Karin Schneuwly Glück besteht aus Buchstaben

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Inhaltsangabe zu „Glück besteht aus Buchstaben“ von Karin Schneuwly

Wir lesen aus Interesse, aus Vergnügen, aus Wissbegier. Die Gebanntheit, das Staunen, das innerliche Zittern, das wir als Kinder erlebten, daran erinnern wir uns vage. Karin Schneuwly erzählt in ihrem Leseverführer von diesem Gefühl und erweckt es zu neuem Leben. Als Kind eroberte sie sich die Welt der Literatur gegen alle Widerstände ihrer Familie und der Umwelt und las manisch jedes Buch, das sie in die Finger bekam. Anhand ihrer Lektüren von "Heidi" bis zu "Krieg und Frieden" lässt Schneuwly diese Verzauberung neu entstehen, die Neugier und die Jagdlust, die einen nie wieder loslassen. Eine wunderbar erzählte Buch- und Büchergeschichte, die selbst das Glücksgefühl hervorruft, das nur Lesen bewirkt.

Letztlich eher enttäuschend. Die Autobiographie nahm mehr Raum ein als die Bücher. Außerdem ein paar Taktlosigkeiten.

— rumble-bee

Eine Autobiografie über eine Frau, die das Lesen liebt.

— Obsidiark

Meiner Meinung nach eher eine Biografie und gleichzeitig ein Buch, das den Büchern gewidmet ist.

— Jani182

Als ein Buch über die Freude des Lesens habe ich es nicht empfunden, enttäuschend.

— Book-worm

Biographie der Autorin, die sehr in Bücher vernarrt ist. Beschreibt ihr Weg zu den Büchern. Anders als erwachtet.

— Lovelydream

Biographie einer Frau, die Bücher mag

— DanielaAlge

Anders als erwartet, aber interessant!

— Kathleen1974

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  • Leider enttäuschend...

    Glück besteht aus Buchstaben

    Kady

    01. October 2017 um 19:26

    ⭐⭐Inhalt: Karin Schneuwly erzählt, wie sie als Kind das Lesen entdeckte - die Verzauberung, die Hier, die Sucht nach einer Welt, die sich mir nichts vergleichen lässt. Nun hat sie mir der Lebensgeschichte einer Leserin zugleich einen Leseverführer geschrieben. Wir tauchen darin ein und erfahren wie beim ersten Mal, was für ein Glück das Lesen beschert - und auch, wie gefährlich es manchmal werden kann. Und dass man dem Lesen, wenn man ihm einmal verfallen ist, nicht mehr entrinnt.Meine Meinung: Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Karin Schneuwly schildert ohne einen richtigen roten Faden von Dingen, die nur entfernt oder gar nicht mit dem Lesen zu tun haben, und die Bücher an sich nehmen leider wenig Raum ein."Glück besteht aus Buchstaben" ist von der Gestaltung her sehr schön aufgemacht, das Cover ist schlicht und gerade deshalb gefällt es mir.Inhaltlich fehlt allerdings ein roter Faden, oft springt die Autorin von einem Gedanken zum nächsten, ohne dass ich als Leserin folgen konnte. Neue Leseanregungen gab es leider auch nicht, da hauptsächlich die Lebensgeschichte der Autorin geschildert wird.Auch über ihr nahe stehende Personen äußert sich die Autorin hin und wieder auf meiner Meinung nach unpassende Art, und ich kann leider nicht sagen, dass ich mich als Leserin in ihren Aussagen wiedergefunden habe.Fazit: Ein Buch ohne roten Faden, dass sich weniger mit dem Lesen als mit der Geschichte der Autorin befasst und für mich leider nur enttäuschend war.

