Karin Kalisa Sungs Laden

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Inhaltsangabe zu „Sungs Laden“ von Karin Kalisa

Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der
Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner,
dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt
werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und
belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen
sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen
grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst
für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig
auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in
ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches
Wassermarionettentheater in einem Ententeich!
Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies
seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer
Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen,
von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern
auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute
Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig
ansteckende.

ein modernes Märchen vom friedlichen Miteinander verscheidener Kulturen mitten in Berlin, leider etwas zu naiv und langatmig erzählt

— mrs-lucky

Wow, was für ein Buch

— Christine2000

Poetischer und sehr schöner Stil, wirkt wie ein modernes Märchen und daher etwas unrealistisch...

— LadyOfTheBooks

Eine schöne Geschichte über Veränderungen im Stadtteil Prenzlauer Berg in Berlin. An manchen Stellen nahezu poetisch geschrieben.

— Berrit

Eine schöne Geschichte, die bildhaft, an manchen Stellen nahezu poetisch geschrieben wurde.

— Traubenbaer

Gute Idee, schöner Ansatz, der im Laufe des Buches jedoch flacher wird und an Spannung verliert.

— graphida

Fängt ganz nett an, aber ingesamt zu oberflächlich.

— Apfelgruen

Was wäre, wenn? Eine tolle Utopie, die einen glücklich macht,

— buecher-bea

Märchenhaft Philosophisches und philosophisch Märchenhaftes aus einer Stadt, die Berlin sein könnte ... oder Hanoi ... oder New York ... ode

— Chrischan

Großartig! Empfehlenswert, super geschrieben, interessante Story!

— Bernadette_Kaufmann

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 11.12.2017 - 1:00 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendetLR = Leserunden (Links bei Untermenü 17) TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (0✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe B: Krimi/Thrillerban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe C: Fantasy, Jugendbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe D: Historische Romane, Biografienban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗)  => ...Gruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗)  => ...Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (0)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (00)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Sambra92  ✔0  ★0 (0)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔00 ban-ais A★00 - 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    • 573
  • ein poetisches Wasserpuppenspiel mitten im Prenzelberg

    Sungs Laden

    Christine2000

    30. September 2017 um 11:59

    Schon ewig habe ich kein so heiteres, beschwingtes und trotzdem kluges Buch mehr gelesen. Die Sprache von Karin Kallas, so schnodderig, urberlinerisch, poetisch und doch glasklar zog mich unmittelbar in ihren Bann, wob mich zart in ihre Puppenspielerfäden, zauberte mir ein Lächeln ins berlinerische U-Bahn-Gesicht und bescherte wunderbar inspirierende Lesestunden.Dass die Geschichte eine Erfundene ist, die die Wirklichkeit zwar genau abbildet, aber doch ein klein wenig schöner, besser und witziger macht, tut der Wirkung keinen Abbruch.Eine Vision vom Prenzlauer Berg, als Sinnbild für ein gelungenes Miteinander, Kulturcrash der anderen Art, Herzensbildung  anstatt political correctness, Guerillakunstunterwanderung, schleichendes Infiltrieren der allgemeinen Miesepetrigkeit und Opferhaltung durch Empathie, Vitalität und Lebenslust, dit is doch ma wat.Gleichzeitig ist die Autorin dermaßen vertraut mit mit der Prenzelberg- Mischpoke, dass es eine wahre Lust ist, ihre feinen und weniger feinen Anspielungen auf herrschende Verhältnisse zu entdecken.Vieles wird aus der Sicht der Ur-Ostberliner und Exilvietnamesen dem geneigten Wessi auf so charmante Art durch die Blume jeflüstert, dass er gar nicht anders kann, als sich schmunzelnd wiederzukennen. Toll, ganz toll. Bin begeistert.Endlich mal ein Buch, das völlig zurecht in den Bestsellerlisten landen wird.

