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SylviaRietschel

vor 3 Monaten

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Dass ich ein großer Fan der Seday Academy Reihe bin, ist mittlerweile ja kein Geheimnis mehr. Ich liebe die Geschichte um Cey und Xyen und genau deshalb musste ich natürlich auch unbedingt das neuste Werk von Karin lesen, das so vollkommen anders ist, als alles, was ich bisher von ihr gelesen hatte. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das einen sehr interessanten Spagat zwischen Magie und Technik angekündigt hat.


Ich kam schnell in die Geschichte, gerade der Anfang war sehr interessant und spannend, aber auch erschütternd. Die moderne Stadt Kaledron glänzt zwar mit technischen Wundern, ist ansonsten aber nicht gerade ein Platz, an dem ich leben möchte.  Ich habe mit Saycia mitgefühlt, konnte verstehen, weshalb sie sich dort nicht wohl fühlt, und fand es überaus mutig, dass sie sich immer wieder gegen die Regeln stellt, obwohl die Bestrafung so unglaublich grausam ist. Umso erleichterter war ich, als sie endlich nicht mehr in dieser Hölle gefangen war. Ich habe gehofft, dass es an diesem Punkt so richtig losgeht, sie sich endlich angekommen fühlt und ihre eigene Stärke findet, muss aber gestehen, dass ich mich mit ihrer Trotzigkeit etwas schwer getan habe und ihr Verhalten nicht ganz verstehen konnte. Sie scheint ihre neuen Fähigkeiten nicht zu akzeptieren, will sie nicht haben – etwas, das ich nicht nachvollziehen kann. Nicht nach allem, was sie durchmachen musste. Gerade da hätte ich gedacht, dass sie Interesse daran hat, ihre Magie kennen zu lernen. Dementsprechend habe ich leider auch ein wenig das Interesse an der Geschichte verloren (weil ich mich mit der Protagonistin schwer tat, nicht weil ich die Idee langweilig oder Karins Schreibstil nicht gut fand, denn der war wie immer einfach fabelhaft!). Aber ich blieb dran, in der Hoffnung, dass Saycia noch wach werden würde. Und so war es dann zum Glück auch. Das Buch nahm wieder an Fahrt auf. Leider habe ich mich auch mit Arjun nicht so recht anfreunden können. Er ist grundsätzlich ein sehr interessanter Charakter, blieb mir aber etwas zu oberflächlich. Ich habe das Gefühl, dass ich über seine Beweggründe so gar nichts weiß, weshalb ich natürlich hoffe, dass die Autorin mich im nächsten Teil mit mehr Infos füttert ;) 


Besonders gut gefallen hat mir die Welt, die Karin geschaffen hat, und natürlich die Gegensätze, die immer wieder in den Vordergrund rücken. Ich bin gespannt, was uns da noch erwartet!


Fazit:


„Die eiserne Ordnung“ ist der Auftakt einer Fantasygeschichte, die eine überraschende Welt bereithält, in der sich Magie und Technik gegenüberstehen. Die Komplexität der Geschichte ist verblüffend und der wundervolle Schreibstil der Autorin macht einem dem Zugang leicht, doch leider konnte ich mit den Protagonisten nicht ganz warm werden. Auch hat mir die Spannung im Mittelteil etwas gefehlt, weswegen ich 3/5 Leseeulen vergebe. Dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung!

Autor: Karin Kratt
Buch: Magicae 1: Die eiserne Ordnung
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