Belladonna

von Karin Slaughter 
4,2 Sterne bei1,520 Bewertungen
Belladonna
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Positiv (1252):
J

Spannender, packender Thriller. Die Protagonisten werden sympathisch aber doch menschlich beschrieben, mit all ihren Schwächen und Stärken.

Kritisch (62):
teretiis avatar

Schade irgendwie komme ich in das Buch nicht rein. Verliere zwischendurch die Lust am Lesen und denke wann geht es jetzt weiter.

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Inhaltsangabe zu "Belladonna"

Karin Slaughters Debütroman
Sara Linton, Kinderärztin im Krankenhaus des verschlafenen Heartsdale und bei Bedarf auch Gerichtspathologin, findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. Bei der Autopsie muss Sara feststellen, dass Sybil auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Dass das Opfer blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442379064
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:08.06.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2005 bei HörbucHHamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Walking_in_the_Cloudss avatar
    Walking_in_the_Cloudsvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Schon mit ihrem Erstling katapultiert sich Karin Slaughter in die erste Riege der populären Thrillerautoren.
    Buchrezension Karin Slaughter - Belladonna

     Ihre Markenzeichen sind das vermeintliche Kleinstadtidyll im Süden der USA sowie sehr explizite Beschreibungen von bestialischen Verbrechen und ihren Folgen. Ihre Geschichten lassen sich aber nicht auf eine effektheischende Blutrünstigkeit reduzieren. Der Roman ist dramatisch und hochspannend inszeniert mit Charakteren, die teils sperrig und nicht gefällig sind. Bei einem so hervorragenden Einstieg in eine neue Serie, war es keine Frage, dass sich Thrillerfans den Namen Slaughter schnell gemerkt haben.

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    Fuexchens avatar
    Fuexchenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: guter und spannender Auftakt der Grant-County-Reihe
    spannend

    Sara Linton, Kinderärztin im Krankenhaus des verschlafenen Heartsdale und bei Bedarf auch Gerichtspathologin, findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. Bei der Autopsie muss Sara feststellen, dass Sybil auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Dass das Opfer blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher…

    Ich finde, der Autorin Karin Slaughter ist es gelungen, ein spannendes Buch zu schreiben, das mir gut gefallen hat.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, mir aber etwas zu übertrieben dargestellt, so dass ich Probleme hatte, mich auf sie einzulassen und völlig in die Geschichte abzutauchen.

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht. Manchmal ist es ja so, dass die Angabe schon zu viel von der Handlung Preis gibt. Hier ist die Mischung genau richtig.

    Insgesamt ein tolles Buch, das mich fast zu 100% überzeugen konnte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und gute vier Sterne.

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    Speckelfes avatar
    Speckelfevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Der erste Roman von Karin Slaughter macht Lust auf mehr von der Autorin.
    Das Debüt von Karin Slaughter

    "Belladonna" ist das erste Buch von Karin Slaughter und auch das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Es geht um Frauen, die brutal umgebracht werden und die Pathologin Sara Linton, die das erste Opfer findet und in dem Fall ermittelt.
    Man steigt sofort mit dem ersten, ziemlich brutalen und blutigen, Mord in die Geschichte ein ... im weiteren Verlauf der Geschichte gibtb es dann aber kaum noch so blutig beschriebene Szenarien, der Hinweis "Nichts für schwache Nerven" erscheint mir also etwas übertrieben. Das Beziehungsleben der Pathologin nimmt einen relativ großen Raum in der Geschichte ein, das schmälert ebenfalls etwas die Spannung. Ich bin allerdings trotzdem erst relativ spät auf den Täter gekommen, war also bis zum Ende doch ganz gut vom Buch gefesselt.
    Das Debüt macht auf jeden Fall Lust auf weitere Bücher der Autorin.

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    Amilyns avatar
    Amilynvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sicherlich eine gute Geschichte, jedoch so verschwurbelt erzählt, dass ich kaum etwas verstanden und nach 130 Seiten abgebrochen habe
    Schluss nach 130 Seiten - eine Erklärung

    Es folgt eine Erklärung, warum für mich nach 130 Seiten Schluss war


    Sara Linton, Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin einer Kleinstadt in Georgia, findet eines Tages die brutal zugerichtete Leiche einer Frau auf der Toilette eines Diners. Bei der Obduktion findet Sara das ganze Ausmaß heraus, das der Mörder der Frau angetan hat. Ihr Exmann Jeff Tolliver leitet die Ermittlungen.


