Karin Sagner Gauguin

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Inhaltsangabe zu „Gauguin“ von Karin Sagner

Die Arbeiten des französischen Malers Paul Gauguin sind von einem Streben nach dem einfachen Leben geprägt. Anfänglich bevorzugte er die bretonische Landschaft und ihre Menschen als Motiv, später wurden Südseeimpressionen zum zentralen Gegenstand seiner Bilder. Im Jahr 1888 begann Gauguin damit, eine neue Malweise mit eigener Bildsprache zu entwickeln, den Synthetismus. Von der Rückbesinnung auf die Kunst alter Kulturen und der einfachen, ursprünglichen Gestaltung erhoffte er sich eine Verjüngung und Erneuerung der Malerei. Mit ihrem Gauguin-Band zeichnet die erfolgreiche Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin Dr. Karin Sagner das faszinierende Porträt des Malers Paul Gauguin. Die Autorin beschreibt die Entwicklung des Künstlers von den Lehrjahren im Banne des Impressionismus bis hin zur Erarbeitung seiner eigenen symbolistischen Bildsprache, dem Synthetismus.

Bildhaft, ansprechend und selbst für Menschen, die keine spezialisierten Kunstkenner sind, verständlich geschrieben,

— Tanzmaus
Tanzmaus

Die Biografie von Paul Gauguin ist leicht und verständlich erzählt, sodass man kein Kunstexperte sein muss, um dieses Buch zu lesen.

— baronessa
baronessa

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  • "Ich bin kein Maler, der nach der Natur malt [...] Bei mir vollzieht sich alles in meiner wilden Pha

    Gauguin
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    30. March 2017 um 10:06

