Karin Fossum Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

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Inhaltsangabe zu „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein“ von Karin Fossum

Es war nur ein Augenblick. Nur einen kurzen Moment haben Carmen und Nicolai ihren kleinen Sohn aus den Augen gelassen, da passierte die Katastrophe. Alle sind sich einig: ein tragischer Unfall. Einzig Kommissar Sejer spürt, dass etwas nicht stimmt, und beginnt zu ermitteln: Wie kam der gehbehinderte Junge aus dem Haus? Warum war das Kind nackt? Welche Rolle spielt die Mutter? Etwas scheint in der jungen Familie nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein

Erschreckende Hintergründe zum Tod eines Kindes.

— Smberge
Smberge

Auch wenn sich das Buch schnell und flüssig lesen lässt, übermäßig spannend fand ich es nicht. Ich würde es auch eher Charakterstudie nennen

— Sick
Sick

Tiefgründig und ans Herz gehend - Krimi vom Feinsten!

— Wildpony
Wildpony

Sagenhafte Kulissen, tiefe Emotionen und ein Fall, der die Ermittler und die Familie an den Rand des Wahnsinns treibt.

— Floh
Floh

Leider nicht so spannend wie erhofft und sehr vorhersehbar. Allein die Dialoge und Handlungen der Personen haben es gerettet. Eher ein Drama

— Mopsi
Mopsi

War mir zu ruhig

— SanniBwurm
SanniBwurm

Ruhiger Krimi, wenig Morde viel Psyche .

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eher Charakterstudie als Krimi, trotzdem interessante Lektüre!

— sommerlese
sommerlese

Überzeugende Charakterstudie mit unglaubwürdigem Ende

— Books14
Books14

Ein ruhiger, eher verhaltener Krimi ohne Blutvergießen und Gewaltexzesse, der fast schon als Psychogramm daherkommt.

— Xirxe
Xirxe

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  • Carmen Zita und der Tod

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Wortklauber

    Wortklauber

    23. December 2015 um 14:13

    Carmen Zita hat einen schweren Verlust erlitten: Ihr Sohn kann noch nicht lange laufen, aber jetzt scheint es so zu sein, als ob sein Entdeckerdrang und der Umstand, dass er mit seinen Eltern an einem See wohnte, Tommy das Leben gekostet hätten. Zum Entsetzen aller bleiben alle Versuche, das Kleinkind wiederzubeleben, ohne Erfolg.Oder ist der Verlust für die Mutter etwa gar nicht so groß? Die sehr junge, zarte, bildhübsche Frau scheint untröstlich - aber irgendetwas stört die ermittelnden Beamten an ihrem Verhalten. Tommy ist mit dem Downsyndrom auf die Welt gekommen, einem Gendefekt, keiner Krankheit. War er Carmen etwa mehr eine Last als dass er Freude gewesen wäre ...? Was ist mit dem Vater, der neben seiner so starken, tapfer wirkenden Frau wie ein Häufchen Elend, und irgendwie wie ein Anhängsel wirkt? Stück für Stück enthüllt sich Kommissar Sejer und dem Leser das Geschehen. Karin Fossum setzt dabei (wie üblich) nicht auf Action, Cliff-Hanger, spektakuläre Wendungen, sondern enthüllt nach und nach den Charakter der Mutter wie des Vaters, und legt damit quasi die Anatomie einer Bezeihung offen - vieler Beziehungen einer Familie, in der nicht jeder gleich stark um den ertrunkenen Jungen trauert. Das geschieht auf vorsichtige, aber eindringliche Weise, so dass der Leser zunehmend irritiert wird. Kein Monster wird da präsentiert, sondern ein "ganz normaler" Mensch, mit "ganz normalen" Beziehungen, der, hätte das Schicksal es anders mit ihm gemeint, vielleicht nie in irgendeiner Weise auffällig geworden wäre, ein "ganz normaler Mensch" mit dennoch zutiefst verstörenden Ansichten und Charakterzügen. Eine glaubhafte Figur ist das - man möchte einer Person wie ihr im wahren Leben nicht in die Quere kommen ...

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  • Leserunde zu "Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein" von Karin Fossum

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Berlin_Verlag

    Berlin_Verlag

    Ein neuer Fall für Kommissar Sejer – wer will ihn mit uns zusammen lösen? Es war nur ein Augenblick. Nur einen kurzen Moment haben Carmen und Nicolai ihren kleinen Sohn aus den Augen gelassen, da passierte die Katastrophe. Alle sind sich einig: ein tragischer Unfall. Einzig Kommissar Sejer spürt, dass etwas nicht stimmt, und beginnt zu ermitteln: Wie kam der gehbehinderte Junge aus dem Haus? Warum war das Kind nackt? Welche Rolle spielt die Mutter? Etwas scheint in der jungen Familie nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein… Wer mitlesen möchte, muss erst einmal sein kriminalistisches Talent unter Beweis stellen: Lest unsere Leseprobe und sagt uns, welche Sachverhalte aus den Anfangsszenen euch verdächtig vorkommen. In welche Richtung sollte Kommissar Sejer ermitteln?  Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und wünschen euch ein schönes Wochenende! Euer Berlin Verlag

