geführt. Sie bleiben einfach leer im Raum stehen. Da wird zum Beispiel der Hanfschmuggel zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwähnt, richtig viel erfährt man darüber dann aber nicht. Ein Buch, das mich nicht bannen konnte.

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