Karin Slaughter Cop Town

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Inhaltsangabe zu „Cop Town“ von Karin Slaughter

'Karin Slaughter is simply one of the best thriller writers working today, and Cop Town shows the author at the top of her game – relentless pacing, complex characters, and gritty realism, all set against the backdrop of a city on the edge. Slaughter’s eye for detail and truth is unmatched . . . I’d follow her anywhere.' Gillian Flynn, author of Gone Girl Atlanta, 1974. As a brutal killing and a furious manhunt rock the city, Kate Murphy wonders if her first day on the police force will also be her last. For life is anything but easy in the male-dominated world of the Atlanta Police Department, where even the other female cops have little mercy for the new girl. Kate isn’t the only woman on the force who is finding things tough. Maggie Lawson followed her uncle and brother into the ranks to prove her worth in their cynical eyes. When Maggie and Kate become partners, and are sidelined in the search for the city’s cop killer, their fury, pain, and pride finally reach boiling point. With the killer poised to strike again, will Kate and Maggie have the courage to pursue their own line of investigation? And are they prepared to risk everything as they venture into the city’s darkest heart? (Quelle:'E-Buch Text/17.07.2014')

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  • Cop Town

    Cop Town

    TharinaWagner

    „Cop Town“ ist mehr ein Kriminalroman als ein Thriller. Das heißt weder, dass es an Spannung, noch an Brutalität fehlt. Karin Slaughter entführt den Leser in das Atlanta der 70 Jahre. Dieses Atlanta ist voll roher Gewalt, Rassismus, Frauen- und Schwulenfeinden. Das mag den Leser teils schockieren, da die Situation allerdings sehr glaubhaft dargestellt ist, gelingt es ihm sich schnell daran zu gewöhnen. Schnell beginnt man Sympathie für die einen, vor allem aber das Gegenteil für die anderen zu empfinden. Die wichtigsten Charaktere sind die Polizistin Maggie, die, trotz der sexistischen Kollegen dabei ist ihren Platz zu finden und Kate, die zu Beginn des Buches von ihr eingeschult wird. So verschieden die beiden sind, so gut durchdacht und ausgearbeitet sind die Charaktere ebenso. Cop Town ist von Anfang an sehr mitreißend. Die Dialoge zwischen den verschiedenen Charakteren sind authentisch. Slaughter gelingt es gekonnt mit Brutalität zu schockieren, sie gibt dem Leser aber auch genügend Zeit um sich anschließend von diesem Schock zu erholen. „Cop Town“ ist nicht nur irgendein Roman, sondern behandelt einige sehr gravierende Probleme, die unsere Gesellschaft bis heute noch nicht ganz gelöst hat. Natürlich hatte in den 70ern der Hass gegen jeden, der „aus der Reihe tanzte“ einen ganz anderen Ausmaß. Die Situation in Atlanta schockiert zuerst – macht dem Leser aber auch bewusst, dass dieselben Probleme in der heutigen Zeit noch aktuell sind. Natürlich gibt es einige leicht vorhersehbare Momente. Und natürlich ist nicht alles was passiert realistisch. Kate, die an ihrem ersten Tag die völlige Außenseiterin ist, wird am zweiten quasi aus dem Nichts von den anderen Kolleginnen respektiert. Doch das sind Kleinigkeiten, mit denen der Leser leben kann – wo ihm doch bewusst ist, dass er einen Roman liest. Außerdem hält ihm die Autorin eine weitere Moral bereit: In jedem von uns steckt eine gute, sowie eine böse Seite. Theoretisch oft gehört, doch in den verschiedenen Charakteren dargestellt, kann es doch passieren, dass Slaughter den einen oder anderen zum nachdenken bringt. Sehr lesenswert. 