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  • Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Blaustern

    Blaustern

    23. March 2015 um 16:29

    Tommy wurde nur 16 Monate alt. Er ist in dem See nahe beim Elternhaus ertrunken und tot aufgefunden worden. Der kleine Junge, der am Down-Syndrom litt, stahl sich angeblich von den Eltern davon und fiel ins Wasser. Doch ist es wirklich so? Kommissar Sejers wird zum Tatort beordert und, nachdem er die Eltern kennengelernt hat, glaubt er nicht recht an einen Unfall. Haben sie etwa nachgeholfen, weil das Kind behindert und sie mit der ganzen Situation überfordert waren? Vor allem die noch recht junge Mutter macht solch einen Eindruck. Sie trauert nicht wirklich, scheint eher erleichtert. Ganz im Gegenteil zu ihrem Mann Nicolai, der mit dem Tod des Kindes gar nicht klarkommt. Kommissar Sejers hat einen verzwickten Fall vor sich, wobei er immer wieder durch seine Schwindelfälle abgelenkt wird. Zu einem Arzt traut er sich aus Angst vor der Diagnose jedoch nicht, hat er doch noch all das Grauen der schweren Krankheit und den folgenden Tod seiner Frau vor Augen. Ein üblicher Krimi ist dies nicht. Er kommt ohne Mord und Totschlag aus, und doch ist er richtig spannend. Die überaus interessanten Figuren mit ihrer Familiengeschichte machen diesen Krimi aus. Die ausschweifenden Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle lassen uns gut vorstellen, wie es mit dem plötzlich behinderten Kind und der daraus entstandenen Überforderung der sehr jungen Eltern ablief. Dabei kann man aber die Gedankengänge der Mutter nicht immer nachvollziehen. Auch der Kommissar wird sehr menschlich vorgestellt. Das Ende kommt dann ein bisschen abrupt und wie zufällig. Der Stil ist etwas ruhiger, aber genau passend und angenehm zu lesen.

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  • Ungewöhnlicher Fall für einen Kriminalroman

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    22. February 2015 um 17:56

    Der menschenfreundliche Kommisar Sejer wird zur Aufklärung eines für mich sehr schwierigen Todesfalls gerufen. Ein etwa 16 Monate alter Junge mit Down-Syndrom wird ertrunken in einem See in der Nähe seines Elternhauses gefunden.Handelt es sich um einen Unfall oder einen Mord? Die Eltern des kleinen  Jungen sind noch sehr jung, die Mutter ist erst 19 Jahre alt.Sie wird als eine Person geschildert, die genau weiß ,was sie machen muss, um alles zu erreichen was sie haben will.Darin wird sie von ihrem Vater sehr unterstützt und der Vater des Jungen  ist eher still und hat erst vor kurzem seine Eltern verloren. Er hängt sehr an dem Jungen, während er für die junge Mutter eher eine Last ist,vor allem, weil er das Down-Syndrom hat.Sie schämt sich insgeheim, dass sie ein behindertes Kind hat und sie weiß ja, wie sich  unbequeme Tatsachen ändern lassen. Kommisar Sejer muss in diesem Fall ermitteln,auch wenn er noch unter dem Verlust seiner Frau leidet.Ihm steht aber der nette Hund zur Seite und diese Beziehung der Beiden gefällt mir sehr gut! Ist es der jungen Mutter zuzutrauen dass sie sich ein unangenehmes Problem vom Halse schafft oder war es doch ein Unfall? Alle in der Umgebung nehmen es als Unfall ,weil man sich das andere nicht vorstellen kann.Doch Kommisar Sejer wird misstrauisch und gräbt nach ,bis ihm der Zufall das Tagebuch der Mutter in die Hände spielt.Der traurige Vater des Kindes hat sich inzwischen das Leben genommen und die lebenslustige Mutter genießt schon wieder ihr Leben in vollen Zügen.Sie ist jetzt von einem anderen Mann schwanger mit der Sicherheit,dass es dieses Mal eine gesundes Kind werden wird. Es ist ein leiser, bewegender Krimi und das Thema,ob man ein behindertes Kind ertragen kann, wenn man ein bekommt, ist meines Erachtens ein schwieriger Gewissenskonflikt,dem ich nicht ausgesetzt sein möchte.