    Ich bin ja durchaus jemand, der seine Liebe gerne und großzügig an diverse Krimi- und Thriller-Ermittler verteilt, auch immer wieder gerne (für mich) neue Reihen ausprobiert, und wenn der Ermittler mir gefällt, hat er in mir auch eine treue Leseseele gefunden.


    Was mich vor allem an dieser Reihe von Karin Slaughter gereizt hat, war, dass diese Sara Linton-Reihe mit ihrer Will Trent-Reihe irgendwann fusioniert, und ich stelle mir noch immer vor, dass das für Leser eine tolle Erfahrung ist, zwei vertraute Ermittler zusammenarbeiten zu sehen. Bis dahin werde ich jedoch nicht mehr kommen.


    Belladonna habe ich also schon nach 130 Seiten abgebrochen und werde mit dieser Reihe auch entsprechend nicht weitermachen und die Will Trent-Reihe ebenfalls nicht beginnen. Es mag sicherlich eine gute Geschichte sein, doch nach etwa einem Viertel des Buches ist davon nicht wirklich etwas zu erkennen. Viel mehr geht es um das Privatleben von Sara Linton. Man erfährt viel über die Geschichte zu ihrem Exmann, ihrem ersten Freund, der auch wieder ihr aktueller Date-Partner ist, über den Kerl, mit dem Saras Schwester derzeit das Bett teilt, über die Beziehung zwischen Schwester und Onkel des Opfers und dass bei Saras Eltern im Partykeller ein Billardtisch steht. Außerdem wird sich seitenlang Sorgen darum gemacht, dass das Opfer lesbisch war und was wohl die ermittelnden Polizeibeamten dazu sagen würden, wenn sie es erfahren. 


    Was war noch mal mit dem Mordfall vom Anfang?


    Ich gehe wirklich gerne mit den Ermittlern diverser Thrillerreihen nach Hause und erfahre Persönliches, gerade das ist es ja, was die jeweilige Reihe von anderen abhebt, denn, mal ehrlich, das Rad kann ein Thrillerautor nun auch nicht mehr neu erfinden. Hier war mir jedoch die Relation von Mordfall und Privatleben einfach nicht stimmig, und was letztendlich den Ausschlag dafür gegeben hat, dass ich nicht weitergelesen habe, war, dass die Erzählweise so verschwurbelt war, dass ich oft überhaupt nicht kapiert habe, was Karin Slaughter mir da eigentlich sagen wollte. Da wurden in einer Art und Weise zum ersten Mal Namen in den Raum geworfen, als müsste man diese Leute schon längst kennen, da wurden urplötzlich Räume beschrieben, von denen ich nicht mitbekommen habe, dass sich die Protagonisten gerade darin befanden und über Vergangenes erzählt, als hätte es schon mindestens zwei Bände im Voraus gegeben. 


    Es tut mir leid, aber ich habe es nicht geschnallt.


    Fazit: Wenn einem von den ersten 130 Seiten eines Thrillers nur ein Billardtisch in Erinnerung bleibt, dann ist es Zeit für mich, die Dinge ruhen zu lassen. Lovelybooks wollte, anders als früher, eine Sternevergabe haben, deshalb habe ich 2** vergeben, aber eigentlich kann ich natürlich das gesamte Buch nicht in Sternen bewerten.



    Kommentare: 2
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    Soriis avatar
    Soriivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zum nebenbei durchlesen ist das Buch okay. Ich hatte ein wenig mehr erwartet.
    Buch schockt mit sehr blutigen und grausamen Szenen.

    Ich fand es ein wenig überraschend das die Vergewaltigungsszenen so ausführlich beschrieben wurden. Die Spannung Flaute immer wieder ab wenn es in die langen Informationen zu den Hauptfiguren ging. Ich fand es schade das man nicht wirklich Erfahren hat, was den Täter zu der Tat trieb. Alles in allem war es gut. Das Buch Ansicht ist nicht sehr anspruchsvoll.

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    Nelly87s avatar
    Nelly87vor einem Jahr
    Der Auftakt zur Grant County-Reihe

    Sara Linton ist in der Kleinstadt Grant County nicht nur die Kinderärztin in dem kleinen örtlichen Krankenhaus, sondern hat auch den Posten der Gerichtsmedizinerin inne. Nach einer Scheidung von ihrem Exmann Jeffrey, der Polizeichef in der Stadt ist, lebt sie nun alleine. Eines Nachmittags trifft sie sich im Diner mit ihrer jüngeren Schwester Tessa. Als sie zur Toilette geht, findet sie dort die fürchterlich missbrauchte Universitätsdozentin Sybil Adams. Die blinde Frau blutet stark und wurde offensichtlich auf brutalste Art vergewaltigt und aufgeschlitzt. Ein Hauch Leben ist noch in ihr und Sara versucht verzweifelt, der jungen Frau das Leben zu retten. Vergeblich…

