Karin Koch

 4.4 Sterne bei 29 Bewertungen
Karin Koch

Lebenslauf von Karin Koch

Karin Koch ...wurde 1961 geboren und wuchs zwischen Kraichgauhügeln im kleinen Ort Oberacker auf. Sie lernte, wie man Kartoffeln anbaut und Schweine schlachtet und durfte Blockflöte spielen. Der Ausbildung zur Physiotherapeutin in Mannheim folgten politisch und privat bewegte Jahre in Berlin, der besten Stadt von allen. 1990 bekam sie einen Sohn, einen waschechten Kreuzberger. Zurück im Kraichgau eröffnete sie eine Praxis für Physiotherapie. Damit ist sie reichlich beschäftigt. Und wenn sie Zeit findet, schreibt sie Geschichten. Mit dem kleinen und klugen Peter-Hammer-Verlag hat sie großes Glück gehabt, denn der findet ihre Einfälle verlegenswert. Und mit André Rösler und Iris Wolfermann hat sie auch Glück gehabt, denn die beiden machen die eigensinnigen und doch passenden Illustrationen zu ihren Geschichten. Für ihre Kurzgeschichten in badischer Mundart bekam sie einige Preise und die Gelegenheit, die Sprache ihrer Kindheit aufzufrischen. Sie wünscht sich viel mehr Zeit zum Schreiben und viele Küsse von der Muse.

Alle Bücher von Karin Koch

Tilda und der Duft der Welt

Tilda und der Duft der Welt

 (14)
Erschienen am 01.02.2015
Wär' ich Pirat

Wär' ich Pirat

 (7)
Erschienen am 13.02.2012
Am Freitag sehen wir uns wieder

Am Freitag sehen wir uns wieder

 (7)
Erschienen am 13.02.2017
Kannst du brüllen?

Kannst du brüllen?

 (1)
Erschienen am 20.08.2003
Am liebsten eine Katze

Am liebsten eine Katze

 (0)
Erschienen am 01.02.2010
Mia mit dem Hut

Mia mit dem Hut

 (0)
Erschienen am 14.06.2007
Emil wird sieben

Emil wird sieben

 (0)
Erschienen am 17.06.2005

Neue Rezensionen zu Karin Koch

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LeseratteAnnis avatar

Rezension zu "Am Freitag sehen wir uns wieder" von Karin Koch

Schönes Buch über ein wichtiges Thema
LeseratteAnnivor 2 Jahren

Ich finde das Cover passt zum Buch. Das Mädchen auf dem Cover soll Juni sein und sie passt auch zur Buchbeschreibung. Im Hintergrund ist ein weglaufender Junge zu sehen, der ebenfalls gut zur Figur Sahal passt. Ich mag die Farben und den Hintergrund, sie sind sehr schlicht und strahlen etwas Beruhigendes aus.

Den Titel finde ich eigentlich ganz okay. Ich hatte mir zwar irgendwie etwas anders vorgestellt und der Titel spielt nur einmnal in dem Buch wirklich eine Rolle, aber gut.   

Mit Juni bin ich sofort klargekommen. Sie hat sich als erstes vorgestellt und etwas über ihre Familie erzählt. Sahal kam schon sehr schnell ins Spiel und ich habe mir eher vorgestellt, dass er immer am Friedhof auftaucht und wieder verschwindet und Juni gerätselt was er da so treibt. Doch die 14jährige Juni gewinnt schnell das Vertrauen des 15-jährigen Flüchtling und freundet sich mit ihm an. 

Ich fand das toll, wie Juni sich am um Sahal gekümmert hat. Sie hat für ihn viel riskiert und getan. Es gab viele Momente, in denen er erzählt, wie es so in seiner Heimat ist. Es war toll wie das Thema Flüchtlinge aufgegriffen und verpackt wurde und ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Es ist keine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte um Freundschaft, Zusammenhalt und Mut. 

