Karin Pfolz Manchmal ... erdrückt es mich das Leben

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Inhaltsangabe zu „Manchmal ... erdrückt es mich das Leben“ von Karin Pfolz

Die Tür der Kindheit schließt sich und das Tor zur Erwachsenenwelt öffnet sich. Strahlend und perfekt scheint der Beginn des Lebens als Ehefrau zu sein, doch in Wahrheit hat die junge Frau den Weg zur Hölle beschritten. Ein Thriller, der im wahren Leben spielt.

Doch kann es sein, dass die Rechte für diese Frauen in einem europäischen Land so ganz anders als in anderen sind?

— GabiR
GabiR

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    Manchmal ... erdrückt es mich das Leben
    MichaGalgenberg

    MichaGalgenberg

    04. May 2017 um 14:24

    Der Buchrücken lässt einen nicht erahnen was man zu lesen bekommt in diesem Buch.Der Biografische Roman Erzählt die Geschichte aus Sicht einer Frau die Jahrelang körperlich wie Seelisch Misshandelt wird und wie sie versucht aus der Hölle zu entkommen .Der Roman ist erschreckend und bring einen zum Nachdenken das sowas auch direkt unbemerkt in seinen eigenen Umfeld passieren kann und man das gar nicht mitbekommt .Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man bangt mit der Hauptcharaktere mit ob sie es schafft und wie sie es schaft überhaupt das ganze zu Überleben .ich will gar nicht viel weiter dazu sagen da es sonst gespoilter währe aber ich lege dieses Buch jedem ans Herzen es zu lesen .

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  • >>Ein Thriller, der im wahren Leben spielt.<<

    Manchmal ... erdrückt es mich das Leben
    GabiR

    GabiR

    08. December 2016 um 18:40

    steht im Klappentext, trotzdem hatte ich etwas ganz anderes erwartet als das, was ich lesen konnte. Die *Frau* findet einen liebevollen Partner, heiratet und plötzlich ist alles ganz anders als noch vor der Eheschließung. Denn unvermittelt zeigt der *Mann* sein wahres Gesicht, wird gewalttätig, lebt vom Arbeitslosengeld und macht keinen Handschlag um die *Frau* zu unterstützen. Eher im Gegenteil! So müht sie sich ab in ihrem Job, den sie liebt, mit dem *Kind*, für dessen Erziehung sie alleine zuständig ist, mit dem Haushalt, ihrer todkranken Mutter und vor allem ihrer Angst. Die Autorin hat hier eine wahre Geschichte sehr einfühlsam, allerdings auch - für Außenstehende - unrealistisch aufgeschrieben, zeigt, wie schwer es für Misshandelte ist aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen, denn *einfach* gehen ist nicht möglich. Frauenhäuser sind überfüllt, Anwälte nicht bissig genug und Freunde, ja, ihnen wird aus Angst viel zu oft eine heile Welt vorgespielt. Auch die nächsten Angehörigen sind sehr oft hilflos, wollen nicht wahrhaben, was sie mitbekommen und so nehmen viele Frauen einfach alles hin, bis .... Bis der Moment kommt, an dem es absolut nicht mehr möglich ist, so zu leben. Doch selbst dann liegt noch ein weiter, steiniger Weg vor ihnen. Sehr nachdenklich hat mich das Buch gemacht, denn wir sollten unser Umfeld viel aufmerksamer beobachten und beim geringsten Verdacht auf häusliche Gewalt versuchen zu helfen. Erschüttert war ich ob des Lebens, das diese junge Frau aushalten musste, der Ansichten, die der *Mann* von sich gab (In welchem Jahrhundert passierte diese Geschichte nochmal?) Bedrückt war ich, weil von offiziellen Stellen so wenig Hilfe angeboten und gegeben wird, eher im Gegenteil. Betroffenen Frauen sollte viel mehr Mut gemacht werden sich zu wehren, bzw. Hilfe gegeben werden, sie sollten sich nicht scheuen für ihre Rechte zu kämpfen, vor allem, wenn Kinder da sind. Doch kann es sein, dass die Rechte für diese Frauen in einem europäischen Land so ganz anders als in anderen sind? Teilweise war ich der Meinung, Karin schreibt über ein Dorf im hintersten Eck eines unterentwickelten Landes. Es ist noch viel zu tun und ich danke der Autorin, dass sie nicht zuguckt, sondern solche Geschichten schreibt und veröffentlicht und mit ihrem eigenen Verlag auch unter anderem den "Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser" unterstützt.Fünf Chaospunkte von mir, mit der Bitte an alle, die das Buch lesen, einfach mit offeneren Augen durch die Welt zu gehen, denn Gewalt ist überall.

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