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  • Rezension für "Sungs Laden"

    Sungs Laden

    Traubenbaer

    28. July 2017 um 13:43

    In dem Roman "Sungs Laden" von Karin Kalisa (erschienen bei Droemer) wird anhand eines schön gewählten Beispiels beschrieben, wie kleine Taten große Veränderungen bewirken können.In einer kleinen prenzlauer Grundschule soll mehr Völkerverständigung stattfinden. Dazu soll sich jeder Schüler mit seinen Wurzeln beschäftigen. Als Sung von seinem Sohn dafür nach seiner viatnamesischen Herkunft gefragt wird, ist dieser damit zuerst überfordert. Er wurde schließlich in Deutschland geboren und ist dort aufgewachsen. Deswegen schickt er seinen Jungen zu dessen vietnamesischen Großmutter, nichtsahnend, dass er damit nicht nur das Verhältnis seiner Mutter verbessert, sondern auch sein ganzes Stadtviertel, wenn nicht sogar die ganz Berlin ein klein wenig verändert.Der Roman beschreibt den berühmten Schmetterlingseffekt: Eine kleine Tat kann eine große Wirkung haben. Dabei ist das Beispiel, wie ein Hauch Vietnam an den Prenzlauer Berg kommt, sehr schön gewählt. Zudem ist es so realistisch, dass man glauben könnte, dass es sich so, oder so ähnlich wirklich zugetragen haben könnte.Der Schreibstil ist sehr bildhaft. Dadurch fühlt man sich als Leser fast so, als wäre man gleich vor Ort und würde die saftig, süßen Mangos wirklich schmecken oder den harzigen Duft der Holzpuppen wirklich riechen. An manchen Stellen ist der Roman sogar nahezu poetisch. Mir hat besonders gefallen, dass in dem Roman nicht nur eine Geschichte erzählt wird, sondern auch ein Kreis geschlossen wird: Sie beginnt kurz vor Weihnachten mit einem überforderten Schuldirektor und endet genau ein Jahr später mit diesem nun nicht mehr ganz so unzufriedenen Mann. Alles in allem kann ich "Sungs Laden" nur jedem empfehlen, dr eine kurzweilige Geschichte über die Irrungen und Wirrungen des Alltags sucht.

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  • Lesen!

    Sungs Laden

    nic

    19. May 2017 um 11:15

    In einer Grundschule in Berlin ist eine "weltoffene Woche" geplant. Schüler aus allen Nationen sollen ein Kulturgut aus ihrem jeweiligen Heimatland vorstellen.Als der kleine Minh, der vietnamesische Wurzeln hat, seinen Vater nach einem solchen Kulturgut fragt, ist der in Deutschland geborene und aufgewachsene Sung, Minhs Vater, überfragt und schickt seinen Sohn mit dem Anliegen zur Oma, die das Leben in Vietnam noch kennt. Sung selbst war nie dort und spricht nicht mal vietnamesisch.Oma Hien macht sich mit Minh auf zur Schule, im Gepäck eine vietnamesische Wasserpuppe.Mit ihrer Vorstellung tritt sie eine ungeahnte Welle der Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Völkerverständigung los, die ungeahnte Ausmaße annimmt.Das Buch von Karin Kalisa ist leicht und herzerwärmend erzählt, ohne auch nur ansatzweise kitschig zu sein. Der Autorin gelingt es, den Leser an der Geschichte teilhaben zu lassen und sich nach Berlin zu versetzen, wo eine Sache ins Rollen gekommen ist, die zu schön ist, um wahr zu sein.Gerade in der heutigen Zeit ist die Geschichte eine willkommene Abwechslung, die davon berichtet, wie wichtig Freundschaft und Offenheit für Neues ist. Ein wunderschönes und glücklichmachendes Buch!

