Karin Schneider-Ferber Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über das Mittelalter

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Inhaltsangabe zu „Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über das Mittelalter“ von Karin Schneider-Ferber

Dem Mittelalter auf der Spur War das Mittelalter wirklich finster? Ritter immer ritterlich? Waren Burgen uneinnehmbar und die Menschen damals einfältig-dumm? Um kaum eine historische Epoche ranken sich derart viele und widersprüchliche Mythen wie um das Mittelalter. Es gilt als Inbegriff einer finsteren Zeit voll abergläubischer Intoleranz und grausamer Gewalt: Verschwenderische Fürsten unterdrückten rücksichtslos das darbende Volk, an jeder Ecke standen Galgen, brannten Scheiterhaufen und schon ein fauler Zahn konnte den Tod bedeuten. Gleichzeitig wird das Reich der Ritter oft auch als ein harmonisches Zeitalter verklärt, in dem wohlgeordnete soziale Verhältnisse herrschten und der Mensch im Einklang mit Gott und der Natur ein sinnerfülltes, einfaches Leben führte. Doch wo liegt die historische Wahrheit? Dieses Buch greift die häufigsten Irrtümer über das Mittelalter auf und zeigt unterhaltsam und kurzweilig anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, dass damals vieles ganz anders war, als man es sich heute gemeinhin vorstellt.

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  • Mittelalter unter der Lupe!

    Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über das Mittelalter
    Arun

    Arun

    Mal wieder ein sehr interessantes Sachbuch gelesen, welches uns eine Zeit näher bringt die wir vom Namen her kennen aber von der wir vielleicht viele falsche Vorstellungen haben. Die Autorin Karin Schneider-Ferber hat Mittelalterliche Geschichte sowie Bayerische Landesgeschichte und Kunstgeschichte studiert. Sie kennt also die Materie und hat sie für uns in gut verständlicher Form beleuchtet und aufgearbeitet. In 20 Kapiteln wird jeweils eine populäre Aussage zum Mittelalter behandelt und als Irrtum widerlegt aber gleichzeitig auch richtiggestellt. Hier mal drei Beispiele: „Ritter waren edel und gut“ „Im Mittelalter wurden Hexen verbrannt“ „Das Mittelalter war eine zutiefst religiöse Zeit“ Die Autorin berichtet uns wie die Zustände sich wirklich darstellten, dabei erfahren wir erstaunliche Dinge und Hintergründe. Die Lektüre war für mich sehr lehrreich und interessant. Das Schöne an dem Buch ist, dass es nicht nur mit den Irrtümern aufräumt sondern auch viel wissenswertes vermittelt. Habe mir mal einige Stellen notiert. Die Ritterromantik wie wir sie aus Büchern und Filmen kennen gab es so nicht! Ritter waren eine Art „Berufskrieger“ deren Handwerk Tod und Elend über das Land brachten, sie fristeten ein risikoreiches und zumeist recht kurzes Leben. Je mehr sie im Spätmittelalter an militärischer Bedeutung verloren, umso mehr fielen sie aus ihrer gesellschaftlichen Rolle bis hin zum Raubrittertum. Im 12. Jahrhundert gab es schon eine Art Reiseführer für den Jakobsweg. Für geh faule Pilger fuhren Schiffe von Hamburg in Richtung Biscaya. Schon im 13. + 14. Jahrhundert gab es in den Städten genau reglementierte Bauvorschriften. Hexenverbrennungen gab es im großen Ausmaße erst nach dem Mittelalter. Ab dem 16. Jahrh. Die Kreuzzüge wurden oft zu anderen Zwecken missbraucht! Badestuben gingen einher mit Badefreuden. Zum Konstanzer Konzil (1414-1418) befanden sich 1500 Prostituierte in der Stadt. Die Entsorgung von Abfällen und Fäkalien war in den Städten ein großes Problem, es bildeten sich spezielle Berufsgruppen für diese Arbeit, die Stadtverwaltung führte Steuergelder und Abgaben zu lasten der Bewohner für die Entsorgung ein. Da Holz zu dieser Zeit einer der wichtigsten Energieträger war wurden viele Wälder abgeholzt und Raubbau betrieben. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer Renaissance bei der alte Burgen wieder restauriert oder neu gebaut wurden. Hohenzollernburg oder Neuschwanstein Dieses Buch hat mir viel neues vermittelt und mich dabei noch gut unterhalten. Für Freunde der Geschichte eine Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Isenhart" von Holger Karsten Schmidt

