Karin Kallmaker Tanz auf dem Eis

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Inhaltsangabe zu „Tanz auf dem Eis“ von Karin Kallmaker

Anidyr Bycall hat sich ins sonnige Florida, abgesetzt und jobbt als Barkeeperin im "On the Rocks" in Key West. Als die Bar vorübergehend schließen muss, kehrt Ani für einige Wochen in ihre Heimatstadt Fairbanks, Alaska, zurück. Begleitet wird sie von ihrer Kollegin, der Surferin Lisa - blond und sexy, mit frechem Humor und mehr Tiefgang, als es zunächst den Anschein hat. Dank Lisa gelingt es, eine alte Intrige aufzudecken. die damals böse Konsequenzen für Ani hatte. Und Anis Begegnung mit Eve, ihrer früheren großen Liebe, bringt die Erinnerung an einen sehr romantischen Tanz auf dem Eis zurück ...

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  • Rezension zu "Tanz auf dem Eis" von Karin Kallmaker

    Tanz auf dem Eis
    gottagivethembooks

    gottagivethembooks

    10. March 2011 um 08:39

    Als Ani während ihres Doktorandenstudiums einen schweren Fehler begeht um ihre Mentorin zu schützen, ist ihre Karriere in den Gletschern von Alaska vorbei. Vollkommen zerstört, panisch und übereilt setzt sie sich nach Florida ab. Aber Ani lässt nicht nur ihre Karriere zurück. Sie verliert dabei auch ihre große Liebe Eve. Ein Verlust, den sie nie verkraftet. Erst ihre quirlige Kollegin Lisa kann Ani davon überzeugen, dass eine Flucht niemals eine Lösung auf Dauer sein kann und dass man sich irgendwann den Dämonen der Vergangenheit stellen muss um nach vorne schauen zu können. Kann Anidyr alte Fehler wieder gutmachen und endlich aufklären, was damals wirklich geschah? Karin Kallmaker – The Queen of Lesbian Romance hat wieder zugeschlagen. Und sie hatte mich schon, als ich die Widmung las. Denn sie widmet ihren aktuellen Roman unserem gemeinsamen großen Vorbild. Einem Mann, der Inspiration für mittlerweile Generationen von Lesben und Schwulen war und immer noch ist. Auch noch über 30 Jahre nach seinem schrecklichen und vollkommen sinnlosen Tod. "Mein erster Roman, den ich vor fast zwanzig Jahren schrieb, spielte im Jahr 1978 und war eine Hommage an mein großes Vorbild. Heute, dreißig Jahre später, ist Harvey Milk noch immer ein Quell der Inspiration. Es lebe unser gemeinsames Erbe!" Harvey Milk * 22. Mai 1930 - † 27. November 1978, San Francisco Eindringlich und klug erzählt sie die Geschichte einer jungen Frau, die aus Naivität und Gutgläubigkeit fast alles verliert, was je in ihrem Leben gezählt hat. Die glaubt, keinen anderen Ausweg zu haben außer der Flucht. Ani ist eine sehr komplexe Persönlichkeit, die sehr gut ausgearbeitet ist und glaubhaft rüber kommt. Sehr detailliert und mit wahnsinnig viel Feingefühl bringt einem die Autorin den Kampf, den die junge Frau mit sich und ihrer Umwelt austrägt nah und schafft es, dass man gleich von Anfang an mit Ani mit leidet und fiebert. Die Schauplätze in Alaska und Florida sind so wunderbar beschrieben, dass man fast glaubt, selbst da gewesen zu sein und unterstreichen das Wesen ihrer Bewohner eindrucksvoll. Einige Kleinigkeiten im Hauptplot kamen mir zwar ein bisschen zu kurz und wurden, besonders am Ende, ein bisschen zu schnell abgehandelt, aber das tut dem grundsätzlichen Lesegenuss kaum einen Abbruch, denn es ist in erster Linie eine Geschichte über eine große Liebe und somit genau das richtige für ein wunderbar romantisches Leseerlebnis. Lobenswert finde ich übrigens, dass der Verlag seine Bücher so drucken lässt, dass sie gleich hoch sind und im Regal passend nebeneinander stehen können. Ja, das interessiert vermutlich wieder niemanden außer mir, aber jeder hat das Recht auf seinen persönlichen Knall ;) Zitate: Sie war nicht vollkommen und ich auch nicht, aber zusammen waren wir es. (Seite 101) Sie hat dich so sehr geliebt, dass sie dir ihren Hund anvertraut hat. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann heißt das in Alaskas Lesbencode: Lass und heiraten und Kinder kriegen. (Seite 236) […] dies war ein Neuanfang, der erste Kuss eines ganzen noch zu lebenden Lebens. (Seite 296) http://gottagivethembooks.wordpress.com

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