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  • Sympathisch und lesenswert

    Sungs Laden

    Dataha

    14. May 2017 um 21:16

    Alles fing mit der Schulaufführung zur weltoffenen Woche an. Da in der Schule viele Nationalitäten vertreten waren, solle man „Dinge der Welt“ vorstellen. Der kleine Minh bringt seine Oma und deren Holz-Marionette mit. Hier beginnt eine Geschichte, die sich immer wieder um Sung und seine Familie dreht. Sung ist Vietnamese und ihm gehört ein Laden am Prenzlauer Berg in Ostberlin. Dies ist an sich nichts besonderes, aber Sung wurde dort als Kind vietnamesischer Eltern geboren, das war zu DDR Zeiten nicht erwünscht und äußerst selten. Und eigentlich hatte er ja schon angefangen, Archäologie zu studieren. Mich hat dieses Buch ausgesprochen positiv überrascht. Obwohl es im Grunde heile Welt vorgaukelt, so ist dennoch deutlich ein gewisser Ernst zu spüren. Die Schicksale der Menschen, die als Leiharbeiter aus einem geteilten Land in ein weiteres geteiltes Land kamen sind mit viel Feingefühl und Überlegung beschrieben. Dieses Buch macht Mut, Schwierigkeiten zu überwinden, wenn man es denn wirklich möchte. Und es zeigt, dass man mit gegenseitigem Respekt sehr weit kommen kann. Das Buch ist in einer schönen Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Die für uns fremdartigen Namen und Ausdrücke wurden in der landestypisch korrekten Schreibweise geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Das macht diese Geschichte umso authentischer. Für mich war das Lesen definitiv ein Genuss. Ich habe viel über die deutsche sowie auch die vietnamesische Geschichte gelernt ohne dabei belehrt worden zu sein.  Mein großes Lob geht an die Autorin Karin Kalisa für dieses wirklich berührende Buch.  

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  • Ein modernes federleichtes Wohlfühlmärchen

    Sungs Laden

    Marakkaram

    13. April 2017 um 19:58

    Ein modernes federleichtes Wohlfühlmärchen mit nachdenklich machenden ganz leisen Zwischentönen. Am Prenzlauer Berg blinzelte man in den Himmel und schaute zugleich tief in die eigene anarchische Seele, die ein bisschen Fett angesetzt hatte mit den Jahren.Allles fängt damit an, dass der Schuldirektor kurz vor Weihnachten mitten in den eh schon hektischen Vorbereitungen, noch schnell eine "weltoffene Woche" veranstalten soll. Der Einfachheit halber und aus Bequemlichkeit, gibt er das Thema an die Lehrerinnen und ihre Schüler mit Migrationshintergrund jeglicher Art ab, die ein "Kulturgut aus der Heimat" vorstellen sollen. Minh, Sungs Sohn und die zweite Generation einer vietnamesischen Einwanderfamilie, sucht Rat bei seiner Großmutter. Die packt kuzerhand ihre geliebte Wasserspielpuppe aus und erzählt in ruhigen, aber sehr eindringlichen Bildern ihre Geschichte. Dieser kurze Moment löst eine langsame schneeballartige Kettenreaktion aus. Im Mittelpunkt die vietnamesischen Ladenbesitzer im Berliner Prenzlberg und ihre Mitmenschen, die größtenteils erst jetzt anfangen ihre Nachbarn wirklich wahrzunehmen. Ich bin so lange um dieses Buch herumgeschlichen.... Märchen sind nicht so meins, aus manchen Rezensionen meinte ich herauszulesen, dass es so überspitzt wird, dass es schon fast einer Persiflage gleicht (das habe ich jetzt z.B. überhaupt nicht so empfunden!). Letztendlich hat es mich dann doch gepackt, plötzlich musste ich es unbedingt haben, so dass ich noch in der Mittagspause in die Stadt gefahren bin. Für mich ist dieses Buch ein kleiner Schatz und ich denke, jeder, der diese leisen, aber unterschwellig erzählten kleinen Geschichten mag (wie z.B. Namiko), wird es genauso lieben, wie ich. Es ist ein Buch der ruhigen Töne, darauf muss man sich einlassen, um sie auch wahrzunehmen und wirken zu lassen. Mich haben sie sehr berührt, die individuellen, aber doch eigentlich so geläufigen Geschichten, jeder einzelnen Person. Warum Ly Phong aufgehört hat zu lächeln, wie verloren Sung sich auf dem vietnamesischen Markt fühlt, weil er die Sprache nicht spricht usw. Wenn man mag, gibt das Buch einem kleine Einblicke in die Geschichte der vietnamesischen Leiharbeiter, die damals in die DDR gekommen sind. Nicht als Geschichtsstunde, sondern auf die fernöstliche Art, federleicht gehaucht. Das ist es, was das Buch ausmacht. Ich wohne zwar nicht in Berlin, aber ich liebe den Prenzlberg und er ist gefühlt meine zweite Heimat. Trotzdem hatte ich mich mit der Thematik noch nie befasst, eigentlich war ich mir sogar noch nicht einmal bewusst. Dieses Buch macht einen Aufmerksam wieder genauer hinzuschauen, seine Mitmenschen wahrzunehmen und auch mal mit Gewohnheiten zu brechen. Und das kann in der heutigen Zeit ja nicht so verkehrt sein, oder....Fazit: Oberflächlich gesehen, ein schönes Wohlfühlmärchen, hinter dem sich tiefer geschaut, viele Geschichten und Schicksale verbergen. 