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  • Die wahre Geschichte

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Smberge

    Smberge

    23. January 2015 um 11:20

    Kommissar Sejer wird zu einer Familie gerufen, der Sohn anscheinend in dem See vor dem Elternhaus ertrunken ist. Das Verhalten der jungen Eltern Carmen und Nicolai kommt den Ermittlern seltsam vor und sie fangen an den Fall genauer zu untersuchen. Schnell wird klar, dass Tommy, der tote Junge an dem Down Syndrom litt , die Mutter schein mit der Situation nicht zurecht gekommen zu sein. Dieser Fall ist zwar auch ein typischer Kriminalroman, aber er geht weiter und erlaubt einen Blick in eine Familie mit einem behinderten Kind, mit jungen Eltern, die sich mit der Situation überfordert fühlen. Sehr einfühlsam wird hier die Situation der Eltern beschrieben, die Überforderung insbesondere der Mutter und der Konflikt zwischen den Eltern. Die Mutter scheint nach dem Tod fast erleichtert zu sein, der Vater verfällt in tiefe Trauer. Dieser Konflikt kennzeichnet lange Zeit das Zusammenleben der Eltern nach dem Tod ihres Kindes. Eine weitere Person, die den Roman trägt ist Kommissar Sejer. Ein sehr menschlicher Kommissar, der nach dem Tod seiner Frau grosse Angst vor eigenen Krankheiten hat. Sein treuer Begleiter ist sein Hund Frank. Schnell lernt der Leser diesen Kommissar kennen und begleitet ihn gerne durch diesen Fall. Auch wenn die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird, kam mir die Auflösung etwas plötzlich. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin sich hier etwas mehr Zeit genommen hätte. Insgesamt handelt es sich um einen wirklich spannenden Krimi, der aufgrund der Hintergründe des Falls den Leser auch sehr nachdenklich zurück lässt. Es stellt sich die Frage, kann man die Handlung von Tätern nachvolziehen, aber ihre Taten nicht entschuldigen? Da war für mich eine zentrale Frage in diesem Buch.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    kubine

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    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    kubine

    kubine

    09. January 2015 um 21:13
  • Für einen Vater, dessen Kind stirbt, stirbt die Zukunft.

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Sick

    Sick

    Kommissar Konrad Sejer und seine Kollegen werden zu einem toten Kind am See beordert. Der kleine Junge war sechzehn Monate alt und ist wohl darin ertrunken, als die Eltern gerade kein Auge auf ihn hatten. Eigentlich lässt nichts darauf schließen, dass der Tod des kleinen Tommy kein Unfall war, aber Kommissar Sejer und sein Kollege Skarre haben trotzdem ein mulmiges Gefühl im Bauch. Dazu tragen insbesondere die jungen Eltern Carmen und Nicolai bei, die beide sehr unterschiedlich auf diese Tragödie reagieren. Während Nicolai erschüttert und untröstlich ist, trägt Carmen eine beinahe gleichgültige Fassade zur Schau. Sejer wird aus ihr nicht schlau und auch die Beweise sind nicht so richtig eindeutig. War Tommys Tod also ein Unfall? Und wenn nicht, wer hat ihn getötet? "Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein" ist der elfte Teil aus der Reihe um Kommissar Sejer. Ich habe vorher keins der anderen Bücher gelesen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlt. Lediglich Sejers gesundheitliche Probleme sind wohl schon früher thematisiert worden, aber auch das war beim Lesen kein Hindernis. Den Kommissar mochte ich sehr gerne, er ist ein ziemlich ruhiger Mensch, der sehr überlegt an eine Sache herangeht. Sein ständiger Begleiter Frank, ein seeehr dicker Hund, der Sejer nach dem länger zurückliegenden Tod seiner Frau die Einsamkeit vertreiben soll, passt gut zu ihm. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl ihn gut zu kennen, der Kommissar blieb die meiste Zeit über im Hintergrund. Stattdessen stehen die Beteiligten des Unfalls im Mittelpunkt, allen voran Carmen und Nicolai. Carmen ist erst neunzehn Jahre alt und eindeutig überfordert mit Tommy. Dieser hatte nämlich das Down-Syndrom, was eine verzögerte Reife und Entwicklung zur Folge hatte. Das passte natürlich gar nicht in Carmens Vorstellung von einer heilen Familie und schon schnell wird klar, dass sie beinahe erleichtert ist, dass ihr diese Bürde abgenommen wurde. Ihr Mann Nicolai, selbst erst zwanzig Jahre alt, hat ein komplett anderes Wesen und liebt Tommy sehr. Während der Ermittlungen und auch darüber hinaus erfährt der Leser sehr viel über die beiden und ihr Umfeld. Das macht eigentlich das Hauptgeschehen aus, die Polizeiarbeit wird dadurch schon fast verdrängt. Wer einen klassischen Krimi erwartet, könnte also enttäuscht sein. So spannend Erzählungen sein können, die sich mit den Gefühlen der Menschen auseinandersetzen, hier hat es leider nicht funktioniert. In meinen Augen liegt es daran, dass keine Person eine nennenswerte Veränderung durchmacht oder sich großartig weiterentwickelt. Außerdem wurde ziemlich mit Überraschungseffekten gespart, einen großen Knall gab es nicht. Lediglich das Ende hat mir noch gut gefallen, auch wenn man es sich möglicherweise denken konnte. Auch wenn sich das Buch schnell und flüssig lesen lässt, übermäßig spannend fand ich es nicht. Ich würde es auch eher Charakterstudie nennen als Krimi, denn die polizeilichen Ermittlungen gehen ein wenig unter. Trotzdem würde ich jedem raten sich ein eigenes Bild davon zu machen.

