Ein Einhorn(kind), das aus der Reihe tanzt: das kommt einem ja irgendwie bekannt vor, oder?
Trotzdem ist Karin Pütz` Einhörnchen ein eigenständiges Wesen, das sich allerdings auch nicht ins übliche Schema pressen lassen möchte.
Und mit borstig-haarigem Stachelpanzer und Regenbogen-Irokesenfrisur fällt es natürlich auch prompt negativ auf bzw.wird von den anderen Einhörnchen gemobbt.
Als dann Einhorn-Oma von magischen Wesen erzählt, die noch keiner entdeckt hat und das es auch einen Wunschsee gibt, macht sich das kleine Stachel-Ich auf den Weg....
Es trifft magische Wesen (wie Elfen, Greife, Faune, Seejungfrauen) und fällt zu guter Letzt auch noch über den Rand des Glitzer-Wolkenlandes in die Dunkelwelt.
Da träumt es zum ersten Mal von Zuhause und prompt eilen seine Eltern zur Rettung herbei.
Als es von seinen Abenteuern erzählt, können nicht alle Einhörner sie glauben, aber da kommen seine neuen magischen Freunde zu Besuch und "Stachel-Ich" wird klar: den Wunschsee muss es nicht mehr suchen - es trägt ihn schon in seinem Herzen.Was das genau heißt, kann man dann ja mit seinen kleinen Zuhörern diskutieren...
In klarem Strich und leuchtenden Farben mit einem leicht comic-mäßig überzeichneten Einhornkind, zeigen Autorin wie Illustratorin schon jüngeren Kitakindern ab 3 aufwärts eine klassische Geschichte über Akzeptanz und Anderssein - denn dieses ist kein Manko!
Karin Pütz
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Das kleine Einhorn Stachel-Ich
Alle Bücher von Karin Pütz
Ostwind 2 - Das große Fanbuch
Wendy 2 - Freundschaft für immer
Das kleine Einhorn Stachel-Ich
Die Bucket List für Pferdemädchen
Ostwind - Der ultimative Guide
Magische Freunde - Geschichten für eine gute Nacht (mit Glow-in-the-Dark-Cover)
Mia and me - Das Geheimnis von Centopia - Das Erstlesebuch zum Film
Neue Rezensionen zu Karin Pütz
Schon auf der ersten Seite fällt auf wie liebevoll und aufwändig das Buch gestaltet ist. Die Illustrationen sind wunderschön und farbenfroh und somit perfekt für die Geschichte. Auch die Verarbeitung möchte ich besonders hervorheben. Die stabilen Seiten machen das Buch ideal für Kinderhände.
Sehr gelungen finde ich die Vermittlung der Botschaft, dass jeder anders ist und genau darin seine Einzigartigkeit liegt. Das wird auf eine sehr kindgerechte und trotzdem spannende Art und Weise vermittelt.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich jedoch, dass die Handlung zum Ende hin an einer Stelle eine für mich etwas zu große Lücke aufweist, die mich kurz aus dem Lesefluss gerissen hat. Insgesamt überwiegen aber ganz klar die positiven Eindrücke, weshalb ich das Buch gerne weiterempfehle.
Auf das Buch von Frida Kahlo war ich besonders neugierig. Bin ich doch ein großer Fan dieser beeindruckenden Künstlerin. In diesem tollen Kunstbuch wird uns die bewegende, von Leiden geprägte Lebensgeschichte der großartigen Malerin und ihre großartigen Kunstwerke nahe gebracht. Frida malte ihr Leben in starken Bildern. Und diese Bilder finden wir in dieser Lektüre. Allen aufgeführten Bildern ist eine Doppelseite gewidmet. Wir können das Kunstwerk bewundern und finden detaillierte Beschreibungen dazu, vor allem beeindruckend was Frida mit ihren Kunstwerken ausdrückte. Sie, die zusammen mit ihren fünf Schwestern in einem blauen Haus (übrigens dieses Bild habe ich vermisst) in der Landres Straße in Coyoacan, einem Stadtteil von Mexiko-Stadt auf. Leider erkrankte Frida mit sechs Jahren an Kinderlähmung. Doch mit Hilfe ihres Vaters bekämpfte sie diese schwere Krankheit. Fridas größter Wunsch war es Ärztin zu werden. Doch leider schlug das Schicksal nochmals grausam zu. Bei einem Busunglück (auch das hat sie in einem beeindrucken Bild dargestellt) wurde sie so schwer verletzt, dass sie mit dem Tod kämpfte. Sie war lange Zeit ans Bett gefesselt und in dieser schweren Zeit war die Malerei in einziger Trost. Fortan war ihr Leben von Schmerzen und zahlreichen Operationen geprägt. Doch Frida war eine Kämpferin, sie entwickelte nicht nur ihren persönlichen Malstil, sondern kleidete sich immer farbenfroh mit besonderem Augenmerk. Sie schmückte sich gern in den Farben des Regenbogens. Fridas Leben war voller Herausforderungen. Sie schuf 143 Gemälde. Oft stellte sie sich darin zugleich schwach wie auch stark dar. Sie integrierte Surrealismus, des Symbolismus und der mexikanischen Volkskunst in ihr Schaffen. Meine Lieblingsbilder in diesem Kunstbuch sind ihre Selbstporträts und die Magnolien.
Ich war und bin von diesem wunderbaren Buch total begeistert. Selbstverständlich vergebe ich dafür sehr gerne 5 Sterne.
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