Karin Joachim Krähenzeit

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Inhaltsangabe zu „Krähenzeit“ von Karin Joachim

Im idyllischen Ahrtal erholt sich Jana Vogt von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo. Allerdings währt die entspannte Ruhe nicht lange. Kaum hat sie zum ersten Mal ihre Wanderschuhe geschnürt, als ihr Hund Usti in einem Weinberg zwischen Ahrweiler und Marienthal eine Leiche findet. Während der Koblenzer Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, siegt Janas Neugier. Sie beginnt sich umzuhören und erfährt immer mehr über die Ortsgeschichte, nicht ahnend, dass sie damit den Mörder gegen sich aufbringt.

Netter Regionalkrimi aus Ahrweiler.

— Isador

Bis zum Schluss bleibt es spannend. Eine Ermittlung aus einem etwas anderen Blickwinkel.

— Lilofee

Toter im Weinberg...

— dreamlady66

Schöner, regionaler Krimi !

— LisaMe

Guter Einstiegsband, mit Potenzial nach oben, unterhaltsamer Regionalkrimi von der Ahr! Empfehlenswert!

— Talitha

Spannender, kurzweiliger Regionalkrimi mit vielen liebevollen Details!

— AngelaSt

Kurzweiliger Regionalkrimi

— Nicky_G

Spannender Ahrtal-Krimi mit Potential und ein paar kleinen Anlaufschwierigkeiten. Ansonsten echt klasse....

— Wildpony

Ein Ermittlerteam mit Potential, aber für mich noch nicht ausgereift genug.

— hasirasi2

Die Protagonisten konnten mich leider nicht überzeugen.

— ChattysBuecherblog

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  • Buchverlosung zu "Krähenzeit" von Karin Joachim

    Krähenzeit

    KarinJoachim

    Ihr Lieben, anlässlich des 1. Geburtstages meines Debütkrimis „Krähenzeit“ am 6. Juli, verlose ich gemeinsam mit dem Gmeiner-Verlag Meßkirch noch einmal 3 Bücher (Printausgabe). Damit ihr wisst, worum es geht, könnt ihr hier den Klappentext nachlesen: Im idyllischen Ahrtal erholt sich Jana Vogt von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo. Allerdings währt die entspannte Ruhe nicht lange. Kaum hat sie zum ersten Mal ihre Wanderschuhe geschnürt, als ihr Hund Usti in einem Weinberg zwischen Ahrweiler und Marienthal eine Leiche findet. Während der Koblenzer Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, siegt Janas Neugier. Sie beginnt sich umzuhören und erfährt immer mehr über die Ortsgeschichte, nicht ahnend, dass sie damit den Mörder gegen sich aufbringt. Wenn ihr mitmachen möchtet, beantwortet doch bitte die folgende Frage und schreibt mir gerne, warum ihr meinen Krimi lesen möchtet: In welchem Bundesland liegt das Ahrtal? Für die Teilnahme gibt es keinerlei Auflagen. Wenn ihr jedoch eine Rezension schreiben oder anderen eure Leseeindrücke in Form eines kurzen Textes mitteilen möchtet, habe ich natürlich nichts dagegen. Die Verlosung läuft bis zum 6.7.2017, danach werden die Exemplare durch den Gmeiner-Verlag an euch verschickt. Ich freue mich auf eure Teilnahme und wünsche euch eine „holde“ Losfee! Viele Grüße von der Ahr Karin Infos: http://www.lovelybooks.de/info/richtlinien-lr-bv/

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  • Spannender Regionalkrimi

    Krähenzeit

    Isador

    06. September 2017 um 14:01

    Die Tatortfotografin Jana Vogt möchte sich nach einem heftigen Zwischenfall bei ihrem letzten Einsatz nun in Bad Neuenahr-Ahrweiler für einige Tage erholen. Mit ihrem Hund Usti wandert sie durch die Weinberge und stößt dabei auf einen Toten. Und schon ist sie selber in die Ermittlungen verstrickt, was aber dem Täter nicht entgeht und Jana in Gefahr bringt...Die Idee für diese Geschichte sowie der rote Faden "Kloster Marienthal" haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, so dass ich direkt gut in die Geschichte reingekommen bin und mich sehr gut in die Umgebung einfinden konnte. Die Protagonisten sind gut beschrieben, so dass man die verschiedenen Charaktere gut einordnen konnte. Der Fall war vom Anfang bis zum Schluss sehr spannend. Die Ermittlerin Jana Vogt war mir sehr sympathisch und ich hoffe, noch weitere Fälle von ihr lesen zu können.

