Karin Kaçi , Jan Braren Homevideo

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Inhaltsangabe zu „Homevideo“ von Karin Kaçi

Intensiv, drastisch und bewegend - das Buch zum vielfach ausgezeichneten TV-Film »Homevideo« (Grimme-Preis 2012) --- Jakobs Kamera ist wie ein Tagebuch. Mit ihr filmt der 16-Jährige, was ihn bewegt. Doch dann gerät ein selbstgedrehtes, intimes Video von ihm durch Zufall in die Hände von Mitschülern, die es ins Internet stellen. In kürzester Zeit verbreitet es sich in der ganzen Schule und weiter. Jakob wird ausgelacht, angemacht, gemobbt. Seine Freundin Hannah zieht sich zurück. Lehrer und Eltern wissen kaum, wie sie mit der Sache umgehen sollen. Keiner kann helfen, keiner kann die Hassbotschaften stoppen. Es bleibt nur ein Ausweg ...

Mit dem Thema Cybermobbing höchst aktuell und einem Protagonisten mit den man in jeder Hinsicht nur mitfühlen kann. Sehr dramatisch.

— vany92bookfan
vany92bookfan

Trotz ein paar Tiefen hinterlässt es einen starken Eindruck

— felicityofbooks
felicityofbooks

Typisches Jugendbuch! Unverständliches Ende!

— Sumsi1990
Sumsi1990

Ein Buch, dass einen starken Eindruck hinterlässt und mich sehr beeindruckt, aber nunmal nicht immer mitgerissen hat

— LeoLoewchen
LeoLoewchen

Leider gar nicht gut

— Herbstmond
Herbstmond

Homevideo zeigt, wie schnell ein einziges Leben zerbrechen kann.

— Esme--
Esme--

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  • Mobbing

    Homevideo
    felicityofbooks

    felicityofbooks

    27. April 2017 um 21:38

    Inhalt:Jakobs Kamera ist wie ein Tagebuch. Mit ihr filmt der 15-Jährige, was ihn bewegt. Doch dann gerät ein selbstgedrehtes, intimes Video durch Zufall in die Hände von Mitschülern, die es ins Netz stellen.In kürzester Zeit verbreitet es sich in der ganzen Schule und  nicht nur dort. Jakob wir ausgelacht, angemacht, gemobbt. Seine Freundin zieht sich von ihm zurück. Lehrer und Eltern wissen kaum, wie sie mit der Sache umgehen sollen. Keiner kann helfen, keiner kann die Hassbotschaften stoppen. Und das Unglück nimmt seinen Lauf.Meine Meinung:Auch wenn ich den Film nicht gesehen habe, war es für mich andauernd so, als wäre das Buch bloß darauf bedacht, nur das darzustellen, das auch der Film zeigt. Ich habe gefunden, dass sich die Geschichte etwas zieht. Innerlich war ich andauernd von einer gewissen Unruhe befasst, da ich mich auf das Schlimmst eingestellt habe.Das Ende hat mich stellenweise etwas schockiert und überrascht, aber hauptsächlich war es unverständlich. Wenn man will, kann man in diesen Schluss aber auch hinein interpretieren, dass Mobbing nie ein vorhersehbares Ende einnimmt.Man kann sich als Leser, vor allem als jugendlicher Leser, sehr gut in Jakob hineinversetzen. Seine Eltern führen eine zerrüttete Ehe und als Jugendlicher, Pubertierender, ist auch das Schulleben nicht immer einfach sowie auch die Liebe einen Keil in das Glück schlagen kann oder es verdoppelt.Es wird stark gezeigt, dass das Leben in sekundenschnelle in tausende von Splittern zerbrechen kann und welche Auswirkungen Mobbing hat. Dies regt dann stark zum Nachdenken an, vor allem, da Mobbing ein ziemlich präsentes Thema heutzutage spielt. Besonders Cybermobbing zieht seine Runden durch unsere Gesellschaft aus Social Media bezogenen jugendlichen.Fazit:Trotz ein paar Tiefen hinterlässt diese Geschichte einen starken Eindruck und regt zum Nachdenken über das Thema Mobbing an.

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  • Leo Löwchen 15J. Rezi zu "Homevideo"

    Homevideo
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    07. April 2016 um 15:13

