Karin Engel Die Kaffeeprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Die Kaffeeprinzessin“ von Karin Engel

Bremen Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die schöne und kapriziöse Schauspielerin Felicitas geht ein Traum in Erfüllung, als sie in die vornehme Familie Andreesen einheiratet, die ihren Reichtum dem Kaffee verdankt. Doch zunächst ist es nicht leicht für die temperamentvolle und eigenwillige Frau, sich ihren Platz in dieser Welt zu erobern. Vor allem ihre Schwiegermutter Elisabeth beäugt die Fremde mit Misstrauen. Felicitas muss viel Mut und Erfindungsreichtum aufbringen, um sich durchzusetzen, und als sie ihren Mann verliert, scheint sie völlig alleine dazustehen. Und dann ist es ausgerechnet Elisabeth, die ihr neuen Lebensmut gibt ... Eine Familiensaga, durch die der Duft von Kaffee zu ziehen scheint!

Eine Familiengeschichte mit wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bezügen.

— Arun
Arun

Öder und fadiger Genuss einer Gesellschaft und eines 'Brühgetränks' namens Kaffee

— widder1987
widder1987

Laaangweilig ... konnte mich leider gar nicht begeistern. Ich habe es abgebrochen. Vielleicht bekommt es irgendwann eine 2. Chance ...

— Cellissima
Cellissima

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  • Sehr guter historischer Roman

    Die Kaffeeprinzessin
    Amychoco

    Amychoco

    11. June 2016 um 16:59

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und man merkt, dass sie sich mit der Zeit, über die sie in ihrem Roman schreibt, auskennt. Ich persönlich habe mich den Personen sehr nah gefühlt, habe sie und die Orte vor mir gesehen und habe die Handlung richtiggehend "erlebt". Ob die Hauptperson ein sympathischer Charakter ist, darüber kann man sicher streiten, so richtig warm bin ich leider nicht mit ihr geworden, doch das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. 5 Sterne für gute Recherche, detailreiche Charakterzeichnungen und einen kompetenten Schreibstil!

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  • Langweiliger Gesellenschaftroman mit den fahlen Geschmack von zu dünnen und abgestanden Kaffee...

    Die Kaffeeprinzessin
    widder1987

    widder1987

    28. February 2016 um 13:56

    Klappentext: Bremen Anfang des 20. Jahrhunderts - Für die schöne und kapriziöse Schauspielerin Felicitas geht ein Traum in Erfüllung, als sie in die vornehme Familie Andreesen einheiratet, die ihren Reichtum dem Kaffee verdankt. Doch zunächst ist es nicht leicht für die temperamentvolle und eigenwillige Frau, sich ihren Platz in dieser Welt zu erobern. Vor allem ihre Schwiegermutter Elisabeth beäugt die Fremde mit Misstrauen. Felicitas muss viel Mut und Erfindungsreichtum aufbringen, um sich durchzusetzen, und als sie ihren Mann verliert, scheint sie völlig alleine dazustehen. Und dann ist es ausgerechnet Elisabeth, die ihr neuen Lebensmut gibt ... Eine Familiensaga, durch die der Duft von Kaffee zu ziehen scheint!Fazit: "Die Kaffeeprinzessin" von Karin Engel ist ein Spagat zwischen der deutschen Gesellschaft zur Zeiten Kaiser Wilhelm I. mit Ausschweifung in die brasilanischen Kaffeekolunie um 1910 und der technologischen Fortschritts des 20 Jahrhunderts in Europa.Das Buch ist mit knapp 600 Seiten ein Spiegel der damaligen Klassengesellschaften Deutschlands, Industralisierung in allen physikalischen Bereichen und historschen(-globalen) Ereignissen. Die Autorin schreibt leider aber viel zu detailierte, nebensächlichkeitsbetonende und langweilige wie langamtige Handlungsschauplätze, -personen und -verlauf, was den Leser keinen überzeugte Story über den Kaffee bzw. das Leben zur Kaiserszeiten präsentiert. Es kristalliert sich zwar die Kaffeeproduktion in Südamerika und die Verarbeitung in Deutschland sowie das 'Bremer Leben' als Vertretung für die deutsche Gesellschaft heraus, was aber doch Spannungslosigkeit und fahlen dahin platscherder Erzähl- und Schreibweise Karin Eingels kaum bis fast keine Gewichtung in des Schiftwerk liefert.Wer Kaffee genießen möchtet, sollte doch zur Kaffeebohne und heißem Wasser als zu diesen Roman greifen...1,00 Stern

