Karin Kaçi

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Karin Kaçi

Lebenslauf von Karin Kaçi

Karin Kaçi, 1976 in Deutschland geboren und zwischen drei Kulturen und noch mehr Obstbäumen in der Nähe von Köln aufgewachsen, hat als Tochter einer armenischen Familie aus der Türkei sowohl zum Okzident als auch zum Orient Bezug. Die Hälfte ihrer Verwandtschaft ist in den 60er- und 70er-Jahren nach Deutschland ausgewandert, die andere Hälfte lebt weiterhin in ihrer Lieblingsstadt Istanbul. Nach dem Abitur war Karin Kaçi in einer Kostümwerkstatt und in einem Pressevertrieb tätig, studierte zwei Jahre lang Pädagogik und absolvierte dann eine Ausbildung zur Mediengestalterin für Digital- und Printmedien. Seit Abschluss ihres Film-Studiums im Bereich Drehbuch an der ifs internationale filmschule köln 2005 ist sie als freie Autorin für Film, Fernsehen, Prosa und Hörspiel tätig. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich immer wieder mit dem Leben zwischen verschiedenen Kulturen, das in der Jugend anstrengend und nervig sein kann – später aber nur noch bereichernd ist.

Alle Bücher von Karin Kaçi

Karin KaçiHomevideo
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Homevideo
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 (15)
Erschienen am 29.01.2016
Karin KaçiIrgendwann in Istanbul
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Irgendwann in Istanbul
Irgendwann in Istanbul
 (6)
Erschienen am 13.09.2013

Neue Rezensionen zu Karin Kaçi

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Rezension zu "Homevideo" von Karin Kaçi

KlareLeseempfehlung
Yennyvor 7 Monaten

Jakob ist ein unglücklicher Teenager. Der ständige Streit seiner Eltern macht ihm sehr zu schaffen. Ihm fehlt ein Rückhalt, denn auch in der Schule ist er Außenseiter. Sein "bester Freund" ist seine Videokamera, mit der er sein persönliches Tagebuch aufnimmt. Ein Fehler, der schwere Folgen nach sich ziehen wird.

Durch unglückliche Umstände wird eines seiner Videos im Netz und über WhatsApp verbreitet. Für Jakob beginnt ein Spießrutenlauf, denn er wird ausgelacht und gemobbt und hat niemanden, mit dem er darüber reden kann. Als dann auch noch seine Mutter auszieht, zieht es ihm den Boden unter den Füßen weg.

Man ahnt vielleicht schon, wie die Geschichte enden wird. Dennoch schockiert es mich und regt zum Nachdenken an, sorgt auch für Gesprächsstoff. Ich bin selber Mutter einer pubertierenden Tochter. Mobbing war und ist schon immer ein wichtiges Thema gewesen, damals wie heute. In Zeiten der neuen Medien kommt das Cybermobbing dazu, was die ganze Sache noch erschwert. Es werden so viele Kids mit dem Internet und sämtlichen Medien alleine gelassen. Dabei ist es doch Aufgabe und Pflicht von uns Eltern, unsere Kinder genau dort zu schützen und zu begleiten, bis sie sich etwas sicherer fühlen!

Eine klare Leseempfehlung von mir, denn Mobbing geht uns alle an. Wer nicht lesen mag, kann sich den gleichnamigen Film dazu anschauen (ich persönlich habe den Film nicht gesehen).