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  • Tod im Weinberg

    Krähenzeit

    Lilofee

    21. July 2017 um 13:13

    Krähenzeitvon Karin Joachimerschienen am 6. 7. 2016 im Gmeiner VerlagIm herrlichen Artal will sich Jana Vogt erholen.Sie ist Tatortfotografin und wurde im letztenEinsatz schwer verletzt. Zusammen mit ihremHund Usti macht sie eine Wanderung durch dieschönen Weinberge und stolpert über einen Toten.Die Koblenzer Polizei schickt ihren KommissarClemens Wieland. Der nimmt die Ermittlungen aufund ehe sie sich versieht, ist Jana mitten drinin einer Mordermittlung. Nichtsahnend das siedamit den Mörder gegen sich aufbringt.Karin Joachim nimmt uns mit in das wunderschöneAhrtal. Für unkundige ist im Innern des Buchesein sehr schöner Plan der Stadt Ahrweiler und Umgebung.Durch die wunderbare Schreibweise fällt es nichtschwer sich dort zurechtzufinden. Man hat das Gefühldirekt vor Ort zu sein. Auch die Charaktere sindsehr liebevoll und sehr echt beschrieben.Jana Vogt ist eine sehr sympathische Frau, die so herrlichunkonventionell den Mord aufklärt.Bis zum Schluss bleibt es spannend.Eine Ermittlung aus einem etwas anderen Blickwinkel.Ein muss nicht nur für Krimi Fans!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. December 2016 um 17:57
  • Toter im Weinberg...

    Krähenzeit

    dreamlady66

    11. November 2016 um 22:14

    Krähenzeit von Karin Joachim Ein Kriminalroman mit 309 Seiten und 7 Tagen Das Cover finde ich sehr passend zum Krimi(inhalt) gewählt. Zum Inhalt: Jana Vogt verbringt ihren Erholungsurlaub im Ahrtal. Sie will sich von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo, wo sie verletzt und bedroht wurde, erholen. Auf einem ihrer morgendlichen Spaziergänge durch die Weinberge mit ihrem Hund Usti finden sie eine Leiche. Per Handy ruft Jana die Polizei und bis zum Eintreffen fotografiert sie die Fundstelle mit der Leiche. Als Kommissar Wieland aus Koblenz ankommt, gibt Jana ihm schon Hinweise und Beide versuchen sich mit dem Fall näher zu beschäftigen, da Jana fachliche Kenntnisse hat - parallel sind sich die Beiden sehr sympathisch. Werden sie gemeinsan den Mörder finden? Zunächst läuft die Sache in verschiedene Richtungen. Die Einwohner halten sich mit Verdächtigungen zurück. So bleiben viele ungeklärte Fragen für die Protagonisten offen, gar ungeklärt. Dann passiert in Köln ein weiterer Mord, womit Jana beschäftigt ist. Die Spur führt zum geheimnisvollen Kloster Marienthal, das nun im Fokus steht. In der Vergangenheit gab es dort Rechtsstreitigkeiten mit Ahrweiler. Der Schluss gibt eine Überraschung preis, denn mit dem Täter hätte ich nicht gerechnet. Fazit: Die Krimigeschichte in & um die Weinberge hat mir gut gefallen (nicht blutrünstig, sympathische Figuren und auch schöne Landschaftsbeschreibungen). Der Schreibstil ist flüssig, die Schrift gut lesbar. Die beigefügte Übersichtskarte, wo man sich die Orte besser vergegenwärtigen konnte, das war eine gute Idee. Rundherum fühlte ich mich prima unterhalten!

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  • Leserunde zu "Krähenzeit" von Karin Joachim