    Doch der Schrecken ist für Sara damit noch nicht beendet. Während der Obduktion findet Sara weitere grausige Details heraus. Der Täter muss christlich motiviert gewesen sein, denn er hatte Sybil die Oberkörper in Form eines Kreuzes aufgeschlitzt. Außerdem hatte er sie auf brutalste Weise für seine sexuellen Begierden benutzt. Und schließlich handelt es sich bei dem Opfer auch noch um die Zwillingsschwester von Lena, einem Detektive. Dann verschwindet eine zweite Frau…

    Karin Slaughter scheint nicht der Typ Autor zu sein, der seine Leser behutsam an die Hand nimmt und ihn dann in die Geschichte rein führt. Eigentlich schubst sie einen direkt ins Geschehen und sie ist wohl auch kein Fan davon, erst einmal lang drum herum zu reden. Innerhalt der ersten paar Seiten hat die erste Frau bereits sterben müssen und das auf wirklich nicht ganz unblutige Art und Weise. Bisher dachte ich immer Cody McFadyen sei der brutalste Thrillerautor, aber Karin Slaughter kann es wahrlich mit ihm aufnehmen.

    Allerdings hatte sie mich damit von der ersten Seite an. Auch wenn es sich „krank“ anhört, aber zwischenzeitlich können die Buchmörder ja nicht mehr außergewöhnlich genug töten. Und das hat seinen Grund: es bleibt dem Leser in Erinnerung, so makaber wie das auch klingen mag. Mich hat es zumindest soweit gebracht, dass ich die Geschichte innerhalb kürzester Zeit weginhaliert habe.

    Dass die Protagonistin und ihr Exmann auch beruflich miteinander zu tun haben und als Gerichtsmedizinerin und Polizist sich nicht aus dem Weg gehen können, ist allerdings nicht unbedingt die neuste Idee. Das hat man nun schon das eine oder andere Mal gesehen. Und auch, dass beide Parteien noch nicht so recht abgeschlossen haben mit der zurückliegenden Ehe…. kommt bekannt vor, oder? Aber Slaughter hat das gut gemacht, denn mit Kitsch hat sie so gar nichts am Hut. Im Gegenteil: Sara ist nach dem Seitensprung ihres Mannes etwas zynisch geworden und handelt nach dem Motto „hilf dir selbst“. Gerade diese Kaltherzigkeit, die da immer wieder hervor blitzt, machte Sara aber dann wiederum wieder sehr sympathisch, da kein Mensch perfekt ist. Wobei sie mich damit auf der anderen Seite wieder an Gerritsens Protagonisten Maura Iles erinnerte.

    Dafür war die Spannung und das Knistern zwischen Jeffrey und Sara genau richtig dosiert. Slaughter macht keine kitschige, pinkfarbene Romanze aus diesem Handlungselement, sondern schafft eine solide Vertrauensbasis zwischen den beiden, die hier und da noch einen Sprung vom Seitensprung weg hat. Trotzdem merkt man, dass sich die beiden nicht egal sind und wenn es tatsächlich eine Szene zwischen ihnen gab, dann war da auch ein Kribbeln zu spüren.

    Ein klitzekleines bisschen ist der Spannungsbogen in der Mitte des Buches abgesackt. Und was die Vorbereitungen zum Finale anging, da wurde es dann ein wenig konfus. Nicht so, dass man die Geschichte nicht mehr hätte nachvollziehen können, aber schon so, dass ich mich ein oder zwei Mal gefragt habe, ob ich irgendwo einen Gedankengang überlesen hatte. Da hat sich Karin Slaughter scheinbar etwas selbst im Weg gestanden und hat schneller gedacht, als sie schreiben konnte. Der Lesefluss stellt sich aber auch genauso schnell wieder ein und man ist wieder voll drin in der Geschichte.

    Belladonna unterscheidet sich von seinen Mitkonkurenten also nicht unbedingt hinsichtlich der Charaktere und auch vom Schreibstil her muss man sagen, dass der wirklich in Ordnung war, aber keine krassen Besonderheiten aufweist, um sich erheblich abzusetzen. Was ist es also? Slaughter hat hier einen besonders brutalen Killer geschaffen, dem sie auch einen ausgefeilten Hintergrund verpassen konnte. Jeder Aspekt seiner Taten hatte einen Hintergrund für ihn. Nichts war einfach nur eingefügt worden, weil es blutig und brutal war und der Leser damit geschockt werden kann. Ich meine, natürlich war es heftig und nichts für schwache Nerven. Aber es war nicht grundlos blutig und erschreckend.