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  • Berlin, wie es ganz und gar nicht ist. Leider?

    Sungs Laden

    buecher-bea

    20. February 2017 um 20:06

    Es fing im Dezember an. Der Direktor hat noch schnell in diesem Jahr eine interkulturelle Woche ausrufen müssen, um seinen Vorgesetzten zu besänftigen. Der achtjährige Minh wird unter 21 Kindern mit vietnamesischem Hintergrund ausgewählt, ein Kulturgut mitzubringen. Da sein Vater Sung in Deutschland aufgewachsen sind, fragt er seine Großmutter Hinh. Diese kam einst als Gastarbeiterin in die DDR, mit der Wasserballettpuppe ihres Großvaters im Gepäck ... Eine Vietnamisierung vom Prenzlberg und von Berlin geschieht, immer wieder sind, durch Zufall oder Schicksal, Sungs Familie und Sungs Laden der Dreh- und Angelpunkt. Eine tolle Geschichte, eine schöne Utopie, die den Leser beglückt zurücklässt und der wieder an Schicksal, Hoffnung und Karma zu glauben beginnt.

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  • Sungs Laden: Tolle Unterhaltung

    Sungs Laden

    Bernadette_Kaufmann

    27. June 2016 um 09:18

    Mit feinem Humor empfängt Karin Kalisa ihre Lesenden zu einer hochwertigen Erzählung, die nicht nur multikulturell anregend ist, sondern auch gute Denkanstösse gibt... Empfehlenswert!

  • Vietnamesischer Zauber in Berlin...

    Sungs Laden

    AugeNaseMund83

    04. April 2016 um 11:09

    Ich habe dieses Buch relativ schnell durch gehabt. Es liest sich sehr angenehm leicht und die Thematik ist eine zauberhafte utopische Geschichte aus unserer Hauptstadt Berlin. Da ich selber mit einem Vietnamesen zusammen bin und wir eine wunderschöne Tochter haben, ist diese kleine Geschichte des Miteinander für mich ein Genuss gewesen.  Zum Inhalt:Nach einem Tag der Kulturen in der Grundschule des kleinen Minh kommt eine Welle ins rollen, die keiner für möglich gehalten hätte- und eine Holzpuppe namens Thuy ist der Grund dafür. Welcome to Vietnam! Viele typisch vietnamesische "Kulturgüter" werden nach und nach in den prenzlauer Alltag eingesponnen, sprachliche Barrieren überwunden, es erblüht neue Liebe und jede menge sympathische Anarchie in dem bekannten berliner Bezirk. Es werden neue Gedanken gedacht und alte Fehler gut gemacht...Ein tolles Buch über Toleranz und Akzeptanz, ein Miteinander das heute in Deutschland wichtiger ist als je zuvor. Mit Witz erzählt, gibt das Buch einem schweren Thema eine Leichtigkeit die zum Träumen anregt auch mal wieder etwas "auf die Beine zu stellen" ...