    Krähenzeit

    KarinJoachim

    Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich euch einladen, mit mir gemeinsam meinen Regionalkrimi „Krähenzeit“ zu lesen. Es ist mein erster Krimi und gleichzeitig mein Debüt als Romanautorin. Der Krimi spielt im Ahrtal, ganz im Norden von Rheinland-Pfalz. Bonn und Köln sind von hieraus schnell zu erreichen. Damit ihr wisst, worum es geht, könnt ihr hier den Klappentext nachlesen: Im idyllischen Ahrtal erholt sich Jana Vogt von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo. Allerdings währt die entspannte Ruhe nicht lange. Kaum hat sie zum ersten Mal ihre Wanderschuhe geschnürt, als ihr Hund Usti in einem Weinberg zwischen Ahrweiler und Marienthal eine Leiche findet. Während der Koblenzer Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, siegt Janas Neugier. Sie beginnt sich umzuhören und erfährt immer mehr über die Ortsgeschichte, nicht ahnend, dass sie damit den Mörder gegen sich aufbringt. Der Gmeiner-Verlag stellt insgesamt 10 Taschenbücher zur Verfügung. Wenn ihr mitmachen möchtet, beantwortet doch bitte die folgende Frage: Kennt ihr das Ahrtal? Und wenn ja, was gefällt auch dort besonders gut? Mit der Teilnahme ist eine Bitte verbunden: Seid doch so lieb und schreibt zeitnah nach dem Ende eurer Lektüre eine Rezension und stellt diese hier und auf anderen Portalen ein. Übrigens: Bei der Leserunde dürfen alle mitmachen, also auch die, die mein Buch schon in Händen halten oder sogar schon gelesen haben. Damit die Leserunde allen Spaß macht: Bitte nicht zu viel spoilern. Es gibt zusätzlich die Funktion „Beitrag einklappen“, damit ist der Inhalt erst nach einem Klick sichtbar. Es wäre klasse, wenn ihr den Mörder nicht verraten würdet, damit es für die anderen Leser noch spannend bleibt. Infos zu Leserunden allgemein: http://www.lovelybooks.de/info/richtlinien-lr-bv/ Ich freue mich auf eure Teilnahme und wünsche euch eine „holde“ Losfee!

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  • Krähenzeit – Wat soll dann de Schrouvezieher in der Tütt do?

    Krähenzeit

    LisaMe

    26. October 2016 um 21:38

    Ein richtig guter Kriminalroman … … für Heimatverbundene Ich komme zwar nicht aus der Gegend um Ahrweiler, allerdings fühle ich mich dort nach dem Lesen des Buches auch ein wenig Zuhause. Janas Ferien in dem kleinen Städtchen waren zwar nicht sehr entspannend, dafür war das Lesen für mich der reinste Urlaub. Ich konnte abtauchen in die Idylle des kleinen Ortes und Janas zahlreiche Weinbergspaziergänge habe ich förmlich miterlebt – nur eben im Geiste. Außerdem geht Karin Joachim auch auf einen großen Teil der Stadtgeschichte, sowie auf einige historische Gebäude dort ein. Diese kleinen geschichtlichen Ausflüge haben mir sehr gut gefallen. Sie vermitteln die Authentizität des Ortes und geben dem Leser den nötigen Hintergrund, um die verschiedenen Schauplätze besser nachvollziehen zu können.  …für Rätselliebhaber Für mich (das betone ich ganz bewusst) war bis zum Ende unklar, wie die ganze Sache ausgeht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass mir manchmal etwas die Distanz zur Geschichte fehlt, um Täter frühzeitig zu erraten. Stattdessen lag ich in meinem Bett und bin Jana in all ihren Ermittlungsschritten gefolgt, sodass ich, genau wie sie, am Ende in die Falle getappt bin. Ich finde aber, dass die Vielzahl an Personen dazu beiträgt, dass man den Täter nur schwer erahnen kann. Außerdem macht dies die ganze Geschichte auch total interessant. Karin Joachims Repräsentation der verschiedenen Stadtbewohner ist sehr authentisch und hat mir gut gefallen. Besonders die unterschiedlichen Dialekte, die Joachim verschriftlicht hat, haben mich zum Schmunzeln gebracht. ... für Hundemenschen "Ihr Hund war offentsichtlich weder ein geduldiger Landschaftsbeobachter noch hing er irgendwelchen schweren Gedanken nach. Nein, für ihn zählte der Augenblick und offensichtlich gab es gerade etwas sehr Interessantes, das darauf wartete, weiter erkundet zu werden." (Joachim 12-13) Wer mein Lieblingscharakter war? Ganz klar! Sir Ustinov, alias Usti, der Airedale Terrier. Er ist von Beginn an wichtig, aber steht auch nicht permanent im Mittelpunkt. Stattdessen ist er Janas nonverbale Unterstützung, die sich nur gelegentlich durch Ziehen an der Leine, Bellen oder Schnuppern aufmerksam macht. Aber es ist einfach herrlich mit welcher Liebe und Sorgfalt Karin Joachim die Usti-Szenen beschreibt. Da spürt man einfach die Liebe zum Tier zwischen den Zeilen. Also für alle Fans von tierischen Ermittlern ein klares MUSS! …der alles hat was ich mir wünsche Der Krimi war einfach super. Ich habe mich herrlich amüsiert, mitgefiebert, entspannt und ermittelt. Auch die kleine Liebesgeschichte habe ich genossen. Es gab einiges an regionaler Geschichte, interessante Charaktere und auch sehr humorvolle Szenen. Jana ist eine ehrlich sympatische Figur und das verbindet sie mit dem Leser. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wann kommt der zweite Band?