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  • Die Kaffeeprinzessin

    Die Kaffeeprinzessin
    -sabine-

    -sabine-

    25. October 2015 um 14:42

    Im Mittelpunkt steht die zunächst sehr junge und naive Felicitas, die sich durchs Leben träumt und Schauspielerin werden will. Als sie sich verliebt und in das Kaffee-Imperium Andreesen einheiratet, muss sie lernen, sich neben der dominanten Schwiegermutter zu verteidigen - und ihre Feuerprobe folgt auf dem Fuße, denn ihr Mann wird in den Krieg eingezogen und Felicitas muss die Leitung der Kaffeedynastie übernehmen. Gerade die erste Hälfte des Buches fand ich sehr langatmig. Zwar lernt man die Protagonistin Felicitas kennen und auch einiges über die Lebensumstände Anfang des 20. Jahrhunderts, die Geschichte selber aber plätschert nur langsam vor sich hin. Felicitas wollte mir einfach nicht ans Herz wachsen, sie ist zu Anfang sehr naiv und unerfahren und ist mir damit auch ein bisschen auf die Nerven gegangen, macht dann aber in der zweiten Hälfte des Buches eine erstaunliche Entwicklung zur gestandenen Geschäftsfrau durch. Diese Entwicklung ist zwar beachtlich, hat mir den Charakter aber leider nicht sympathischer gemacht. Felicitas übernimmt die Geschäfte ihres Mannes und steht ihre Frau, parallel engagiert sie sich noch für den Bau eines Kunstparks in der Stadt Bremen. Dadurch ist in der zweiten Hälfte des Buches einfach mehr geschehen und sie war nicht mehr ganz so langatmig wie die erste. Die Passagen, in denen es um die Kaffeeherstellung ging, haben mir gut gefallen – das war für mich einfach mal ein neues Thema, und man merkt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Die Idee des Kunstparks dagegen konnte mich gar nicht begeistern, und so hat mich dieser Erzählstrang, um den sich dann auch einige Ereignisse und Beziehungen drehen, nicht interessiert. Der Schreibstil ist leicht und locker und lässt sich schnell weglesen, auch die Atmosphäre der Zeit konnte die Autorin gut einfangen. Nur die Geschichte, die eigentlich ihren Reiz gehabt hätte, konnte mich leider nicht packen – zum einen, weil mich manche Themen einfach nicht angesprochen haben, zum anderen, weil mir die Protagonistin, obwohl sie sich innerhalb der Geschichte toll und vor allem glaubhaft entwickelt, einfach nicht sympathisch war und mich daher ihre Aktivitäten nicht richtig interessierten. Deshalb werde ich den zweiten Teil die Dilogie auch nicht lesen – da die Autorin aber gut recherchiert hat, gebe ich diesem Buch knappe 3 von 5 Sternen. Mein Fazit Obwohl der Klappentext eine interessante Geschichte versprochen hat, konnte mich das Buch um Felicitas, die das Kaffeeimperium ihres Mannes leitet, als dieser in den Krieg eingezogen wird, leider nicht packen. Zu langatmig ist die Geschichte – vor allem in der ersten Hälfte – und leider wurde ich mit der Protagonistin nicht warm. Dafür aber die Autorin sehr gut recherchiert und einen interessanten Einblick in die Herstellung von Kaffee geboten. Ich gebe dem Buch knappe 3 von 5 Sternen.

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  • Facettenreiches Familienepos

    Die Kaffeeprinzessin
    winter-chill

    winter-chill

    15. July 2013 um 18:59

    Mit der „Kaffeeprinzessin“ hat Engel ein gewaltiges und facettenreiches Familienepos vorgelegt. Titelheldin der Geschichte ist Felicitas, die aus einer Schauspielerfamilie stammt und selbst Schauspielerin werden will. Anstatt ihren Traum zu verwirklichen heiratet sie den Erben einer großen Bremer Kaffeefirma. Nach und nach, vor allem, als ihr Mann im 1. Weltkrieg kämpfen muss, mausert sich Felicitas zu einer taffen Geschäftsfrau. Engel beschränkt sich in dem Buch aber nicht nur auf die Geschichte von Felicitas, auch die Schicksale der anderen Familienmitglieder werden beleuchtet. Das Buch spielt demnach nicht nur in Bremen, sondern auch in Brasilien, Russland, Ostpreußen, Paris und Berlin. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und Engel erzählt einfühlsam, detailgetreu und informativ. Man erfährt so auch einiges über die sozialen und politischen Umwälzungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und über die Kaffeebranche zu jener Zeit. Es wird zum Beispiel beschrieben, unter welchen harten Bedingungen die Kaffeepflücker in Brasilien arbeiten mussten. Die Geschichte hält nette Wendungen bereit, ist aber nicht übermäßig spannend, denn viele Dinge sind dann doch recht vorhersehbar. Nichts desto trotz ist „Die Kaffeprinzessin“ aber ein sehr guter historischer Roman mit vereinnahmenden Charakteren. Vor allem allen, die gerne Geschichten über Familiendynastien und starke Frauen lesen, wird das Buch gefallen.