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    • 4

    Cridilla

    08. December 2015 um 07:04
  • Leserunde zu "Cop Town" von Karin Slaughter

    Cop Town

    PenguinRandomHouseUK

    Sonnenschein und Krimi-Time! Wir verlosen 25 Bücher des neuen Crime Thrillers von unserer Bestsellerautorin Karin Slaughter – in englischer Orginalsprache! Der neue Titel COP TOWN ist nicht nur für Karin Slaughter Fans sondern auch ein idealer Einstieg, falls Ihr noch keinen Krimi von ihr gelesen habt. Hier ist unsere englische Titelbeschreibung: The compelling stand alone novel from the Sunday Times No. 1 bestselling author of Unseen and Criminal. Atlanta, 1974. As a brutal killing and a furious manhunt rock the city, Kate Murphy wonders if her first day on the police force will also be her last. For life is anything but easy in the male-dominated world of the Atlanta Police Department, where even the other female cops have little mercy for the new girl. Kate isn’t the only woman on the force who is finding things tough. Maggie Lawson followed her uncle and brother into the ranks to prove her worth in their cynical eyes. When Maggie and Kate become partners, and are sidelined in the search for the city’s cop killer, their fury, pain, and pride finally reach boiling point. With the killer poised to strike again, will Kate and Maggie have the courage to pursue their own line of investigation? And are they prepared to risk everything as they venture into the city’s darkest heart? Zur Autorin International bestseller Karin Slaughter grew up in a small south Georgia town and has been writing since she was a child. She is the author of thirteen books that have sold over 30 million copies worldwide in 32 languages. A passionate advocate of reading and the invaluable part public libraries play in local communities, Karin spearheaded the Save The Libraries project (www.savethelibraries.com). She lives in Atlanta. To find out more about Karin Slaughter visit her website at www.karinslaughter.com and on Facebook. Hier geht es zur Leseprobe Bewerbt Euch einfach und wir wünschen Euch viel Glück! Viele Grüβe aus London, Ulrike @ Penguin Random House UK

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    • 292
  • Thriller mit Milieustudie

    Cop Town

    Miia86

    01. September 2014 um 16:39

    Karin Slaughters Thriller hat mich nicht enttäuscht! Es ist als Autor einer Reihe nie einfach mit etwas anderem als dieser Begeisterung zu entfachen: Slaughter hat es mit ihren Buch Coptown geschafft. Und: Dieses Buch muss auf Englisch gelesen werden, ich bin mir sicher, dass bei einer Übersetzung Authentizität verloren geht. Atlanta in den 70er: Kate ist neu und wird gleich mit dem Jimmy auf Streife geschickt, dessen Kollege am Vorabend vom Shooter, einem berüchtigten Mörder, erschossen wurde. Sie hat es schwer, weil sie eine Frau ist - aber zusammen mit ihrer neuen Partnerin Maggie, Jimmys Schwester, begibt sie sich auf die Spur des Mörders. Dann verschwindet plötzlich Jimmy und hinterlässt einen merkwürdigen Abschiedsbrief - ist er heterosexuell und der Shooter? Slaughter setzt neben ihren Fall die sozialgesellschaftlichen Umstände in den Vordergrund: Diskriminierung, Rassentrennung, Homophobie, Frauenfeindlichkeiten und extreme Gewalt. Die Protagonisten bewegen sich in diesem Milieu, das spiegelt auch die Sprache wieder. Doch trotz Slang ist es ein einfaches und redundantes Englisch, das leicht zu verstehen ist. Den Verlauf der Story bekommt man auf jeden Fall mit: Kate ist zunächst geschockt, wie sie behandelt wird und überlegt ihren Job gleich hinzuschmeissen. Sie beisst aber die Zähne zusammen und bewährt sich als gute Profilerin. Die SIcht des Mörders taucht auch immer wieder auf, allerdings konnte mich diese nicht sehr einnehmen. Vielmehr sind die Charaktere so gut dargestellt, dass man als Leser selber rätselt, wer wie in diesen Fall verstrickt sein könnte. Macht das nicht einen guten Thriller aus? Mein Fazit: Ein gelungender Thriller, der durch die Vehaftung in einem aussergwöhnlichen Milieu nur gewinnt. Es ist durchaus keine leichte Kost, sondern eine düstere und brutale Geschichte - aber man hat keine Zweifel daran, dass es damals so gewesen ist! Ich freue mich auf den nächsten Slaughter "ausserhalb der Reihe"!

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  • Nicht nur ein einfacher Thriller

