Karin Fossum Schwarze Sekunden

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Sekunden“ von Karin Fossum

Die schwarzen Sekunden der Septembernacht dehnen sich unerträglich, während Kommissar Sejer verzweifelt die verschwundene Ida Joner sucht. Ist der autistische Emil Johansson ihr unergründlicher, grausamer Mörder? Psychologische Meisterschaft und höchste Spannung prägen den neuen Kriminalroman der preisgekrönten Autorin Karin Fossum. »Meisterhaft schildert Karin Fossum die Katakomben der menschlichen Psyche. Ein Nervenzerrspiel, dessen Plot über die letzte Seite hinaus verstört.« Facts

Still, emotional und sehr berührend

— rewareni

Nach ca. 10 Seiten kennt man alle Personen und inklusive Beweggründe und Absichten und somit auch die Lösung des Falls. Auf keinen Fall lesen wenn man schon mehr als 2 Krimis gelesen hat!

— Tusi

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    Schwarze Sekunden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. May 2013 um 10:54

    Tja, das Problem dieses Buches und mir ist, dass es zum Ende hin unglaublich zäh wird. Fossum beschäftigt sich mit vielen Reflexionen, Gedanken und Beschreibungen der Protagonisten... Dadurch geht bei mir die Spannung verloren, die es sowieso kaum gibt bei mir und den Büchern von Fussum. Was nicht heißt, dass ich ihren Stil eigentlich mag und die Geschichten ja auch nicht schlecht sind. Aber diese ewigen, zähen Beschreibungen, die - aus meiner Sicht - der Entwicklung der Geschichte nicht dient, sondern mehr der Stimmung, der Charakterisierung der Personen.... Außerdem: Schon wieder ein Fall im September. Scheinbar der Standartmonat für Sejer/ Fossum.

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  • Rezension zu "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum

    Schwarze Sekunden

    mango

    16. October 2011 um 12:14

    Ein Mädchen ist spurlos verschwunden. Tot, eingehüllt in ein Nachthemd und eine Bettdecke taucht die kleine Ida Joner einige Tage später auf und der Verdacht fällt schnell auf den autistischen Dorfsonderling Emil. Nur Kommissar Sejer glaubt nicht recht an dessen Schuld und ermittelt weiter… ----- Die Geschichte birgt eigentlich viel Potenzial. Leider weiß der Leser bereits nach wenigen Seiten, was sich wie ereignet hat. Die Autorin kann die fehlende Spannung aber auch mit den Charakteren nicht wieder gut machen: Die bleiben leider total oberflächlich. Psychologisches Feingefühl? Fehlanzeige. Auch mit dem Thema Autismus scheint sich Karin Fossum im Vorfeld nicht wirklich auseinandergesetzt zu haben. ----- Das Positive ist höchstens noch die Kürze der Geschichte, so legt man das Buch nicht weg, sondern liest die knapp 300 Seiten halt doch zu Ende. Von der sonst so lobenswerten skandinavischen Kriminalliteratur kann hier keine Rede sein. Schade.

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  • Rezension zu "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum

    Schwarze Sekunden

    Wortklauber

    26. July 2010 um 15:18

    Der Alptraum jeder Mutter: Ihr Kind verschwindet. Dabei wollte die kleine Ida nur zum Kiosk. Damit bewahrheitet sich, was die eher unscheinbare Helga Joner seit der Geburt ihrer Tochter, die immer schon hübscher war als alle anderen Kinder, so sehr befüchtet hat: Irgendwann wird dir dieses perfekte kleine Geschöpf genommen. Ganz anderer Art ist die Beziehung des längst erwachsenen Emil zu seiner Mutter. Auch er war immer anders als die anderen, niemand weiß so richtig, was ihm eigentlich fehlt, nur, dass er ein Eigenbrödler ist, ein Sonderling, jemand, der nicht sprechen will und lieber für sich ist. Der mit seinem motorisierten Dreirad durch die Gegend fährt und über den sich die Kinder lustig machen. Seine Mutter hat nie Zugang zu ihrem Sohn gefunden, hat es irgendwann aufgegeben, kümmert sich aber mit Akribie um seine Belange, putzt sein Haus, sorgt für Ordnung, überschreitet dabei permanent seine Grenzen. Der Leser ist Kommissar Sejer und seinem Kollegen Skarre voraus, denn er weiß schon vor diesen um eine Verbindung zwischen Emil und Ida - und bekommt den Eindruck, dass diese Verbindung schlimm geendet haben muss. Immerhin wird das Mädchen tot aufgefunden, eingewickelt in eine Decke und angetan mit einem teuren Nachthemd. Die Kleider, die Ida am Leibe trug, als sie verschwand, sind fort. Sie liegt da, wie hindrapiert, auf den ersten Blick überraschend unversehrt. Das Leben von Idas Mutter ist zerstört. Das Leben von Emils Mutter ist es schon lange - und trotzdem sieht sie sich gezwungen, ihren Sohn zu schützen. So, wie sie es immer getan hat. Indem sie über seinen Kopf hinweg entscheidet, was zu tun ist. Und dann ist da noch Tomme, der Sohn von Idas Tante. Der Tod seiner kleinen Nichte nimmt ihn sehr mit. Oder ist da noch etwas anderes, in das er verstrickt ist ...? Karin Fossum schreibt keine Thriller, in denen schattenrissartige Klischeefiguren möglichst grauenerregende Taten ausführen, und das möglichst noch in Serie. Fossums Figuren, angefangen von dem verwitweten, aufrechten, nachdenklichen und eher wortkargen Kommissar Sejer, mit seinem Hund, der langsam zu alt wird, um noch ein schönes Leben zu haben, und dem immer wichtig ist, dass er versteht, was die Menschen die Dinge tun lässt, die sie tun, sie nicht nur überführen will, über seinen jungen Kollegen Skarre und sämtliche anderen Figuren, sind psychologisch sehr ausgefeilt, kommen einem vor, als könnten sie gleich nebenan wohnen. Es kommt daher auch gar nicht darauf an, den Leser hinters Licht zu führen und am Ende einen Täter zu präsentieren, mit dem keiner gerechnet hat. Fossums Bücher sind äußerst eindringlich, teils beklemmend, aber dennoch spannend - sie gehen unter die Haut und unterscheiden sich so deutlich von vielen Massenprodukten, die man liest und vergessen hat, noch bevor man das nächste Buch aus dem Regal zieht.

