Karin Koch , André Rösler Wär' ich Pirat

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Inhaltsangabe zu „Wär' ich Pirat“ von Karin Koch

Piraten fluchen laut, essen rote Feuerbohnen mit Zwiebeln und Knoblauch und ihr Pupsen ist so laut wie ein Donnerschlag. Wenn Leander eines Tages über die Weltmeere segelt, dann wird er auch mal so wild ab und zu! In Wirklichkeit ist sein Leben wenig aufregend: montags Logopädie, dienstags Musikwerkstatt, mittwochs Psychomotorik, donnerstags Englisch und Bogenschießen, freitags Kreativitätstraining. Und Schule natürlich. Gut findet er nur das Bogenschießen und das Mädchen Ellie, mit dem er sich gern mal zum Spielen treffen würde. Zuhause ist Mama mit dem Baby beschäftigt, Papa arbeitet bis zum Abend und Leander nimmt Rücksicht.„Himmel, Arsch und Zwirn!“ so was schreien nur Piraten. Leander ist in der zweiten Klasse und noch kein Pirat. Als ihm eines Tages alles über den Kopf wächst, läuft er einfach den Fluss entlang, immer weiter und weiter. Während sich Leander auf die Weltmeere träumt, werden die Großen plötzlich hellwach.

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  • Leserunde zu "Wär' ich Pirat" von Karin Koch

    Wär' ich Pirat

    Karin_Koch

    Das Erstleserbuch  "Wär ich Pirat" hat einen Preis gewonnen: Den Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen! Und das ist doch ein schöner Anlass, mal eine Leserunde zu starten. Der Peter-Hammer-Verlag hat dazu zehn Exemplare zur Verfügung gestellt und um die könnt Ihr Euch ab sofort bewerben. Im Piratenbuch geht es um Leander, der reichlich Kummer hat: Da ist das neue Baby in der Familie, das die Mutter in Beschlag nimmt und der Papa ist auch nicht wirklich hilfreich. Er will unbedingt, dass sein Sohn aufs Gymnasium geht. Dabei wär Leander doch lieber Pirat. Piraten können machen, was sie wollen, sie fluchen und pupsen und müssen nicht jeden Nachmittag zu einem Förderprogramm. Statt Psychomotorik und Bastelstunde kapern sie fremde Schiffe und zählen ihre Golddukaten. Jeder Tag Leanders ist verplant und seine neue Freundin Elli wartet vergeblich darauf, dass sie einmal einfach zusammen spielen können. Schreibt mir doch bis zum 15. November, was Ihr als Kind so alles in Eurer Freizeit gemacht habt. Hattet Ihr womöglich auch so eine freie und unbeaufsichtigte Zeit wie ich? Habt Ihr Höhlen gegraben und am Bach selbst gebaute Schiffe schwimmen lassen oder musstet Ihr wie Leander Englisch lernen und eure Kreativität trainieren? Über das Buch könt Ihr hier etwas lesen: http://titelmagazin.com/artikel/165/10963/karin-koch-andr%C3%A9-r%C3%B6sler-w%C3%A4r-ich-pirat.html Und über mich hier: http://www.rbb-online.de/quergelesen/beitraege/steckbriefe_autoren/autoren/steckbrief_karin_koch.html#top Ich bin schon sehr gespannt, wie das Buch von Euch aufgenommen wird und freue mich auf eine angeregte und anregende Diskussion. Karin Koch