    Cop Town

    Lola1008

    16. August 2014 um 21:42

    Nicht nur ein einfacher Thriller Atlanta 1974: Seit mehreren Monaten wird die Hauptstadt des amerikanischen Bundesstaates Georgia von einer fürchterlichen Mordserie heimgesucht. Doch für das Atlanta Police Department sind diese Morde besonders schwer zu verkraften. Opfer sind nämlich bisher nur Polizisten gewesen - und die Angst, dass man selbst der nächste sein könnte, wächst täglich. Der einzige Verdächtige, den man bisher festgenommen hat, kommt aus Mangel an Beweisen frei und schafft es unterzutauchen während die restlichen Polizisten weiterhin nach dem "Copkiller" fahnden. Als Frau hat es Maggie Lawson, die auch beim Department arbeitet, nicht leicht - ständig muss sie sich gegen die sexistischen Bemerkungen der Kollegen behaupten und erträgt die Sticheleien ihres Bruders Jimmy und ihres Onkels Terry kommentarlos. Als jedoch Jimmys Partner Don auf genau die gleiche Weise ermordet wird, wie die anderen Cops zuvor, beschließt Maggie, richtig an dem Fall zu arbeiten. Unerwartete Hilfe bekommt sie dabei von Kate Murphy, die gerade ihren ersten Arbeitstag als Polizistin hinter sich hat. Und Maggie beginnt langsam an die Auflösung der Mordserie zu glauben... Meine Meinung: Erst einmal vorab: Das ist mein allererster Karin Slaughter-Thriller, daher habe ich bisher keinen Vergleich zu ihren anderen Büchern, die auch hier in Deutschland unglaublich erfolgreich sind. Da ich sehr selten Thriller oder Krimis lese, ab und zu aber doch Lust auf einen bekomme und dazu noch Englisch mag, erschien mir "Cop Town" als passender Einstieg in die literarische Welt der Spiegel-Bestsellerautorin. Wer hier allerdings nur einen einfachen Thriller erwartet, der wird unglaublich überrascht, denn "Coptown" ist nicht einfach nur ein Thriller, sondern ein waschechter Gesellschaftsroman, der die sozialen Schichten in den 70er Jahren und die Frauenfeindlichkeit widerspiegelt. Auf jeder Seite spürt man die Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber dem Geschehen und kann sich richtig gut in die Situation hineinversetzen. Da zudem noch zwei Frauen unsere Protagonistinnen sind, bekommt der Leser auch noch die volle Ladung Sexismus ab, denn sowohl Maggie als auch Kate werden von den anderen Cops stark schikaniert und nicht ernst genommen. Diese Szenen wirken allerdings keineswegs überladen sondern kommen einem während des Lesers auch visuell in den Kopf gesprungen. Karin Slaughter schafft es, durch die äußerliche Atmosphäre einen richtigen Film im Kopf des Lesers ablaufen zu lassen und auch ohne Mimik oder Gestik hat der Leser ein ungefähres Bild im Kopf wie die Personen reagieren. Auch die Sprache, die Karin Slaughter benutzt ist leicht verständlich. In kurzen Sätzen schildert sie die Handlung, so dass auch ungeübte Englischleser dem Geschehen ohne große Schwierigkeiten folgen können. Selbst wenn man einmal die Bedeutung eines Wortes nicht kennt, erschließt dieses sich doch immer irgendwie aufgrund des Sachzusammenhangs. Je weiter man liest, desto mehr begreift man den Schreibstil der Autorin und versteht, was sie dem Leser mit ihren Worten ausdrücken will. Auch wenn man eine kurze Pause macht, kommt man leicht wieder in den Schreibstil und somit auch in die Handlung hinein. Mitunter sind die Kapitel sehr lang gehalten, was für Leser, die momentan kein großes Maß an Freizeit haben, sicherlich ermüdend erscheinen mag, jedoch kommt man, wie gerade schon gesagt, schnell wieder in das Geschehen, so dass eine Leseunterbrechung mitten im Kapitel nicht allzu tragisch ist. Kommen wir aber nun zur allgemeinen Handlung, eher gesagt wie der Thriller insgesamt aufgebaut ist. Natürlich ist klar, dass es eine Mordserie gibt, wobei der Täter bisher jedes Mal entwischt ist und ein großer Mangel an Beweisen herrscht. Und natürlich müssen unser Protagonistinnen diesen Täter schnappen. Ist ja auch bei jedem Krimi und jedem anderem Thriller genauso. "Cop Town" jedoch hat etwas, was den Leser an das Buch fesselt und es nicht mehr loslässt, denn die ganze Geschichte hinter der Mordserie ist unglaublich verzwickt und so vielschichtig, dass man sich schon mal in dem einen oder anderem Detail verlieren kann. Die Autorin berichtet auch aus der Sicht des Mörders und erzählt auch einen kleinen Teil seiner Geschichte, jedoch bleibt es dem Leser vollkommen schleierhaft, wer genau jetzt hinter "Fox", wie sich der Mörder selbst nennt, steckt. Man stellt zwar einige Vermutungen auf, kann diese jedoch nicht belegen und wenn man wirklich einen Verdacht hegt, wird dieser praktisch schon im nächsten Moment wieder zerschlagen. Daher war ich bei der Auflösung auch heftigst überrascht und kam aus dem Staunen nicht heraus. Wie ich schon sagte, kann man sich bei "Cop Town" in dem ein oder anderen Detail verlieren und es mag an einigen Stellen recht langweilig erscheinen. Doch Karin Slaughter baut immer wieder neue Schocker ein um den Leser wachzurütteln. Dies geschieht beispielsweise durch besonders detailreiche Beschreibungen eines Todes oder einer sehr brutalen Kampfszene. Wessen Nerven ein wenig schwach sind, sollte diese Stellen besser überlesen, denn auch mich hat manchmal das kalte Grausen gepackt. Die Charaktere waren für mich das Highlight des Buches, besonders Kate Murphy, die "Neue" hat mir besonders gut gefallen. Man lernt sie besonders genau kennen, ihre Famile, ihre Beweggründe zur Polizei zu gehen und ihre Denkweise. Das machte sie für mich zum sympathischsten Charakter des gesamten Buches. Maggie, die ja zusammen mit Kate ermittelt, wird dem Leser auch nähergebracht, allerdings fiel es mir sehr schwer, genauso viel Sympathie für sie zu hegen wie für Kate. Trotzdem konnte Maggie dem Leser ein wenig leidtun, was ihren Onkel Terry betrifft. Dieser Mann ist einer der unsympathischsten Nebencharaktere, über den ich je gelesen habe - und ich habe schon eine Menge Bücher verschlungen, aber Terry Lawson setzt der Bezeichnung "frauenfeindlicher Bastard" echt die Krone auf. Wie er sich Maggie gegenüber benimmt, ist schrecklich und auch sein Verhalten seinem Neffen Jimmy gegenüber ändert sich während der Handlung stark ins Negative. So einem Mann möchte man definitiv nicht im Dunkeln begegnen. Schade war nur, dass der Leser die anderen Nebencharaktere nicht so sonderlich gut kennengelernt hat. Bei einigen von ihnen wäre es etwas wichtiger für die Aufklärung des Falles gewesen, weswegen die Enthüllung des Täters meiner Meinung nach ein wenig weit hergeholt war. Fazit: Ein schöner Thriller, der nicht nur ein einfacher Thriller sondern auch ein Gesellschaftsroman ist. Die leicht verständliche Sprache bringt die frauenfeindliche und rassistische Atmosphäre richtig gut rüber. Diese wirkt auch nicht zu überladen. An den Stellen, wo es vielleicht etwas ruhiger wurde, haut die Autorin einen Schocker nach dem anderen raus, so dass man praktisch gezwungen wird, die Handlung weiterzuverfolgen. Möglich gemacht wurde das auch durch die recht vielschichtigen Charaktere, nur leider kamen hier die Nebenpersonen ein wenig zu kurz. Hier hätte ich mir tatsächlich ein bisschen mehr Detailarbeit gewünscht. Deswegen bekommt "Cop Town" 4 von 5 Sternen von mir.

