Evas Auge

von Karin Fossum 
3,8 Sterne bei37 Bewertungen
Evas Auge
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kassandra1010s avatar

Spannend, gut gestrickt und sehr düster. Ist Maja eine Freundin? Wirklich?

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Inhaltsangabe zu "Evas Auge"

Eine packende Kriminalgeschichte mit einem raffinierten psychologischen Hintergrund: Karin Fossum lässt die erfolglose junge Malerin Eva in den Mahlstrom eines Verbrechens geraten, bei dem sie aus reiner Neugier Zeugin geworden ist. Nachdem Eva einmal der Versuchung des schnellen Geldes nachgegeben hat, gibt es für sie kein Entrinnen mehr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492500364
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:15.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, gut gestrickt und sehr düster. Ist Maja eine Freundin? Wirklich?
    Ist Maja eine Freundin? Wirklich?

    Ist Maja eine Freundin? Wirklich? Eva, die talentierte aber unbekannte Malerin trifft ihre alte Freundin wieder und bestaunt deren Lebenswandel und besonders deren angehöftes Vermögen und ihren Umgang mit Geld.

    Maja verdient sich ihr Taschengeld allerdings nicht mit einem gewöhnlichen Job, sondern arbeitet als Prostituierte.

    Eva ist neidisch und sieht nur das Geld, als sie beschließt, es Maja gleich zu tun. Beide beschließen, das Eva erst mal zuschaut und das endet mit dem Tod von Maja.

    Die Polizei ist sich sicher, das Eva wichtige Details verschweigt und erst damit herausrückt, als sie selbst ins Visier des Killers gerät!

    Spannend, gut gestrickt und sehr düster.

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    HolgerKoelns avatar
    HolgerKoelnvor 9 Jahren
    Rezension zu "Evas Auge" von Karin Fossum

    Ein wunderschöner, kurzer und kurzweiliger, literarischer Kriminalroman.

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    Wortklaubers avatar
    Wortklaubervor 9 Jahren
    Rezension zu "Evas Auge" von Karin Fossum

    Eva Magnus ist Künstlerin. Mit einem mageren Stipendium versucht sie, sich und ihre Tochter über die Runden zu bringen. Sie isst zu wenig, raucht zu viel, macht sich zu viele Sorgen, wie sie ihre Rechnungen bezahlen soll. Da trifft sie eines Tages ihre beste Freundin aus Jugendtagen wieder, die sie über 25 Jahre nicht gesehen hat. Maja geht es offenbar blendend. Sie scheint das gerade Gegenteil von Eva zu sein, unbekümmert, lebensfroh - und sehr gut bei Kasse. Bei einem Kaffee offenbart sie Eva, dass sie ihr Geld als Prostituierte verdient. Sie schlägt ihr vor, es ihr doch gleichzutun: Die Geldsorgen wären vorbei, und in zwei Jahren könnte sie sich eine eigene Galerie leisten!
    Eva ist entsetzt, hadert mit sich, findet sich aber trotzdem am nächsten Tag in der Wohnung der Freundin ein. Im Nebenzimmer versteckt soll sie zusehen, wie Maja einen Freier empfängt.
    An dieser Stelle läuft die Sache aus dem Ruder. Eva muss mit ansehen, wie Maja von dem Freier getötet wird. Sie bleibt zurück mit der Leiche ihrer Freundin. Und mit viel Geld ...

    Fossum hat dieses Thema in mehreren Romanen bearbeitet: Eine Frau gerät unverschuldet in eine Ausnahmesituation, versucht, der Zwangslage zu entkommen, strampelt und kämpft, und versinkt nur immer tiefer im Unglück. Der Kommissar, der mit dem Fall der ermordeten Prostituierten – und einem weiteren Todesfall, der mit diesem in Verbindung zu stehen scheint – betraut ist, spielt nicht die Hauptrolle, sondern kommt nur am Rande vor. Im Mittelpunkt steht Eva, die Opfer und Täterin zugleich ist.
    Erzählt wird der Roman in der dritten Person – man schaut in die Köpfe von Eva, Kommissar Seyer, etlichen anderen handelnden Personen ... – einmal sogar in den von Seyers Hund! Chronologisch erzählt, wäre der Roman nur halb so spannend (und würde wahrscheinlich gar nicht funktionieren). Stattdessen ist dem Roman eine Szene vorangestellt, die den Leser mitten ins Geschehen wirft und ahnungslos zurücklässt, weil er damit noch gar nichts anfangen kann. Eine Frau wird verfolgt – von wem, wer sie ist und warum, bleibt ungeklärt. Nur die Stimmung teilt sich dem Leser mit: Angst und Bedrohung. Erst ca. in der Mitte des Buches begibt sich der Roman an den eigentlichen Ausgangspunkt der Geschichte. Ab da nimmt der Roman rasant an Tempo zu. Und selbst, wenn er an einen Punkt führt, den man eigentlich schon weiß, gibt es noch eine Überraschung am Ende.