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  • Guter Einstiegsband, mit Potenzial nach oben, unterhaltsamer Regionalkrimi von der Ahr!

    Krähenzeit

    Talitha

    22. October 2016 um 21:10

    Die Kriminaltechnikerin Jana Vogt von der Kölner Kripo hat bei ihrem letzten Einsatz Verletzungen am Hals und eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten, mit der sie immer noch zu kämpfen hat. Um nicht vom Dienst beurlaubt zu werden, nimmt sie sich regulär einige Tage frei und reist ins Ahrtal. Zwischen Weinbergen wandern mit ihrem Terrier Usti erscheint ihr da genau das Richtige zur Entspannung. Doch bald erschnüffelt der Hund eine Fährte, die sie zu einer Leiche führt. Aus ist es mit dem Urlaub, als zudem der zuständige Kommissar Clemens Wieland von der Kripo Koblenz in ihre eine Kollegin sieht und sie für seine Ermittlungen einspannt. Die Spur führt zum Kloster Marienthal, das mit dem Ort Ahrweiler offenbar schon in der Vergangenheit Rechtsstreitigkeiten hatte... Ein gelungener Regionalkrimi aus einer idyllischen Urlaubsregion. Vor allem aus der Fernsehserie "Mord mit Aussicht" war mir das Ahrtal schon bekannt und die Beschreibungen von Landschaft, Leuten, Dialekt und Besonderheiten der Gegend war man schnell ebenso in gespannter Ermittlungs-Urlaubslaune wie die Hauptfigur Jana, die mir vor allem mit ihrem schnüffelbegabten Terrier sehr sympathisch war. Mein Fazit: Als Einstiegsband in eine neue Regionalkrimiserie mit sympathischen Figuren und tollem Schreibstil sehr gelungen! Gerne mehr davon, ich bin gespannt. :-) Von mir eine klare Weiterempfehlung!

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  • Spannend! Fesselnd! Bis zur letzten Seite!

    Krähenzeit

    AngelaSt

    11. October 2016 um 22:41

    Eigentlich hatte ich gar keine Zeit zum Lesen. Trotzdem - ein paar Minuten waren drin. Doch als ich begann, konnte ich nicht mehr aufhören. Und schon war der Nachmittag um! Karin Joachim vermag sehr spannend zu schreiben und die Handlungsabläufe abwechslungsreich miteinander zu verweben. Dabei verliert der Leser die Geschichte und den berühmten roten Faden niemals aus dem Auge. Ich gebe zu: Auf DIESES Ende wäre ich nicht gekommen. Chapeau, Karin Joachim, die möglichen Lösungen sind so gut durchdacht und durchrecherchiert - das erfordert schon die Spürnase von Usti, dem "Polizeihund", um hier zum Ziel zu kommen. Die zarte Love-Story gibt der Geschichte noch einen Extra-Kick ohne jedoch kitschig oder aufgesetzt zu wirken. Die Beschreibungen des Handlungsortes sind sehr liebevoll und genau, praktisch sind auch die beiden Karten zu Beginn des Buches, sodass der Leser sich gleich eine räumliche Vorstellung machen kann. Alles in allem eine große Freude diesen Krimi zu lesen! Daher 5 Sterne!

