Karin Nitzschmann Die phantastische Welt des Harry Potter

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Inhaltsangabe zu „Die phantastische Welt des Harry Potter“ von Karin Nitzschmann

Seit über zehn Jahren wird Harry Potter millionenfach gelesen. Wenn Menschen davon derart fasziniert sind, dann berührt sie etwas tief in ihrer eigenen Existenz. An Harry Potter lassen sich nicht nur eigene Entwicklungen, sondern ebenso sehr Grunderfahrungen menschlicher Existenz enthüllen. Die phantastische Welt des Harry Potter ist eine psychoanalytische Inter-pretation des siebenbändigen Werkes von Joanne K. Rowling. In den Romanen begegnen Leserinnen und Leser der Magie, der Allmacht der Gedanken, Gespenstern sowie tierischen, menschlichen und pflanzlichen Fabelwesen. Diese entstammen der keltischen, antiken und christlichen Mythologie. Sie werden mit realen menschlichen Gefühlen und Reaktionen des Erschreckenden und Unheimlichen ausgestattet und bleiben doch erträglich, so dass der Leser weiß: Das ist alles Zauberei. Mit diesem Wissen um die Illusionen können innere, mit lustvollen und auch angstvollen Affekten besetzte Bilder Raum bekommen. Daher tauchen Leserinnen und Leser verschiedenster Altersgruppen nicht nur in die Welt des Zaubers von Harry Potter ein, sondern auch in ihre eigene psychische Wirklichkeit. Inhalt 1. Einleitung 2. Die Welt des Harry Potter 1 3. Harry Potter zwischen Kitsch und Kunst - über Faszination - Die Verzauberung des Banalen - Deutungsvielfalt - Die Medialisierung des Faustischen 4. Von der Grandiosität zur Conditio humana - Die Geburt des Helden - Verzicht und Gewinn 5. Das Phantastische – vom Überfluss oder Mangel an Bildern 6. Die Trivialisierung von Repression und Gewalt
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  • Rezension zu "Die phantastische Welt des Harry Potter" von Karin Nitzschmann

    Die phantastische Welt des Harry Potter
    Beriadanwen

    Beriadanwen

    19. June 2010 um 15:18

    Also ich hab das Buch mal angefangen. Also erstmal sollte man sich da nicht zu viel erwarten, sie hat ihre Analyse über alle sieben Bände in knappe 120 Seiten gequetscht. Und ich persönlich kann mit dem Buch gar nichts anfangen. Dabei bin ich der PA nicht mal soooo abgeneigt. Aber was auffällt, ist dass die echt in absolut alles etwas reininterpretieren können, egal wie aus der Luft gegriffen das jedem normalen Menschen vorkommt :D Man sollte auf jeden Fall ein paar Kenntnisse haben, wobei es vom Gefallen her wohl nicht viel ändert, nur weiß man dann halt worüber man sich grade aufregt :D Was sie mir gleich zu Beginn schon unsympathisch gemacht hat (ja, das gibts, ich muss die nicht kennen, ich weiß vom Lesen, dass ich sie nicht mögen würde), sie hat sich ein paar mal "beschwert", dass sie für ihre Analyse alle sieben Bände unter einmal lesen musste, und dadurch habe es ihr dann nicht mehr so gefallen wie wohl den anderen, die sie in Abständen lesen können...ich will ja nichts sagen, aber ich glaub nicht, dass ich hier die einzige bin, die alle Bücher mehrmals schon direkt hintereinander gelesen hat (und genau das liebt). Was den Rest angeht (abgesehen davon, dass ich weder ihren Schreibstil mag, noch ihr Fehler wie "Seamus" Lupin verzeihen kann): Also bisher hat sie eigentlich nur über den ödipalen Konflikt von Harry und Voldemort, Percy und Mrs. Weasley/Fleur und das sexuelle Erwachen unserer elfjährigen Helden geschrieben, es wird alles sexualisiert, vom Zauberstab angefangen bis hin zum Sprechenden Hut (okay, das war jetzt vielleicht übertrieben, aber ich glaube man weiß worauf ich hinaus will ;) ). In meinen Augen war es auf jeden Fall rausgeschmissenes Geld, ich werds wohl noch zu Ende lesen (dick ist es ja nicht, ich werds vielleicht als Klolektüre beenden *g*), Ehrlich gesagt, ich glaub nicht, dass da noch viel anderes und vor allem sinnvolles kommt. Ich bin ungefähr bei der Hälfte und glaub nicht, dass sie das jetzt noch rausreißt. Zum Verständnis von HP trägt es ganz sicher nicht bei, für niemanden - nicht mal Freud würde das lesen wollen :D Dieses Buch wird wohl im Regal verstauben, denn nochmal fass ich das nicht an.

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