    Wenn sie dein Innerstes nach außen kehren…mit dem Finger auf dich zeigen……und dich zur Schau stellen… Heute habe ich für euch das Buch „Homevideo“ von Karin Kaçi und Jan Barenaus dem carlsen Verlag. Jakob ist nicht glücklich.In der Schule ist er ein Außenseiter, zu Hause nagt der permanente Streit zwischen seinen Eltern an ihm und er hat nichts, dass ihm irgendwie halt gibt.Lediglich seine Kamera, die er zur Geburt seiner kleinen Schwester geschenkt bekommen hat, bringt ihn auf andere Gedanken.In einem kleinen privaten Videotagebuch dokumentiert Jakob alles, was ihn bewegt und um ihn herum so passiert.Er schüttet der Kamera sein gesamtes Herz aus – auch in Sachen Liebe!Denn seit es Hannah gibt, scheint seine Welt wieder etwas bunter zu werden…Das ändert sich jedoch schnell, als seine privaten und so intimen Videos in die Hände seiner Klassenkameraden geraten.Schnell landet das Video im Internet und verbreitet sich so rasant, als gäbe es kein Morgen.Jakob wird gemobbt, ausgelacht, verspottet.Seine Eltern lassen ihn im Stich und auch Hannah hält nicht mehr länger zu ihm…Jakobs komplette Welt zerbricht in tausend Stücke!…plötzlich sieht er nur noch einen Ausweg… Zwar ist das Thema Mobbing in Büchern definitiv nichts Neues, doch dieses Buch schafft es, das gesamte Thema viel belebter und realer wirken zu lassen.Durch den sehr direkten Schreibstil den Kaçi und Baren hier anwenden, nimmt die Geschichte sehr schnell Fahrt auf und kommt somit auch schnell zum Punkt.Gut gefallen hat mir besonders der Anfang, der den Leser sehr bildlich mit Jakobs Situation und seiner Gedankenwelt vertraut macht.Da diese sehr deutlich und hemmungslos vermittelt wird, fühlt man als Leser sehr schnell mit Jakob mit und fühlt sich sofort mit ihm verbunden. Aber war dieses Buch spannend?Ich würde es nicht spannend nennen, sondern eher eindrucksvoll.Es bedrückt schon ziemlich beim Lesen und schockiert auch stellenweise.Das hat mir an diesem Buch wirklich gut gefallen und ist sehr passend zur eigentlichen Aussage.Spannend war es für mich dennoch leider nicht durchgängig.Klar gibt es einige Passagen, bei denen man mitfiebern kann, aber ansonsten wurde ich leider eher selten mitgerissen.Trotzdem ein Buch, dass einen starken Eindruck hinterlässt und mich sehr beeindruckt, aber nunmal nicht immer mitgerissen hat. Ich vergebe 4 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir!Viele GrüßeEureLeo Löwchen

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  • Furchtbare Stimmung, furchtbar überflüssig

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    Herbstmond

    Herbstmond

    24. March 2016 um 13:58

    Ich muss sagen, dass mich die Thematik immer sehr mitreißt und interessiert, aber ganz ehrlich? Dieses Buch war total überflüssig. Leider verbreitet es eine viel zu düstere Stimmung (obwohl eine düstere Stimmung ja angebracht wäre - es ist einfach viel zu übertirben).

    Mehr Infos hier:

    http://herbstmosaik.blogspot.de/2016/03/rezension-homevideo-karin-kaci-jan.html

  • Super realistischer und hoch dramatischer Jugendroman!

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    Samy86

    Samy86

    04. March 2016 um 20:26

    Inhalt:   Jakob hat ins seiner Kamera so etwas wie seinen besten Freund gefunden. Auf Schritt und Tritt begleitet sie ihn durch den Tag und dokumentiert alles wie ein Tagebuch. Doch es ist auch ein Ritt mit dem Teufel, denn als ein intimes Video von ihm in die Finger seiner Mitschüler gerät, landet das selbstgedrehte Band postwendend im Internet. Es verbreitet sich wie ein Lauffeuer weiter und Jakob wird immer mehr zum Mobbingopfer. Von der Freundin verlassen und von den überforderten Eltern im Stich gelassen, sieht er nur einen Ausweg um das Problem zu beheben…   Meinung: Selten gibt es Bücher, die mir die Sprache verschlagen und noch seltener bei denen ich meine Empfindungen, Gedanken und Eindrücke nicht definieren kann. Karin Kaçi schaffte genau dies mit ihrem dramatischen, sehr intensiven und drastischen Jugendroman der an Herz und Nieren geht. Sie führt dem Leser klar und deutlich vor Augen wie schnell ein kleiner Fehler ein gravierendes Ausmaß an Folgen mit sich zieht, deren Rattenschwanz man nicht mehr loswird. Schockierend sind die Auswirkungen und wenn man bedenkt, dass es keine Seltenheit mehr heut zu tage ist, dass junge Menschen Opfer von Mobbing werden und eventuell auch zu solchen Mittel und Wege wie Jakob letzten Endes greifen, bleibt einem vor Schock die Luft weg. Der Schreibstil ist fesselnd. Er vermittelt dem Leser die Gefühle so drastisch und knallhart als wäre man selbst der Protagonist in dem Szenario. Jakob und Co sehr so authentisch geschildert, so dass man sich sehr gut in sie und ihre Geschichte hineinversetzen kann. Es ist sehr ergreifend, da es der Realität einfach zum Greifen nahe kommt und es ein Nachbar, ein Freund oder sogar die eigene Familie treffen könnte. Oft überkam mich eine Gänsehaut und die Augen füllten sich mit Tränen. Im nächsten Moment kam eine enorme Wut auf und ich hätte die Eltern oder Freunde am Kragen packen und ordentlich durchschütteln können. Doch die Emotion, die konstant vorhanden war, war Trauer und Scharm. Trauer über die Ereignisse, Auswirkungen und Folgen, die im Handumdrehen ein Menschenleben auf so drastische Weise verändern. Scharm oder eher Fremdschämen gegen über den Eltern und den Mitschülern, die für all das schließlich verantwortlich sind. Fazit: Ein hochemotionaler und extrem realistischer Jugendroman, der dem Leser ganz klar vor Augen führt wie schnell ein Menschenleben eine dramatische Wendung nehmen kann und wie wichtig es ist, dass das Thema Mobbing und auch die Betroffenen mehr Gehör finden!