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  • Krähenzeit – Mord im beschaulichen Ahrtal

    Krähenzeit

    Nicky_G

    09. October 2016 um 14:52

    Jana Vogts Hund Usti findet während einer Wanderung eine Leiche in den Weinbergen. Eigentlich wollte Jana Urlaub machen, da sie ein traumatisches Erlebnis verarbeiten muss, aber mit der Ruhe ist es erst mal vorbei. Sie kann ihre beruflich bedingte Neugier nicht zurückhalten und beginnt selbst zu ermitteln. Als Tatortfotografin hat sie einen geschärften Blick für Details. Trotzdem ist Kommissar Clemens Wieland zu Beginn wenig begeistert, muss aber zugeben, dass Jana eine Hilfe ist. Eine zu große Hilfe, wie auch dem Mörder auffällt… Beschaulich wird die Landschaft und der Ort Ahrweiler beschrieben, so dass der Leichenfund die Idylle zerstört, auch wenn auf blutige Details verzichtet wurde. Dennoch verfolgt man gespannt, wie sich der Fall entwickeln wird, auch weil es zwischen Jana und Clemens knistert. Ein paar Verdächtige werden gestreut und Andeutungen werden gemacht, dass Jana verfolgt und beobachtet wird. Dazwischen tauchen kauzige Charaktere auf, die ein buntes Bild abgeben. Leider verlieren sich manche davon als lose Fäden, die später nicht wieder aufgegriffen werden, auch über die Hauptfiguren erfährt man nicht so viel, um sich ein komplexes Bild von ihnen machen zu können. Hier ist auf jeden Fall Potential für eine Fortsetzung. Besonders gut eingeflochten waren Personen, die den dort ansässigen Dialekt sprachen, so dass das Lokalkolorit wunderbar greifbar wurde. Ebenso erfährt man viel über das Ahrtal, das einen guten Hintergrund für die Handlung liefert und immer wieder in das Geschehen eingebunden wird. Blutige Details wurden einem erspart, was ebenfalls gut passte. Ein kurzweiliger regionaler Krimi, der viel Lokalkolorit und anschauliche Landschaftsbeschreibungen bietet, aber bei den Charakterdarstellungen durchaus Potential nach oben hat.

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  • Auch im Urlaub gibt es Todesfälle....

    Krähenzeit

    Wildpony

    09. October 2016 um 12:29

    Krähenzeit - Karin Joachim Kurzbeschreibung Amazon: Im idyllischen Ahrtal erholt sich Jana Vogt von ihrem letzten Einsatz als Tatortfotografin bei der Kölner Kripo. Allerdings währt die entspannte Ruhe nicht lange. Kaum hat sie zum ersten Mal ihre Wanderschuhe geschnürt, als ihr Hund Usti in einem Weinberg zwischen Ahrweiler und Marienthal eine Leiche findet. Während der Koblenzer Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, siegt Janas Neugier. Sie beginnt sich umzuhören und erfährt immer mehr über die Ortsgeschichte, nicht ahnend, dass sie damit den Mörder gegen sich aufbringt. Mein Leseeindruck: Ein recht gut gelungenes Erstlingswerk mit gutem Potential und einer teils spannenden Handlung sowie interessanten Charakteren. Die Kripobeamtin Jana möchte in ihrem Urlaub nur ein wenig Entspannung,da sie bei einem vorhergehenden Einsatz an ihrem Dienstort Köln verletzt wurde und schon noch ein wenig traumatisiert ist. Aber was passiert ihr im idyllischen Ahrtal? Sie stolpert prompt mit Hund Sir Ustinov über eine Leiche. Der ermittelnde Kommissar Wieland findet das nicht sehr merkwürdig und schließt die Kollegin, für die es eigentlich gar kein Zuständigkeitsbereich ist, mit in die Ermittlungen ein. Das kommt wohl nicht nur von ihrer unmittelbaren Entdeckung der Leiche, sondern wohl auch aus persönlichem Interesse. Teils knistert es ja ein wenig zwischen den Protagonisten, welche ich als ganz interessant empfinde. Aber es gibt viele ungeklärte Fragen bis dann ein weiterer Mord passiert, bei dem Jana wiederum in Köln mit am Tatort plötzlich involviert ist. Was hat es mit dem geheimnisvollen Kloster Marienthal zu tun, das wohl Haupt- und Angelpunkt in dem ganzen Wirrwarr ist? Die Spannung ist teil höher, teils zieht es sich jedoch ein wenig in der Handlung. Aber ich finde die Autorin hat es am Ende doch sehr gut geschafft den Fall zu lösen und auch der Leser hat nicht ein offensichtliches Ergebnis schon während dem lesen. Das passt ganz gut für einen Krimi und trotz einiger kleiner Anlaufschwächen fand ich den Krimi doch sehr gut gelungen. Fazit: Ein guter Anfang für eine Krimi-Serie mit der Ermittlerin Jana. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung und es wird noch mehr aus Wieland und Jana? Ich würde mich auf jeden Fall freuen noch mehr davon zu lesen. Daher gebe ich für das Debüt sehr gerne 4,5 Sterne und runde daher auf 5 Sterne auf. Ein kleine wenig mehr "Action" könnte die Story vertragen, aber sonst hatte ich doch schöne Krimi-Lesestunden und würde das Ahrtal nun selbst gern mal kennen lernen. Auch das Kloster hat nun mein Interesse geweckt :-)