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    Sabine17

    Sabine17

    27. December 2014 um 22:29
  • Ein sehr bewegender - aber "leiser" Krimi

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Wildpony

    Wildpony

    10. December 2014 um 07:51

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein  - Karin Fossum Kurzbeschreibung Amazon: Es war nur ein Augenblick. Nur einen kurzen Moment haben Carmen und Nicolai ihren kleinen Sohn aus den Augen gelassen, da passierte die Katastrophe. Alle sind sich einig: ein tragischer Unfall. Einzig Kommissar Sejer spürt, dass etwas nicht stimmt, und beginnt zu ermitteln: Wie kam der gehbehinderte Junge aus dem Haus? Warum war das Kind nackt? Welche Rolle spielt die Mutter? Etwas scheint in der jungen Familie nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein… Mein Leseeindruck: Ein sehr bewegender, leiser Krimi. Ohne große Action und doch sehr sehr spannend! Der tote Junge ist (entgegen der Beschreibung von Amazon) nicht gehbehindert, sondern er leidet am Down Syndrom. Er hatte gerade laufen gelernt und war nun doch sehr flink auf seinen Füßen unterwegs. Und dann ist er im See ertrunken. Ein trauriger Unfall? Der Leser ist sehr schnell der gleichen Meinung wie der sympatische Kommissar Sejer, der von Anfang an nicht an einen Unfall glaubt. Was haben die Eltern zu verbergen? Jeder trauert auf seine Art und Weise. Der Vater sehr intensiv, die Mutter eher sonderbar. Die Autorin versteht es klasse den Leser lange im Ungewissen zu lassen, obwohl sich schon bald Sympathien und Antipathien beim Leser zu den Protagonisten heraus kristallisieren. Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch, das nicht so dem normalen Krimistandart entspricht, aber deswegen nicht weniger spannend ist. Es lässt sich super gut und flüssig lesen und ich bin sicher das es nicht das letzte Buch der Autorin bei mir sein wird. Denn der Kommissar Sejer kann ja nun wieder in vielen neuen Fällen ermitteln. Warum? Auch das erfahrt ihr in dem Buch! 4,5 Sterne für ein tolles Lesevergnügen! 

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  • Eher eine Charakterstudie als ein Mordfall

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Nicky_G

    Nicky_G

    27. November 2014 um 14:46

    Der kleine Sohn von Carmen und Nicolai ertrinkt im nahen See. Erst wird ein Unfall vermutet, aber dann verdichten sich die Hinweise, dass es auch Mord gewesen sein könnte, denn wie soll der behinderte Junge zum Ufer gekommen sein und warum war er nackt? Zu den ersten Tatverdächtigen gehören natürlich die Eltern, aber was ist wirklich passiert? Die Geschichte ist ruhig erzählt ohne hektische Verfolgungsjagden oder weitere blutrünstige Morde. Die Personen stehen im Vordergrund und werden auch treffend charakterisiert. Während Kommissar Sejer auf seine Intuition hört und mit seiner Erfahrung an den Fall geht, wirkt Carmen psychisch labil und regelrecht unsympathisch. Wenn man diesen Krimi eher als Charakterstudie liest und weniger als Aufklärung eines Mordfalls, dann wird man positiv überrascht. Die Figuren stehen eindeutig im Mittelpunkt und werden im Verlauf des Buches aufgefächert, analysiert und dargestellt.Das Ende war zudem enttäuschend. Ich schwankte während des Lesens zwischen Traurigkeit (zu Beginn), Enttäuschung (weil für mich das Ende offensichtlich war), Überraschung (als die Figuren zunehmend an Tiefe gewannen) und erneute Enttäuschung über das Ende. Dies war mein erstes Karin Fossum-Buch,  und ich frage mich, ob die anderen Bücher ebenso sind, denn dieses hat mich nicht dazu ermutigt, ein weiteres von ihr zu lesen.

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  • eine Familientragödie mit Tiefe im idyllischen Norwegen!