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  • "Cop town" von Karin Slaughter

    Cop Town

    Ninabeckers

    15. August 2014 um 21:05

    Das Thema: "Cop town" handelt von einem Mörder, der Jagd auf Polizisten macht.  Kate Murphey hat zu der Zeit ihren ersten Tag am Atlanta Police Departement und soll einen Mord an einem Polizisten aufklären. Ihr und ihrer Partnerin Maggie Lawson fällt das nicht leicht, da sie in einer männerdominierten Welt der 70er leben. Sogar von den Kollegen werden sie gedemütigt. Doch plötzlich verschwindet ein weiterer Polizist, der Bruder von Maggie spurlos... Meine Meinung: Das Buch beginnt gleich sehr spannend, wodurch man sofort wissen möchte was das Buch bereit hält. Es bleibt spannend und die Diskriminierungen von Frauen in den 70ern wird gut mit der Geschichte verknüpft. Dies hat alles noch spannender gemacht. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben ist, sodass man diese Charaktere besonders gut kennenlernen konnte. Die Charaktere sind sehr gut ausgebaut und man konnte mit Kate mitfühlen und die Männer hassen. Gut gelungen war auch, dass einem bis zum Ende unklar bleibt, wer eigentlich der Mörder ist. Man schwenkt oft hin und her, doch dies bleiben alles Vermutungen. :)  Das Englisch war für mich am Anfang ziemlich schwer zu verstehen, da ich noch zur Schule gehe, doch ich habe mich im Laufe der Geschichte eingefunden und es ging immer besser. Dennoch blieb es bis zum Schluss schwer manche Dialoge mit dem Slang zu verstehen.   Ein sehr guter Krimi mit viel Spannung, der auch auf die äußeren Begebenheiten zu dieser Zeit aufmerksam macht.

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  • Spannung von der ersten bis fast zur letzten Seite