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  • Interessantes Ermittlerteam mit Potential

    Krähenzeit

    hasirasi2

    04. October 2016 um 16:51

    Jana ist Tatortfotografin und will im Ahrtal eigentlich nur Urlaub machen, als sie prompt am ersten Tag über eine Leiche stolpert. Genau genommen findet ihr Terrier Usti die Leiche im Weinberg. Obwohl der zuständige Kommissar Wieland die Ermittlungen aufnimmt, können auch Jana und Usti das Schnüffeln nicht lassen.Anscheinend kommt Jana dem Täter schnell näher, denn sie fühlt sich immer wieder beobachtet, Usti schlägt nachts an und dann wird auch noch ihr Hotelzimmer aufgebrochen ... Leider konnte mich das Buch nicht durchgängig fesseln. Ich habe es zwischendurch immer wieder mal aus der Hand gelegt, weil der Spannungsbogen nachließ und die Handlung nur so dahin plätscherte. Es werden zwar nach und nach diverse Motive und Verdächtige ins Rennen gebracht, aber dazwischen passierte zu wenig. Auch der Lokalkolorit konnte die Situation nicht immer retten, trug aber sehr zu meiner Unterhaltung bei. Gerade aus der Beziehung zwischen Jana und Wieland wäre m.E. mehr herauszuholen gewesen. Es ist eindeutig, dass Jana auf ihn steht, doch er war mir zu schwammig – irgendwie nicht zu fassen.Außerdem bezieht Wieland Jana gleich von Beginn an mit in die Ermittlungen ein, aber seine Beweggründe fehlten mir – schließlich kennen sie sich nicht und sie gehört auch nicht zu seiner Dienststelle.Sehr gut hingegen hat mir die Darstellung von Janas Trauma gefallen. Sie wurde beim letzten Einsatz körperlich und seelisch verletzt und kann sich nur schwer davon erholen. Ich habe mich gut in sie hineinversetzen können. Ihre Angst war extrem präsent und passte hervorragend ins Geschehen.Mein heimlicher Held ist Usti, ein „Helferhund“ wie man ihn sich besser nicht wünschen kann. Besonders gut hat mir gefallen, dass er nicht vermenschlicht wurde sondern immer ein typischer Hund war. Auch das Ende konnte mit einer Überraschung aufwarten, denn den Täter hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Mein Fazit: Auf jeden Fall ein Ermittlerteam mit Potential, aber für mich noch nicht ausgereift genug.

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    • 10
  • Jana und Usti, ein tolles Team