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Floh

    Floh

    Bei einem skandinavischen Krimi muss ich einfach zugreifen. Allein dieses Cover zum neuen Werk von Autorin Karin Fossum, mit seinem vielsagenden Titel "Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein" hat meine ganze Neugierde geweckt. Dementsprechend groß war meine Vorfreude, aber dementsprechend hoch waren auch meine selbst gesteckten Erwartungen... Erschienen im Berlin Verlag (http://www.berlinverlag.de/) Inhalt: "Es war nur ein Augenblick. Nur einen kurzen Moment haben Carmen und Nicolai ihren kleinen Sohn aus den Augen gelassen, da passierte die Katastrophe. Alle sind sich einig: ein tragischer Unfall. Einzig Kommissar Sejer spürt, dass etwas nicht stimmt, und beginnt zu ermitteln: Wie kam der gehbehinderte Junge aus dem Haus? Warum war das Kind nackt? Welche Rolle spielt die Mutter? Etwas scheint in der jungen Familie nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein…" Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Karin Fossum gefällt mir sprachlich sehr gut, die Autorin weiß wo sie sich bewegt, und was sie mitteilen will. Selbstbewusst und mit einem Spürsinn für Spannung und Mystik greift sie die Story und die Geschehnisse auf und sorgt für haltlose Neugier beim Leser. Wenn die Autorin K. Fossum vom Dorfleben, von den Bewohnern, von der scheinbar heilen Familie, der Freundschaft, der Vegetation und Geflogenheiten berichtet und unheimlich interessante Passagen und Fakten bringt, dann habe ich das Gefühl, diese Autorin ist sich ihrer Schreiberei absolut sicher. In den Ermittlungen, Befragungen und auf der Suche nach Antworten, was in diesem einem Moment der Unachtsamkeit mit dem Jungen passiert sein mag empfinde ich den Krimi etwas unsicher und konstruiert. Zwar fällt der Verdacht schnell auf die narzistisch gesinnte Mutter Carmen, doch richtig Hand und Fuß hat Sejers Verdacht nicht. Zwar gibt es einige Ansätze zu Ermittlungen, aber diese halten sich hier eher flach und ein Spannungsbogen wird nur sehr schwach angedeutet. Denn dieser Krimi hat seinen Schwerpunkt definitiv woanders als in wilder Morderei, schwerwiegender Polizeiarbeit und Blutvergießen. Dieser Krimi dringt tief in die Charaktere und deren Psyche ein. War es wirklich ein Mord an einem behinderten Kind? Und warum? Oder war es doch ein unglücklicher Unfall? Der Junge soll zum Zeitpunkt des Ertrinkens noch lebte, als er in den See geriet. Schließt dies nicht ein Mord vielleicht aus? Sejer ist mit vollem Einsatz und Eifer dabei, die verworrenen Hintergründe dieser Familie zu durchbohren. Doch Carmen und Nicolai sind schwer zu durchschauen. Der Krimi von Karin Fossum liest sich leicht und flott, der Leser kann sich gut an die Seite von Kommissar Sejer stellen und spürt genau, welcher Motivation und welchem Instinkt er bei seinem Recherchen folgt um den tragischen Tod dieses kleinen Jungen aufzuklären und Antworten zu finden und die Lücken der Ahnungslosigkeit zu schließen. Krimiautorin Karin Fossum besitzt einen ganz besonderen Stil, das zeigt sich schon nach wenigen Seiten in ihren sehr detaillierten und mit Ländercharakter untermalten Ausführungen. Die ersten Seiten werfen erste Fragen auf, hier ist der Leser zum Mitdenken und Mithandeln animiert. Das ist spannend und macht Lust auf mehr. Leider ebbt diese Spannung dann auch schnell wieder ab und wird zu einem erzählenden Krimi, den man dann eher von außen betrachtet, bis gegen Ende der Ermittlungen der Spannungsbogen enorm rasant und spitz wieder aufgebaut wird und sich die Puzzleteile fügen. Der Klapptext lässt eine vielversprechende Story erwarten. Anfangs geht es auch gründlich mit vielerlei Spannung und Spuren und Passagen weiter. Das gefiel mir alles auch noch recht gut. Aber nach vielen Seiten kommt die Autorin noch immer nicht zum Kern der Handlung, bzw. zum Kern der Suche nach Antworten. Es wird mehr und mehr zäh und vieles wiederholt sich einfach. Autorin K. Fossum beschreibt das Geschehen unterschiedlichen Standpunkten, sie wechselt zwar geschickt die Perspektiven aus Kommissar Sejers und Carmens Gedankengut, aus Kindheit und der heutigen Situation, trifft alte Bekannte, Mitmenschen und neue Wege tun sich auf, baut aber eher flache Spannungsebenen. Loben möchte ich, dass die Autorin Karin Fossum mit ihrer Art des Schreibens und mit ihrem feinen Händchen Bilder im Kopf des Lesers erzeugt und lebendig werden lässt. Das Geschilderte ist so nah und sehr real, besitzt erschütternde Tiefe und Emotionen. Der Einstieg in das Buch ist etwas ganz Spezielles und schraubt zudem die Erwartungen des Lesers extrem hoch. Das war für mich das Eigentor zum Sternabzug, meiner Ansicht nach. Das Schriftbild ist angenehm, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl angenehm und flüssig. Keine schwere oder anspruchsvolle Kost. Auflockerung bringen die unterschiedlichen Sichtweisen und die grandiosen Schauplätze in Norwegischer Idylle. Charaktere: Die Autorin Karin Fossum hat eine zunächst unüberschaubare Anzahl von Potagonisten erschaffen, die zwar sehr authentisch und sehr real wirken, aber anfangs schwer einzuordnen sind. Allen voran natürlich die Familie des toten und behinderten 