Karin Greiner Bäume - in Küche und Heilkunde

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Inhaltsangabe zu „Bäume - in Küche und Heilkunde“ von Karin Greiner

Bäume begleiten den Menschen seit jeher. Sie dienen ihm nicht nur als Bau- und Brennmaterial, sondern auch als Nahrungslieferanten und Spender von hilfreicher Medizin. Früher war es selbstverständlich, sich von wilden Baumzutaten zu ernähren und sie für Heilmittel aller Art zu verwenden. Auch heute noch können sie auf vielfältige Art Gesundheit und Wohlbefinden spenden und die Küche bereichern.
Als Baum- und Heilkundekennerin zeigt Karin Greiner, welche Schätze die heimischen Baumarten von A wie Apfel bis Z wie Zirbe zu bieten haben. Von traditionell schlichten bis zu raffiniert innovativen Rezepten, von Eichelkaffee und Mehlbeerbrot über Mispellikör und Vogelbeer-Balsamico bis zu Nelkenkirschküchlein und Pappel-Frittelle. Dazu viele alte, bewährte Heilrezepturen aus der Baumheilkunde wie Lindenblütentee, Lärchenharzsalbe oder Weissdorntinktur, die sich die Kraft der Bäume zunutze machen.

Ganz viel Wissen, tolle Rezepte in Küche und Heilkunde, ich möchte dieses Buch nicht mehr missen

— Hexchen123

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    Bäume - in Küche und Heilkunde

    katze102

    01. June 2017 um 13:52

    Karin Greiner stellt in diesem Buch 28 Bäume vor, ergänzt botanisches Wissen durch kulinarische Erklärungen und jede Menge konkreter Rezepte für die Küche und auch für Heilanwendungen.So erfährt man zunächst zu jedem Baum, welche Teile wie genutzt werden können, z.B. junge Knospen und Keimlinge für den Frischverzehr, oder die Blüte für Pesto, Salat, Sirup, Würzpaste, zum Ausbacken u.m. oder junge Samen, frisch oder geröstet, als Knabberei Gewürz, für Reis- und Pfannengerichte. Auch die Gewinnung und Nutzung von Pflanzenwasser wird anschaulich erklärt.Bei den Heilanwendungen finden sich ebenfalls viele Anleitungen und Rezepte – und am Ende des Buches rundet ein Kapitel mit Grundrezepten, z.B. Herstellen und „Fermentieren“ von Tee oder das Erstellen von Tinkturen, Ölauszügen und weiteren Präparaten die vielfältigen Möglichkeiten mit Pflanzenteilen ab.Mich haben die enorme Vielfalt an Rezepten und das noch viel größere Hintergrundwissen der Autorin zutiefst beeindruckt. Obwohl ich Bücher dieser Art sammle, habe ich noch kein derart umfangreiches und vor allem auch mit neuen, so einfachen, tollen und glücklichmachenden Rezepten in Händen gehalten wie dieses. Es bietet soviel mehr, als „nur“ Rezepte für Eichelkaffee – und Mehl oder was man sonst so kennt. Die Sichtweise, dass sich Generationen, besonders zu schlechten Zeiten, aus der Natur heraus ernährt haben, häufig auch einfach um nach einer schlechten Ernte über einen langen Winter zu kommen, und so auf Baumblätter, Knospen, Rinde und mehr angewiesen waren, fand ich sehr interessant. Es werden u.a. Bäume vorgestellt, dessen Blätter man zu Mehl mahlen und dieses gestreckt mit „dem knappen Mehlvorrat“ zu Brot backen kann. Was einst aus der Not heraus entwickelt wurde, bringt vermutlich einiges an Kalorienersparnis und wahrscheinlich viel an zusätzlichem Geschmack. Auch verschiedene Einlegemöglichkeiten oder Würzungen fand ich sehr spannend, z.B. dass man Pappelknospen als Zimt- oder Walnussblätter als Pfefferersatz nutzen kann und mit richtiger Würzung ( u.a. Fichtenspitzen) aus einem Schweinebraten einen Wildschweinbraten zaubern kann. Besonders spannend fand ich die Ausführungen zur eigenen Teeherstellung, die ich nun mit allen möglichen Blättersammlungen ausprobieren werde.Einige Rezepte aus dem Buch haben wir schon ausprobiert und sind vollkommen begeistert; unserer derzeitige Getränkeliebling ist eine im Buch vorgestellte Milch, die leicht nach Mandeln schmecken soll. Dafür kocht man Kirsch- oder Pflaumenblätter in Milch auf und läßt das Ganze dann längere Zeit ziehen. Bei uns roch schon nach kurzer Zeit die ganze Küche nach Zimt und Lebkuchen und das Getränk schmeckt wie eine Mischung aus Chai und Lebkuchenmilch. So toll!!, unbedingt ausprobieren!!!Das Buch bietet so viele ungeahnte Möglichkeiten, gesammelte Pflanzenteile als kulinarische Spezialität oder als heilende Früchte zu nutzen; ich bin völlig begeistert und würde gerne mehr als 5 Sterne vergeben.

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  • Ein wertvoller Begleiter und Ratgeber

    Bäume - in Küche und Heilkunde

    Hexchen123

    06. April 2017 um 15:50

    Bäume haben mich schon immer fasziniert. Wer einmal neben einem alten Baum steht, der wird wissen was ich meine. Doch die Riesen können mehr als uns nur mit Sauerstoff und Früchten zu versorgen. In ihnen stecken viele heilkräftige Stoffe, über die gar nicht so viel bekannt ist. Ich wusste auch nicht, dass man aus Blättern, Knospen und Blüten so viele Gerichte zaubern kann.„Bäume in Küche und Heilkunde“ ist das neueste Buch von Karin Greiner. Es enthält neben viel Baumwissen auch 180 Rezepte und 80 Rezepte für die Hausapotheke. Schon allein das Cover ist mehr als gelungen und das Buch ist mir sofort ins Auge gesprungen. Anfangs werden wir gleich mit botanischem Grundwissen versorgt und man spürt sofort, dass die Autorin mit ganzem Herzen die Natur und die Pflanzen liebt. Karin Greiner klärt auf vom Keimling bis zur Rinde und versteckt so manche Leckerei schon im Grundlagenwissen. Wie wäre es zum Beispiel mit „Knospenschokolade“ oder „Haselnuss-Schlecker-Steckerl“? Hört sich einfach nur lecker an.Anschließend werden 28 einheimische Bäume sehr ausführlich und bebildert vorgestellt. Jeder Baum ist mit Steckbrief, Volksnamen und Erkennungsmerkmalen im Buch versehen. Sehr verständlich geschildert und die vielen Bilder pro Baum inkl. Detailaufnahmen helfen auch dem Laien, sich in dieser geheimnisvollen Welt zurechtzufinden. Es folgen tolle Rezeptideen und auch die heilkundliche Anwendung kommt nicht zu kurz.Abschließend werden noch Grundrezepte vorgestellt. Wie gewinnt man Baumwasser, Tinkturen, Liköre und vieles mehr.Für mich ist „Bäume in Küche und Heilkunde“ zum wertvollen Begleiter geworden. Die einzelnen Bäume werden sehr gut vorgestellt, sind alle heimisch und können auch von Laien bestimmt werden. Vor allem die Rezepte laden zu spannenden Kochexperimenten ein. Die Heilwirkungen der Bäume haben mich auch immer wieder überrascht und so kann ich mir meine Hausapotheke noch das ganze Jahr füllen. Wie schön ist es doch, wenn man die Schätze der Natur immer mehr kennen und schätzen lernt.

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