    Krähenzeit

    tweedledee

    04. October 2016 um 14:40

    "Krähenzeit" von Karin Joachim entführt uns in die malerische Landschaft des Ahrtals. Jana Vogt arbeitet in Köln als Tatortfotografin und urlaubt jetzt zusammen mit ihrem Hund Usti im Ahrtal. Doch gleich in den ersten Tagen stolpert sie, bzw. Usti über einen Toten im Weinberg. Jana ruft die Polizei, die Wartezeit verkürzt sie sich indem sie den Fundort genauer in Augenschein nimmt und Fotos schießt. So kann sie dem ermittelnden Kommissar aus Koblenz auch wertvolle Hinweise geben. Also kein Wunder dass Kommissar Wieland sie für seine Ermittlungen einspannt. Doch damit gerät auch Jana ins Visier des Mörders. Der Einstieg mit dem Leichenfund ist gelungen, man begleitet Jana auf ihrem Spaziergang durch den Weinberg, der dann jäh unterbrochen wird. Während Jana im Weinberg spazieren geht sinniert sie über einen Vorfall in Köln kurz vor ihrem Urlaub, bei dem sie bedroht und am Hals verletzt wurde. Man merkt, dass sie das Elebte noch nicht verarbeitet hat. Die Ermittlungen im Fall des Toten bringen sie auf andere Gedanken, zumal die Chemie zwischen Kommissar Wieland und ihr stimmt. Als Touristin fällt es Jana leicht zu den Einheimischen Kontakt zu knüpfen und wichtige Informationen zu sammeln. Der Schreibstil ist leicht, lässt sich super flüssig lesen und die Autorin bringt das Lokalkolorit im Ahrtal wunderbar rüber. Wenn man die Weinbaugegend kennt hat man sie bildlich vor Augen, sieht die Weinberge und genießt mit Jana die Aussicht ins Tal. Die Ortsbeschreibungen sind malerisch und die mundartlichen Einschübe zaubern einen wunderbare Atmosphäre. Bei den Ermittlungen verfolgen unsere beiden Protagonisten viele Fährten, einige laufen ins Aus, aber mit Hilfe von Usti, der sich als guter Fährtenhund erweist kommen die beiden dem Täter schließlich immer näher. Mir hat gefallen, dass Usti eine so große Rolle hatte, er lockert die Handlung ungemein auf. Etwas schade fand ich, dass die Protagonisten relativ blass blieben. Über Jana erfährt man nicht wirklich viel um sie richtig einschätzen zu können, auch der Vorfall in Köln, der sie immer wieder beschäftigt wird nicht näher beschrieben. Ich bin mit den Figuren leider nicht richtig warm geworden, konnte deswegen nicht so mitfiebern wie gewohnt. Fazit: Lockerer, unblutiger Regiokrimi mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und viel Lokalkolorit. Für mich 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.

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  • Mein Leseeindruck

    Krähenzeit

    ChattysBuecherblog

    04. October 2016 um 09:05

    Wie einige Leser meiner Rezensionen inzwischen wissen, bin ich ein absoluter Coverkäufer. So hatte mich dieses Cover auf der Verlagsseite auch gleich angesprochen. Ob es an dem Titel mit Bezug zur momentanen Jahreszeit lag? Oder war es das Schild mit der Weintrauben? Oder einfach eine Kombination aus allem? Ich weiß es nicht. Es hatte mich jedoch neugierig gemacht. Als erstes fiel mir die Karte über Ahrweiler und seine Sehenswürdigkeiten auf. Somit konnte ich mir direkt ein Bild über die Gegend machen und musste nicht lange auf der Landkarte oder im Internet danach suchen. Gleich zu Beginn trifft der Leser auf die Protagonisten. Jana, eine Tatortfotografin, was mir übrigens sehr gut gefallen hat. Mal keine Kommissarin, Privatdetektivin oder Journalistin. Nein, sie ist Tatortfotografin bei der Kölner Kriminalpolizei. Und zusammen mit ihrem Hund Usti, geben die beiden ein super Ermittlerpärchen ab. Im Laufe des Falles, stellt der Leser immer wieder ein leichte Dümmlichkeit des Hauptkommissars fest. Was wollte die Autorin damit ausdrücken? Hm...oder war das etwa nun, um die Rolle der Frau, hier Jana, zu stärken? Ich weiß es nicht. Aber auffällig war es schon. Als sehr positiv fallen mir in regionalen Krimis die dialektischen Sätze auf. Es gibt der ganzen Sache nochmal so etwas heimeliges. Man fühlt sich dann als Leser dem Geschehen etwas näher, so, als würde man im Ort wohnen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich die Sätze laut lesen musste, um sie zu verstehen. Aber gerade das macht es für mich so spannend und unterhaltsam. Aber leider musste ich auch immer wieder feststellen, dass sehr viele unbedeutende Details ausgiebig beschrieben wurden. z.B. Alte Kellnerey. Ausführlich beschrieben, dennoch nicht wirklich erklärt. Musste man hier etwa Seiten füllen und wusste aber die Antwort nicht? Oder auf Seite 106 die Beschreibung des Bunkers? Was hatte er mit dem Mordfall in den Weinbergen zu tun? Richtig.... nichts. Aber es wurde damit neun Zeilen, und damit fast ein Drittel einer Seite gefüllt. Schade, denn diese Zeilen hätten bei der Ermittlungsarbeit besser gepasst. Auch die Protagonisten konnten mich nicht wirklich überzeugen. Oftmals fand ich ihre Entscheidungen sogar sehr fragwürdig und nicht nachvollziehbar. Fazit: Ich denke, dass die Autorin sehr vieles sagen bzw. ausdrücken wollte, aber nicht die richtigen Wortes gefunden hat. Dennoch hat mir der Krimianteil gut gefallen und auf jeden Fall noch ausbaufähig. Wie ich aus dem Nachwort entnehmen kann, ist ein Nachfolgeband bereits in Arbeit. Ich werde die Autorin weiterhin im Auge behalten.