16 Monate alten kleinen Jungen. Carmen und Nicolai. Und der vor einem Rätsel stehenden Ermittler Sejer, der eigentlich mit dem Tod seiner Frau genug zu verarbeiten hat. Alles scheint zunächst nach einem Unfall auszusehen, doch schnell stößt Sejer auf Ungereimtheiten und fängt in der Familie an zu bohren....Schlimmste Angründe tun sich hier auf, die alles von Sejer abverlangen, Fingerspitzengefühl, Takt und Hintergrund. Für Sejer ist dieser Fall Körperlich und Emotional eine Zereissprobe, die ihn an das Gute im Menschen zweifeln lässt. Hier bietet die Autorin durch die Augen von der jungen Mutter Carmen und des wehementen Ermittlers Kommissar Sejer großes Kopfkino, was mir sehr gut gefällt. Dann erleben wir die ganze Dorfgemeinschaft, wie sie so typisch ist. Wir treffen alte Bekannte aus der Kindheit von Carmen und ihrem Mann und ein schlimmes Geheimnis welches diese scheinbar intakte Familie hütet. Alles wirkt, wie sie realer nicht sein könnte. Nach und nach deckt Sejer bei seinen Recherchen neues auf, und sein Puzzle nimmt erschreckende Formen an. Wir erfahren aus den Einzelschicksalen von Damals und das Hier und Jetzt. Auch die vielen interessanten Nebenrollen sind mit viel Herz und Sinn erschaffen und bieten eine vollkommen runde Kullisse, aber auch sagenhaftes Potential. Schauplätze: Hier glänzt die Autorin mit gutem Geschick, ein besonderer Pluspunkt. Denn Karin Fossum bringt die alte Heimat und Kinderstube in Norwegen der Familie des ermordeten Jungen sehr gut in den Krimi ein, zudem spielt sie mit den hiesigen Sitten und Bräuchen, was mir sehr gut gefällt. Die Landschaft, das traute Heim, die Natur, die Flüsse und Seen, das freie Gefühl und die unbeschwerte Ruhe Norwegens. Viel skandinavischer und aber auch dörflicher Einfluß und Lokalkolorit verwebt die Autorin in ihre Handlung. Äußerst interessant und für mich eine tolle Besonderheit in dem eher langatmigem Fluß der Recherchen und Ereignisse. Die Autorin bietet aber nicht nur örtliche Kulissen, sie bietet dem Leser auch einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen. In eine Machenschaft aus Neid, Gier, Rache und Missgunst, die zum Tod anderer führt. Hier hat die Autorin eine galante Mischung aus Handlungsorten erschaffen, die gut harmoniert und zu einer runden Story verwoben wird. Meinung: Leider hat mich dieser Kriminalroman in vielen Punkten nicht ganz überzeugt. Ein Krimi sollte für meinen Geschmack so spannend sein, dass es nicht erscheint, als würde man einen Roman lesen, hier hätte es gerne etwas mehr Polizeiarbeit und Ermittlungen geben dürfen. Es wirkte für mich eher wie ein Unterhaltungsroman mit einer tragischen Familiengeschichte, als wie ein komplexer und intelligenter Kriminalroman. Ein Minuspunkt ist für mich die wenige Spannung, die leider den Mittelteil des Buches einnimmt. Anfang und Ende sind top. Dadurch entstehen Längen und das Gelesene erscheint etwas zäh. Der Prolog und der Klapptext waren so appetitanregend, dass sich die Autorin leider ein Beinchen gestellt hat. So waren meine Erwartungen einfach zuuuu hoch, alsdass ich mich zu mehr Sternen hätte bewegen können. Dennoch würde ich gern mehr von dieser Autorin lesen, da mir ihr Lokaltouch und die Art des Schreibens doch sehr gefällt. Nun möchte ich natürlich auch die vielen Stärken nennen, die dieses Buch besitzt und mir große Freude bereitet hat und das Lesen für mich doch gewiss zum Erlebnis gemacht hat. Karin Fossum hat mich mit ihren filmreifen und bildhaften und sehr angenehmen Schreibstil überzeugt und mich mehr als begeistert, sie hat einfach den Lokaltouch, den ich auch in diesem skandinavischen Krimi für mich erhofft habe. Das zeigt sich auch an den Schauplätzen, Namen und Geflogenheiten. Zudem hat sie tolle Schauplätze und sehr intensiv und eindringliche Charaktere erschaffen. Eine Mischung aus Sympathie, Unverständnis, Überraschungen und Verständnis. Sehr wunderbar abgestimmt. Zudem ist der Beginn des Buches ganz besonders. Großes Kopfkino und viele Facetten. Kommissar Sejer ist ein angenehmer Charakter, der derzeit viel zu viele private Probleme hat, um sich voll und ganz auf weitere Emotionale Schicksale einlassen zu können. Aber Job ist eben Job. Ganz großartig, aber eben nicht alles für einen Spitzenkrimi. Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie speziell. Das Cover zog direkt meine Blicke an. Der Titel macht neugierig und der Klapptext verspricht Krimi und Ermittlungen pur! Eine Küste, ein rotes Holzhaus, untergehende Sonne in der einmaligen Natur. Es läd zu Assoziationen ein. Das mag ich. Zur Autorin: "Karin Fossum, geboren 1954 in Sandefjord/ Norwegen, lebt in Sylling bei Oslo. Ihre international erfolgreichen Romane um Kommissar Konrad Sejer sind vielfach preisge- krönt und wurden fürs Kino und Fernsehen verfilmt." Fazit: Der Krimi ist definitiv sehr idyllisch, leicht mystisch und verworren, aber wenig komplex. Dieses Werk besitzt viel Potential, aber nur mäßige Spannung.  Meine zu hohen Erwartungen und der sehr spannende und interessante Einstieg in die Geschichte haben zu hohe Erwartungen geweckt, die leider nicht in allen Punkten erreicht und erfüllt werden konnten. 3,5 Sterne für die grandiosen Stärken im Buch.