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  • Die Autobiographie einer bibliophilen Frau

    Glück besteht aus Buchstaben

    TheRavenking

    18. September 2017 um 20:50

    Lesen ist eine einsame Beschäftigung. Um ein Buch wirklich genießen zu können muss man die äußere Wirklichkeit ausklammern. Daher auch der Ruf des Lesers als Eigenbrötler, als Misanthrop. Und doch haben Leser manchmal das Bedürfnis mit anderen Exemplaren ihrer Gattung in Kontakt zu treten, sich auszutauschen. Unsere Lektüren trennen uns, aber sie verbinden uns auch miteinander. Bücher über Bücher, Bücher, die davon handeln, was andere Menschen lesen, oder ob sie überhaupt lesen und auf welche Art und Weise sie dies tun haben mich immer schon fasziniert. Es gibt die großformatigen Bildbände, die wunderbare Aufnahmen von reich ausgestatteten Bibliotheken enthalten, bei deren Anblick man verzückt vor sich hinstarrt und sich in Tagträumen verliert. Dann gibt es Bücher, welche uns einen Einblick in den Lesealltag von Prominenten erlauben. Wir erfahren was Bestseller-Autor X oder der Schauspieler Z so liest. Und schließlich die Werke jener „normaler“ Menschen, die sich zwar unter Umständen auch beruflich mit Literatur beschäftigen, aber keinen besonders hohen öffentlichen Bekanntheitsgrad besitzen. In letztere Kategorie passt auch Glück besteht aus Buchstaben, Karin Schneuwlys autobiographischer Bericht darüber wie sie als Kind das Lesen entdeckte. Ich war mir nicht sicher, was ich von diesem Buch erwarten sollte. Angelsächsische Autoren neigen dazu diesen Stoff mit viel Selbstironie und Humor aufzuarbeiten, so wie in Nick Hornbys Polysyllabic Spree z.B., Karin Schneuwlys Buch ist dagegen relativ ernst und manchmal, etwa wenn die Autorin vom Freitod eines Bekannten erzählt, von einem fast schon „skandinavischen“ Schwermut. Der Beginn gestaltete sich bereits schwierig. Schneuwly erzählt von der Beziehung zu ihren Eltern, die nicht lesen, und der Großmutter, zu der sie ein besonders inniges Verhältnis pflegt. Dann erfahren wir, wie sie zum ersten Mal auf Bücher stößt und was für Gefühle diese bei ihr freisetzen.  Manches davon wird auf etwas abstrakte Art und Weise vermittelt und ich war mir nicht immer sicher, was genau die Autorin gerade sagen möchte. Wirklich enttäuschend war aber, dass der Inhalt der erwähnten Bücher gerade mal gestreift wird. Die Ausbreitung der Lebensgeschichte der Verfasserin nahm für mich hier einen zu weiten Raum ein, was vermutlich auch daran liegt, dass ich mit Ausnahme der allgemeinen Liebe zur Literatur wenige Gemeinsamkeiten mit der Autorin entdecken konnte. Glück mag für uns Leser aus Buchstaben bestehen, aber nicht alle von ihnen sind in der Lage gleiche Mengen Glückes zu transportieren, bzw. ist, wie wir wissen ihre präzise Anordnung von großer Bedeutung und ich fürchte die Lektüre dieses Buches hat mich weniger glücklich gemacht, als ich ursprünglich gehofft hatte.

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  • Diskussionswoche und Buchverlosung zu "Glück besteht aus Buchstaben" von Karin Schneuwly