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  • Schade

    Sungs Laden

    Waldlaeuferin

    20. January 2016 um 19:29

    "Sungs Laden" lässt mich fragend zurück. Wie konnte das so schief gehen, nachdem mich das Buch während der ersten 80 Seiten so gefesselt und verzaubert hatte? Bald darauf verliert sich die Geschichte leider in immer absurderen Details. Ständig kommen neue Nebenpersonen hinzu, über die man wiederum eine Menge Irrelevantes erfährt. Das Ganze verpackt in verworrenen Schachtelsätzen, wie: "In dem Moment, in dem sie dem sie durch einen kurzen ziehenden Schmerz hindurch, den sie in ihrer Seele lange gekannt und von dem sie nur geahnt hatte, dass ihn auch ihr Körper produzieren konnte, Sung in sich spürte, wusste sie, dass auch das Ziehen in ihrer Seele nichts anderes als als eine Vorbereitung für ein Glück war, von dem sie auch jetzt nicht mehr wusste, als dass es kommen würde, irgendwann, auf das sie sich jedoch noch im selben Augenblick unbändig zu freuen begann." Ermüdend. Schade!

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  • Kulturmelange

    Sungs Laden

    fredhel

    04. January 2016 um 20:02

    "Sungs Laden" ist von einer Wissenschaftlerin verfasst worden, die sich schon rein berufsmäßig viel mit asiatischen Sprachen und Denkweisen beschäftigt. Als Wahlberlinerin kennt sie auch die Gegend um den Prenzlauer Berg sehr gut mit all ihren multikulturellen Facetten. Wahrscheinlich ist sie dadurch doppelt inspiriert worden, quasi eine vietnamesische Utopie dort entstehen zu lassen. Ausgehend von einem Schulfest, auf dem eine große vietnamesische Holzmarionette die Hauptattraktion darstellt, findet die asiatische Lebenskultur immer mehr Freunde unter der alteingesessenen Bevölkerung. Langsam verändert sich das Stadtbild, weil Stoffe und Hüte chic und praktisch sind, auch die asiatische Küche wird erkundet. Aber auch die Vietnamesen selbst nähern sich der deutschen Kultur an, in dem sie mehr und mehr Freunde unter den Deutschen finden und deren Sprache erlernen wollen.  Anfangs hat mich der Roman noch fesseln können, aber die zweite Hälfte wurde mir dann doch etwas langweilig. Mir gefällt auch die Vorstellung eines vietnamisierten Prenzlauer Berges nicht so gut, weil  die anderen Kulturen ebenso ihre positiven Seiten haben und somit völlig ins Hintertreffen geraten. Die Idee jedenfalls ist mal originell, und weil sie größtenteils auch ansprechend dargestellt wird, vergebe ich gut gemeinte 3 Lesesterne.