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    • 6
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    25. November 2014 um 20:10
  • Mehr Drama als Krimi

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Mopsi

    Mopsi

    24. November 2014 um 20:21

    Cover: Das Cover zeigt ein einsames Haus an einem düsteren See. Umrandet ist das Bild in Holzoptik, was auf jeden Fall ins Auge fällt. Das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt auch zu der Story. Inhalt: Kurz nur hat die junge Mutter Carmen nicht auf ihren Sohn aufgepasst, schon ist er zum See gerannt und ertrunken. –So Carmens Aussage– Doch Komissar Sejer bleibt stutzig und beginnt zu ermitteln. Denn Tommy war kein normales Kind; er hatte das Down Syndrom und das schien seiner Mutter gar nicht zu gefallen… Meine Meinung: Die Leseprobe war sehr vielversprechend und ich erhoffte mir einen guten Krimi mir viel Ermittlungsarbeit, interessanten Wendungen und spannenden Lesestunden. Leider konnte mich das Buch nicht recht überzeugen, da es hauptsächlich um die Dialoge und Entwicklung der trauernden Eltern geht, und man von Kommissar Sejer viel zu wenig liest. Auch die Wendungen blieben aus und die Geschichte zog sich gradlinig ohne große Spannung bis zum Ende. Dennoch fand ich es gut zu lesen, und die Charakterentwicklung der Eltern und Anwesenden interessant. Ein Krimi sieht für mich jedoch anders aus.

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  • Tragischer Unfall oder berechnender Mord?

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. November 2014 um 14:04

    INHALT: Es war nur ein Augenblick. Nur einen kurzen Moment haben Carmen und Nicolai ihren kleinen Sohn aus den Augen gelassen, da passierte die Katastrophe. Alle sind sich einig: ein tragischer Unfall. Einzig Kommissar Sejer spürt, dass etwas nicht stimmt, und beginnt zu ermitteln: Wie kam der gehbehinderte Junge aus dem Haus? Warum war das Kind nackt? Welche Rolle spielt die Mutter? Etwas scheint in der jungen Familie nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein… MEINE MEINUNG: Dieser Roman ist sicherlich kein typischer und spannungsgeladener Krimi. Dennoch überzeugt er durch eine tiefgründige und fesselnde Geschichte und sehr interessanten Charakteren. Der Krimi wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen aus der Sicht des ermittelnden Kommissars und zum anderen aus der Sicht der Eltern des kleinen, verstorbenen Jungen. Für Kommissar Sejer ist es bereits der 11. Fall und dürfte einigen Lesern wahrscheinlich schon bekannt sein. Er ist ein sympathischer und kompetenter Ermittler, der ohne Vorurteile an seine Fälle herangeht. In diesem Buch hat er allerdings mit gesundheitlichen Problemen zu tun. Er hat Schwindelanfälle und traut sich nicht, einen Arzt zu konsultieren, weil er Angst vor der Diagnose hat. Da es in diesem undurchsichtigen Fall nicht viel zu ermitteln gibt, dreht sich der Roman hauptsächlich um die Eltern des kleinen Tommy. Die Mutter, Carmen Zita, ist eine eigenartige Person und wird für den einen oder anderen emotionalen Aufreger sorgen. Mit ihrem Mann Nicolai hingegen empfindet man Mitleid. Auch der Vater von Carmen spielt eine Rolle und verhält sich sehr merkwürdig. Die Geschichte schreitet eher ruhig und sanft voran. Trotzdem ist sie mitreißend und bewegend. Das Verwirrspiel ist der Autorin sehr gut gelungen. Bis zum Schluss fragt man sich: “War es nun ein tragischer Unfall oder doch ein berechnender Mord?” Man ist immer wieder hin- und hergerissen und wünscht sich nichts sehnlicher als eine Antwort auf diese Frage. Diese bekommt man dann am Ende des Romans. ;) -------------------- (c) 2014 Nanes-Leseecke