    Glück besteht aus Buchstaben

    diewortklauberin

    Eine Diskussionswoche für Leseratten und Bücherwürmer »Wie wenig du gelesen hast, wie wenig du kennst – aber vom Zufall des Gelesenen hängt es ab, was du bist.« – Elias Canetti Welchen Einfluss hatten und haben die Bücher, die ihr gelesen habt, auf euer Leben? Was fasziniert euch am Lesen? Wie haben euch die Geschichten geprägt? Wenn euch diese Fragen sofort in Fabulierlaune bringen, dann seid ihr bei unserer Diskussionsrunde goldrichtig! Mit ihrem Debüt "Glück besteht aus Buchstaben" hat die Autorin Karin Schneuwly eine Hommage an das Lesen geschrieben – an den Zauber, die Sucht und das Phantastische der Bücherwelt. Diskutiert eine Woche lang zusammen mit uns und der Autorin und gewinnt eines von 15 Exemplaren von "Glück besteht aus Buchstaben". Die Diskussionswoche läuft bis Mittwoch, 30. August!Mehr zum Inhalt Lesen ist eine Flucht – und eine Rettung, die süchtig macht. Karin Schneuwly über Bücher und das Glück, mit ihnen zu lebenWir lesen aus Interesse, aus Vergnügen, aus Wissbegier. Die Gebanntheit, das Staunen, das innerliche Zittern, das wir als Kinder erlebten, daran erinnern wir uns vage. Karin Schneuwly erzählt in ihrem Leseverführer von diesem Gefühl und erweckt es zu neuem Leben. Als Kind eroberte sie sich die Welt der Literatur gegen alle Widerstände ihrer Familie und der Umwelt und las manisch jedes Buch, das sie in die Finger bekam. Anhand ihrer Lektüren von "Heidi" bis zu "Krieg und Frieden" lässt Schneuwly diese Verzauberung neu entstehen, die Neugier und die Jagdlust, die einen nie wieder loslassen. Eine wunderbar erzählte Buch- und Büchergeschichte, die selbst das Glücksgefühl hervorruft, das nur Lesen bewirkt.>> Hier geht's zur Leseprobe!Mehr über die AutorinKarin Schneuwly, geboren 1970, studierte Germanistik, Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sie arbeitete für Verlage und war Ko-Programmleiterin im Literaturhaus Zürich. Seit 2010 ist sie Texterin, Lektorin und Korrektorin. Glück besteht aus Buchstaben ist ihr erstes Buch.Gemeinsam mit Nagel & Kimche verlosen wir 15 Exemplare von "Glück besteht aus Buchstaben" unter allen, die sich fleißig an der Diskussion beteiligen. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und diskutiert im Anschluss zusammen mit uns in den unterschiedlichen Unterthemen, von denen es jeden Tag ein neues geben wird!Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussionswoche und wünschen euch viel Freude beim aktiven Austausch rund um dieses spannende Thema!*Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen!

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  • Rezension zu "Glück besteht aus Buchstaben" von Karin Schneuwly

    Glück besteht aus Buchstaben

    Obsidiark

    17. September 2017 um 14:29

    Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt und ich war von Anfang an sehr gespannt, was es mir bieten würde. Im Buch erzählt die Autorin über ihr Leben, und zwar von Kindestagen bis zu einem recht aktuellen Punkt in ihrem Leben. Als roter Faden gelten dabei immer Bücher und, wie diese ihr Leben verändern. Sie erzählt, was sie an Büchern gerne mag, was diese in ihr auslösen und wie sehr Literatur ihr Leben prägt.Dabei zeigt sie aber nicht nur die schönen Seiten dieses Hobbys auf, sondern auch, dass Bücher ein Leben auch negativ beeinflussen können. Genau das war für mich im Buch ein sehr häufiges Thema. Immer wieder geht es darum, wie sie durch ihre Leidenschaft Freundschaften verloren hat, oder wie oft sie auf Unverständnis unter ihren Mitmenschen stößt. Ja, natürlich ist das auch ein Teil des Lesens, aber nicht der Hauptteil, so wie es hier dargestellt wird. Das Buch heißt schließlich GLÜCK besteht aus Buchstaben und nicht UNGLÜCK. Genau diesen Nachgeschmack hat es aber bei mir hinterlassen.Ansonsten hat die Geschichte auch einige gute Denkanstöße gegeben und die Liebe zur Literatur in einem besonderen Licht analysiert.Ein Buch das man lesen kann wenn wann Autobiografien mag, muss aber nicht unbedingt sein.