    Auch wenn Tess Gerritsen weiterhin DIE Thrillerautorin für mich ist und bleibt, kann Karin Slaughter schon ein klitzekleines bisschen an ihrem Stuhl sägen. Wer im Thrillergenre zuhause ist, der wird über kurz oder lang an ihr nicht vorbei kommen. Und den Auftaktband der Grant County-Reihe kann ich nun auch wärmstens empfehlen. Wer einiges vertragen kann und wer auch kein Problem damit hat, auf Schlaf zu verzichten, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann, der wird mit Belladonna einen Volltreffer landen.


    © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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    VroniMarss avatar
    VroniMarsvor 2 Jahren
    Auf Mördersuche in Georgia

    In Karin Slaughters Debüt "Belladonna", dem ersten Band der Grant-County - Reihe, geht es hauptsächlich um die Kinderärztin und Pathologin Dr. Sara Linton. Sie entdeckt auf der Damentoilette eines Restaurants die schwer misshandelte Sybil Adams. Sie bleibt aber nicht das einzige Opfer des Serientäters. Zusammen mit ihrem Ex-Mann Polizeichef Jeffrey Tolliver arbeitet sie daran, den Mann zu schnappen. 


    Die Handlung ist bis zum Schluss spannend, auch wenn ich doch relativ früh richtig mit meinem Verdacht lag. Besonders gut gefallen hat mir der Perspektivenwechsel zwischen Sara, Jeffrey und Detective Lena Adams, der Zwillingsschwester des Opfers. Dadurch konnte man die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. 
    Sehr interessant fand ich die Informationen zu der Droge Belladonna, welche den Opfern verabreicht wurde, um sie gefügig zu machen. Eine passende Überschrift für die deutsche Ausgabe. 


    Die Figuren des Buches werden gut dargestellt, besonders natürlich die drei Hauptprotagonisten. So richtig sympathisch fand ich zwar alle drei nicht, aber das finde ich in dem Fall auch nicht zwingend notwendig. 


    Auch die sprachliche Gestaltung fand ich ansprechend. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich noch deutlich Entwicklungspotenzial sehe. Für ein Debüt finde ich den Roman aber wirklich gut. 

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    KruemelGizmos avatar
    KruemelGizmovor 2 Jahren
    Rezension zu Belladonna

    Sara Linton, Kinderärztin und Coroner des kleinen und verschlafenen Heartsdale, findet in der Toilette des beliebten Diners die schwer verletzte Sybil Adams. Der beliebten Collegeprofessorin wurden zwei tiefe Schnitte im Bauch zugefügt. Alle Versuche von Sara sie zu retten sind vergebens. Bei der Autopsie muss sie feststellen, dass die Schnitte nicht das einzige sind was dem Opfer zugefügt wurde, sondern das sie auch auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Das Sybil Adams blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher, und es wird nicht bei dem einem Opfer bleiben…

    Belladonna ist der erste Teil der Grant-County-Serie der Autorin Karin Slaughter.

    Dieses Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Die eigentliche Story um den Täter und seine Morde, sowie die kleinen Nebenschauplätze, die das Leben andeuten in einer verschlafenen Kleinstadt in den Südstaaten der USA einfangen, haben mir wirklich gut gefallen. Aber die private Geschichte um Sara Linton und ihrem Exmann Jeffrey Tolliver, der natürlich der Polizeichef ist und die Ermittlungen führt, waren so gar nicht meins und nahmen mir viel zu viel Raum ein. Das hin und her der Beiden konnte mich überhaupt nicht überzeugen und war mir meist auch zu klischeehaft.

    Die eigentliche Story ist spannend erzählt und spart auch nicht mit teils blutigen und ekligen Details, die durch die Ergebnisse der Autopsien noch auf die Spitze getrieben werden.

    Wer der Täter sein könnte, habe ich bald erahnen können, fand es trotzdem spannend dem weiteren Verlauf zu folgen.

    Der Showdown um und mit Sara wirkte auf mich schon sehr amerikanisch und stilisierte sie fast zur Superheldin, was bei mir nur das Gefühl auslöste: muss das immer sein?

    Mit einer spannenden Story, aber Protagonisten die mich auf Grund ihres zwischenmenschlichen Geplänkels nicht so für sich einnehmen konnten, hielt dieses Buch Licht und Schatten für mich parat.