    Cop Town

    tootsy3000

    01. August 2014 um 17:10

    Die Geschichte: Die Handlung spielt in Atlanta – Georgia, Mitter der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein Mörder macht jagt auf Polizisten. Der junge Cop Jimmy Lawson ist ihm nur knapp entkommen. Sein Partner hat das Attentat nicht überlebt. Kate Murphy hat zu diesem Zeitpunkt ihren ersten Tag im Atlanta Police Department. Für eine Frau keine leichte Arbeit in dem von Männern dominierten Job. Zusammen mit ihrer neuen Partnerin Maggie Lawson – der Schwester von Jimmy – macht sie sich daran den Polizistenmörder zu fassen. Keine einfache Aufgabe für die zwei jungen Frauen, werden sie doch nicht nur in ihren eigenen Reihen gedemütigt und herabgesetzt. Als Jimmy plötzlich spurlos verschwindet und nur ein Brief von ihm zurück bleibt, läuft ihnen fast die Zeit davon….. Mein Eindruck: Karin Slaughter ist mit Cop Town ein wirklich toller Roman gelungen. In den 70er Jahren war Rassentrennung, Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen und Schwulenfeindlichkeit noch überall verbreitet. Die Handlung greift genau diese Thematik auf und sie zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Die Männer, insbesondere die Polizisten, geben kein gutes Bild ab. Sie sind gegenüber Kate, Maggie und den anderen Frauen boshaft, handgreiflich und vulgär. Kate ist auf solch eine Behandlung nicht gefasst, kommt sie doch aus einer anderen Gesellschaftsschicht als Maggie. Dieser Umstand macht es den Beiden anfangs auch schwer miteinander klar zu kommen, denn gerade Maggie hat so ihre Vorurteile und Neidgefühle gegenüber Kate. Doch gerade Kate entpuppt sich bald als wirkliche Stütze für Maggie und gute Profilerin. Die einzelnen Charaktere sind wirklich gut dargestellt. So gut, dass ich manchmal richtig wütend auf einige der Personen wurde! Aber diese Facetten macht die beteiligten Typen und die Geschichte erst so richtig glaubhaft und echt. Großartig fand ich auch, dass der Mörder selber immer wieder ins Bild gerückt wurde. Die Opfer wurden alle gezielt ausgesucht. Das Warum wird bald aufgedeckt. Mir als Leser blieb es aber fast bis zum Schluss ein Rätsel, wer der Mörder ist. Die Sprache der Dialoge im englischen Original ist manchmal sehr schmutzig und Slang haltig. Dieses als “non nativ speaker” zu verstehen ist nicht ganz so einfach. Hält sich aber in Grenzen und lässt sich leicht zusammenreimen. Ansonsten ist die Handlung und der Ablauf in der englischen Sprache aber gut zu verstehen. Mein Fazit: Ein sehr gelungener Thriller mit einem guten Anteil an Spannung in der Handlung und eine gelungene Ermittlungsarbeit. Manche Abschnitte mögen vielleicht etwas stereotyp erscheinen, wem die Zeit allerdings bekannt ist, der weiß dass es so hätte sein können oder war.

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  • Rezension: Cop Town von Karin Slaughter

    Cop Town

    Daisyliest

    Inhalt: Das Buch spielt 1974 in Atlanta. Ein Mörder treibt sein Unwesen - er hat es auf Cops abgesehen. Man begleitet eine Truppe von Polizisten, welche verzweifelt versuchen, diesen zu fassen. Besonders wichtige Themen in diesem Buch sind Rassentrennung, Sexismus, Homophobie, Gewalt und Alkohol. Passend zu dieser Kulisse, wählte Karin Slaughter eine sehr rohe Sprache. Meine Meinung: Ich kam ziemlich schwer in dieses Buch hinein. Die oben erwähnte Sprache war größtenteils neu für mich und teilweise auch etwas zu gewagt. Nach einigen Seiten habe ich mich allerdings daran gewöhnt. Natürlich weiß ich, wie es damals in Amerika zuging, trotzdem war ich teilweise doch sehr schockiert. Ich bin sehr froh, dass sich die Zeiten so geändert haben, obwohl es leider gerade beim Thema Homosexualität noch an Akzeptanz mangelt. Ich fand es schön, dass aus der Sicht von beiden Protagonistinnen geschrieben wurde. Stellenweise war es langatmig, aber alles in allem ein gutes Buch und ich werde mir bestimmt noch weitere Bücher dieser Autorin ansehen. ****

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    • 2

    Arun

    22. July 2014 um 00:23
  • Not for the fainthearted!

    Cop Town

    blessed

    20. July 2014 um 21:28

    It's man's man's man's world. A white man's world, that is. Atlanta, 1974. A cop killer is on the loose in a city that is rife with racism, sexism, anti-Semitism and homophobia. Cop Town follows rookie Kate Murphy in her first week on the job. She is partnered with Maggie Lawson, who followed her uncle and brother to the force and keeps trying to prove her worth to them. When the women are sidelined in the search for Atlanta's cop killer, they decide to pursue their own line of investigation... Karin Slaughter did a marvellous job of portraying the atmosphere and zeitgeist of 1970s Atlanta. The in-your-face racism and sexism are abhorrent but at the same time a testament to the authenticity with which Slaughter writes. The book contains very strong language. It was a little too much for my liking to be honest but I thought it added to the story and it actually fits the characters. It might not be everyone's cup of tea though so please be warned. It's not only the language that keeps shocking. There are some rather violent scenes and a few unexpected twists, one of which had me startled while reading. Cop Town is definitely not for the fainthearted! It's raw, brutal and angry, very angry. But it's also a page-turner and I literally couldn't put it down. If you like fast-paced, thrilling books, pick up Cop Town and you won’t be disappointed. I should also mention the cover as images simply don’t do it any justice. The cover is a fabulous shiny silver, which I just love!