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  • Karin Schneuwly - Glück besteht aus Buchstaben

    Glück besteht aus Buchstaben

    Chrissy87

    16. September 2017 um 16:25

    Titel und Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und gerade dem Titel kann ich nur zustimmen. Und dann habe ich das Buch gelesen und war enttäuscht. Die Autorin driftet in ihren Erinnerungen immer wieder soweit ab, dass das Thema von dem sie eigentlich erzählen wollte, fast vergessen scheint.Was mich aber wirklich gestört hat, dass man etwas so schönes wie die Liebe zu Büchern und dem geschriebenen Wort so negativ belasten kann, in dem man sich über andere, die nicht lesen, stellt und behauptet nur zu wissen wer eine Person ist, wenn sie auch liest. Für mich war dieses Buch absolut nichts, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und was der eine nicht mag, liebt ein anderer umso mehr.

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  • Glück besteht aus Buchstaben

    Glück besteht aus Buchstaben

    Book-worm

    15. September 2017 um 20:17

    Leider ist das Buch "Glück besteht aus Buchstaben" von Karin Schneuwly eine Autobiographie ihrer Kinder- und Jugendjahre. Die sprunghaften und teils, meiner Meinung nach, teil verwirrten Sätze sind deshalb wohl auch nur der Autorin schlüssig.Als ein Buch über die Freude des Lesens habe ich es nichtempfunden, enttäuschend.www.lovelybooks.de/autor/Karin-Schneuwly/Glück-besteht-aus-Buchstaben-1447306131-w/rezension/1488675809/

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  • Glück besteht aus Buchstaben

    Glück besteht aus Buchstaben

    Jani182

    14. September 2017 um 18:03

    Klappemtext: Wir lesen aus Interesse, aus Vergnügen,  aus Wissbegier. Die Gebanntheit, das Staunen, das innerliche Zittern, das wir als Kinder erlebten, daran erinneen wir uns vage. Karin Schneuwly erzählt von diesem Gefühl und erweckt es zum neuen  Leben.  Als Kind eroberte sie sich die Bücher gegen alle Widerstände ihrer Familie und dee Unwelt. Nachdem die endlich allein die Pixi-Büchlein meisterte, las sie manisch alles, was sie in die Finger bekam.  Sie beschreibt die Farben, den Geruch, die Veißung, die bei jeder neuen Entdeckung den Atem stocken lässt. Das Buch erinnert mehr an eine Biographie der Autorin. Sie erzählt Geschichten aus ihrem Leben, und gibt dsn Büchern schon fast die Hauptrolle in ihrem Roman. Das schöne an dem Buch fand ich, dass man sich selbst darin wiederfinden konnte und auch mal darüber nachgedacht hat, warum man eigentlich Bücher so liebt. Die Geschichte an sich würde ich eigentlich nur 3 Sterne geben, aber die Seiten des Romans und auch das Cover bereiten einem noch mal ein extra Lesevergnügen. Und auch  die kleine praktische Größe des Buches, sodass man es überall mit hinnehmen kann, ist für mich ein extra Stern wert 😉

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  • Besteht das Glück wirklich nur aus Buchstaben?

    Glück besteht aus Buchstaben

    lieberlesen21

    13. September 2017 um 15:53

    „Glück besteht aus Buchstaben“ ist ein Roman von Karin Schneuwly. Wie der Titel schon vermuten lässt, wird das Lesen und das dadurch entstehende Glücksgefühl thematisiert. ********************************************************************** Die Autorin beschreibt ihre ersten Leseerlebnisse mit PIXI-Büchern in einem lesefernen Elternhaus. Überhaupt ist es ihre bisherige Lebensgeschichte, die sie anhand ihres eigenen Lesens festmacht. Dabei schweift sie immer wieder recht weit ab in richtig Nebensächliches oder manchmal sogar ins Philosophische. ********************************************************************** Für mich besteht das Glück auch aus Buchstaben, für einen anderen mag sein Glück aus etwas anderem bestehen, bzw er hängt sein Herz an etwas anderes. Das sollte man auch tolerieren und diesen Ansatz vermisse ich bei der Autorin. ********************************************************************* Ich fand mich manchmal in der Lektüre, die die Autorin als Kind gelesen hatte, wieder bzw es waren auch mal meine Bücher der Kinderzeit.. Das gefiel mir, dennoch wurde ich mit dem Buch nicht richtig warm. Neue Leseanregungen bekam ich nicht.