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  • Krähenzeit

    Krähenzeit

    Gelinde

    03. October 2016 um 12:32

    Krähenzeit, ein Kriminalroman von Karin JoachimCover und Titel:Sehr passend zum Ort und Zeit der Handlung.Inhalt:Die Tatortfotografin Jana Bogt erholt sich im idyllischen Ahrtal von ihrem letzen Einsatz bei dem sie bedroht und verletzt wurde. Eine Beurlaubung kommt für sie nicht in Frage, deshalb will sie sich bei ausgedehnten Wanderungen mit ihrem Hund Sir Ustinov, kurz Usti, dort ablenken.Doch „Pustekuchen“ gleich bei ihrem ersten Spaziergang entdeckt Usti eine Leiche und sofort packt Jana ihre Kamera fotografiert und ist mitten drin in der Mordermittlung. Auch der aus Koblenz herbeigerufenen Kommissar Wieland nimmt sie inoffiziell sofort für seine Aufklärungsarbeiten „in Beschlag“, ein Grund dafür ist bestimmt auch die gegenseitige Anziehung der beiden.Werden sich die beiden näher kommen?Und noch viel wichtiger, werden sie den Fall rechtzeitig lösen können, denn durch Janas Ermittlungen und Neugier bringt sie den Mörder ganz schön gegen sich auf und schwebt wiedermal, ohne dass sie es direkt weiß, in Lebensgefahr!Meine Meinung:Der Einstig durch den Prolog erzeugt Spannung – getrocknetes Blut; und für mich die Frage: seine Wahrheit! Wessen Wahrheit? Dieser Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss und da werden diese Fragen dann auch beantwortet.Bis wir aber soweit kommen, müssen wir mit Jana noch einen ziemlichen Zickzackkurs mit falschen Fährten und vielen Sackgassen gehen. Hierbei ist mir Jana oft zu zurückhalten und nicht zielstrebig genug – aber ok sie ist ja auch keine Ermittlerin (sage ich mir jetzt). Ich kann ihr Verhalten oft nicht verstehen oder nachvollziehen.Auch Kommissar Wieland benimmt sich für mich nicht gerade immer professionell. Vor allem als er Jana so ganz selbstverständlich in die Ermittlungsarbeiten mit einbezieht, sie im nächsten Moment wieder zurückhalten möchte und sie fast im gleichen Augenblick mit einem neuen „Auftrag“ betraut, war ich doch etwas perplex.Der lokale Bezug ist sehr gut umgesetzt, sei es in der Beschreibung der herrlichen Gegend mit seinen Weinbergen und Wanderwegen oder mit der Beschreibung der idyllischen Ortschaften und seiner Bauten, und nicht zuletzt durch einen sparsam aber gut eingesetzten Dialekt der das ganze sehr authentisch wirken lässt.Der Schreibstil liest sich flüssig, einzig dass die „Gedanken“ von Jana in die gleichen Anführungszeichen wie die wörtliche Rede gesetzt sind, hat mich einige Male Stocken lassen.Ansonsten versteht es die Autorin sehr gut viele Verdächtige zu präsentieren und wer dieses diffuse Rätselraten, viele lockere, verwirrende Fäden und kein offensichtliches Motiv liebt, wird sich hier wohl fühlen.Mir kommen manche Dinge zu gewollt und konstruiert daher, dabei kann ich aber oft gar nicht sagen ob ich das jetzt einfach nur genial oder hammermäßig an den Haaren herbeigezogen finde.Autorin:Karin Joachim, lebt seit 20 Jahren im Ahrtal. Sie studierte Germanistik und Anglistik. Mein Fazit:Eine Mördersuche mal von ganz anderer Seite, ok, mit Charakteren die mehr als Ecken und Kanten haben, für mich sind sie aber teilweise viel zu wechselhaft und planlos – einfach ganz anderst.Für mich gibt es auch viele kleine einzelnen Szenen (die ich auch im Nachhinein) nicht ganz verstehe (und die mir deshalb „quer liegen“).Das so für mich nicht vorhersehbare Motiv bringt dann nochmals eine positive Überraschung.Ich vergebe 3 Sterne.

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