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  • Die weltoffene Woche

    Sungs Laden

    walli007

    In der Schule des kleinen Minh wird kurz vor Weihnachten eine weltoffene Woche veranstaltet. Was ist das denn? Zu der Schule gehen Kinder mit einem Herkunftshintergrund verschiedenster Nationen und sie sollen etwas vorstellen, was typisch für die Kultur ihres Herkunftslandes ist. Ganz schön schwierig, etwas zu finden, denn es darf nichts zum Essen sein. Doch Minhs Großmutter hat eine tolle Idee, sie holt ihre Holzmarionette hervor, die sie selbst aus Vietnam mitgebracht hat. Mit dieser Puppe, die eigentlich zu einem traditionellen Wasserpuppentheater gehört, erzählt sie während der Schulveranstaltung eine Geschichte, die die Neugier der Kinder, Lehrer und Eltern weckt. Angefangen mit den vietnamesischen Vertragsarbeitern der DDR bis zu den vietnamesischen Läden und dem Straßenhandel im heutigen Berlin schlägt dieses Buch eine wahre Brücke zwischen den Kulturen. Wie wenig weiß man im alltäglichen Leben doch von den anderen. Doch stellt dieser Roman einen Wunsch dar, von dem man hofft, er möge häufiger in Erfüllung gehen. Denn aus einer kleinen Idee des Schulleiters, die eigentlich eher widerwillig geboren wird, folgt eine Veränderung der näheren Umgebung. Haben sich die Leute vorher etwas abweisend gezeigt, wird durch die Schulveranstaltung das Interesse an dieser fernöstlichen Kultur geweckt. Und es scheint, dass ein Ruck durch den Stadtteil geht, dieser vielfältiger wird und seinen vietnamesischen Anteil als bereichernd empfindet.  Wie schön wäre es doch, wenn es immer so wäre. Sowohl für Einheimische als auch für Fremde könnte das jeweils andere eine Bereicherung des Eigenen darstellen, ihm eine zusätzliche bunte Facette geben. Wie schön wäre es, wenn das gegenseitige Misstrauen zu einer gegenseitigen Neugier würde, zu einer Offenheit, die auf beiden Seiten nicht immer in dem Maße vorhanden ist.  Der Roman wirkt wie eine wunderbare Utopie einer idealen Gesellschaft, die eine Integration schafft, wie man sie sich nur wünschen kann. Etwas, woran man sich im wahren Leben ein Beispiel nehmen sollte. 

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    • 3

    Igelmanu66

    11. December 2015 um 22:04
  • Hat mich nicht gefesselt

    Sungs Laden

    Pelikanchen

    Ein modernes Märchen als Integrationsbeitrag?  Viele vietnamesische Läden gibt es inzwischen am Prenzlauer Berg und einer der Ladenbesitzer ist Sung. Er hat einen kleinen Gemüse und Obstladen und jede menge Ladenhüter, die aber bleiben dürfen bis sie doch mal jemand kauft. Die Läden leben von Laufkundschaft und die vietnamesischen Betreiber verdienen ganz gut, aber richtig Reich wird man mit so einem Laden nicht. Die Kinder der Vietnamesen wachsen hier auf und sprechen fast nur Deutsch und sind eigentlich integriert, aber sie bleiben doch nur unter sich! "Sungs Laden" kommt bei einer weltoffenen Woche in der Schule ins Gespräch und allmählich ändert sich das Verhalten der deutschen und sie gehen langsam auf die Vietnamesen zu.  Die Idee war von Karin Kalisa ja eigentlich gut, nur mich konnte die Geschichte nicht richtig erreichen. Der Schreibstil und die inhaltliche Verarbeitung fand ich sehr holprig und manche Sätze waren so verschachtelt mit so vielen Einzelheiten, die für die Geschichte selbst nicht wichtig waren und ich diese Dinge auch nicht vermisst hätte. Die eigentliche Geschichte verzögert sich und man liest sich durch langwierige Seiten, die manchmal keinen richtigen Sinn ergaben und haben zu sehr von der wirklichen Geschichte abgelenkt. Die Charaktere selbst waren mir zu Farblos und die Protagonisten waren eigentlich nur Randfiguren, die mich mit ihrer Geschichte nicht wirklich fesseln konnte. Vielleicht muss man für so ein Buch in Stimmung sein, bei mir hat es trotz vieler guter Bewertungen leider nicht geklappt und ich habe es sehr langatmig empfunden und habe manchmal ganze Seiten überblättert. Die Story selbst hätte schon Potenzial gehabt, aber Karin Kalisa hat es leider nicht geschafft, die Geschichte so zu schreiben, das mir das Buch wirklich gefallen hätte. Aber jeder Leser ist anders.