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  • Wär' ich Pirat

    Wär' ich Pirat

    Blaustern

    08. January 2014 um 21:34

    Leander ist 9 Jahre alt und geht in die zweite Klasse. Sein Terminkalender für die Woche ist allerdings voller als der von etlichen Erwachsenen: Montag = Logopädie; Dienstag = Musikwerkstatt; Mittwoch = Psychomotorik; Donnerstag = Englisch-Kurs + Bogenschießen; Freitag = Kreativitätstraining. Das einzige, woran er in dieser Woche wirklich Freude hat, ist das Bogenschießen. Dort lernt er Elli kennen, die noch Kind sein darf. Sie möchte nach der Schule mit ihm spielen. Aber wann soll Leander das denn noch machen? Dabei würde er sehr gern seine Nachmittage mit Elli verbringen. Der Leistungsdruck schafft Leander mit jedem Tag mehr, worunter letztendlich auch noch seine Zensuren leiden. Die schlechten Noten traut er sich nicht mehr, zu Hause vorzulegen. Außerdem haben seine Eltern mit seiner halbjährigen Schwester Leonie alle Hände voll zu tun, denn sie schreit den ganzen Tag. Leander ist überfordert und möchte nur noch weg. Weg ans Meer. Er möchte Pirat sein, denn Piraten können jeden Tag machen, wozu sie gerade Lust haben. In dem Buch wird ein ernstes Thema aufgeworfen, die Überforderung unserer kleinen Kinder. Kinder, die kein Kind mehr sein dürfen, und häufig beginnt diese Überforderung sogar schon im Kindergarten. Die Terminkalender sind schon so voll wie von Harward-Studenten, und leider meinen heute immer mehr Eltern, sie tun ihren Kindern damit etwas Gutes. Letztendlich haben die Psychologen volle Terminkalender. Dieses Buch regt Eltern zum Nachdenken an, ob es der richtige Weg ist, den sie mit ihren Kindern gehen, und Leander bringt hier aus seiner Sicht sehr begreiflich rüber, wie groß sein Problem ist. Den NRW-Kinderbuchpreis hat dieses Buch verdient gewonnen. Durch die große Schrift ist das Buch für Leseanfänger gut zu lesen, es liest sich leicht und ist gut verständlich. Zur Auflockerung des Buches tragen die wunderbar gelungenen Illustrationen bei, die passend zum Text von André Rösler gezeichnet wurden.

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  • Wär ich Pirat

    Wär' ich Pirat

    kolokele

    27. December 2013 um 12:55

    Leander ist ein kleiner Junge, der in die zweite Klasse geht. Er hat eine kleine Schwester, die noch ein Baby ist und dementsprechend viel Aufmerksamkeit erfordert. Seine Eltern tun aber alles dafür, dass Leander nicht langweilig wird, jeden Tag in der Woche hat er einen anderen Termin, manchmal sogar zwei. Das einzige, was er davon wirklich gern macht, ist Bogenschießen. Aber auch die anderen Sachen müssen sein. Da Leander auch in der Schule gut sein soll, braucht er natürlich Nachhilfe und er soll kreativ sein, also muss er Basteln usw. Leander ist das zuviel, viel lieber wäre er ein Pirat und könnte dann tun, was er will. Das Ganze eskaliert als Leander eine schlechte Note bekommt und dann, wie ein Pirat, sich auf zum Mittelmeer macht....erst dann werden die Eltern wach. Das Buch ist verständlich geschrieben und vor allem für Leseanfänger geeignet (natürlich kann man es auch gut vorlesen). Die Illustrationen sind großflächig und sehr ansprechend, sie ziehen einen förmlich ins Buch hinein. Die Thematik des Buches ist eine sehr wichtige, denn das Problem ist leider weit verbreitet, insofern wäre es vielleicht schlau dieses Buch den betreffenden Eltern zu schenken. Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich einige Kinder angesprochen und verstanden fühlen und vielleicht kann es auch Diskussionen und Einsichten in Familien fördern.

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  • Absolut verdienter Sieger des NRW-Kinderbuchpreises 2013!

