Karin Jäckel

 4,2 Sterne bei 226 Bewertungen

Lebenslauf von Karin Jäckel

Karin Jäckel, Jahrgang 1948, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung und promovierte über das Leben und Werk des Rokoko-Bildhauers Jaochim Günther. Heute ist sie als Autorin und freie Journalistin tätig. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher und Romane. „Die Frau des Reformators. Das Leben der Katharina von Bora" ist Karin Jäckels erster historischer Roman. Die Autorin ist Mutter von drei Söhnen und lebt mit ihrer Familie im Schwarzwald.

Neue Bücher

Cover des Buches Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783751738484)

Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter

 (139)
Neu erschienen am 25.10.2022 als eBook bei Lübbe.
Cover des Buches David, Jona und die Geschichte von Ostern (ISBN: 9783780664716)

David, Jona und die Geschichte von Ostern

Erscheint am 27.01.2023 als Gebundenes Buch bei Kaufmann, Ernst.

Alle Bücher von Karin Jäckel

Cover des Buches Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783751738484)

Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter

 (139)
Erschienen am 25.10.2022
Cover des Buches Isis, die Fürstin der Nacht (ISBN: 9783838727097)

Isis, die Fürstin der Nacht

 (37)
Erschienen am 14.03.2013
Cover des Buches Er war ein Mann Gottes (ISBN: 9783838727080)

Er war ein Mann Gottes

 (9)
Erschienen am 14.03.2013
Cover des Buches ... weil mein Vater Priester ist (ISBN: 9783404615032)

... weil mein Vater Priester ist

 (6)
Erschienen am 14.10.2004
Cover des Buches Die Frau des Reformators (ISBN: 9783644403444)

Die Frau des Reformators

 (3)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Das Urteil des Salomon (ISBN: 9783404615704)

Das Urteil des Salomon

 (2)
Erschienen am 19.07.2005
Cover des Buches ...weil mein Vater Priester ist (ISBN: 9783404613861)

...weil mein Vater Priester ist

 (2)
Erschienen am 25.02.1997
Cover des Buches Nicht ohne meine Kinder! (ISBN: 9783955200213)

Nicht ohne meine Kinder!

 (2)
Erschienen am 29.10.2012

Neue Rezensionen zu Karin Jäckel

Cover des Buches Die Frau des Reformators (ISBN: 9783644403444)
Vera-Seidls avatar

Rezension zu "Die Frau des Reformators" von Karin Jäckel

„Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan."
Vera-Seidlvor 8 Monaten

„Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“ Martin Luther

Als die Menschen sich in ihrem Gang aufrichten zu begannen, berauschten sie sich an der Macht ihres erhobenen Hauptes. Der Preis aber für dieses Glücksgefühl war der anschließende Absturz, wie uns der Mythos von Ikarus und Dädalus deutlich zeigt.

Immer wieder haben Menschen durch Gesetzestreue versucht, dem, in der Macht enthaltenen Schmerz zu entfliehen. Solche festgefahrenen Strukturen finden wir zurzeit Jesu ebenso wie in der Reformationszeit.

In unsererm Zeitalter wird der Schmerz so sehr verleugnet und verdrängt, bis er Menschen mit einem Schlag trifft, ihr Herz bricht oder sich in einem rückwärtslaufenden Tier in einem Panzer verschanzt, um so einen Ausweg zu finden.

Luther wies auf Christus in seiner Freiheit eines Christenmenschen, durch den wir gerechtfertigt werden, wenn wir die Liebe Gottes annehmen. Dazu aber ist es notwendig, unseren Verstand zeitweise zurückzunehmen, um der Liebe Raum zu geben.

Eindrucksvoll beschreibt Karin Jäckel in ihrem Roman "Die Frau des Reformators", wie genau diese Liebe die Zisterzienserin Katharina von Bora zur Flucht aus dem Kloster in Marienthron treibt und sie schließlich dem Mann einen Heiratsantrag macht, dem sie die Freiheit zu verdanken hat.

Auch beim Lesen dieses Romans konnte ich einen inneren Widerspruch nicht überhören. Warum muss sich eine solch starke Frau an einen Mann binden? Warum wird sie "nur" zum Schatten des Reformators und nicht selbst zur Reformatorin?

"Weil Gott nun einmal zwei Geschlechter geschaffen hat, damit sie sich in Liebe vereinen, als Zeugnis dieser Liebe Kinder gebären und eine Familie gründen", antwortet mir Karin Jäckel indirekt und straft mich meines erhobenen Hauptes.

Besonders dankbar bin ich der Autorin, dass sie die starke Lutherin auch nach dem Tod ihres Mannes ausführlich und gut recherchiert dargestellt hat.