    Mein Fazit:

    Eine spannende Story, die ich eigentlich gerne gelesen habe, die aber durch die  Beziehungsproblematik der Protagonisten ein wenig eingetrübt wurde.

     

    Kommentare: 7
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    zazzless avatar
    zazzlesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich leider eine Enttäuschung. Langatmiger Plot und unnötig anschauliche Beschreibungen von ekligen Szenen zur Effekthascherei.
    Leider eine Enttäuschung.

    Meine Rezension findet ihr auch auf: https://mrspaperlove.blogspot.com

    Sara Linton, Kinderärztin im Krankenhaus des verschlafenen Heartsdale und bei Bedarf auch Gerichtspathologin, findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. Bei der Autopsie muss Sara feststellen, dass Sybil auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Dass das Opfer blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher …

    Vermutlich werde ich jetzt wieder den Unmut eingefleischter Karin Slaughter Fans auf mich ziehen, aber ich konnte mit der Story – leider – nichts anfangen. Die Grundidee ist zwar ganz nett, aber es will einfach zu keinem Zeitpunkt so richtig Spannung aufkommen. Nach dem ersten erwähnten Mord aus der Inhaltsgabe, dauert es fast bis zur Hälfte des Buches, bis der Täter wieder zuschlägt und der Plot endlich ins Rollen gebracht wird. Zuvor erfährt man dafür vieles – in meinen Augen – Unnötiges über die Protagonistin Sara und deren Leben, sowie auch über diverse Nebencharaktere, die für mich so belanglos waren, dass ich mir nicht einmal ihre Namen merken konnte. Immer wieder versucht die Autorin mit ihrem scheinbar typisch anschaulichen Schreibstil den Leser ekeln zu wollen, indem sie Verletzungen oder Vergewaltigungen bis ins kleinste Detail schildert. Grundsätzlich habe ich gegen detaillierte Beschreibungen nichts einzuwenden, aber hier diente das Ganze dann doch ausschliesslich der Effekthascherei und konnte auch nicht über die langatmige Story hinwegtrösten.
    Bis zuletzt hatte ich gehofft, dass die Enthüllung des Täters mich vielleicht so aus den Socken hauen wird, dass ich meine Bewertung noch einmal überdenke. Aber leider war auch das nicht der Fall und mehr als ein Gefühl der Erleichterung, das Buch endlich beendet zu haben, hat es bei mir nicht bewirkt.
    Darüber hinaus haben mich auch zahlreiche Logiklücken, sowie immer wieder dieses "Yeah" anstelle eines einfachen "Ja"s genervt.

    Das klingt jetzt sehr hart und das ist es auch. Denn im Thriller/Krimi-Genre habe ich schon so einige fesselnde und gut durchdachte Bücher gelesen, dass ich meine Bewertung unweigerlich im Vergleich dazu machen muss. Gleichzeitig weiss ich aber auch, dass es sich um Slaughters Debütroman handelt, so dass es mit zunehmender Erfahrung noch viel Luft nach oben gibt, die die Autorin hoffentlich genutzt hat ;-) (Wobei ich „Pretty Girls“, eines ihrer neuen, hochgelobten Werke, auch bereits nach wenigen Kapiteln abbrechen musste. Und zwar aus ähnlichen Gründen: Wenig Handlung, dafür viel zu viele unnötig obszöne Schilderungen…) Trotzdem will ich ihr noch eine Chance geben und schauen, ob mich Band 2 der Reihe vielleicht doch noch von der Autorin überzeugen kann. Mehr als 2 von 5 Sternen kann ich „Belladonna“ aber trotz allem nicht geben.

    Kommentare: 1
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    Katzenauges avatar
    Katzenaugevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein durchschnittliches Buch, nicht schlecht aber auch nicht überragend geschrieben.
    Nicht das beste Buch von Slaughter

    Das Buch ist nicht schlecht, aber im Vergleich zu den anderen Büchern der Grant-County-Reihe meiner Meinung doch eher auf dem letzten Platz anzusiedeln.

    Die Spannung und Atmosphäre werden hier einfach nicht so überzeugend vermittelt.

    Wer die Grant-County-Reihe liest, sollte dieses natürlich auch nicht auslassen.


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    L
    hej hej ich hatte überlegt belladonna zu lesen, jedoch habe ich eben eine vernichtene kritik gelesen die mich doch sehr abschreckt. sie besagt das buch diene schlichtweg dem kommerz, sei schlecht formuliert, mehr eine kurzfassung eines buches und dramaturgisch leicht zu durchschauen. seht ihr das auch so?
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