Karin Koch Am Freitag sehen wir uns wieder

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Inhaltsangabe zu „Am Freitag sehen wir uns wieder“ von Karin Koch

Die meiste Zeit lebt die 14-jährige Juni bei ihrem Vater in Potsdam - zum Glück! Ihre Mutter ist ein echter Kontrollfreak, für alles gibt es feste Pläne, Freiräume sind nicht vorgesehen. Wie Juni das hasst! Und jetzt soll sie auch noch in den Ferien bei der Mutter in Berlin wohnen, weil ihr Vater beruflich verreisen muss. Aber dann trifft Juni auf Sahal, einen Flüchtlingsjungen aus Somalia, der sich auf einem Kreuzberger Friedhof versteckt. Sahal droht die Abschiebung, weil die Behörden ihn für volljährig halten. Obendrein ist er in Kontakt mit kriminellen Kreisen geraten. Für Juni steht sofort fest: Sie muss ihm helfen. Doch je vertrauter sie mit Sahal und seiner Geschichte wird, umso mehr entfernt sich Juni von ihrem geliebten Vater, und schließlich haut sie auch ab. Es ist ein glücklicher Zufall, dass sie Karl trifft, einen alten Freund, der ihr und Sahal Unterschlupf bietet, und dem Juni jetzt auf eine ganz neue Art näher kommt. Karin Kochs spannende Geschichte ist getragen von einer erfrischenden, eigensinnigen Mädchenfigur, die gegen alle Widerstände ihrem Impuls folgt, dem beizustehen, der ihre Hilfe braucht. Dem Thema Flucht begegnen junge Leserinnen und Leser wir Juni selbst: im Zusammentreffen mit einem Gleichaltrigen, der erst ein Fremder ist und dann ein Freund.

Super Buch!

— germanbookishblog

Ein wunderschönes Buch über ein wichtiges Thema, das es trotz Ernsthaftigkeit schafft seine schöne ganz eigene Geschichte zu erzählen

— LeseratteAnni

Eine Geschichte über Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein!

— mabuerele

Eine schöne Geschichte eines hilfsbereiten Mädchens, das auch noch die problematische Lebensweise junger Flüchtlinge in Deutschland schilder

— polina_79

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  • Schönes Buch über ein wichtiges Thema

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    LeseratteAnni

    31. March 2017 um 20:01

    Ich finde das Cover passt zum Buch. Das Mädchen auf dem Cover soll Juni sein und sie passt auch zur Buchbeschreibung. Im Hintergrund ist ein weglaufender Junge zu sehen, der ebenfalls gut zur Figur Sahal passt. Ich mag die Farben und den Hintergrund, sie sind sehr schlicht und strahlen etwas Beruhigendes aus. Den Titel finde ich eigentlich ganz okay. Ich hatte mir zwar irgendwie etwas anders vorgestellt und der Titel spielt nur einmnal in dem Buch wirklich eine Rolle, aber gut.    Mit Juni bin ich sofort klargekommen. Sie hat sich als erstes vorgestellt und etwas über ihre Familie erzählt. Sahal kam schon sehr schnell ins Spiel und ich habe mir eher vorgestellt, dass er immer am Friedhof auftaucht und wieder verschwindet und Juni gerätselt was er da so treibt. Doch die 14jährige Juni gewinnt schnell das Vertrauen des 15-jährigen Flüchtling und freundet sich mit ihm an.  Ich fand das toll, wie Juni sich am um Sahal gekümmert hat. Sie hat für ihn viel riskiert und getan. Es gab viele Momente, in denen er erzählt, wie es so in seiner Heimat ist. Es war toll wie das Thema Flüchtlinge aufgegriffen und verpackt wurde und ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Es ist keine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte um Freundschaft, Zusammenhalt und Mut.  Juni war wirklich sehr mutig. Sie und Sahal müssen fest zusammenhalten. Was Sahal über seine Heimat in Afrika erzählt, hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Er ist von seiner Mutter nach Deutschland geschickt worden um ein neues Leben anzufangen und damit er etwas aus deiner Zukunft macht. Die Geschichte war so schön erzählt und das Buch hat mich nicht losgelassen. Ich bin praktisch über die Seiten geflogen.  Fazit: Ein wunderschönes Buch über ein wichtiges Thema, das es trotz Ernsthaftigkeit schafft seine schöne ganz eigene Geschichte zu erzählen.

