Nordlicht

von Karin Schulze 
2,5 Sterne bei4 Bewertungen
Nordlicht
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Inhaltsangabe zu "Nordlicht"

„Ein altes Seelenlicht war es, das geboren wurde, um dem heiligen alten Wissen eine Kammer zu errichten, in der es überdauern konnte, bis Midgards Bewohner wieder reif sein würden, die Geschicke der Mutter Erde zu führen.“

„Die Frage, die Wincicala win sich immer stellen muss, ist nur die eine: Was soll ich lernen aus dem, was geschieht? Welche Wirkung wird es haben, wenn ich handele? Wem werden die Folgen meines Handelns Schaden und wem Gutes erbringen? Werde ich Freude hervorrufen oder Leid über andere bringen? Was dir selbst geschieht, ist immer ein Spiegel dessen.“

Dieses Buch ist die Fortsetzung von Karin Schulzes Fantasyroman „Nordland“. Auch diesmal haben die Schwestern Lena und Hanna schwere Prüfungen zu bestehen, um in einer sagenumwobenen Welt ihre Wege zu finden. Dabei entwickeln sich die Mädchen zu jungen Frauen, die um das Jahr 1000 so manch Beschwerliches auf sich nehmen müssen, um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Sie treffen auf Schamanen, Druiden und Fabelwesen, aber auch auf historische Persönlichkeiten wie Otto III. Die Schauplätze sind Nord- und Südeuropa sowie das hinter dem Meer liegende Markland.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783940321107
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Anderwelt Verlag
Erscheinungsdatum:11.06.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Bokmasks avatar
    Bokmaskvor 10 Jahren
    Rezension zu "Nordlicht" von Karin Schulze

    Meine Meinung:

    Dies Paperback ist 19 x 14 cm groß und ist in einem gelb-grünen Ton gehalten, wie sich das Nordlicht in Skandinavien auch wirklich zeigt. Der Roman hat eine angenehme Schriftgröße.

    Die Geschichte spielt um ca. 1000 n. Chr. und dreht sich um die Kämpfe zwischen den katholischen Kirchenangehörigen und denen, die noch den alten druidischen Glauben praktizieren.
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Lena erzählt, die blutjung den Sohn eines druidischen Großmeisters heiratet und mit ihm auf die von ihrem Mann geerbte Burg Nagelsfrasend zieht. Da Lena magische Kräfte besitzt, die bei ihr noch nicht ganz ausgebildet sind, wird Lena durch geschicktes Handeln ihrer Mutter und ihres Mannes auf eine lange Reise ins Markland geschickt, wo sie bei einem weisen Mann ihre Kräfte beherrschen lernen soll. Das Markland ist zu heutigen Zeiten Grönland. Ihr Säugling Ragnar Sofie begleitet sie auf dieser Reise. Für Lena wird es eine Reise des Lernens.
    Währenddessen versuchen ihr Mann und ihre Mutter die restlichen Untertanen mit dem druidischen Glauben zu einen. Denn die Katholiken wollen das Land auf Biegen und Brechen bekehren.

    Welche Rolle Ragnar Sofie in dieser Geschichte spielt, hat sich mir nicht offenbart, obwohl öfter von einer Bestimmung erzählt wird.

    Die Hauptprotagonisten werden leider sehr unzureichend vorgestellt. Der Leser lernt die Figuren sehr wenig kennen.
    Die einzelnen Schauplätze springen sehr oft hin und her. Erst ist man mit Lena auf ihrer Reise und auf einmal dann doch wieder auf der Burg Nagelsfrasend. Dann ist ein Protagonist wieder irgendwo bei einem geheimen Druidentreffen. Und das alles in einem Absatz.
    Ein Spannungsbogen ist leider nicht vorhanden. Mir hat sich diese Geschichte als völlig emotionslos gezeigt, sie plätschert einfach so vor sich hin.
    Wenn die Figuren in eine Zwickmühle geraten, war auch schon gleich eine Lösung vorhanden. Es gab auch keine Wendungen, womit ich nicht gerechnet hätte. Alles ist irgendwie eine aalglatte Perlenschnur, die nichts Überraschendes bereithält.
    Das Buch liest man einfach so weg, und am Ende fragte ich mich „ war es das jetzt schon“

    Mein Fazit:

    Eine nette kleine Geschichte, aus der wirklich mehr hätte werden können. Nur ein kleiner Troll, der so herrlich sächsisch fluchen konnte, hat mich zum Schmunzeln gebracht.
    Lenas Schwester Hanna spielt kaum eine Rolle in dieser Geschichte, obwohl sie im Klappentext als Heldin mit genannt wurde.
    Der Preis von 13,90 € steht in keinem Verhältnis zu dem, was dies Buch liefert.
    Der Roman hält in keinster Weise das, was der Klappentext verspricht.
    Der Titel des Buches findet sich in der Geschichte überhaupt nicht wieder, das Phänomen Nordlicht wurde nicht einmal erwähnt.

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    Dornroeschens avatar
    Dornroeschen
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    Kisuvor einem Jahr
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    Reginavor 9 Jahren

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