    Von Karin Sagner kannte ich bereits das Buch „Monet – Einladung nach Giverny“. Damals faszinierte und fesselte mich die Autorin mit ihren Ausführungen zu und über Monet, sein Leben und seine Werke. Bildhaft, ansprechend und selbst für Menschen, die keine spezialisierten Kunstkenner sind, verständlich geschrieben, konnte ich in die Welt von Monet eintauchen.   Nun hat die Autorin ein weiteres Buch geschaffen. Dieses Mal jedoch widmet sie sich Paul Gauguin (1848 -1903) und legt in diesem Buch den Fokus auf die Jahre 1883 – 1903. Der Text wird mit vielen Bildern, Fotos wie Werke von Gauguin aufgelockert. Auch lässt die Autorin Gauguin und viele Zeitzeugen mit wörtlichen Zitaten, z.B. aus Briefen,  kurz zu Wort kommen. Neben den persönlichen Zeitzeugen, werden auch Gauguins Inspirationen betrachtet. So waren u.a. sein Lehrer Camille Pissarro und Vincent van Gogh Maler, die ihn beeinflusst und geprägt haben. Erst ab 1891 fand Gauguin seinen eignen, unverwechselbaren Stil, den er bis Lebensende beibehielt und ausbaute.   Das Buch ist in die Lebensabschnitte Paul Gauguins gegliedert. So findet man nach einer kurzen Einführung das Kapitel zu   -          Kindheit und Jugend -          Lehrjahre im Banne des Impressionismus (1883 – 1875) -          Pont-Aven – Panama – Le Pouldu: Synthetismus – ein neuer Malstil -          Erste Tahiti-Reise 1891 – 1893 (Der Traum vom freien und wilden Leben) -          Letzter Aufenthalt in Paris 1893 – 1895 („Der Wolf ohne Halsband“) -          Das Südseeparadies 1895 – 1903 (Die große Utopie) Im Anhang findet man eine übersichtliche tabellarische Auflistung seines Lebens mit den wichtigsten Stationen und Ereignissen. Es folgen die Fussnoten, in denen die Autorin ihre Quellen für z.B. die Zitate angibt sowie einige Lesetipps. Paul Gauguin dürfte so ziemlich jedem ein Begriff sein. Doch nur wenige kennen sein Leben, seine Werke und wie die Geschichte hinter seinen Bildern ist. Karin Sagner hat Kunstgeschichte und Germanistik studiert und sich mit Paul Gauguin intensiv befasst. Dabei scheint sie auch eine gewisse Faszination für den Maler entwickelt zu haben denn diese Faszination spürt man deutlich beim Lesen dieses Buches. Statt - wie ich zunächst befürchtet habe - ein weiteres trockenes Sachbuch zu schreiben, lies sie all ihr Herzblut in ihre Zeilen fließen, so dass der Text frisch und lebendig wirkt. Ich habe mit Kunstgeschichte recht wenig zu tun und war daher sehr skeptisch, ob mir das Buch überhaupt zusagen würde. Doch schon nach den ersten Zeilen war ich gefangen. Gefangen von Paul Gauguin, seinen Werken, seinem Leben, sein Weg zu einem Südseemaler und dem frischen und fesselnden Schreibstil der Autorin. Sehr gut gefallen haben mir nicht nur die zahlreichen Abbildungen von Gauguins Werken, sondern vor allem die Passagen, in denen Gauguin oder Zeitzeugen zu Wort kamen. Sie lockern den Text nicht nur optisch auf, da sie in einem anderen Schrifttyp und mit roten Anführungszeichen deutlich gekennzeichnet sind, sondern sie geben dem Buch den gewissen Touch, etwas Besonderes zu sein. Die Zitate fügen sich dabei geschickt in den Fließtext, so dass dieser nicht unterbrochen, sondern ergänzt wird. Auch wenn ich die Stimmen der zitierten Personen nicht kenne - gar nicht kennen kann, hörte ich beim Lesen doch einen gewissen Personenkreis sprechen und fühlte mich in dem Buch zu Hause. Als tolle Boni sehe ich das schicke dunkelblaue - zum Einband passende - Lesebändchen an. Glanzpapier ist bei dieser Art von Buch ein Muss und wurde auch hier, ebenso wie ein farbenprächtiger Druck, verwendet. Durch die Ausgestaltung des Buches wirkt der Band, obwohl er mit rund 150 Seiten recht dünn ist, sehr edel und stellt eindeutig eine Bereicherung für meine Bibliothek dar. Fazit: Obwohl ich mich nur wenig für Kunstgeschichte interessiere, hat mich dieses Buch überzeugt, gefesselt und regelrecht eingeladen. Für Kunst-Interessierte ein Muss, aber auch für Laien eine spannende Lektüre und ein tolles Buch, das sich zum Verschenken eignet.

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  • Spiegelung seiner Reisen in der Kunst

    Gauguin
    baronessa

    baronessa

    19. March 2016 um 16:21

    Die Autorin hat ihren Enthusiasmus für Paul Gauguin in diesem Buch wiedergegeben. Seine Begeisterung für Kunst, für das Zeichnen und für Keramik kann man in den einzelnen Abschnitten lesen. Sie hat sein Leben dargestellt, angefangen von seiner Kindheit bis zu seinem Tode. Dieser Einblick in das Leben und Tätigkeit des Künstlers ist unterhaltsam und informativ. Wenige wissen, dass Gauguin ein Börsenmakler war, bevor er die Kunst zu seiner Haupttätigkeit ausbaute. Durch die Bekanntschaft mit anderen Künstlern entwickelte er seine künstlerische Laufbahn. Seine emotionale Beeinflussung kann man in seinen Motiven erkennen, auch seine jeweiligen Aufenthalte wie z. B. in der Bretagne oder in der Südsee spiegeln sich in seinen Werken wieder.   In dem Buch werden seine Gemälde vorgestellt, aber auch seine Keramiken, für die er eine große Schwäche hatte.   Seine Worte sind in Kursivschrift gehalten, sodass der Sachverhalt durch Gauguin selbst eine unverwechselbare Note erhält.   Das Vorwort ist von dem Verleger Burkhard P. Bierschenck verfasst und gibt einen Einblick in die kommenden Zeilen.   Empfehlenswert!

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