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  • Biograpie

    Glück besteht aus Buchstaben

    Lovelydream

    12. September 2017 um 20:51

    Die Autorin Karin Schneuwly erzählt ihre Geschichte , wie sie als Kind das Lesen entdeckte.Ihre Erinnerungen macht sie nach Gebrauchsspuren an  ihren alten Pixibücher fest, dabei stößt sie jedoch auch auf die Vermutung, dass es vielleicht doch nicht ihre Lieblingsbücher waren.Die Erinnerungen als Kind sind ihr sehr verschwommen.Sie erzählt, dass ihre Eltern und ihre Geschwister nicht zum lesen gekommen sind und sie hinterfragt sich, wieso sie ausgerechnet eine Leseratte geworden ist.Mir persönlich fällt es jedoch schwer zu erkennen, in welcher Beziehung sie zu ihren Eltern stand, da sie zu ihrem Vater ein eher verhaltenes Verhältnis hat und zu ihrer Mutter , in meinen Augen ein emotionsloses. In ihrem Buch erzählt sie, dass beide ihr ,vGute Nacht Geschichten vorgelesen haben, und dabei ihre Mutter mehr mochte, als ihren Vater. Sie liest sehr lange, wie es für andere Bekannte scheint, Kinderbücher, sie versuchen ihr mitzugeben, dass erwachsene Bücher ihr mehr bringen, da sie wesentlich zu alt für Enid Blyton etc. ist (hier Teenageralter).Ihre Freunde lesen auch kaum Bücher. Ihre Sekundarlehrerin verführt sie zu einem weiteren erwachsenen Buch. Welches sie sich selbst nicht ausgesucht hat und sich erst sehr pikiert fühlt, wieso sich andere Klassenkameraden ein Buch aussuchen dürfen nur sie nicht. Am Ende ist sie doch von diesem Buch begeistert und merkt sich die Stellen, die sie am liebsten mochte, dass waren in diesem fall, besonders die Liebesszenen bis zur Erotik.In ihrem realen Leben stößt sie auf Menschen, die ihr klar machen wollen, dass die Bücher nur eine reine fiktive Welt ist, und dass die Welt viel mehr zu bieten hat, was sie nur durch selbstgemachte Erfahrungen erleben und fühlen kann.Sie lernt im Studium einen Mann um die 40 kennen, der ihr viele Bücher besonders Biographien und Philosophien  vorschlägt. Sie fühlt sich zu ihm sehr hingezogen, hat auch weitere Gedanken, und vermischt ihre Gefühle mit dem gelesenen und der realen Welt.Auch hier Stelle ich mir die Frage, weil sich hier ein tragisches Ende ereignet, warum ist dies geschehen, das wird im Buch nicht geschildert.Nach einem langem Sprung, ist sie aufeinmal selbst Mutter und Verheiratet. Ihr Sohn liest gerne ihr Mann nicht, ihr Mann möchte, dass der Sohn sich nicht dem Lesen widmet, doch sie lässt ihm den Spielraum. Sie möchte, dass er selbst lernt, zwischen Realer und Fiktiver Welt zu unterscheiden und dabei werden ihm die Bücher helfen.Mein Fazit: Ich finde es teilweise sehr undurchsichtig, viele Fragen bleiben unbeantwortet. Es ist, vom Titel her, ein Buch, was mich sofort angesprochen hat und mich mit dem Lesen beschäftigt hat, da ich mich selbst gerne in Bücher versinke um aus der realen Welt abzutauchen. Dennoch konnte ich der Autorin nicht ganz folgen, was ich sehr schade fand. Macht euch aber selbst ein Bild vom Buch. es hat einen Tatsch von einer Biographie, der Genre ist es jedoch als Sachbuch geschildert. 

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  • Einmal ein eigenes Buch schreiben, als jene von anderen lesen...

