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Karin_Ernst

vor 3 Wochen

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Ein scharfzüngiger und dabei höchst unterhaltsamer Roman über die Absturz-Ängste der Mittelschicht von Karin Ernst für die Leser von Yasmina Reza ("Der Gott des Gemetzels") - intelligente Unterhaltung mit gesellschaftskritischem Hintergrund.

Claire und ihr Mann Niko glauben, es geschafft zu haben. Sie genießen finanzielle Unabhängigkeit, bewohnen ein wunderbares Haus in einer beliebten Großstadt, sehen blendend aus und sind gesund. Gerade von einem langjährigen Aufenthalt in den USA nach Deutschland zurückgekehrt, führen sie voller Stolz ihren wohlgeratenen Nachwuchs vor. Denn natürlich haben sie zwei großartige und begabte Kinder, denen der Erfolg quasi in die Wiege gelegt wurde.
Cordelia, die Ältere, ist eine talentierte Pianistin, vor allem aber ruhen die Hoffnungen auf dem jüngeren Sohn Raffi, der sich schon als Dreijähriger Lesen und Schreiben beigebracht hat und von dem alle Großes erwarten.

Doch mit Raffis Schuleintritt erweisen sich sämtliche Hoffnungen als reine Fantasie, und es beginnt eine wahre Tour de Force für die Familie…

Mein erstes Buch und meine erste Leserunde! Ich bin sehr gespannt!

Meine Bewerbungsfrage ist: Was verbindet Ihr mit dem Begriff "Helikoptereltern"?

Autor: Karin Ernst
Buch: Überflieger

uli123

vor 3 Wochen

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Das sind die Eltern von Kindern zumeist im Kindergarten-/Grundschulalter, die ständig um ihre Kinder herum sind - sie mit dem Autor zur Schule chauffieren, beim Ballettunterricht am Rand im Saal sitzen und zusehen u.ä. Auf diese Weise wird den Kindern die Möglichkeit zur frühen Eigenständigkeit genommen.

hanhan

vor 3 Wochen

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Liebe Karin, was für ein tolles Thema für ein Buch. Ich bin begeistert.
"Helikopter-Eltern" sind für mich die Eltern, die für ihre Kinder alles "aufs Genauste" planen und kontrollieren, die Freizeit, die Aktivitäten, vor allem auch alles was mit Schule zu tun hat. Sie sind immer bestens informiert und mischen sich überall ein. Das Kind darf nichts alleine machen und alleine entscheiden und wird in allem bestens gefördert, damit sich das "ganze Potenzial entfalten kann", damit aus dem Kind auch ja ein "Superüberflieger" werden kann. Selbst die Freundschaften werden kontrolliert und beeinflusst. Den Titel zu diesem Buch "Überflieger" finde ich total klasse und das Cover mit dem Luftballon ebenso. Ich würde liebend gerne dieses intelligente und unterhaltsame Buch mitlesen und an der Leserunde teilnehmen. Ich würde mich riesig freuen. Liebe Grüße

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hanhan

vor 16 Stunden

Wie gefällt Euch das Cover?
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Ein schlapper Luftballon, der viel zu hoch an eine Wäscheleine gehängt wird und fliegen soll bzw alles überfliegen soll. Die Eltern wollen die Starthilfe sein bzw. das Drumherum organisieren und merken gar nicht, dass dieser Luftballon gar nicht "das Zeug dazu" hat (er müsste schon mit einem anderen Gas gefüllt sein). Nachdem ich schon den Großteil des Buches gelesen habe, merke ich, wie großartig das Cover ist und wie toll es zu der Geschichte passt.

deidree

vor 12 Stunden

Ist das Buch schon bei Euch angekommen?

Jetzt ist auch mein Buch da. Schön. Kann morgen zu lesen beginnen, aber da ich bis SO unterwegs bin, erst dann meine Eindrücke posten. Gut, dass es noch vor dem WE geklappt hat.

Tine13

vor 12 Stunden

Kapitel 10 - 12
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Uahhh, dieser Abschnitt zeigt beide sind überfordert! Raffi ist frustriert unmotiviert und völlig hilflos. Sein Vater völlig ratlos, es ist schwierig ein frustriertes Kind zu motivieren....das weiß ich aus eigener Erfahrung. Auch die Taktik von Niko zeigt wie hilflos er ist...puh schwierig!
Raffi wäre vielleicht mehr ein Fall für die Waldorfpädagogik.

hanhan

vor 8 Stunden

Kapitel 30 - 39
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Sehr dramatisch. In allen Bereichen läuft es schief. Jetzt hätten Claire und Cordelia die Chance, sich anzunähern, aber Claire nutzt die Chance nicht. Sie wirkt total überfordert, verunsichert und verwirrt. Die ganze Familie tut mit leid, jeder auf seine Art. Ich bin schon ziemlich bewegt und erschüttert. Auch wenn die Sache mit der Haft überspitzt dargestellt wird, gibt es bestimmt Familie, in denen aus eine Angelegenheit, z. B. einer Schulverweigerung, die ganze Familie leidet und sich verliert, anstatt sich zusammen zu raufen. Dass es keine konstruktive Hilfe gibt, ich glaube, dass ist recht realistisch.