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    • 2
  • Anders als erwartet

    Sungs Laden

    Mellchen

    23. November 2015 um 14:44

    So lustig wie der Klappentext ist das Buch gar nicht. Es geht um Vietnamesen in Berlin und wie diese dort hinkamen. Es wird betrachtet, wie Vietnamesen im Ostberlin zu DDR Zeiten arbeiten und leben mussten und wie die Regierung mit diesen Billiglöhnern umging. Die meisten sind dann nach der Wende geblieben und machten sich selbständig, was vielen Ost- und Westdeutschen mit deren Kultur und Läden entgegen kam. Erzählt wird dabei die Geschichte einer Familie und ihrer Entwicklung. Buch mit Hintergrund zum Nachdenken. Da es nur 250 Seiten sind hat man das Buch an einem Nachmittag locker gelesen.

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  • Historisches und Kulturelles Leben in einer wunderschönen Geschichte vereint

    Sungs Laden

    Bücherfüllhorn-Blog

    09. November 2015 um 10:36

    Im „Börsenblatt“ des Buchhandels wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Mein Blick fiel auf das  ungewöhnliche und faszinierende Cover und als erstes „stach“ mir die sogenannte „Affenbrücke“  ins Auge. Da wusste ich allerdings noch nicht, dass diese Brücken „Affenbrücken“ genannt werden, das erfuhr ich erst im Laufe des Buches. Der Kontrast des Covers aus traditioneller Affenbrücke und darunter die moderne Großstadt ist eine gute Einstimmung in dieses Buch. Die Geschichte handelt von der vietnamesischen Familie Tran, von ihren Anfängen in der DDR. Hien Tran, Sungs Mutter, kommt als sogenannte Vertragsarbeiterin nach Berlin. Wie sie ihren Mann Gam kennenlernt, wie ihr Sohn Sung geboren wurde, was mit seiner Schwester geschah, warum sie in Berlin bleiben durften und wie sie zu einem kleinen Laden kamen, der in den Mittelpunkt der Erzählung rückt. Hien’s und Sung‘s Leben, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, und wie ein ganzes Viertel in den Bann einer Art vietnamesischer Subkultur am Prenzlauer Berg gezogen wird. Die Geschichte wird in kleinen Kapiteln sehr übersichtlich erzählt. Das faszinierende ist die Vermischung und das Nebeneinander von Kulturen: Vietnamesen und Berliner. Ich habe am Anfang Vergleiche zur Autorin Amy Tan gezogen. Jedoch kann ich beide Autorinnen nicht vergleichen. Karin Kalisa schreibt nicht in wunderschöner schnörkeliger Sprache, sonder treffend kurz und knapp und dabei umso wirkungsvoller. Unweigerlich wollte ich mehr über die Familie Tran wissen. Die Geschichte nimmt in der zweiten Hälfte dabei allzu glücklich-zufällige Wendungen, nicht nur die Familie Tran betreffend, sondern das ganze Stadtviertel. Dies könnte unglaubwürdig wirken, aber ich empfinde es hier eher als eine zauberhafte und magische Komponente.   Fazit: Das Buch lässt sich schnell und einfach lesen. Die Geschichte hat mich vor allem und gerade durch die vietnamesische Großmutter Hien fasziniert und die Kontraste zwischen deutscher und vietnamesischer Kultur. Der Titel „Sungs Laden“ passt genau zur Geschichte, denn er ist der Dreh- und Angelpunkt für alle mitspielenden Protagonisten. Als Leser bekam ich richtig Lust, mir vietnamesische Läden am Prenzlauer Berg  in Berlin stellvertretend für Sungs Laden“ anzuschauen oder einen vietnamesischen Großmarkt in Berlin zu besuchen. Im letzten Drittel fügt sich alles allzu glatt und zufällig zusammen, eins greift ins andere und es könnte Unglaubwürdig sein, jedoch macht genau dies die Magie und den Zauber dieser Geschichte aus. Eine ausführliche Rezension findet ihr auf meinem Blog Bücherfüllhorn bei wordpress.

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