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  • Etwas zuviel gewollt...

    Die Kaffeeprinzessin
    JuliaB

    JuliaB

    23. June 2013 um 17:13

    Bremen 1902: Felicitas Wessels ist als Tochter eines bekannten Schauspielerehepaares nicht gerade das, was man als „gute Partie“ bezeichnet. Trotzdem verliebt sich Heinrich Andreesen, Sohn aus gutbürgerlichen Haus und Erbe der Kaffeedynastie Andreesen, leidenschaftlich in die schöne junge Frau. Allerdings plant Heinrichs Mutter bereits die Verlobung ihres Sohnes mit der Tochter eines angesehenen Unternehmers und Geschäftspartners der Andreesens. Es fällt Heinrich nicht leicht, den Widerstand seiner Mutter gegen die „Komödiantin“ zu brechen, doch schlussendlich kann er Felicitas heiraten. Doch für sie, die das ungezwungene Benehmen in Künstlerkreisen gewohnt ist, ist es nicht leicht, sich an die strengen Anstandsregeln des Großbürgertums zu gewöhnen. Heinrich, der inzwischen das Familienunternehmen leitet, ist ihr da keine wirkliche Hilfe. Und dann bricht der 1. Weltkrieg aus. Heinrich wird eingezogen und Felicitas muss nicht nur mit ihrer Sorge um ihren Mann klarkommen, sondern auch dafür sorgen, dass die Firma Andreesen dem drohenden Ruin entgeht... Nachdem ich schon einige gute Kritiken zu diesem Buch gelesen habe, habe ich ein sorgfältig recherchiertes, sensibel gezeichnetes Portrait einer außergewöhnlichen Frau erwartet. Das ist auch nicht gänzlich falsch, denn der historische Hintergrund ist sehr schön inszeniert, mit vielen kleinen stimmigen Details. Für meinen Geschmack wird Felicitas allerdings viel zu sehr als „starke Frau“ gezeichnet und die Geschichte mit allerlei unnötigen Klischees überfrachtet. Dass eine Schauspielerin ins Großbürgertum einheiratet, sich dort ihren Platz erkämpft und dann auch noch das Familienunternehmen rettet und zu einem Firmenimperium ausbaut, hätte eigentlich genug Stoff für einen Roman geboten. Dass Felicitas dazu noch zur sozialen Vorkämpferin wird, die sich für die Rechte der Frauen und gegen die harten Arbeitsbedingungen auf den Kaffeeplantagen einsetzt, ist dann einfach unglaubwürdig. Auch hätte es dem Lesefluss gut getan, die Nebenhandlungsstränge etwas zu begrenzen, dabei wären einige Längen vermeidbar gewesen. Zudem bleiben zu viele Fragen offen, was wohl das Interesse am zweiten Teil der Familiensaga wecken sollte. Mir allerdings ist die Lust darauf vergangen, auch wenn Grund zur Hoffnung besteht, dass die Qualität steigt. Schließlich wurden in diesem Buch bereits derart viele Klischees verwendet, dass für die Fortsetzung kaum noch welche übrig bleiben...

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  • Rezension zu "Die Kaffeeprinzessin" von Karin Engel

    Die Kaffeeprinzessin
    herzle

    herzle

    08. January 2011 um 21:33

    Bremen Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die schöne und kapriziöse Schauspielerin Felicitas geht ein Traum in Erfüllung, als sie in die vornehme Familie Andreesen einheiratet, die ihren Reichtum dem Kaffee verdankt. Doch zunächst ist es nicht leicht für die temperamentvolle und eigenwillige Frau, sich ihren Platz in dieser Welt zu erobern. Vor allem ihre Schwiegermutter Elisabeth beäugt die Fremde mit Misstrauen. Felicitas muss viel Mut und Erfindungsreichtum aufbringen, um sich durchzusetzen, und als sie ihren Mann verliert, scheint sie völlig alleine dazustehen. Und dann ist es ausgerechnet Elisabeth, die ihr neuen Lebensmut gibt ... Eine Familiensaga, durch die der Duft von Kaffee zu ziehen scheint! Die Geschichte einer (zumindest am Ende) starken Frau um 1890 in Bremen. Eine bürgerliche junge Frau heiratet in eine Adeldynastie ein. Geburt der Kinder, Erster Weltkrieg, Familienprobleme, Ostpreussen, der Mann kehrt nicht zurück. Felicitas muss alleine kämpfen, verliebt sich auch wieder... Das Buch war gut geschrieben und die geschichtlichen Zusammenhänge mit den persönlichen Erlebnissen der Hauptfigur auch schlüssig und nachvollziehbar. Dennoch fehlte mir persönlich etwas Spannung in der Erzählung. Für Fans von "Frauenromanen" aber garantiert ein lesenswertes Buch!

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