Juni war wirklich sehr mutig. Sie und Sahal müssen fest zusammenhalten. Was Sahal über seine Heimat in Afrika erzählt, hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Er ist von seiner Mutter nach Deutschland geschickt worden um ein neues Leben anzufangen und damit er etwas aus deiner Zukunft macht. Die Geschichte war so schön erzählt und das Buch hat mich nicht losgelassen. Ich bin praktisch über die Seiten geflogen. 

Fazit: Ein wunderschönes Buch über ein wichtiges Thema, das es trotz Ernsthaftigkeit schafft seine schöne ganz eigene Geschichte zu erzählen.

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Adrenalinchens avatar

Rezension zu "Am Freitag sehen wir uns wieder" von Karin Koch

Über eine hilfsbereite junge Berlinerin und einen Flüchtling aus Somalia
Adrenalinchenvor 2 Jahren

Klappentext: Die meiste Zeit lebt Juni bei ihrem Vater - zum Glück. Ihre Mutter ist ein echter Kontrollfreak, wie Juni das nervt! Und jetzt soll sie auch noch die Ferien bei ihr in Berlin verbringen. doch dann trifft Juni auf Sahal, eine Flüchtlingsjungen aus Somalia, der sich auf einem Kreuzberger Friedhof versteckt. Was ist los mit ihm? Wovor läuft er weg? Noch durchschaut sie seine Geschichte nicht, aber dass Sahal ihre Hilfe braucht, ist sonnenklar! Juni riskiert Kopf und Kragen und den eh schon wackeligen Familienfrieden und wird ein Stück erwachsener. Ganz wie ihre Eltern... Fazit: ich hab das Buch an einem Vormittag gelesen. Es hat mich furchtbar interessiert und war spannend. Mir gefiel die Geschichte gut. Allerdings war mir manches nicht klar. Außerdem haben die Erwachsenen alle komisch reagiert. Wenn ich wochenlang weglaufen würde, würden mich beide Eltern nur anschreien (was klar ist, die hatten schließlich Todesangst um mich) und definitiv nicht so "cool" reagieren wie Junis. Aber ansonsten n tolles Buch und eine schöne Geschichte :)

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C

Rezension zu "Am Freitag sehen wir uns wieder" von Karin Koch

Juni und Sahal
Charly99vor 2 Jahren

Juni (14) läuft zufällig Sahal (15) über den Weg und erkennt ihn von einem Schulprojekt wieder. Aus irgendeinem Grund scheint er gehetzt zu sein, lässt Juni aber an sich ran und diese -und mit ihr der Leser- erfährt immer mehr über Sahals Geschichte. Das Buch behandelt die Flüchtlingsproblematik auf berührende Weise, da man an Junis Stelle die Geschichte der Flucht von Somalia nach Berlin miterlebt. manche Stellen wirken etwas unrealistisch, weil Juli erst 14 ist und sich trotzdem entschließt, bei Sahal zu bleiben, statt zurück nach Hause zu gehen. Alles in allem empfehle ich das Buch aber allen, die etwas mehr über Flüchtlinge lernen wollen, oder einfach ein gutes und spannendes Buch suchen.

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Gespräche aus der Community

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K
Inzwischen gibt es ja einige Bücher über Menschen, die vor Armut, Verfolgung und Krieg geflohen sind. Das Thema wird uns wohl auch noch eine ganze Weile beschäftigen.
In vielen dieser Geschichten wird aus der Sicht von Flüchtlingen lebendig, authentisch und spannend über die Flucht selbst, über das Ankommen und Bleiben berichtet.

In "Am Freitag sehen wir uns wieder" erzählt Juni, ein vierzehnjähriges, eigensinniges, chaotisches und spontanes Mädchen von ihrer Begegnung mit Sahal, einem Jungen aus Somalia. Wie Juni erfährt der Leser und die Leserin nach und nach, was es bedeutet, fremd in der Fremde zu sein und nicht zu wissen, wohin man gehört und ob man bleiben darf, wo man es so gerne möchte.
Juni erzählt auch von ihren verzwickten Familienverhältnissen, sie erzählt von Karl, der ihr Herz erobert und sie erzählt von ihrer Lieblingsstadt Berlin.