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felicityofbookss avatar

Rezension zu "Homevideo" von Karin Kaçi

Mobbing
felicityofbooksvor einem Jahr

Inhalt:Jakobs Kamera ist wie ein Tagebuch. Mit ihr filmt der 15-Jährige, was ihn bewegt. Doch dann gerät ein selbstgedrehtes, intimes Video durch Zufall in die Hände von Mitschülern, die es ins Netz stellen.In kürzester Zeit verbreitet es sich in der ganzen Schule und  nicht nur dort. Jakob wir ausgelacht, angemacht, gemobbt. Seine Freundin zieht sich von ihm zurück. Lehrer und Eltern wissen kaum, wie sie mit der Sache umgehen sollen. Keiner kann helfen, keiner kann die Hassbotschaften stoppen. Und das Unglück nimmt seinen Lauf.
Meine Meinung:Auch wenn ich den Film nicht gesehen habe, war es für mich andauernd so, als wäre das Buch bloß darauf bedacht, nur das darzustellen, das auch der Film zeigt. Ich habe gefunden, dass sich die Geschichte etwas zieht. Innerlich war ich andauernd von einer gewissen Unruhe befasst, da ich mich auf das Schlimmst eingestellt habe.Das Ende hat mich stellenweise etwas schockiert und überrascht, aber hauptsächlich war es unverständlich. Wenn man will, kann man in diesen Schluss aber auch hinein interpretieren, dass Mobbing nie ein vorhersehbares Ende einnimmt.Man kann sich als Leser, vor allem als jugendlicher Leser, sehr gut in Jakob hineinversetzen. Seine Eltern führen eine zerrüttete Ehe und als Jugendlicher, Pubertierender, ist auch das Schulleben nicht immer einfach sowie auch die Liebe einen Keil in das Glück schlagen kann oder es verdoppelt.Es wird stark gezeigt, dass das Leben in sekundenschnelle in tausende von Splittern zerbrechen kann und welche Auswirkungen Mobbing hat. Dies regt dann stark zum Nachdenken an, vor allem, da Mobbing ein ziemlich präsentes Thema heutzutage spielt. Besonders Cybermobbing zieht seine Runden durch unsere Gesellschaft aus Social Media bezogenen jugendlichen.

Fazit:
Trotz ein paar Tiefen hinterlässt diese Geschichte einen starken Eindruck und regt zum Nachdenken über das Thema Mobbing an.

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L

Rezension zu "Homevideo" von Karin Kaçi

Leo Löwchen 15J. Rezi zu "Homevideo"
LeoLoewchenvor 3 Jahren

Wenn sie dein Innerstes nach außen kehren…
mit dem Finger auf dich zeigen…
…und dich zur Schau stellen…

Heute habe ich für euch das Buch „Homevideo“ von Karin Kaçi und Jan Barenaus dem carlsen Verlag.

Jakob ist nicht glücklich.
In der Schule ist er ein Außenseiter, zu Hause nagt der permanente Streit zwischen seinen Eltern an ihm und er hat nichts, dass ihm irgendwie halt gibt.
Lediglich seine Kamera, die er zur Geburt seiner kleinen Schwester geschenkt bekommen hat, bringt ihn auf andere Gedanken.
In einem kleinen privaten Videotagebuch dokumentiert Jakob alles, was ihn bewegt und um ihn herum so passiert.
Er schüttet der Kamera sein gesamtes Herz aus – auch in Sachen Liebe!
Denn seit es Hannah gibt, scheint seine Welt wieder etwas bunter zu werden…
Das ändert sich jedoch schnell, als seine privaten und so intimen Videos in die Hände seiner Klassenkameraden geraten.
Schnell landet das Video im Internet und verbreitet sich so rasant, als gäbe es kein Morgen.
Jakob wird gemobbt, ausgelacht, verspottet.
Seine Eltern lassen ihn im Stich und auch Hannah hält nicht mehr länger zu ihm…
Jakobs komplette Welt zerbricht in tausend Stücke!
…plötzlich sieht er nur noch einen Ausweg…

Zwar ist das Thema Mobbing in Büchern definitiv nichts Neues, doch dieses Buch schafft es, das gesamte Thema viel belebter und realer wirken zu lassen.
Durch den sehr direkten Schreibstil den Kaçi und Baren hier anwenden, nimmt die Geschichte sehr schnell Fahrt auf und kommt somit auch schnell zum Punkt.
Gut gefallen hat mir besonders der Anfang, der den Leser sehr bildlich mit Jakobs Situation und seiner Gedankenwelt vertraut macht.
Da diese sehr deutlich und hemmungslos vermittelt wird, fühlt man als Leser sehr schnell mit Jakob mit und fühlt sich sofort mit ihm verbunden. 
Aber war dieses Buch spannend?
Ich würde es nicht spannend nennen, sondern eher eindrucksvoll.
Es bedrückt schon ziemlich beim Lesen und schockiert auch stellenweise.
Das hat mir an diesem Buch wirklich gut gefallen und ist sehr passend zur eigentlichen Aussage.
Spannend war es für mich dennoch leider nicht durchgängig.
Klar gibt es einige Passagen, bei denen man mitfiebern kann, aber ansonsten wurde ich leider eher selten mitgerissen.
Trotzdem ein Buch, dass einen starken Eindruck hinterlässt und mich sehr beeindruckt, aber nunmal nicht immer mitgerissen hat.

Ich vergebe 4 von 5 Löwchens!

Das war es dann von mir!
Viele Grüße
Eure
Leo Löwchen

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