    Wär' ich Pirat

    Shadowgirl

    13. December 2013 um 22:35

    Leander wäre gerne Pirat. Piraten sind meistens schlecht gelaunt, mit nichts zufrieden und fluchen, was das Zeug hält. Ihr Pupsen ist laut wie ein Donnerschlag und stinkt so sehr, dass einem schwindlig wird. Und natürlich machen sie nur das, worauf sie gerade Lust haben! Sie sind ihr eigener Herr. Leander hingegen muss montags zur Logopädie, dienstags in die Musikwerkstatt, mittwochs zur Psychomotorik, donnerstags zum Englisch-Kurs und zum Bogenschießen und freitags zum Kreativitätstraining. Spaß macht ihm nur das Bogenschießen. Das kann er gut und dabei lernt der Zweitklässler auch Elli kennen. Elli darf Kind sein und hat keinen vollen Wochenplan. Sie möchte, dass Leander zum Spielen zu ihr kommt - doch wann soll Leander das denn noch machen? Und zu Hause ist dann auch noch seine Schwester Leonie. Nicht mal ein halbes Jahr alt. Das Einzige, was sie richtig gut kann, ist weinen. Doch Leander ist jetzt ein großer Bruder. Er muss Rücksicht nehmen. Verständlich, dass ihm einfach alles zu viel wird. Wie gerne wäre er doch Pirat... Das gelungene Erstleserbuch von Karin Koch und André Rösler, der für die Illustrationen sorgte, hat in diesem Jahr den NRW-Kinderbuchpreis gewonnen. Und dies völlig verdient! "Wär ich Pirat..." ist ein Buch, das sich viele Eltern zu Herzen nehmen sollten. Es sollte Eltern anregen, darauf zu achten, ob sie ihre Kinder überfordern und ob die Pläne der Eltern mit dem übereinstimmen, was die Kinder wollen. Nicht jedes Kind muss unbedingt aufs Gymnasium gehen! Ich hoffe, das Buch zeigt auch Kindern, die sich überfordert fühlen, dass sie das Recht darauf haben, Kind zu sein. Dass sie ihren Eltern sagen können "Halt! Stopp! Ich bin Kind! Ich will spielen!" Das Buch liest sich schön flüssig. Ich denke, durch die eher große Schrift ist es auch für Kinder gut zu lesen. Da ich noch keine eigenen Kinder habe, kann ich hierzu leider nicht sooo viel sagen ;-) Die Geschichte wird aus Leanders Sicht in der Ich-Form erzählt. Der Leser erlebt mit, wie Leander denkt und fühlt. Karin Koch bringt es sehr gut rüber, dass Leander sich einfach nur überfordert fühlt und irgendwann auch so überfordert ist, dass einfach alles nur noch an ihm vorbei geht. Er will einfach nur noch weg. Er will ans Meer. Mir hat der kleine Leander so sehr Leid getan und ich hätte ihn gerne in den Arm genommen. Ich hoffe wirklich, dass dieses Buch viele Eltern dazu anregt, auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kinder Rücksicht zu nehmen. Dass auch Eltern mal gestresst sind, ist natürlich und menschlich! Aber es darf nicht zu Lasten eines Kindes gehen. Untermalt wird die Geschichte von gelungenen Illustrationen von André Rösler. Er stellt einige Aspekte wunderbar bildlich dar. Während Leander auf dem Titelbild als glücklicher Pirat erscheint, kommen in den Bildern im Buch sehr gut die Leere und Gleichgültigkeit, die Leander irgendwann ergreift, rüber. Lediglich eine Illustration Leanders beim Bogenschießen lässt ihn ebenfalls wieder glücklich erscheinen. Und auch am Ende, als alles gut wird, lächelt Leander und wird als glückliches Kind dargestellt. Ich kann nicht anders, als sowohl der Autorin als auch des Illustrators ein großes Lob auszusprechen für dieses gelungene Buch, das nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene interessant ist!