    Glück besteht aus Buchstaben

    DanielaAlge

    12. September 2017 um 08:43

    Der Titel des Buches ist ganz nach meinem Geschmack. Gemeinsam mit dem ansprechenden Cover gab er mir das Gefühl, dass dieses Buch unbedingt von mir gelesen werden wollte. "Glück besteht aus Buchstaben" ist die Biographie von Karin Schneuwly. Anhand von ihrer gelesenen Lektüre erzählt sie ihren Lebenslauf. Dabei beginnt sie sehr ausführlich mit ihrer Liebe zu Pixi Büchern, steigert sich dann über Heidi und Hanni und Nanni bis zu einigen Klassikern. Die Bücher nimmt sie als Anlass, Episoden aus der Zeit zu erzählen, in denen sie diese verschlungen hat. Dabei schweift sie in alle möglichen Richtungen, die mir nicht immer gefallen haben, da sie sehr viel Intimes und Persönliches über reale Menschen verraten. Ich ertappte mich immer wieder bei dem Gedanken: "Hoffentlich liest ihre Mutter diese Szene nicht und hoffentlich erkennt sich die Mutter der Freundin hierin nicht wieder!" Über Menschen, die keinen engen Bezug zu Büchern haben schreibt sie nämlich leider voller Unverständnis und in meinen Augen auch eher herablassend. Wer selber gerne liest und Bücher liebt, kann durchaus Freude mit dem Buch haben. Es gibt Stellen zum Schmunzeln, solche zum Nachdenken und immer wieder erkennt man Parallelen zum eigenen Leseverhalten. Sie philosophiert gerne mal zwischendurch und regt so dazu an, das eigene Leseverhalten und den Bezug zu Büchern zu reflektieren.  Wer sich nicht als Vielleser bezeichnet, mag die Art der Autorin vielleicht weniger, da sie unterschwellig durchaus das Gefühl vermittelt, dass BücherliebhaberInnen die ein klein wenig besseren Menschen sind. Das Buch ist lesenswert, auch wenn es meinen Geschmack nicht ganz getroffen hat.

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  • Rezension zu "Glück besteht aus Buchstaben" von Karin Schneuwly