Wer eines der zehn Bücher gewinnen möchte, die der Peter-Hammer-Verlag zur Verfügung gestellt hat, schreibt bitte, ob er schon einmal einem Flüchtling begegnet ist und wenn ja, welche Erfahrungen er oder sie dabei gemacht hat.

Ich freue mich auf eine spannende und lebendige, an- und aufregende Leserunde.

Karin Koch





 
LeseratteAnnis avatar
Letzter Beitrag von  LeseratteAnnivor 2 Jahren
Habe ich doch gerne gemacht :-)
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K
Tilda und ihr kleiner Bruder Hans haben es nicht leicht.
Erst ist Papa ausgezogen und jetzt dürfen sie ihn nicht einmal
mehr besuchen.

Wie Kinder es erleben, wenn ihre Eltern nach der Trennung nicht mehr
miteinander reden, erzählt dieses gerade erschienene Buch.
Fein illustriert von Iris Wolfermann regt die Geschichte zum Nachfühlen,
Nachdenken und Diskutieren an.

Wer gerne mit der Autorin Karin Koch in einer Leserunde lebhaft, kritisch
und konstruktiv über den Text diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen.

Tilda liebt Gerüche. Wer eines der acht Bücher, die der Verlag zur
Verfügung gestellt hat, geschicKt bekommen möchte, sollte in seiner
Bewerbung verraten, was sein Lieblingsgeruch ist und/oder was er gar
nicht riechen mag.

Ich freue mich auf eine anregende und intensive Leserunde!

Karin Koch



Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 3 Jahren
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K
Das Erstleserbuch  "Wär ich Pirat" hat einen Preis gewonnen: Den Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen!
Und das ist doch ein schöner Anlass, mal eine Leserunde zu starten.
Der Peter-Hammer-Verlag hat dazu zehn Exemplare zur Verfügung gestellt und um die könnt Ihr Euch ab sofort bewerben.

Im Piratenbuch geht es um Leander, der reichlich Kummer hat: Da ist das neue Baby in der Familie, das die Mutter in Beschlag nimmt und der Papa ist auch nicht wirklich hilfreich. Er will unbedingt, dass sein Sohn aufs Gymnasium geht. Dabei wär Leander doch lieber Pirat. Piraten können machen, was sie wollen, sie fluchen und pupsen und müssen nicht jeden Nachmittag zu einem Förderprogramm. Statt Psychomotorik und Bastelstunde kapern sie fremde Schiffe und zählen ihre Golddukaten.
Jeder Tag Leanders ist verplant und seine neue Freundin Elli wartet vergeblich darauf, dass sie einmal einfach zusammen spielen können.

Schreibt mir doch bis zum 15. November, was Ihr als Kind so alles in Eurer Freizeit gemacht habt. Hattet Ihr womöglich auch so eine freie und unbeaufsichtigte Zeit wie ich? Habt Ihr Höhlen gegraben und am Bach selbst gebaute Schiffe schwimmen lassen oder musstet Ihr wie Leander Englisch lernen und eure Kreativität trainieren?

Über das Buch könt Ihr hier etwas lesen:
http://titelmagazin.com/artikel/165/10963/karin-koch-andr%C3%A9-r%C3%B6sler-w%C3%A4r-ich-pirat.html

Und über mich hier:
http://www.rbb-online.de/quergelesen/beitraege/steckbriefe_autoren/autoren/steckbrief_karin_koch.html#top

Ich bin schon sehr gespannt, wie das Buch von Euch aufgenommen wird und freue mich auf eine angeregte und anregende Diskussion.

Karin Koch

Blausterns avatar
Letzter Beitrag von  Blausternvor 5 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Karin Koch wurde am 08. Oktober 1961 in Bruchsal (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

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