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  • Regt zum Nachdenken an

    Wär' ich Pirat

    sapadi

    30. November 2013 um 09:29

    Leander geht in die zweite Klasse und ist neun Jahre alt. Er hat so viele Termine das er nicht zum Spielen kommt. Deswegen stellt er sich vor, wie es wäre ein Pirat zu sein und keine Verpflichtungen zu haben. Die Sätze sind einfach und  gut für Leseanfänger zu lesen und zu verstehen, wenn auch manchmal ein wenig lang. Von der Länge sind die Kapitel für die Zielgruppe angemessen und werden mit schönen Illustrationen, die das Buch auflockern und die Erzählung vervollständigen,  aufgewertet. Das Buch ist in der Ich-Erzählung aus Sicht Leanders geschrieben. Der Erzählstil ist eindringlich und offen. Die Probleme von Leander werden anschaulich näher gebracht. Es geht vor allem um die Erwartungshaltung und den Druck den Eltern aufbauen können, obwohl sie es gut meinen. Fazit: Ein Buch, das nicht nur Kinder, sondern auch Eltern zum Denken anregt.

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  • Kinder sollen Kinder bleiben...

    Wär' ich Pirat

    Samy86

    23. November 2013 um 18:56

    Wär ich Pirat... von Karin Koch schilder die Geschichte von dem kleinen Leander, der von seinen Eltern sehr früh lernt wie hoch die Erwartungen und deren Leistungsdruck sind. Tag täglich jagdt ein Termin den Nächsten von Ergotherapie zu Logopädie, über Kreatives gestalten zu Bogenschießunterricht,uvm... Wobei Bogenschießen der einzig wahre Termin ist in dem Leander sich wohl fühlt. Dort lernt er Elli kennen, mit ihren roten zotteligen Haaren und frei von der Terminstreß-Art. Sie darf Kind sein. Immer mehr verfällt Leander seinem innigsten Traum Pirat zu sein. er träumt davon als freibeutender unabhängiger Pirat das Meer unsicher zu machen, laut fluchen zu können, roten Feuerbohnentopf mit Knoblauch und Zwiebeln zu essen und so laut zu pupsen wie ein Donnerschlag! Durch den Leistungsdruck lässt auch seine schulische Leistung nach und anstatts seiner Lieblingszahl die 3 bringt er nur noch 5 zustande, dadurch wächst in ihm die Angst die Noten nach Hause zu bringen und vorallem seinen Eltern vorzulegen. Er entscheidet sich dafür seinem Traum nachzugehen und als Pirat das Meer zu erobern, ein Schiff zuentern und die Freiheit zu genießen, alles tun und lassen zu können worauf er Lust hat. Doch seine endet alles andere als wie gewünscht, aber dennoch erfüllt sich sein Wunsch " Endlich Kind sein zu dürfen!" Das Buch ist sehr gut geschrieben undeinfühlsam geschrieben,so das man sich in Leander und seinen belastetenden Druck einfühlen kann. Der Wunsch Kind sein zu dürfen wird sehr klar und deutlich durch seinen Traum ein Pirat zu sein geschilder und besonderst schön ist es auch wie die Geschichte und die einzelnen Abschnitte durch die Bilder im Hintergrund verstärkt werden, so werden diese auch für die kleinen Leser unter uns sehr verständlich gestaltet. In dem Buch wird ganz klar ein Thema angesprochen, dass in der heutigen Zeit nicht mehr selten ist. Die Erwartung von Eltern an ihre Kinder steigt und es betrifft meist schon Kinder im Kindergartenalter die das gleiche wie Leander erleben. Vielen Eltern ist dies jedoch nicht bewusst und ignorieren auch jegliche Anzeichen die darauf hindeuten! Wie Leander und sein Befreiungsschlag endet und seine Situation sich bessert? Diese schöne Geschichte und ihr Ende könnt ihr mit Spannung und einem AHA-Erlebniss in diesem schönen Kinderbuch erleben!

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  • Wär ich ein Pirat...

