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vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

"Ein Kulturgut?" Sung schaute Minh fragend an.
"Na, eben ein Ding, irgendetwas, das aus Vietnam kommt. Alles, nur nichts zu essen."

Multikultur, Integration... Bei diesen Worten denken die meisten von uns gleich an Politik, Wirtschaft und daran, dass es bestimmt nicht einfach ist, damit umzugehen. Aber ist das wirklich so? Dass es auch anders geht, zeigt uns Karin Kalisa in ihrem Debütroman "Sungs Laden". Ausgerechnet die Bewohner des angesagten Berliner Viertels Prenzlauer Berg entdecken ihre Nachbarn, ehemalige vietnamesische DDR-Vertragsarbeiter, neu und lassen den Traum des harmonischen und friedlichen Miteinanders wahr werden.
"Sungs Laden" ist eine Geschichte, die gute Laune verbreitet - und das auf hohem Niveau!

Möchtet ihr auch eure asiatische Seele entdecken? Dann müsst ihr "Sungs Laden" lesen!

Für ihren Roman "Sungs Laden" ist Karin Kalisa für den diesjährigen Klaus-Michael-Kühne-Preis, der im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals in Hamburg vergeben wird, nominiert.

Zum Inhalt
Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende.

Leseprobe

Hier könnt ihr den Trailer zu "Sungs Laden" ansehen:



Zur Autorin
Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. "Sungs Laden" ist ihr erster Roman.

Zusammen mit C.H.Beck verlosen wir 25 Exemplare von "Sungs Laden" unter allen, die auf diese besondere vietnamesisch-berlinerische Geschichte neugierig geworden sind. Bis zum 29.07. könnt ihr euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*. Was müsst ihr dafür tun? Nur eine Frage beantworten:

Wo ist euch die asiatische Kultur in eurem Alltag schon begegnet? Was haltet ihr davon wenn sich Kulturen so vermischen wie in "Sungs Laden"?

Ich freue mich darauf, zu erfahren, was ihr denkt!

Ich wünsche euch viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

Autor: Karin Kalisa
Buch: Sungs Laden

TinaLiest

vor 2 Jahren

Jetzt könnt ihr euch bewerben!

dirk67

vor 2 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

also ich habe außer beim Chinesen essen noch nicht viel Kontakt mit der Asiatischen Kultur,bin aber sehr interessiert daran habe auch mal vor dort Urlaub zu machen
würde mich freuen dabei zu sein

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Orisha

vor 2 Jahren

Dritter Teil
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Ich bin noch nicht ganz durch, aber trotzdem ein paar letzte Leseeindrücke. Die Idee die Wasserpuppen auferstehen zu lassen und sie quasi ihrer ursprünglichen Funktion zuzuführen finde ich großartig. Auch das Hien dann mitmischt, konnte ich mir fast schon denken. Damit schließt Kallas den Kreis wieder und kehrt an den Anfang ihrer Geschichte zurück.

Orisha

vor 2 Jahren

Dritter Teil
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Ein schönes Ende, wenn auch etwas sehr idealistisch. Das Puppenspiel stelle ich mir wunderbar vor und wäre neugierig mal eines zu sehen. Sehr schön fand ich den Professor der Süd-Ostasienwissenschaften und seine Einführung zur Geschichte von Kyau. Kalisas Analogie zum Professoren-Dasein (" ... Er stand in seinem 47. Jahr und konnte über Kinderluebe, Sehnsucht, Leidenschaft und Verzicht wie ein Mann reden, der von diesen Dingen nicht nur aus Büchern wusste.") ist gelungen. Ich denke das eine akademische Karriere genau von diesen Komponenten (zumindest den letzten drei) getragen wird. Leidenschaft für sein Fach, Sehnsucht nach dem Fremden/unbekannten und vor allem von Verzicht.

Rezension folgt.

Orisha

vor 2 Jahren

Eure Lieblingsstellen im Buch
@Marie1971

Schönes Zitat, hab ich mir auch angemarkert. Auch schön fand ich "was man Kunst nennt, liegt auf dem schmalen Grat zwischen Wirklichem und Erfundenem", S. 238

Orisha

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension

Hier nun auch meine Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Karin-Kalisa/Sungs-Laden-1164559413-w/rezension/1188156725/

Sehr schönes Buch, vielen Dank, dass ich es lesen durfte.

Gwenliest

vor 2 Jahren

Fazit/Rezension
@Orisha

schöne Rezension, werde das Buch bestimmt noch einmal lesen in ein paar Monaten!

aba

vor 2 Jahren

Die Gewinner!

Ich möchte mich bei euch allen für eine wirklich total schöne Leserunde bedanken!

Gwenliest

vor 2 Jahren

Die Gewinner!
@aba

Dir vielen Dank, Liebe Aba! und den Mitlesern, mir hat es wirklich Spaß gemacht mit euch.

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