Karin Jäckel

 4 Sterne bei 93 Bewertungen
Autorin von Isis, die Fürstin der Nacht, Er war ein Mann Gottes und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Karin Jäckel

Karin Jäckel, Jahrgang 1948, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung und promovierte über das Leben und Werk des Rokoko-Bildhauers Jaochim Günther. Heute ist sie als Autorin und freie Journalistin tätig. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher und Romane. „Die Frau des Reformators. Das Leben der Katharina von Bora" ist Karin Jäckels erster historischer Roman. Die Autorin ist Mutter von drei Söhnen und lebt mit ihrer Familie im Schwarzwald.

Alle Bücher von Karin Jäckel

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Buchformat:
Cover des Buches Isis, die Fürstin der Nacht9783838727097

Isis, die Fürstin der Nacht

 (35)
Erschienen am 14.03.2013
Cover des Buches Er war ein Mann Gottes9783838727080

Er war ein Mann Gottes

 (8)
Erschienen am 14.03.2013
Cover des Buches ... weil mein Vater Priester ist9783404615032

... weil mein Vater Priester ist

 (5)
Erschienen am 14.10.2004
Cover des Buches Das Urteil des Salomon9783404615704

Das Urteil des Salomon

 (2)
Erschienen am 19.07.2005
Cover des Buches ...weil mein Vater Priester ist9783404613861

...weil mein Vater Priester ist

 (2)
Erschienen am 25.02.1997
Cover des Buches Nicht ohne meine Kinder!9783955200213

Nicht ohne meine Kinder!

 (2)
Erschienen am 29.10.2012
Cover des Buches Die Frau des Reformators9783644403444

Die Frau des Reformators

 (2)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Ein Vater gibt nicht auf9783955201388

Ein Vater gibt nicht auf

 (1)
Erschienen am 19.03.2013

Neue Rezensionen zu Karin Jäckel

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Rezension zu "Der verlorene Wunschzettel: Ein Poster-Adventskalender zum Vor- und Selberlesen" von Karin Jäckel

Goldige Geschichte und schöne Idee mit dem Ausschneiden der Bilder
merle88vor 9 Monaten

Inhalt:
Der kleine Wunschzettelengel Serafim ist aufgeregt! In diesem Advent darf er zum allerersten Mal mit dem großen Wolkenschiff auf die Erde reisen und den Wunschzettel von Paul und seiner kleinen Schwester Luisa abholen. Doch kaum ist Serafim nach getaner Arbeit wieder in der Himmelswerkstatt angekommen, muss er voller Schrecken feststellen, dass er den Wunschzettel unterwegs verloren hat. Und ohne Wunschzettel gibt es keine Geschenke! Zusammen mit seinem besten Freund, dem kleinen Bären, macht sich Serafim auf, um nach dem Wunschzettel zu suchen. Wird er ihn rechtzeitig zum Fest finden?
 
Meinung:
Serafim, der kleine Wunschzettelengel, ist ganz aufgeregt. Denn zum ersten Mal darf er auf die Erde reisen und den Wunschzettel von einem Kind einsammeln. Ganz glücklich von diesem Erlebnis kehrt Serafim in die Himmelswerkstatt zurück und muss vor Schreck feststellen, dass er den Wunschzettel von Paul und seiner kleinen Schwester Luisa verloren hat. Gemeinsam mit seinem Freund Bär macht sich Serafim auf die Suche nach dem Wunschzettel.

Nachdem mein Sohn und ich vor kurzem ganz begeistert von unserem ersten Adventskalender aus dem Kaufmann Verlag waren, probierten wir gleich den Nächsten aus.

"Der verlorene Wunschzettel" ist vom Aufbau her mit dem vorherigen Adventskalender zu vergleichen. Der große Unterschied besteht in diesem Fall jedoch darin, dass es hier ein Poster (und kein Fensterbild) zu "befüllen" gilt. Mir hat die Idee mit dem Poster sofort gut gefallen.
So stellt dieses Poster doch am Ende die ganze Handlung auf zauberhafte Art und Weise dar.

Der Adventskalender ist wie gewohnt in 24 Kapitel aufgeteilt. An jedem Tag gibt es eine kurze Geschichte über Engel Serafim und ein kleines Posterbild zum Herausschneiden und Aufkleben.
Dabei wurde es perfekt gelöst, dass durch das Herausschneiden des Bildchens nicht die eigentliche Geschichte oder etwas anderes beschädigt wird.

Die Geschichte wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen. Mein Sohn mit seinen 3,5 Jahren ist jedoch gut mitgekommen und hat soweit alles verstanden.
Auch die Länge der einzelnen Kapitel ist perfekt auf die Altersgruppe abgepasst.

Die Handlung konnte meinen Sohn fesseln und begeistern. Vom Gefühl her würde ich daher sagen, dass ihm diese Geschichte etwas besser gefallen hat, er aber beim anderen Adventskalender die Fensterbilder besser fand als das hier vorhandene Poster.

So oder so empfinde ich jedoch beide Varianten als eine sehr gelungene Aktion eines Adventskalenders und ich bin mir sicher, dass wir noch weitere Kalender dieser Art lesen werden.
 
Fazit:
Auch Adventskalender zwei konnte Kind und Mama total überzeugen. Die Geschichte ist einfach nur goldig und furchtbar süß. Die Bilder zum Ausschneiden und Aufkleben auf dem Poster sind wunderschön illustriert und das Poster ergibt am Ende ein stimmiges Weihnachtsbild. Da bekommt man bereits jetzt große Lust auf Weihnachten.
Von uns gibt es daher 5 von 5 Hörnchen.