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  • Ein Thriller rund um Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Gewalt

    Cop Town

    Schwertlilie79

    19. July 2014 um 18:55

    Titel & Cover Den Titel "Cop Town" empfindet ich als sehr passend. Die Geschichte spielt im Atlanta der 70er Jahre - die Kriminalitätsrate scheint erschreckend hoch zu sein und jedes Mal, wenn in der Stadt ein schwerwiegendes Verbrechen geschieht, strömen sämtliche Cops aus und machen alle auch nur ansatzweise verdächtigen Personen platt. Selbstjustiz scheint an der Tagesordnung zu sein - die Stadt wird mehr oder weniger von den Cops und deren Meinungsmachern regiert. Das Cover fände ich schöner, wenn es etwas schlichter wäre - mit einer weißen Hintergrundfarbe anstelle der silbernen Farbe würde mich persönlich das Buch deutlich mehr ansprechen. Ich finde auch, dass das Buch etwas zu groß geraten ist - aber: andere Länder, andere Sitten. Zwischen dem Titelbild und der Geschichte lässt sich kein Zusammenhang herstellen, was ich etwas schade finde. Eine geballte Faust, ein Schlagstock oder ähnliches würden besser passen. Erwartungen Ich muss zugeben, dass ich sehr hohe Erwartungen an das Buch hatte, da ich ein großer Fan von Karin Slaughters Sara-Linton- und Will-Trent-Reihen bin. Anhängern dieser Reihen sei gesagt, dass sich "Cop Town" nicht annähernd mit den übrigen Thrillern der Autorin vergleichen lässt - spielt es doch zu einer völlig anderen Zeit und ist der Wortschatz der Protagonisten dramatisch von deren jeweiligem Milieu geprägt.  Inhalt Kate Murphy, erst wenige Tage beim Atlanta Police Department, erlebt einen rasanten Start in ihr Berufsleben. An Maggie Lawsons Seite versucht sie, im Alltag eines Polizisten zu bestehen. Im Brennpunkt des Interessessteht der Shooter, der bereits mehrere Polizisten auf dem Gewissen hat. Als auch Jimmy, Maggies Bruder und selbst ein Polizist, beinahe zum Opfer des Killers wird, beginnen die beiden, auf eigene Faust zu ermitteln.  Meinung Besonders gefallen hat mir an dem Thriller, dass die Stimmung der Gesellschaft der 70er Jahre so detailliert und mit all ihren Facetten dargestellt wird. Wirklich erschütternd ist die Darstellung von Rassismus und die Diskriminierung von Frauen. Man möchte laut aufschreien, angesichts von so viel Ungerechtigkeit, Ignoranz und Unmenschlichkeit. Der Thriller an sich wird nie zu lange oder gar langweilig - das Tempo steigert sich allmählich, man lernt die Charaktere und deren Leben immer besser kennen. Auch die Gedankenwelt des Shooters bleibt dem Leser nicht verborgen - was ich sehr interessant finde. Kate und Maggie sind mir letztendlich doch noch ans Herz gewachsen - zu Beginn der Geschichte war ich nicht sicher, ob ich überhaupt jemanden ins Herz schließen könnte. Die Auflösung am Ende des Thrillers ist für mich durchaus nachvollziehbar - hat mich aber dennoch etwas enttäuscht zurückgelassen, da ich auf mehr Zusammenhänge innerhalb der Geschichte gehofft hatte. Fazit Eine rasante Jagd durch das Atlanta der 70er Jahre, das vor allem von Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Gewalt geprägt ist. Ein spannender Thriller für alle, die Karin Slaughter endlich mal von einer anderen Seite erleben möchten und die Gewaltausbrüche und -ausdrücke nicht scheuen.

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  • Cop town von Karin Slaughter

