Karin Feuerstein-Praßer „Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“

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Inhaltsangabe zu „„Ich bleibe zurück wie eine Gefangene““ von Karin Feuerstein-Praßer

Arrangierte fürstliche Ehen waren nur selten glücklich. Trotzdem wahrten die meisten Monarchen zumindest den Schein und pflegten einen respektvollen, wenn auch distanzierten Umgang mit ihren ungeliebten Gemahlinnen. Nicht so Friedrich der Große. Er lehnte Elisabeth Christine (1715–1797), die schüchterne und etwas unbeholfene Welfenprinzessin aus dem Hause Braunschweig-Bevern, von Anfang an ab. Gleich nach seiner Thronbesteigung 1740 „verbannte“ er sie nach Schloss Schönhausen und sah sie nur noch zu offiziellen Anlässen. Kinder gingen aus dieser Ehe keine hervor. Die abgeschobene Königin litt entsetzlich unter der Demütigung, zumal sie Friedrich liebte und ihn als „Phönix unserer Zeit“ bewunderte.

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  • Elisabeth Christine, die vergessene Preußen-Königin

    „Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“
    Bibi1960

    Bibi1960

    07. March 2017 um 16:00

    „Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“. Das ist ein Zitat aus einem Brief der preußischen Königin Elisabeth Christine (1715-1797) aus dem Haus Braunschweig-Bevern, als sie wieder einmal nicht zu einer Familienfeier eingeladen war. Aufgewachsen in einer großen harmonischen Familie musste Elisabeth Christine 1733 den preußischen Kronprinzen Friedrich, aus dem der „große Fritz“ werden sollte, heiraten und von Wolfenbüttel nach Berlin umsiedeln. Von Anfang an lehnte der Kronprinz seine junge Frau ab und „entfernte“ sie vom Königshof, indem er ihr nach seiner Thronbesteigung Schloss Schönhausen schenkte, wo sie viele Jahre verbrachte. Tragischerweise verehrte und liebte sie Friedrich II., der es seinerseits vorzog, sie zu ignorieren und durch seine respekt- und lieblose Art zu demütigen. Die Autorin Karin Feuerstein-Praßer beschreibt in der Biographie „Ich bleibe zurück wie eine Gefangene“ eindringlich und mit klaren Worten das Leben von Elisabeth Christine. Sie zitiert dabei zusätzlich aus Briefen der Königin und Beschreibungen von Zeitgenossen. Obwohl das Buch mit 118 Seiten eher schmal ist, gibt es doch einen großartigen Einblick in das Leben der einsamen Königin, die mehr als 50 Jahre mit Friedrich II. verheiratet war. Es hat mich sehr beeindruckt, mit welcher Tapferkeit Elisabeth Christine ihr Leben angenommen hat (oder annehmen musste) und wie schwierig es war, in einer arrangierten Ehe zu leben. Auch in diesem Buch zeigt es sich einmal mehr, dass „Glanz und Gloria“ kein Garant für ein glückliches Leben ist.

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