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  • Leserunde zu "Am Freitag sehen wir uns wieder" von Karin Koch

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    Karin_Koch

    Inzwischen gibt es ja einige Bücher über Menschen, die vor Armut, Verfolgung und Krieg geflohen sind. Das Thema wird uns wohl auch noch eine ganze Weile beschäftigen. In vielen dieser Geschichten wird aus der Sicht von Flüchtlingen lebendig, authentisch und spannend über die Flucht selbst, über das Ankommen und Bleiben berichtet. In "Am Freitag sehen wir uns wieder" erzählt Juni, ein vierzehnjähriges, eigensinniges, chaotisches und spontanes Mädchen von ihrer Begegnung mit Sahal, einem Jungen aus Somalia. Wie Juni erfährt der Leser und die Leserin nach und nach, was es bedeutet, fremd in der Fremde zu sein und nicht zu wissen, wohin man gehört und ob man bleiben darf, wo man es so gerne möchte. Juni erzählt auch von ihren verzwickten Familienverhältnissen, sie erzählt von Karl, der ihr Herz erobert und sie erzählt von ihrer Lieblingsstadt Berlin. Wer eines der zehn Bücher gewinnen möchte, die der Peter-Hammer-Verlag zur Verfügung gestellt hat, schreibt bitte, ob er schon einmal einem Flüchtling begegnet ist und wenn ja, welche Erfahrungen er oder sie dabei gemacht hat. Ich freue mich auf eine spannende und lebendige, an- und aufregende Leserunde. Karin Koch  

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    • 122
  • Über eine hilfsbereite junge Berlinerin und einen Flüchtling aus Somalia

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    Adrenalinchen

    20. March 2017 um 13:13

    Klappentext: Die meiste Zeit lebt Juni bei ihrem Vater - zum Glück. Ihre Mutter ist ein echter Kontrollfreak, wie Juni das nervt! Und jetzt soll sie auch noch die Ferien bei ihr in Berlin verbringen. doch dann trifft Juni auf Sahal, eine Flüchtlingsjungen aus Somalia, der sich auf einem Kreuzberger Friedhof versteckt. Was ist los mit ihm? Wovor läuft er weg? Noch durchschaut sie seine Geschichte nicht, aber dass Sahal ihre Hilfe braucht, ist sonnenklar! Juni riskiert Kopf und Kragen und den eh schon wackeligen Familienfrieden und wird ein Stück erwachsener. Ganz wie ihre Eltern... Fazit: ich hab das Buch an einem Vormittag gelesen. Es hat mich furchtbar interessiert und war spannend. Mir gefiel die Geschichte gut. Allerdings war mir manches nicht klar. Außerdem haben die Erwachsenen alle komisch reagiert. Wenn ich wochenlang weglaufen würde, würden mich beide Eltern nur anschreien (was klar ist, die hatten schließlich Todesangst um mich) und definitiv nicht so "cool" reagieren wie Junis. Aber ansonsten n tolles Buch und eine schöne Geschichte :)

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  • Juni und Sahal

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    Charly99

    15. March 2017 um 17:04

    Juni (14) läuft zufällig Sahal (15) über den Weg und erkennt ihn von einem Schulprojekt wieder. Aus irgendeinem Grund scheint er gehetzt zu sein, lässt Juni aber an sich ran und diese -und mit ihr der Leser- erfährt immer mehr über Sahals Geschichte. Das Buch behandelt die Flüchtlingsproblematik auf berührende Weise, da man an Junis Stelle die Geschichte der Flucht von Somalia nach Berlin miterlebt. manche Stellen wirken etwas unrealistisch, weil Juli erst 14 ist und sich trotzdem entschließt, bei Sahal zu bleiben, statt zurück nach Hause zu gehen. Alles in allem empfehle ich das Buch aber allen, die etwas mehr über Flüchtlinge lernen wollen, oder einfach ein gutes und spannendes Buch suchen.