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  • Rezension zu "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum

    Schwarze Sekunden

    Winterzauber

    19. April 2010 um 23:58

    Super Schreibstil, das ist eher ein leiser Krimi, besticht durch Eindringlichkeit. Ein junges Mädchen will zum Kiosk und taucht nicht mehr auf. Ein Albtraum für die Mutter beginnt - großartiges Buch, was mich atemlos hat sein lassen. Als die Leiche des Mädchens gefunden wird, ist schnell ein Außenseiter-Täter gefunden. Die Auflösung ist fast banal - also traut Euch !!!

  • Rezension zu "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum

    Schwarze Sekunden

    Xirxe

    25. October 2009 um 09:36

    Wer Krimis nur mag, wenn darin viel Mord und Totschlag vorkommen ist hiermit sicher nicht gut bedient. Es dauert allein 140 Seiten (knapp die Hälfte), bis eindeutig klar ist, dass sich tatsächlich ein Verbrechen ereignet hat. Die Autorin legt ihren Schwerpunkt auf die Darstellung des Innenlebens ihrer Protagonisten: Was denken, fühlen sie? Dies aber so gekonnt, dass man bis zum Schluss über die eigentlichen Verbrechen im Unklaren bleibt. Man beginnt etwas zu ahnen, wird aber durch die Beschreibung der Gedanken und Gefühle anderer Personen immer wieder verunsichert und auf neue Möglichkeiten und Spuren gebracht. Alles in allem: durchaus lesenswert. Ein bisschen zu psychologielastig, dennoch spannend, wenn auch etwas das wohlige Schaudern fehlt, dass einem manchmal bei sehr guten Krimis hin und wieder durchfährt.

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  • Rezension zu "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum

    Schwarze Sekunden

    simoneg

    10. June 2009 um 23:36

    Automatisch glitten seine Augen über die Felder, Kommissar Konrad Sejer wollte nichts übersehen. Dieses Mädchen kommt wieder nach Hause, sagte er sich, sie kommen so oft wieder nach Hause. Doch diesmal sollte Sejer sich irren: Ida Joner kam nicht mehr zurück. Die schwarze Septembernacht verging, und dann wurde sie gefunden - gehüllt in ein Seidennachthemd, von weißen Federn bedeckt. Ida hatte dichte Locken und große braune Augen. War das schon zu viel des Guten, wie ihre Mutter immer glaubte? Wer würde solch einem Menschen etwas antun wollen? Die Fahndung nach dem Mörder bleibt erfolglos. Einzig der stumme Emil Johannsson, Autist und Sonderling des kleinen Ortes Glasverket, scheint als Täter in Frage zu kommen. Sejer aber ist unsicher - bis Emils Mutter in dessen Wohnung eine grauenvolle Entdeckung macht... Dieses Buch war wieder nach meinem Geschmack. Ich kann nur schlecht beschreiben, was mich dabei bewegt hat. Das Ende ist einerseits eine Erlösung, weil sich Vorurteile eben nicht immer bestätigen, aber auch ein Erschrecken bezüglich des wahren "Mörders".

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  • Rezension zu "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum

    Schwarze Sekunden

    sternchen70

    20. November 2008 um 12:33

    Das Buch ist hochgelobt - ich kann mich dem nicht anschließen. Zu durchsichtig die Geschichte, zu wenig fesselnd der Schreibstil - unter "meisterhaft" verstehe ich etwas anderes

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