Karin Jäckel

 4,2 Sterne bei 219 Bewertungen

Lebenslauf von Karin Jäckel

Karin Jäckel, Jahrgang 1948, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Sprecherziehung und promovierte über das Leben und Werk des Rokoko-Bildhauers Jaochim Günther. Heute ist sie als Autorin und freie Journalistin tätig. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher und Romane. „Die Frau des Reformators. Das Leben der Katharina von Bora" ist Karin Jäckels erster historischer Roman. Die Autorin ist Mutter von drei Söhnen und lebt mit ihrer Familie im Schwarzwald.

Alle Bücher von Karin Jäckel

Cover des Buches Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783404613359)

Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter

 (134)
Erschienen am 25.04.1995
Cover des Buches Isis, die Fürstin der Nacht (ISBN: 9783838727097)

Isis, die Fürstin der Nacht

 (37)
Erschienen am 14.03.2013
Cover des Buches Er war ein Mann Gottes (ISBN: 9783838727080)

Er war ein Mann Gottes

 (8)
Erschienen am 14.03.2013
Cover des Buches ... weil mein Vater Priester ist (ISBN: 9783404615032)

... weil mein Vater Priester ist

 (6)
Erschienen am 14.10.2004
Cover des Buches Das Urteil des Salomon (ISBN: 9783404615704)

Das Urteil des Salomon

 (2)
Erschienen am 19.07.2005
Cover des Buches ...weil mein Vater Priester ist (ISBN: 9783404613861)

...weil mein Vater Priester ist

 (2)
Erschienen am 25.02.1997
Cover des Buches Die Frau des Reformators (ISBN: 9783644403444)

Die Frau des Reformators

 (2)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Nicht ohne meine Kinder! (ISBN: 9783955200213)

Nicht ohne meine Kinder!

 (2)
Erschienen am 29.10.2012

Neue Rezensionen zu Karin Jäckel

Cover des Buches Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783502193401)wantreadrepeats avatar

Rezension zu "Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter" von Karin Jäckel

Monika B., Ich bin nicht mehr eure Tochter
wantreadrepeatvor einem Jahr

Vorgestern habe ich das Buch beendet. Ich wollte es eigentlich schon nach der Hälfte weg legen - nicht weil es schlecht ist oder mir der Schreibstil nicht gefallen hat, nicht weil mir langweilig wurde - ich wollte es weglegen weil es so grausam ist.
Aber Monika‘s Geschichte muss gehört werden, denn jahrelang haben andere davor die Augen verschlossen und ihr keinen Glauben geschenkt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Am Anfang schreibt Karin Jäckel sehr kindlich und naiv - Monika ist ja auch erst 4 Jahre als sie das erste Mal missbraucht wird - erst zum Ende des Buches wird die Wortwahl härter und ihre Gedanken erwachsener. Sie erzählt ganz klar und unmissverständlich in welch einer Hölle sie leben musste und was sie am Leben erhalten hat. Das war zum Einen der ständige Wunsch nach Liebe, Aufmerksamkeit und Anerkennung der Eltern und zum anderen ihr kleiner Bruder Georg, der ebenfalls leiden muss und missbraucht wird. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Fazit: Es widert mich an, dass Eltern Kinder in die Welt setzen und dann ihre Seelen zerstören. Es widert mich an, dass keinem Hilferuf Glauben geschenkt wurde. Es widert mich an, dass solche Eltern keine gerechte Strafe bekommen, dass sie oftmals unbemerkt davon kommen. Das Buch ist keine leichte Kost. Trauer, Wut, Mitleid, Ekel - all diese Gefühle haben mich 366 Seiten lang und darüber hinaus begleitet. Ob ich das Buch empfehlen kann? Ja, um aufzuklären und um Bewusstsein zu schaffen.