    Cop Town

    Claudius_Croenert

    18. July 2014 um 07:48

    Mit Cop town blickt Karin Slaughter zurück in das Atlanta der 70er Jahre, in eine Zeit, in der die Autorin geboren wurde. Was sie dort entdeckt, ist eine Gesellschaft im Umbruch. Die wilden 60er mögen vorbei sein, der Veränderungswille ist es nicht. Auf der anderen Seite steht eine Kraft, die jede Neuerung mit größter Skepsis betrachtet und ihr Widerstand entgegensetzt. Dazu gehören die meisten Cops der Stadt. Rassismus, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit sind fester Bestandteil ihres Weltbildes. Mit allen Mitteln versuchen sie sich zu wehren, auch mit Gewalt. "You let one in, they bring another, and another, and pretty soon they´re running the show and your world´s upside down." (Lässt man einen rein, bringen sie noch einen und noch einen, und bald haben sie alles übernommen und deine Welt steht Kopf.) Karin Slaughter fängt dieses Klima mit bewunderswerter Präzision ein. Als Leser gewinnt man den Eindruck, ihr, der Thrillerautorin, sei das Gesellschaftsporträt weit wichtiger gewesen als der eigentliche Plot. Die beiden Heldinnen ermitteln zwar, am Ende aber führt ein Alarmruf der Kollegen sie auf die richtige Spur. Dem Roman tut all das keinen Abbruch. Im Gegenteil, es ist schön zu sehen, wie frei das Thrillergenre sein kann.

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  • Gelungener Thriller mit verstecktem Gesellschaftsroman

    Cop Town

    Kapri_ziös

    13. July 2014 um 19:12

    Ich bin wirklich positiv überrascht von Karin Slaughter, bisher habe ich noch kein Buch von ihr gelesen. Hinter diesem Buch steckt mehr als nur ein 08/15 Thriller, wie er leider allzu oft verfasst wird. Es geht nicht nur um Mord und Mörder oder die Opfer. Frau Slaughter hat sich die Mühe gemacht und mit cop town einen Gesellschaftsroman über Atlanta in den Siebziger Jahren verfasst. Das Buch liest sich spannend und ziemlich flüssig. Manchmal hatte ich ein paar kleinere Probleme mit dem Slang. Aber das ist nicht wirklich tragisch. Einen Stern Abzug gibt es, weil der Einstieg in das Buch sich etwas zieht. Aber je mehr man liest, desto weniger möchte man dieses Buch aus der Hand legen. Insbesondere für Frauen ist cop town wertvoll, mir persönlich hat es den Spiegel vorgehalten, wie gut es mir doch eigentlich heutzutage geht. Natürlich gibt es immer noch Baustellen in Sachen Gleichberechtigung. Aber diese offene Aggressivität gegenüber Frauen muss ich heute nicht mehr ertragen. Zusammengefasst ist cop town ein wunderbarer Thriller um sich die lauen Sommernächte zu vertreiben.

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  • Cop Town

    Cop Town

    CanYouSeeMe

    12. July 2014 um 01:19

    The good-ol-boy system was great so long as you were one of the boys. Karin Slaughter hat mit dem Krimi 'Cop Town' ein authentisches Buch über Rassismus, Sexismus und Homophobie im Amerika (Atlanta, GA) der 70er Jahre geschaffen. Durch Verwendung einer sehr brutalen, direkten und rohen Sprache kommen nicht nur die Handlungen besser zur Geltung, auch die Charaktere wirken dadurch lebhafter.  Das Buch ist hauptsächlich in den Perspektiven der beiden Hauptcharaktere, Maggie und Kate, verfasst, ab und an kommt jedoch auch der gesuchte Mörder zu Wort, wodurch eine ganz eigene Dynamik in das Buch gebracht wird. Leider sind einige Szenarien vorhersehbar, wodurch große Überraschungen im Plot ausblieben. Dennoch ist die gesamte Szenerie großartig beschrieben und die gesellschaftlichen 'Abgründe' werden dem Leser schonungslos nahe gebracht.  Karin Slaughter schreibt in prägnanten, kurzen Sätzen und scheut sich nicht vor Slang und Kraftausdrücken. Alles in Allem ist 'Cop Town' ein spannender Krimi mit starken Charakteren in einer erbarmungslosen und vorurteilsvollen Gesellschaft, die sich im Umbruch befindet. 

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  • Schöne Mischung

    Cop Town

    cinderella_2014

    10. July 2014 um 19:36

    Cop Town war mein erstes Buch von Karin Slaughter. Ich habe mich recht schnell in das Buch eingefunden.Die Sprache ist einfach gehalten, aber beeinflusst die Spannung keineswegs. Die Haupthandlung beschäftigt sich mit der Ermordung von mehreren Polizisten, doch auch die Nebenhandlungen ziehen einen in ihren Bann. Besonders die weiblichen Protagonisten stechen hervor, denn sie werden als starke Frauen beschrieben, die in einer von Männer dominierten Welt von fast keinem richtig ernst genommen werden. Deshalb finde ich auch, dass das Buch kein ausschließlicher Thriller ist, sondern auch ein gesellschaftskritischer Roman, der sich mit der Diskriminierung von Schwarzen, Schwulen und Frauen auseinandersetzt, was in der damaligen Zeit noch üblich war. Am Anfang des Buches befindet sich eine Stadtkarte von Atlanta von 1974, dem Handlungsort des Romanes, was einem bei Lesen sehr hilfreich ist, denn es lässt einen die Geschehnisse besser nachvollziehen. Das Buch hat mir gut gefallen und ich werde weitere von Slaughter lesen und auch Freunden weiterempfehlen.