Hier beuge ich mich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen

 Vera Seidl 


 

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Cover des Buches Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783502193401)
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Rezension zu "Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter" von Karin Jäckel

Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter
wantreadrepeatvor 2 Jahren

Vorgestern habe ich das Buch beendet. Ich wollte es eigentlich schon nach der Hälfte weg legen - nicht weil es schlecht ist oder mir der Schreibstil nicht gefallen hat, nicht weil mir langweilig wurde - ich wollte es weglegen weil es so grausam ist.
Aber Monika‘s Geschichte muss gehört werden, denn jahrelang haben andere davor die Augen verschlossen und ihr keinen Glauben geschenkt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Am Anfang schreibt Karin Jäckel sehr kindlich und naiv - Monika ist ja auch erst 4 Jahre als sie das erste Mal missbraucht wird - erst zum Ende des Buches wird die Wortwahl härter und ihre Gedanken erwachsener. Sie erzählt ganz klar und unmissverständlich in welch einer Hölle sie leben musste und was sie am Leben erhalten hat. Das war zum Einen der ständige Wunsch nach Liebe, Aufmerksamkeit und Anerkennung der Eltern und zum anderen ihr kleiner Bruder Georg, der ebenfalls leiden muss und missbraucht wird. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Fazit: Es widert mich an, dass Eltern Kinder in die Welt setzen und dann ihre Seelen zerstören. Es widert mich an, dass keinem Hilferuf Glauben geschenkt wurde. Es widert mich an, dass solche Eltern keine gerechte Strafe bekommen, dass sie oftmals unbemerkt davon kommen. Das Buch ist keine leichte Kost. Trauer, Wut, Mitleid, Ekel - all diese Gefühle haben mich 366 Seiten lang und darüber hinaus begleitet. Ob ich das Buch empfehlen kann? Ja, um aufzuklären und um Bewusstsein zu schaffen.

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Cover des Buches Der verlorene Wunschzettel: Ein Poster-Adventskalender zum Vor- und Selberlesen (ISBN: 9783780609663)
merle88s avatar

Rezension zu "Der verlorene Wunschzettel: Ein Poster-Adventskalender zum Vor- und Selberlesen" von Karin Jäckel

Goldige Geschichte und schöne Idee mit dem Ausschneiden der Bilder
merle88vor 3 Jahren

Inhalt:
Der kleine Wunschzettelengel Serafim ist aufgeregt! In diesem Advent darf er zum allerersten Mal mit dem großen Wolkenschiff auf die Erde reisen und den Wunschzettel von Paul und seiner kleinen Schwester Luisa abholen. Doch kaum ist Serafim nach getaner Arbeit wieder in der Himmelswerkstatt angekommen, muss er voller Schrecken feststellen, dass er den Wunschzettel unterwegs verloren hat. Und ohne Wunschzettel gibt es keine Geschenke! Zusammen mit seinem besten Freund, dem kleinen Bären, macht sich Serafim auf, um nach dem Wunschzettel zu suchen. Wird er ihn rechtzeitig zum Fest finden?
 
Meinung:
Serafim, der kleine Wunschzettelengel, ist ganz aufgeregt. Denn zum ersten Mal darf er auf die Erde reisen und den Wunschzettel von einem Kind einsammeln. Ganz glücklich von diesem Erlebnis kehrt Serafim in die Himmelswerkstatt zurück und muss vor Schreck feststellen, dass er den Wunschzettel von Paul und seiner kleinen Schwester Luisa verloren hat. Gemeinsam mit seinem Freund Bär macht sich Serafim auf die Suche nach dem Wunschzettel.

Nachdem mein Sohn und ich vor kurzem ganz begeistert von unserem ersten Adventskalender aus dem Kaufmann Verlag waren, probierten wir gleich den Nächsten aus.

"Der verlorene Wunschzettel" ist vom Aufbau her mit dem vorherigen Adventskalender zu vergleichen. Der große Unterschied besteht in diesem Fall jedoch darin, dass es hier ein Poster (und kein Fensterbild) zu "befüllen" gilt. Mir hat die Idee mit dem Poster sofort gut gefallen.
So stellt dieses Poster doch am Ende die ganze Handlung auf zauberhafte Art und Weise dar.

Der Adventskalender ist wie gewohnt in 24 Kapitel aufgeteilt. An jedem Tag gibt es eine kurze Geschichte über Engel Serafim und ein kleines Posterbild zum Herausschneiden und Aufkleben.
Dabei wurde es perfekt gelöst, dass durch das Herausschneiden des Bildchens nicht die eigentliche Geschichte oder etwas anderes beschädigt wird.

Die Geschichte wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen. Mein Sohn mit seinen 3,5 Jahren ist jedoch gut mitgekommen und hat soweit alles verstanden.
Auch die Länge der einzelnen Kapitel ist perfekt auf die Altersgruppe abgepasst.

Die Handlung konnte meinen Sohn fesseln und begeistern. Vom Gefühl her würde ich daher sagen, dass ihm diese Geschichte etwas besser gefallen hat, er aber beim anderen Adventskalender die Fensterbilder besser fand als das hier vorhandene Poster.

So oder so empfinde ich jedoch beide Varianten als eine sehr gelungene Aktion eines Adventskalenders und ich bin mir sicher, dass wir noch weitere Kalender dieser Art lesen werden.
 
Fazit:
Auch Adventskalender zwei konnte Kind und Mama total überzeugen. Die Geschichte ist einfach nur goldig und furchtbar süß. Die Bilder zum Ausschneiden und Aufkleben auf dem Poster sind wunderschön illustriert und das Poster ergibt am Ende ein stimmiges Weihnachtsbild. Da bekommt man bereits jetzt große Lust auf Weihnachten.
Von uns gibt es daher 5 von 5 Hörnchen.

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