    Glück besteht aus Buchstaben

    Kathleen1974

    11. September 2017 um 14:32

    Titel: „Glück besteht aus Buchstaben“Autorin: Karin SchneuwlyVerlag: Nagel & Kimche im Carl Hanser Verlag 2017Seitenzahl: 208 SeitenKlappentext:„Karin Schneuwly erzählt, wie sie als Kind das Lesen entdeckte – die Verzauberung, die Gier, die Sucht nach einer Welt, die sich mit nichts vergleichen lässt. Nun hat sie mit der Lebensgeschichte einer Leserin zugleich einen Leseverführer geschrieben. Wir tauchen darin ein und erfahren wie beim ersten Mal, was für ein Glück das Lesen beschert – und auch, wie gefährlich es manchmal werden kann. Und dass man dem Lesen, wenn man ihm einmal verfallen ist, nicht mehr entrinnt.“Zum Cover:Ich mag das Cover (Schutzumschlag). Es spiegelt für mich das vertiefte, entspannte Lesen wieder. Mir gefallen auch die dafür benutzten Farben. Zuerst schaut man auf die in glänzendem Rot abgebildete Silhouette und danach auf den interessanten Titel, der einen sofort neugierig macht, wenn man das Lesen liebt.Schreibstil:Nach meinem Empfinden würde ich den Schreibstil schon etwas philosophisch bezeichnen. Zumindest fühlte es sich stellenweise so an. Einige Textstellen habe ich mehrmals gelesen, um deren Sinn zu begreifen bzw. zu verstehen, was die Autorin damit ausdrücken möchte. Andere Textpassagen ließen sich leichter und flüssig lesen. Eine Schreibweise, die sich für mich abwechslungsreich, interessant und teilweise anspruchsvoll darstellte.Lieblingszitate:„...ich hatte meine Pixi-Bücher immer bei mir und baute mir aus meinen ersten gelesenen Sätzen ein semantisches Nest.“ (Seite 29)„Die Sprache, die geschriebene Sprache genauso wie die gesprochene, war für mich lange Zeit der Ort der Sicherheit und des Aufgehobenseins.“ (Seite 81)„…durchs bloße Zuschauen verpasst man es, ein Teil der Welt zu sein.“ (Seite 134)„Auch wenn es mir peinlich war, musste ich es ihm doch immer und immer wieder sagen, dass in meinen Büchern das Leben unermesslich reicher war, eine riesige, ungeordnete Enzyklopädie der Weltgefühle…“ (Seite 194)Meine Meinung zum Buch:Als ich den Titel das erst Mal sah, wurde ich sofort neugierig auf dieses Buch und war sehr gespannt, was mich erwartet.Die Autorin gewährt uns einen guten und tiefen Einblick in ihre ganz persönlichen Gedanken zum Thema Lesen. Sie erzählt auf eine unterhaltende Art und Weise, wie sie selbst einen Bezug zum Lesen/zu Büchern bekam. Einerseits empfand ich es sehr interessant und tiefgründig, andererseits aber auch amüsant, und ich musste oft Schmunzeln, weil ich darin oft Parallelen zu meiner eigenen Entwicklung des Leseverhaltens feststellte.Ich habe das Buch mit sehr viel Neugierde gelesen. Es ist mal sehr interessant, zu erfahren, wie sich der Bezug zu Büchern bei anderen Lesern entwickelt hat. Die Autorin beschreibt einiges philosophisch, wie ich es empfand. Diese Textstellen musste ich dann oft zweimal lesen, um dahinter zu steigen, was sie dem Leser damit vermitteln bzw. was sie genau ausdrücken möchte. Dies stockte etwas meinen Lesefluss, veranlasste mich aber gleichzeitig dazu, mir genauer darüber Gedanken zu machen, einiges zu hinter denken… Ob ich wirklich alles so verstanden habe, wie es die Autorin rübergebracht hat, kann ich nicht behaupten. Vielleicht gewährt sie einem damit auch eine ganz eigene Auslegung zum Gelesenen.Ich lese eigentlich nie philosophische Texte, deshalb war es für mich schon ab und an eine kleine Herausforderung. Einige Male sah ich auch keinen direkten Zusammenhang zu Textpassagen, die aufeinanderfolgten und empfand das dann als leichte Abschweifung vom zuvor Geschriebenen. Dennoch hat es mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, auch wenn ich ganz andere Erwartungen an dieses hatte. Viele Denkanstöße zum Leseverhalten hat es mir auf jeden Fall gebracht und das finde ich wichtig und besonders.In vielen Dingen kann ich der Autorin recht geben zu dem, wie sie das Lesen empfindet bzw. wie wichtig ihr Bücher sind. Auch ich fühle mich inmitten von Büchern sehr wohl. Lesen hat wirklich etwas Befreiendes. Man taucht in fremde Welten und zieht sich daraus etwas fürs eigene Leben, schöpft Hoffnung oder bestaunt einfach nur die Handlung und deren Charaktere. Aber natürlich darf man als Leser niemals den Bezug zur Realität verlieren. Das wahre Leben, aus dem wir oft flüchten und uns dafür Bücher zur Hilfe nehmen, ist oft nicht so, wie wir es gern hätten, aber wir dürfen nicht die Augen davor verschließen und müssen auch am wahren Leben teilnehmen.Bücher sind für mich wahre Schätze und Inspiration. Jedes Mal ein unglaubliches Gefühl, ein neues Buch in die Hand zu nehmen voller Vorfreude und Neugier oder ein schönes Buch zu beenden und es voller Ehrfurcht zurück ins eigene Regal zu stellen. Das würde ich nie missen wollen.Es ist wirklich so und jeder leidenschaftliche Leser wird dem zustimmen: „Glück besteht aus Buchstaben.“ Wörter können so viel bewirken, ob so oder so, Wörter wecken in uns immer wieder ganz bestimmte Gefühle/Emotionen. Bücher sind ein wertvolles Gut, waren sie schon immer und werden sie auch in Zukunft immer bleiben.Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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