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  • Regt zum Nachdenken an und ist kein klassischer Krimi

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    cyrana

    cyrana

    13. November 2014 um 18:11

    Ist das ein Krimi oder eher nicht? Ja, es gibt einen Toten, auch noch ein kleines Kind. Der sechzehn Monate alte Tommy wird tot in einem See vor seinem Elternhaus gefunden. Alle Versuche der Eltern und der Rettungskräfte das Kind zu retten, scheitern. Kommissar Sejers wird zum Tatort gerufen und er hat von Anfang an das Gefühl, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und etwas vertuscht werden soll. Die noch sehr junge Mutter Carmen gerät von Anfang an in den Fokus seiner Ermittlungen. Sie verhält sich auffällig und scheint nicht so wie ihr Mann Nicolai zu trauern, obwohl sie ständig zu weinen scheint. Was ist los in dieser Familie? Und welche Rolle spielt der Vater von Carmen, der immer zu ihr hält? Wenn Kommissar Sejer nur nicht ständig diese Schwindelanfälle hätte. Aber er hat einfach keine Zeit, zum Arzt zu gehen – oder hat er nicht einfach Angst vor der Diagnose? Diese Charakterstudie kann man eigentlich nur vernünftig rezensieren, wenn man zu viel verrät, aber das würde dann ja die Lust am eigenen Lesen mindern. Deswegen versuche ich, dies zu vermeiden. Hier geht es eher um ruhige Töne, Karin Fossum gibt uns Einblicke in die Gedankengänge der Protagonisten und wie sie zum Beispiel mit der Beerdigung des kleinen Tommy umgehen oder wie jeder auf seine eigene Art trauert. Im Fokus stehen hier vor allem die Eltern, Carmen und Nicolai. Besonders mit Nicolai habe ich mitgelitten. Der Schreibstil und auch der Aufbau des Buches haben mir gut gefallen, aber wer einen spannenden Krimi erwartet, wird sicherlich ein wenig enttäuscht sein. Aber wenn man sich auf das Buch einlässt, so ist eine gute Lektüre garantiert, die jedoch nachdenklich stimmt.

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  • Unfall oder Mord?

    Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein
    mollymoon

    mollymoon

    12. November 2014 um 13:36

    Kommissar Sejer wird zu einem Tatort an einen Stausee gerufen. Eine Mutter hat  ihren 16 Monate alte Sohn bei einem Anleger leblos gefunden. Ein besonders tragischer Fall, denn der Junge war erst 16 Monate und behindert. In einem unbeobachteten Moment läuft der am Down-Syndrom leidende Tommy aus dem Haus zum nahe gelegenen See und ertrinkt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Unfall hin. Aber Kommissar Sejer will das nicht so hinnehmen, kommt ihm doch das Verhalten der Mutter Carmen recht seltsam vor. Bei der Befragung weicht sie Fragen aus, die Antworten kommen nur zögerlich. Aber ist sie deshalb gleich eine Mörderin? Waren die jungen, 19 bzw. 20 Jahre alten Eltern mit ihrem behinderten Kind einfach überfordert? Oder war es doch nur ein tragischer Unfall? Dafür würde der pathologische Befund sprechen, da Tommy noch gelebt hat, als er ins Wasser fiel. Außerdem gibt es keinerlei Beweise für einen Mord. Die Ermittlungen konzentrieren sich in erster Linie auf die Eltern. So erfährt man mit der Zeit, dass Vater Nicolai sehr unter dem Tod seines Sohnes leidet und am Ende gar nicht mehr damit zurechtkommt. Mutter Carmen allerdings, so entsteht der Eindruck, lebt ihr Leben unbeschwert weiter. Sie denkt schon wieder an ein neues Kind - an eine neue Familie. Auch über die gesundheitlichen Probleme des sympathischen Kommissars Sejer erfährt man so manches. In letzter Zeit wird ihm öfter schwindelig, einen Arzt will er aus Angst, bald zu sterben, nicht konsultieren. Seine Frau ist schon mit 40 Jahren an Krebs gestorben. Seine Tochter überredet ihn, seine Schwindelanfälle abklären und sich helfen zu lassen. Letztendlich entscheidet er sich doch noch für eine OP. „Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein“ ist ein Krimi, der ohne Gewalt, Mord und Totschlag auskommt. Diese Merkmale sind es auch nicht, die für mich einen guten Krimi ausmachen. Ich fand ihn spannend und fühlte mich gut unterhalten. Einzig die Auflösung war etwas zu sehr vom Zufall geprägt. Ich hätte mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht. Deswegen auch einen Punkt Abzug.

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