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  • Homevideo

    Homevideo
    Esme--

    Esme--

    03. March 2016 um 16:37

    Inhalt: Jacob führt ein Tagebuch mit der Videokamera, die er zur Geburt seiner kleinen Schwester von seinen Eltern bekommen hat. Der Junge ist nicht glücklich, die Schulkameraden sind ihm fern, Vater und Mutter streiten sich jeden Tag. Die Kraft, die jeder Tag von ihm einfordert, kann er nur schwer aufbringen. Und dann gibt es da Hannah. Das Mädchen, das sich für ihn zu interessieren scheint. Die erste Liebe, ein Sonnenstrahl in dieser finsteren Welt. Jakob ist verliebt und verkündet es seinem Videotagebuch sehr direkt. Nie hätte er geahnt, dass dieser kleine Moment in der Lage sein könnte, sein Leben vollends zu zerstören. Wichtigste Charaktere: Jakob ist ein sensibler Junge in einer harten Welt. Die Streitereien der Eltern und die „knallharte“ Clique zehren an seinen Kräften. Hannah ist ein toughes Mädchen. Sie entwickelt Gefühle für den Außenseiter Jacob. Eric und Jacob sind befreundet. Eric ist in einem guten Elternhaus aufgewachsen und hat seinen Weg im Leben gefunden. Er ist cool und im richtigen Moment ein Mitläufer. Henry hat keine Ängste. Das Leben und das Schicksal amüsieren ihn. Er kennt keine Grenzen und lässt sich auch keine Regeln aufzeigen. Claas ist Jakobs Vater. Er ist, genauso wie der Junge, mit seinem Leben überfordert. Als Polizist hat er Macht über andere; im Privatleben scheitert er an der Rolle des Vaters, am Kochen eines Mittagessens sowie in der Rolle des Ehemanns. Schreibstil: Karin Kaci und Jan Braren verstehen ihr Handwerk. Mit wenigen Worten binden sie den Leser, leuchten den Raum aus, in dem die Protagonisten sich bewegen, entwickeln Charaktere, die fesseln. Im ersten Kapitel erfährt man schon sehr viel über Jakob und seinen Vater. Man merkt, dass der Junge von einer tiefen Traurigkeit erfasst ist. Die ersten Bilder auf der Kamera zeigen Fotos der Familie. Im weiteren Verlauf verschwinden diese Szenen und zeigen stattdessen Skatervideos mit Freunden und eine trostlose Welt. Schnell erfährt man als Leser, dass die zerstrittene Ehe der Eltern Jakob stark zu schaffen macht. Der Junge hat in der Schule schon genug mit eigenen Problemen zu kämpfen. Hier hat man eine harte Schale und zeigt seinen weichen Kern nicht. Jakob steckt mitten in der Pupertät. Er hat weder Zeit noch Kraft dafür, sich mit den Problemen seiner Eltern auseinanderzusetzen, doch fliehen kann er vor ihnen nicht. Als Leser dieses Romans erlebt man hautnah die Probleme eines Jugendlichen. Die Autoren werfen Jakob ins kalte Wasser des Erwachsenwerdens. Sie zeigen, wie zerbrechlich das Leben sein kann. Wie ein klitzekleiner Moment alles zerstören kann. In diesem Roman erfährt man mit Jakob die erste Liebe. Für einen Moment schafft dieses starke Gefühl alle düsteren Momente zu übertönen. Jakob bekommt endlich ein wenig Glück und Freude in seinem Leben. Doch kaum hat er sie erlangt, macht ihm das Schicksal wieder einen Strich durch die Rechnung. Fazit: Wer mit „Homevideo“ einen locker leichten Roman erwartet, liegt hier falsch. Dieser Roman zeigt auf knapp 200 Seiten schonungslos die Zerbrechlichkeit des Lebens auf. In der Rolle eines Jugendlichen erfährt der Leser aus erster Hand dessen Probleme. Dieser Roman sensibilisiert, er schockiert und regt stark zum Nachdenken an. Buchzitate: Sein Vater verwechselte manchmal etwas. Er schwieg, wenn er glücklich war, und er schrie, wenn er traurig war. Alle zogen an ihm vorbei, während er den Schlaf nachholte, den seine Eltern ihm raubten. Er war einfach zu müde, um sich abzustrampeln und trotzdem nicht von der Stelle zu kommen. Sie drückte ihn an sich. Sie schluchzte leise. Sie küsste seine Schläfe. Sie tat alles, was eine Mutter auf den Absprung tun konnte. Die Worte kamen ihr nur mühsam über die Lippen, aber jetzt saß jedes an seinem Platz, dort, wo es schon so oft Probe gesessen hatte.

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