    Wär' ich Pirat

    lesemaus

    21. November 2013 um 09:17

    Leander, 9 Jahre und Schüler der dritten Klasse. Was lernen wir von Leander? Er ist ein Junge, der viele Termine hat. Wenig Zeit zum Spielen mit Freunden und für sich. Wenn er für sich Zeit hat, so sitzt er am Fluss Dreisam und träumt davon Pirat zu sein. Denn Piraten „fluchen laut, essen rote Feuerbohnen mit Zwiebeln und Knoblauch und ihr Pupsen ist so laut wie ein Donnerschlag.“ Das alles will Leander nicht können, dafür aber auf hoher See sein und mit seinen Freunden andere Schiffe kapern. Aber leider hat er dafür keine Zeit, denn jeden Tag muss er einen Termin wahrnehmen, Kreativkurs, Logopädie, Englisch, Bogenschießen und Musikwerkstatt. Was er aber liebt ist Bogenschießen und dort lernt er ein Mädchen mit struppigen Haaren kennen. Noch so erwähnen, Leander liebt die Zahl drei. Und das neue Mädchen Elli hat eine Drei auf Vorder- und Rückseite ihres T-Shirts. Leander wird immer schlechter in der Schule und Angst davor, daheim davon zu erzählen. Sehr einfühlsam wird die Geschichte von Leander beschrieben und mit schönen Bildern begleitet. Die Bilder sind sehr farbreichen mit Wasserfarben gemalt und strahlen viel Wärme und Frische aus. Auf Seite 43 ist das Größenverhältnis zwischen Leander und seinem Vater nicht so richtig gut gelungen, man denkt, dass Leander noch ein Baby ist. Die Textgestaltung ist für Grundschüler sehr gut groß, somit gut lesbar. Dieses Buch ist nicht für jedes Grundschulkind, eher für die, die viel lesen. Denn der Text ist sehr lang und kann bei vielen Kindern zurückschreckend sein, so dass sie das Buch nicht lesen. Wobei eine schöne Geschichte auf sie wartet, die bestimmt auch sie selber betrifft. Dieses Buch behandelt das Thema, dass immer mehr Eltern ihre Kinder unter Wissensdruck setzen. Und bei Leander geht das nach hinten los, wie bestimmt auch bei anderen Kindern. Die Eltern sehen meist nicht, dass die Kinder darunter leiden und machen es nur schlimmer. Hier wehrt sich Leander unbewusst dagegen. Wie er das macht, dass steht im Buch :)

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  • Eine tolle Geschichte mit dem 9 Jährigen Leander nimmt seinen Lauf...

    Wär' ich Pirat

    Floh

    21. November 2013 um 03:47

    Zum Inhalt: Hier geht es um den 9 Jährigen Leander, der unter den ganzen Terminen und Verpflichtungen leidet, die er als Zweitklässler schon managen muss. Bloss ans Spielen denkt für ihn keiner...Dann beginnt Leander eine Reise ans Meer, hier wird er Pirat sein und alle Sorgen vergessen. Das Meer ist ja nicht weit, das hat Papa gesagt... Meinung: Idee und Inhalt der Geschichte sind sehr gut! Es trifft den heutigen Kernpunkt der Kinder, die immer weniger frei spielen können und von einer Förderung und Termin zu Termin hechten. Neben Schule und Lernen bleibt den Kids kaum noch Zeit für Freunde und freie Entfaltung. Das war eines der Anreize für mich dieses Buch zu lesen. Der Ausschlag war jedoch auch der NRW-Preis: Kinderbuch 2013! Daher von mir hohe Erwartungen, leider weniger gelungen ist die Umsetzung. Schreibstil: Das Buch ist in Ich-Form aus der Sicht des 9-Jährigen Leander geschrieben, jedoch nicht in der Sprache und Ausdrucksweise eines Zweitklässlers. Viel zu lange Sätze erschweren das Vorlesen und es bedarf vieler Erklärungen während des Vorlesens. Die Illustrationen für sich sind gekonnt, in Wassermalfarben-Optik, Sie laden an den passenden Textstellen zur Vertiefung ein und regen zum Nachmalen an.  Die Wandlung der Eltern und der Schluss des Buches kommen im Verhältnis zu schnell. Alles wirkt auch hier hektisch und gestresst... Fazit: Das Thema hätte definitiv mehr Potential gehabt, so neigt man zum Durchlesen, weglegen, und das war es dann auch. Schade, ich frage mich wofür das Prädikat verliehen wurde!

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