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Rezension zu "Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter" von Karin Jäckel

Unfassbar wahr...
WriteReadPassionvor 3 Jahren


Eine beeindruckende Frau, die von klein auf nur misshandelt und missbraucht wird! Ihre Geschichte ist ein Stück Leben aus unserer Gesellschaft und hängt einem sehr lange noch nach. Es gibt Bücher, da vergesse ich viele Details, aber bei dem Buch, dass ich vor vielen Jahren gelesen habe, ist alles noch hochpräsent.


Mir fällt eine Benotung bei solchen Biografien schwer, so mal wir ja nicht die Lebensgeschichte eines Menschen benoten können. Sehr wohl aber, ob es uns hinzieht, aufschreckt und bewegt. Und das tut diese Geschichte!

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K

Rezension zu "Isis, die Fürstin der Nacht" von Karin Jäckel

Von Kindesbeinen an Opfer einer Parallelgesellschaft
KirstenKleinvor 3 Jahren

Vor einiger Zeit bekam ich dieses Buch von einer Freundin geschenkt und las es mit großem Interesse.

Karin Jäckel erzählt darin die Geschichte einer jungen Frau, die in eine Satanssekte hineingeboren wurde und darin aufgewuchs. Aus Angst vor erneuten Übergriffen, bleibt sie anonym.

Als Tochter der Hohen Priesterin und des Hohen Priesters, ist Isis schon vor ihrer Geburt dazu auserkoren, Satan geweiht zu werden. Für das Mädchen beginnt ein Leidensweg mit unvorstellbar qualvollen Ritualen, die sie auf ihre spätere Rolle als Fürstin der Nacht vorbereiten sollen.

Tagsüber führt Isis ein augenscheinlich normales Leben. Dass ihre labile Konstitution durch körperliche und seelische Folter bedingt ist, kann sie niemandem sagen. Denn immer wieder wird ihr nachhaltig eingebläut, sie würde dafür mit dem Tod bestraft.

Ein erster Versuch, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, scheitert – mit dramatischen Folgen. Die seinerzeit Neunjährige muss erfahren, dass selbst die Polizei, die sie aufgreift, ihr nicht glaubt, welche Höllenqualen sie durchmacht. Schließlich gehören angesehene Bürger zu ihrer Familie, die einen praktisch unangreifbaren Einflussreichtum besitzt. Dieser ermöglicht ihr, ein weites Netzwerk zu spinnen, aus dem es kein Entrinnen gibt – eine geradezu kafkaeske Situation.

Erst, als sie sich mit fünfzehn, im Rahmen einer Lehre, in einen jungen Mann verliebt und von ihm schwanger wird, findet Isis erneut den Mut, sich über die Gebote der Sekte hinwegzusetzen. Antriebsfeder dazu ist ihr noch ungeborenes Kind, das von der Familie bereits verplant wird. Ihm will sie ein vergleichbares Schicksal unter allen Umständen ersparen.

Das Buch sprach mich sehr an, auch weil ich mich vor einigen Jahren intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt habe, für Recherchen zu meinem historischen Roman über Kinderhexenprozesse: "Teufelsbrut – Die Kinderhexen von Bärenbrück"

Leider wird der Glaube an Teufel und Hexen bis heute immer noch instrumentalisiert, z. B. um sadistische Neigungen auszuleben. Ohne therapeutische Behandlung werden Kinder, die Misshandlungen und/oder sexuellen Missbrauch am eigenen Leib erfahren müssen, später oft zu Tätern.

Karin Jäckel schlüpft überzeugend in Isis' Haut und erzählt deren Geschichte sehr eindrucksvoll und spannend, zuweilen bis an die Grenze des Erträglichen. Man könnte fast glauben, sie hätte alles selbst erlebt. Insbesondere, dass es einer Sekte möglich ist, innerhalb der "normalen" menschlichen Gesellschaft unbemerkt einen solchen Satanskult zu betreiben, finde ich überaus erschreckend.

Es versteht sich von selbst, dass Isis ihr Leben nur durch eine intensive therapeutische Begleitung bewältigen kann. Dazu gehört natürlich u. a. die Aufarbeitung ihrer Beziehung zu den Eltern. Allerdings hat es mich schon ein bisschen überrascht, dass sie als Erwachsene freiwillig direkten Kontakt zu ihnen hielt. Und das, obwohl doch nach wie vor das Damoklesschwert der Rache über ihr schwebt.

Isis konfrontierte die Mutter mit Fragen und besuchte den Vater im Seniorenheim, fuhr ihn im Rollstuhl spazieren. Sicher, seine beginnende Demenz mochte ihm einen Großteil der einstigen Bedrohlichkeit genommen haben, aber das reicht mir als Erklärung nicht aus.

Auch, dass das immer wieder massiv sexuell missbrauchte Mädchen sich mit fünfzehn aus freien Stücken auf eine intime Beziehung einlassen konnte, erscheint mir schwer nachvollziehbar – zumal sie damals noch nicht therapeutisch betreut wurde.

Nichtsdestotrotz ist "Isis, die Fürstin der Nacht" ein lesenswertes und aufschlussreiches Buch. Abschließend möchte ich noch anmerken, dass ich das Nachwort mit den fachlichen Erläuterungen sehr hilfreich finde.

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