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    Bokmasks avatar
    Bokmaskvor 9 Jahren
    Rezension zu "Evas Auge" von Karin Fossum

    Autor: Fossum, Karin
    Titel: Evas Auge
    Originaltitel: Evas øye
    Verlag: Weltbildverlag / Piper
    Original Verlag: Cappelens Forlag Oslo
    Erschienen: 1997
    Original: 1995
    Seiten: 368
    ISBN-10: 3492238599
    ISBN-13: 978-3492238595
    Preis: 9,95 €
    Serie: Kommissar Konrad Sejer Reihe
    Sammlung: Mittsommertode - Weltbild

    [b]Inhaltsangabe:[/b]

    [quote] Eine packende Kriminalgeschichte mit einem raffinierten psychologischen Hintergrund: Karin Fossum lässt eine junge Frau in den Mahlstrom eines Verbrechens geraten, bei dem sie aus reiner Neugier Zeugin geworden ist. Nachdem Eva einmal der Versuchung des schnellen Reichtums nachgegeben hat, gibt es für sie kein Entrinnen mehr.
    [/quote]Quelle: Amazon de

    [b]Meine Meinung[/b]

    Mit diesem Buch hatte ich das zweite der Autorin in der Hand, und ich muss leider sagen dass dies Buch das Niveau vom ersten nicht halten konnte.
    In dieser Geschichte geht es um eine junge Mutter, Eva, die in chronischer Geldnot lebt. Nach 25 Jahren trifft sie in der Stadt ihre alte Jugendfreundin wieder, die mit Geld nur so um sich wirft, es dauert auch nicht lange und der Leser erfährt woher die Freundin soviel Geld hat. Die Freundin überredet Eva sich doch mal anzusehen womit so schön viel Geld verdient werden kann, und sie könne dann mit einsteigen. Während Eva heimlich zuschaut wird ihre Freundin ermordet, und der Mörder ahnt es nicht einmal das er beobachtet wurde.
    Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

    Spannung war nur minimal weil sehr vieles vorhersehbar war, aber der Mörder war nicht der Gärtner, der war am Ende ein ganz anderer als gedacht. Es war auch kaum ersichtlich wann Eva in der Gegenwart agiert und wann sie aus Erinnerungen erzählt.
    Auf einem anderen Bösen Buben wird überhaupt nicht eingegangen, dieser brach in das Sommerhaus der Freundin ein und suchte etwas.
    Ebenfalls blieb der Leser im dunkeln um die Stadt in der diese Geschichte spielt, nur das es eine kleine Stadt in Norwegen war bekommt der Leser zu erfahren.

    Alles leider etwas oberflächlich. Gefallen hat mir sehr die Umschreibung der Seelischen Verfassung von Eva. Auch wenn diese teilweise etwas sehr naiv gezeichnet wurde.

    Dieses Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen.

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    simonegs avatar
    simonegvor 9 Jahren
    Rezension zu "Evas Auge /Fremde Blicke" von Karin Fossum

    Evas Auge

    Könnte sie als Prostituierte ihr Geld verdienen? Für die junge, bislang erfolglose Malerin Eva Magnus stellt sich diese Frage, als sie ihrer Jugendfreundin Maja begegnet. Diese ist der lebensfrohe Beweis dafür, wie man durch Anschaffen zu viel Geld kommt. Eva beginnt ihre Lehre: Durch einen Türspalt läßt Maja sie dabei zusehen, wie sie einen Kunden empfängt. Aber es kommt zu einem Streit, und die Voyeurin im Nebenzimmer bleibt mit der Leiche der Freundin zurück. Der sympathische Kriminalkommissar Sejer, der in dem Mordfall ermittelt, ahnt, daß die junge Künstlerin mehr zu erzählen hat, als sie aussagt, und Eva muß befürchten, daß der Mörder um die Zeugin weiß...

    Ich habe mich zunächst etwas schwer getan, in das Buch reinzukommen, aber das geht mir bei neuen Autoren oft so. Im Laufe der Geschichte bin ich aber auf einen sehr sympatischen Kommissar gestoßen, der nicht zu viele Worte macht, sehr geduldig ist und auf seine Art eben doch ans Ziel kommt. Auch hier gibt es natürlich ein Privatleben, welches aber auch nicht sehr aufregend ist. Konrad Sejer lebt seit dem Tod seiner Frau, die er immer noch sehr vermißt, zusammen mit seinem großen, gemütlichen Hund Kollberg.

    Fremde Blicke

    Still und schwarz liegt der Schlangenweiher, eingebettet in die Hügel der grünen Fjordlandschaft, als Hauptkommissar Konrad Sejer am Ufer die junge Annie Holland findet. Sie ist ermordet worden, und niemand in dem kleinen norwegischen Dorf kann sich erklären, weshalb. Denn Annie galt als liebenswert und äußerst hilfsbereit. Doch als der wortkarge Konrad Sejer mit Beharrlichkeit und feinem Ohr für die Mißtöne in der Dorfgemeinschaft Annies letzte Wochen rekonstruiert, stellt sich heraus, daß sie sich in dieser Zeit sehr verändert hatte - sie war plötzlich tieftraurig, wankelmütig und launisch geworden. Und dann stößt Sejer auf einen zweiten tragischen Todesfall in der Gemeinde, der erst wenige Monate zurückliegt...

    Die Geschichte schließt nahtlos an den ersten Roman an und erschien mir einfacher als die erste. Natürlich ist es zunächst völlig rätselhaft, wieso jemand das junge Mädchen getötet hat und nackt auf einem Stein liegen ließ. Ein Sexualdelikt scheint ausgeschlossen. Doch mit den Ermittlungen von Konrad Sejer kommt man selbst dem Geheimnis immer näher.

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