Schnuppe

vor 7 Stunden

Kapitel 18 - 23

Das Internet Forum ist sehr treffend gelungen. Herrlich, vor allem wenn man nicht selber betroffen ist. Da tummeln sich allerlei Leute, die gar nicht helfen, sondern selbst Beachtung erhalten möchten....

Schnuppe

vor 7 Stunden

Kapitel 18 - 23

Karin_Ernst schreibt:
Findet Ihr die Figuren denn sympathisch?

Naja — weder noch. Claire ist sehr von sich eingenommen, sie gibt die Richtung vor und hat immer recht. Dabei verliert sie ihre Kinder völlig aus den Augen, die wichtigen Dinge hat sie ihnen mit dem Theater um ihre Besonderheiten nicht vermittelt. Ihre Tochter beachtet sie nicht groß, die funktioniert ja in ihrem Sinne, das schürt leider Neid unter den Geschwistern, das Mädchen möchte auch beachtet werden. Raffi vergöttert sie, er ist im meinen Augen ein kleiner Tyrann. Niko ordnet sich ihr bereitwillig unter, er ist oft im Umgang mit den Launen der Kinder hilflos und überfordert.
Die ganze Familie ist sehr auf sich bedacht, sie sind sehr eingebildet auf ihre tollen Kenntnisse, das soziale fehlt vollständig.
Die Hullies sind da vordergründig angepasster, Benehmen und Aussenwirkung sind ihnen wichtig, das Verhältnis der Eltern untereinander finde ich aber auch bedenklich. Zumindest sind die Kinder nicht so abgehoben. Ob es besser ist, wenn der Vater nix von einem hält ...
Das sind schon Extreme.
Die Anlage und Beschreibung der Charaktere ist aber sehr geglückt, sie wirken allesamt authentisch. Leider erlebt man solche Menschen tatsächlich, aber zum Glück nicht so gehäuft wir hier. 🙃

Schnuppe

vor 7 Stunden

Kapitel 24 - 29
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Der arme Raffi, von einem Schulextrem ins andere, das kann ja nichts werden. Unglaublich, dass Claire sich so narren lässt, da kann man mal sehen, dass soziale Kompetenz auch wichtig ist.
So lustig das für den Betrachter sein mag, die betroffenen Kinder sind arm dran. Offensichtlich gab es hier ja diverse Kinder, die auf einer Regelschule Probleme haben dürften...
Raffi muss mit Sicherheit wieder zurück an die alte Schule, schade, dass die Lehrer dort nicht so nett waren.
Hochbegabt oder nicht, der Junge spricht zwei Sprachen, kann diese lesen und schreiben und er ist in der Lage Sachverhalte zu erkennen und ironisch zu beschreiben (Bohnen/Nudeln...) wenn er über etwas Disziplin und Rücksicht verfügen würde und sich halbwegs benehmen könnte, hätte er vermutlich keine Probleme. Die bereits vorhandenen Kenntnisse müsste die Schule eigentlich überprüfen und auch berücksichtigen. Aber durch Claires Verhalten ist da schon einiges an Kindern in den Brunnen gefallen, Meier und Säcklein haben sich aber auch nicht mit Ruhm bekleckert, hier scheint es um das Gewinnen eines Streits zu gehen. Schade, dabei verlieren Alle das wesentliche aus dem Blick.
Cordelia ist auch ein Früchtchen, sie scheint zwar in der Schule und mit Freundinnen klar zu kommen, aber Empathie ist auch ein Fremdwort für sie, Mithilfe in der Familie ebenfalls. Ein abgemilderter Raffi in groß. Da tickt auch eine Bombe, wenn das so weitergeht.
Die Küchenszene ist sowas von toll beschrieben, nicht mal da bemerken die Eltern, das das Benehmen der Kinder unsäglich ist. Da hätte man eigentlich die Notbremse ziehen müssen.
Die Idee mit Italien ist ja sowas von blöd. Das muss denen doch klar sein, dass sie nicht über dem Gesetz stehen. Geht die Selbstüberschätzung hier soweit oder ist es mit dem logischen Denken und der Intelligenz doch nicht so weit her?

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