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Cover des Buches Der verlorene Wunschzettel: Ein Poster-Adventskalender zum Vor- und Selberlesen (ISBN: 9783780609663)merle88s avatar

Rezension zu "Der verlorene Wunschzettel: Ein Poster-Adventskalender zum Vor- und Selberlesen" von Karin Jäckel

Goldige Geschichte und schöne Idee mit dem Ausschneiden der Bilder
merle88vor 2 Jahren

Inhalt:
Der kleine Wunschzettelengel Serafim ist aufgeregt! In diesem Advent darf er zum allerersten Mal mit dem großen Wolkenschiff auf die Erde reisen und den Wunschzettel von Paul und seiner kleinen Schwester Luisa abholen. Doch kaum ist Serafim nach getaner Arbeit wieder in der Himmelswerkstatt angekommen, muss er voller Schrecken feststellen, dass er den Wunschzettel unterwegs verloren hat. Und ohne Wunschzettel gibt es keine Geschenke! Zusammen mit seinem besten Freund, dem kleinen Bären, macht sich Serafim auf, um nach dem Wunschzettel zu suchen. Wird er ihn rechtzeitig zum Fest finden?
 
Meinung:
Serafim, der kleine Wunschzettelengel, ist ganz aufgeregt. Denn zum ersten Mal darf er auf die Erde reisen und den Wunschzettel von einem Kind einsammeln. Ganz glücklich von diesem Erlebnis kehrt Serafim in die Himmelswerkstatt zurück und muss vor Schreck feststellen, dass er den Wunschzettel von Paul und seiner kleinen Schwester Luisa verloren hat. Gemeinsam mit seinem Freund Bär macht sich Serafim auf die Suche nach dem Wunschzettel.

Nachdem mein Sohn und ich vor kurzem ganz begeistert von unserem ersten Adventskalender aus dem Kaufmann Verlag waren, probierten wir gleich den Nächsten aus.

"Der verlorene Wunschzettel" ist vom Aufbau her mit dem vorherigen Adventskalender zu vergleichen. Der große Unterschied besteht in diesem Fall jedoch darin, dass es hier ein Poster (und kein Fensterbild) zu "befüllen" gilt. Mir hat die Idee mit dem Poster sofort gut gefallen.
So stellt dieses Poster doch am Ende die ganze Handlung auf zauberhafte Art und Weise dar.

Der Adventskalender ist wie gewohnt in 24 Kapitel aufgeteilt. An jedem Tag gibt es eine kurze Geschichte über Engel Serafim und ein kleines Posterbild zum Herausschneiden und Aufkleben.
Dabei wurde es perfekt gelöst, dass durch das Herausschneiden des Bildchens nicht die eigentliche Geschichte oder etwas anderes beschädigt wird.

Die Geschichte wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen. Mein Sohn mit seinen 3,5 Jahren ist jedoch gut mitgekommen und hat soweit alles verstanden.
Auch die Länge der einzelnen Kapitel ist perfekt auf die Altersgruppe abgepasst.

Die Handlung konnte meinen Sohn fesseln und begeistern. Vom Gefühl her würde ich daher sagen, dass ihm diese Geschichte etwas besser gefallen hat, er aber beim anderen Adventskalender die Fensterbilder besser fand als das hier vorhandene Poster.

So oder so empfinde ich jedoch beide Varianten als eine sehr gelungene Aktion eines Adventskalenders und ich bin mir sicher, dass wir noch weitere Kalender dieser Art lesen werden.
 
Fazit:
Auch Adventskalender zwei konnte Kind und Mama total überzeugen. Die Geschichte ist einfach nur goldig und furchtbar süß. Die Bilder zum Ausschneiden und Aufkleben auf dem Poster sind wunderschön illustriert und das Poster ergibt am Ende ein stimmiges Weihnachtsbild. Da bekommt man bereits jetzt große Lust auf Weihnachten.
Von uns gibt es daher 5 von 5 Hörnchen.

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Cover des Buches Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783404613359)C

Rezension zu "Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter" von Karin Jäckel

Unfassbar, das es so etwas gibt
cat10367vor 2 Jahren

Dieses Buch ist für mich eine sehr tiefgreifende Erfahrung. Ich konnte es mir bisher nicht vorstellen, dass es so etwas wirklich gibt.

Zu lesen, das ein Kind in so einem Millieu aufwachsen muss finde ich absolut schrecklich.

Das Schlimmste an dem Buch ist für mich, das ihr niemand glaubt.

Das Buch ließ mich sehr nachdenklich zurück und ich bin froh, das sie es geschafft hat ihn anzuzeigen. Nur was bedeutet dieses Urteil für Monika. Sie wird ein Leben lang an dieser Geschichte tragen und ihr „Vater“?

Es ist insgesamt ein sehr sehr tief gehendes und bewegendes Buch. Nur zu empfehlen!

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