    Isenhart
    Angizia

    Angizia

    Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt - so lautet ein berühmtes Zitat von Blaise Pascal. Doch nicht nur Gründe, auch Abgründe kennt das Herz. Von diesen Abgründen, von Mord und Unterdrückung, hat der Protagonist Isenhart im gleichnamigen Buch eindeutig genug. Doch als das Herz seiner Liebsten gestohlen wird, zerbricht auch das seine und eine Odyssee beginnt, die uns tief durch das Labyrinth des Mittelalters schickt, wo die Vorenthaltung von Bildung noch als wirksames Mittel der Unterdrückung gehandelt wird. Begleitet Isenhart auf seiner Reise, den Jungen, dessen bloße Existenz selbst Rätsel aufgibt, und erkundet die Abgründe mit ihm zusammen! "Im Namen des Herzens. Ein Serienmörder im hohen Mittelalter. Der junge Schmied Isenhart, der ihm als früher "Profiler" auf die Spur zu kommen versucht - und zugleich dem Geheimnis seiner eigenen Existenz. Ein umwerfend spannender Roman aus einer Zeit, in der der freie Geist mit Denkverboten rang - und die uns gar nicht so fern erscheint. Anno Domini 1171. Isenhart stirbt bei der Geburt. Und wird wieder zum Leben erweckt. Der wissbegierige Junge, der irgendwie anders ist, wächst als Sohn eines Schmieds auf der Burg Laurin bei Spira auf. Zusammen mit Konrad, dem Stammhalter des Hauses Laurin, erhält er Zugang zu einem ungeheuren Privileg: Bildung. Isenharts Welt bricht entzwei, als seine heimliche Liebschaft, die Fürstentochter Anna von Laurin, barbarisch ermordet - und ihr das Herz geraubt - wird. Der Mörder ist schnell gefasst und gerichtet. Isenhart widmet sich seinem großen Traum: dem Traum vom Fliegen. Und seiner Sehnsucht, zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält - dabei immer auf der Hut vor der katholischen Inquisition. Doch dann ereignet sich ein weiterer Mord nach identischem Muster. Isenhart und Konrad machen sich auf, den Serienmörder mit den forensischen Mitteln ihrer Zeit zu Strecke zu bringen. Die Jagd führt sie bis ins ferne Iberien, in den Basar des Wissens von Toledo, wo freie Geister aus Morgen- und Abendland sich austauschen. Dann findet Isenhart in einem dunklen Gewölbe nie gesehene anatomische Zeichnungen des menschlichen Herzens ..." Für diesen fulminanten und myteriösen Debütroman von Holger Karsten Schmidt aus dem KiWi Verlag suchen wir 25 mutige Testleser, die sich der Herausforderung stellen, in die Tiefe des menschlichen Herzens zu blicken - denn wer weiß schon, was einen dort erwartet... Du willst dabei sein? Fein! Wenn du dich traust, dann beweise uns, dass nicht alle Herzen im Dunkeln schlagen. Was war die letzte gute Tat, die du für deine Mitmenschen getan hast? Schreibe uns bis einschließlich Sonntag, dem 11.09. davon unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" und sichere dir damit deine Chance auf eine Leserunde, die dein Herz hoffentlich höher schlagen lässt! Möglicherweise beteiligt sich sogar der Autor daran, aber das wird später bekannt gegeben :) "Isenhart" wurde unter dem Titel "Isenhart - Die Jagd nach dem Seelenfänger" übrigens auch verfilmt, unter anderem mit Schauspielerin wie Sebastian Ströbel und Jeanette Biedermann. Der Film kommt am 03. Oktober bei ProSieben ins deutsche Fernsehen. Die Weltpremiere gibt es am 11.09. bei ORF eins. Ich wünsche bereits jetzt viel Spaß und viel Glück! ********************************************************* Die 25 offizielle Leserundenteilnehmer sind: suse9, sabatayn76, hundertwasser, DarkReader, Maggi, Buecherhexe, irismaria, Myra, TheBookLook, c-bird, antjemue, Lesestubb, jacky06, Esta, lord-byron, monika62, elliehwinter, Keksisbaby, Moosbeere, tweedledee, vormi, ginnykatze, Starbucks, Buecherbaer, Buchina

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    • 578
    DarkReader

    DarkReader

    21. September 2011 um 17:18
    lord-byron schreibt Ich finde das super interessant und habe mir das Buch von Otto Borst gleich mal gebraucht bestellt. Das ist mit Sicherheit eine tolle ergänzende Lektüre zum Buch. Ich finde es immer toll, wenn ...

    :) Auch ich habe nach dem Buch schon Ausschau gehalten, es ist immer wieder erstaunlich, wie viel ich NICHT weiß! Das letzte Buch, was ich mir zu dem Thema kaufte war: "Alles Mythos" von Karin ...