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  • Juni hilft

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    mabuerele

    09. March 2017 um 20:45

    „...Mich überkam auf einmal das Bedürfnis, ihr den Arm um die Schulter zu legen, ein Impuls, der mich selbst überraschte...“ Junis Eltern sind geschieden. Als sie 12 wurde, ist Juni zu ihrem Vater gezogen. Nun ist auf den Weg zur Mutter, bei der sie jedes Wochenende verbringt. Nach dem Aussteigen sieht sie in der S-Bahn gegenüber einen Jungen. Sie kennt ihn. Er heißt Sahal und hat im Rahmen eines Politprojekts über seine Flucht berichtet. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen und spannenden Jugendroman geschrieben. Sie lässt Juni ihre Geschichte selbst erzählen. Juni sieht am nächsten Tag Sahal wieder. Sie folgt ihm bis auf den Friedhof. Dort kommen sie ins Gespräch. Sahal hat Angst. Er versteckt sich. Juni will ihm helfen. Die beiden Protagonisten werden gut charakterisiert. Juni hat ein gespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter. Wer das Buch liest, weiß, warum. Obiges Zitat stammt fast vom Ende der Geschichte und zeigt, dass sich in ihrer Beziehung im Laufe der Handlung einiges ändert. Außerdem ist gerade ihre beste Freundin Kaya weggezogen. Der Vater lässt ihr viel Freiheit, denn er ist beruflich stark engagiert. Sein nächstes Projekt beginnt in wenigen Tagen in Ecuador. Deshalb soll Juni die Sommerferien bei der Mutter verbringen. Sahal ist auf sich allein gestellt. Warum, erfährt der Leser im Laufe der Handlung. Es fällt ihm anfangs schwer, Junis Hilfe anzunehmen. Doch nach und nach fast er Vertrauen. Der Schriftstil des Buches ist der Zielgruppe angemessen. Die Protagonisten stehen mitten im Leben. Sahals Zurückhaltung ist nachvollziehbar. Die Gespräche zwischen beiden werden im Verlaufe der Handlung offener und tiefer. Dadurch erfährt Juni Einzelheiten aus Sahals früherem Leben und die Gründe seiner Flucht. Gut gefällt mir, dass es keine Wertung seiner Aussagen gibt. Der Leser ist gezwungen, sich selbst Gedanken über das Gehörte zu machen. Die Handlungsorte werden detailgenau beschrieben. Dann begegnet Juni Karl, einem Freund aus der Kindheit. Er hilft ihr und Sahal. Als ein Friedhofsmitarbeiter Juni zur Polizei bringt, erfährt die Geschichte eine unerwartete Wendung. Das eher schlichte Cover mit dem Jungen und dem Mädchen passt zur Handlung. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist eine Geschichte von Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Natürlich macht die 15jährige Juni nicht alles richtig. Das kann man auch nicht erwarten. Aber sie schaut nicht weg, sondern bringt sich ein.