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Überraschenderweise mehr Gesellschaftsporträt als Krimi für mich

    Cop Town

    Deengla

    08. July 2014 um 21:19

    Kurzmeinung Mein erster Slaughter, den ich nach Anfangsschwierigkeiten vor allen Dingen wegen des Settings faszinierend fand. Der eigentliche Krimiteil war solide, aber leider auch recht vorhersehbar. Inhalt Wir schreiben das Jahr 1974. In Atlanta geht ein Polizistenmörder um. Kate, gerade mal Mitte 20 und dank des Vietnamkriegs bereits Witwe, hat ihren ersten Arbeitstag. Dabei hat sie es als Frau nicht leicht. Sie wird von den Männern nicht wirklich akzeptiert und dann gibt es da auch noch die Black Girls. Schnell lernt sie, dass es wohl fast schwieriger sein wird Akzeptanz auf der Polizeistation zu erringen als draußen auf den Straßen. Maggie, ebenfalls Mitte 20 und Polizistin, nimmt sich Kate ein wenig an. Maggies Onkel  Terry und Bruder Jimmy sind ebenfalls Polizisten, deswegen weiß sie am besten, wie schwer man es als Frau hat. Dann wird Jimmys Partner jedoch Opfer des Polizistenmörders und sie beginnen zusammen mit Kate, auf eigene Faust zu ermitteln. Meine ausführlichere Meinung Erzählt wird das Ganze in der 3. Person, wobei man meist zwischen den Perspektiven von Kate und Maggie hin und her wechselt und es einige kurze Kapitel gibt, in denen man den Polizistenmörder zu sehen bekommt. Ich gebe zu, dass ich den Prolog leicht abschreckend fand wegen des Schreibstils. „The wet, ripe meat of the city lurched toward the November light.“  Also, das ist einfach eine Metapher, die für mich viel zu schräg und unpassend ist. Ebenfalls fand ich die folgenden Beschreibungen eher grenzwertig: „His body was a symphony of pain. Every muscle was a plucked piano wire. His teeth gritted like a sand block. His heart was a snare drum.” Aber so etwas ist ja immer Geschmackssache und Gott sei Dank war es dann recht schnell nach Ende des Prologs damit auch erledigt und es stellten sich bei mir nicht mir die Härchen aus Protest auf. Zwar gab es zwischendrin immer wieder mal Abschnitte, dir mir zu gewollt zu abgehackt und mit kurzen Sätzen vollgestopft waren, aber im Großen und Ganzen ließ es sich dann doch sehr flüssig lesen. Was mir besonders gut gefiel, ist das Gesellschaftsbild, welches in dem Roman gezeigt wird. Es ist 1974, der Vietnamkrieg hat seine Spuren hinterlassen. Schwarze gelten immer noch als Menschen zweiter Klasse, was besonders eine bedrückende Szene mit einem Pädophilen recht deutlich macht. Homosexualität gilt noch als abartig und Schande. Doch auch die Schrecken des Zweiten Weltkrieges werden mit Kates Verwandten angesprochen. Man sieht, wie schwer es für die Polizei war, wirklich Gerechtigkeit walten zu lassen und dass ihnen oft die Hände gebunden sind wegen Vetternwirtschaft und Politik. Ganz schön entmutigend. Der eigentliche Krimifall war für mich ganz solide und es gab zu Anfang ein, zwei kleinere Entwicklungen, die ich so nicht erwartet hatte. Aber danach plätscherte es für mich mehr oder weniger vor sich hin und das Ende war für geübte Leser auch recht vorhersehbar, da es kaum Auswahl an Tätern und es leider auch nicht noch einen Plot Twist gab. Das fand ich zwar schade, kann damit aber gut leben. Kate und Maggie lernt man recht gut kennen, wobei man von Kate einfach mehr erfährt und ich auch einen besseren Draht zu ihr hatte. Im Nachhinein betrachtet ging mir ihre Entwicklung vom verschüchterten Mäuschen zur toughen Polizisten streckenweise zu schnell, insbesondere angesichts der Tatsache, dass sie bereits nach knapp einer Woche voll und ganz von den anderen akzeptiert wird. Aber das ist auch schon wieder sehr kritisch von mir, ich gebe es zu. Fazit Vom Krimi-Aspekt hatte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Es war zwar ein solider Fall, aber ohne große Überraschungen und Wendungen und das Ende war auch recht vorhersehbar. Dafür gefiel mir das gezeichnete Gesellschaftsporträt außerordentlich gut. Ich werde auf jeden Fall wieder mal was von Karin Slaughter lesen und hoffe, dass sie dann ihrem Ruf als Krimi-Queen besser gerecht wird.

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