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  • Aufklärend und fesselnd

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    polina_79

    05. March 2017 um 13:20

    Juni ist 15 und kommt aus Berlin. Zwischen Problemen mit ihrer kontrollsüchtigen Mutter, ihrem zerstreuten Vater und ihrer grad weggezogenen besten Freundin, scheint Juni ein ganz normales junges Ding zu sein, welches gerne durch die Straßen von Kreuzberg schländert. Doch als sie Sahal trifft, einen jungen Flüchtling aus Somalia, schaltet sich in ihr etwas um. Sie verspürt den unerfindlich starken Drang diesem Jungen zu helfen, auch wenn sie ich immer tiefer in die Sche*ße reinreitet. Für ihn steigt sie in Gruften, legt sich mit der Polizei an, belügt ihren Vater und haut von zuhause ab undlebt in fremden Wohnungen und Dachböden, verlassenen Hausruinen, nur um ihn nicht verpfeifen zu müssen. Im großen und ganzen ist es ein tolles Buch, hier werden die Umstände von minderjährigen Flüchtlingen beschrieben. Dabei werden Probleme und Schwierigkeiten erzählt, die ihre Lebenssituation nur noch schwieriger machen. Die Charaktere sind der offen gestaltet und sympathisch, der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, jedoch nicht zu lose, sodass man sich nicht fühlt wie ein Kind, dem eine Geschichte erzählt wird, um ihn aufzuklären. Ich verstehe zwar nicht so ganz, wieso Juni diese ganzen Strapazen auf sich nimmt, wenn sie auch gleich sich an jemanden wenden konnte, aber das würde denn Sinn der Story sprengen. Die Idee dahinter, nehme ich an, ist zu zeigen, wie schwierig es für Flüchtlinge ist in Deutschland zurechtzukommen, wenn der Staat sich gegen einen wendet und dir die nötige Hilfe verweigert. Von der Suche einer Unterkunft bin Verwicklungen in illegale Machenschaften und Hunger ist alles dabei und alles lern Juni in knapp 3 Wochen kennen.Ich finde das ist ein tolles Buch, welches sich halbwegs richtig mit dem Thema befasst und ein einen gewissen Sinn übermittelt und würde sogar empfehlen es in Schulen zu lesen, damit jeder Bescheid weiß, wie hart das Leben auf der Straße ist und damit vielleicht sogar gewisse Verantwortung und Hilfsbereitschaft zu wecken.

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  • Aufklärend und fesselnd

    Am Freitag sehen wir uns wieder

    polina_79

    05. March 2017 um 13:20

    Juni ist 15 und kommt aus Berlin. Zwischen Problemen mit ihrer kontrollsüchtigen Mutter, ihrem zerstreuten Vater und ihrer grad weggezogenen besten Freundin, scheint Juni ein ganz normales junges Ding zu sein, welches gerne durch die Straßen von Kreuzberg schländert. Doch als sie Sahal trifft, einen jungen Flüchtling aus Somalia, schaltet sich in ihr etwas um. Sie verspürt den unerfindlich starken Drang diesem Jungen zu helfen, auch wenn sie ich immer tiefer in die Sche*ße reinreitet. Für ihn steigt sie in Gruften, legt sich mit der Polizei an, belügt ihren Vater und haut von zuhause ab undlebt in fremden Wohnungen und Dachböden, verlassenen Hausruinen, nur um ihn nicht verpfeifen zu müssen. Im großen und ganzen ist es ein tolles Buch, hier werden die Umstände von minderjährigen Flüchtlingen beschrieben. Dabei werden Probleme und Schwierigkeiten erzählt, die ihre Lebenssituation nur noch schwieriger machen. Die Charaktere sind der offen gestaltet und sympathisch, der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, jedoch nicht zu lose, sodass man sich nicht fühlt wie ein Kind, dem eine Geschichte erzählt wird, um ihn aufzuklären. Ich verstehe zwar nicht so ganz, wieso Juni diese ganzen Strapazen auf sich nimmt, wenn sie auch gleich sich an jemanden wenden konnte, aber das würde denn Sinn der Story sprengen. Die Idee dahinter, nehme ich an, ist zu zeigen, wie schwierig es für Flüchtlinge ist in Deutschland zurechtzukommen, wenn der Staat sich gegen einen wendet und dir die nötige Hilfe verweigert. Von der Suche einer Unterkunft bin Verwicklungen in illegale Machenschaften und Hunger ist alles dabei und alles lern Juni in knapp 3 Wochen kennen.Ich finde das ist ein tolles Buch, welches sich halbwegs richtig mit dem Thema befasst und ein einen gewissen Sinn übermittelt und würde sogar empfehlen es in Schulen zu lesen, damit jeder Bescheid weiß, wie hart das Leben auf der Straße ist und damit vielleicht sogar gewisse Verantwortung und Hilfsbereitschaft zu wecken.

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