Karin Slaughter Cop Town - Stadt der Angst

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Inhaltsangabe zu „Cop Town - Stadt der Angst“ von Karin Slaughter

Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen. 1974. Atlanta befindet sich im Ausnahmezustand: Ein Killer terrorisiert die Stadt, und seine Opfer sind ausschließlich Cops. Als niemand den Blutrausch des Attentäters zu stoppen vermag, kocht die Stimmung unter den Polizisten über. Plötzlich ist ihnen jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst. Und Kate Murphy, die ihren ersten Dienst beim Atlanta Police Department antritt und sich als Frau ihren Platz hart erkämpfen muss, fürchtet zurecht, dass dieser Tag zugleich ihr letzter sein könnte ...

Harter Cop-Thriller aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts

— Thommy28
Thommy28

Zu wenig Spannung. Die Charaktere haben mich irgendwann genervt. Ganz nett, hatte aber auch viele Längen.

— Pii
Pii

Durchaus spannend und mit interessantem Flair der 70er Jahre - kommt für mich aber nicht an die bekannten Reihen ran

— tanteruebennase
tanteruebennase

Eines ihrer besten Bücher!

— gabinski
gabinski

Eine "Verlängerung" von Amanda Wagner Geschichte in "Bittere Wunden". Wer ihre Bücher liebt, wird nicht enttäuscht.

— Neuneuneugierig
Neuneuneugierig

brutale, feindliche Polizisten, harte Stimmung, plötzliches Ende, teils oberflächliche Story, aber toller Schreibstil

— juli.buecher
juli.buecher

Polizistenkrimi aus dem Jahr 1974 - solide!

— Callso
Callso

Macho Cops, Frauen die keine Gefühle o. Hirn haben dürfen?? mal Verbale Fehlgriffe o. zu blumige Sprache. Gefühlskalte Familie, eher nervig

— CorneliaP
CorneliaP

Nach all der Lobhudelei hätte ich mir mehr erwartet. Langatmig, keine Spannung und viel zu vorhersehbar. Charaktere auch eher unsympathisch.

— Cailess
Cailess

Leider musste ich das Buch abbrechen. Hat mich nicht überzeugt

— Franzip86
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  • Harter Cop-Thriller aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts

    Cop Town - Stadt der Angst
    Thommy28

    Thommy28

    08. September 2017 um 17:07

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:Das Buch hat einen interessanten Aufbau: Neben einem Prolog und einem Epilog spielt die Handlung an 4 Tagen im November 1974. Die Autorin schildert das Geschehen dabei aus verschiedenen Perspektiven, dabei auch eine aus Tätersicht. Ausserdem gibt es noch Rückblenden. Das mag sich zunächst kompliziert anhören - st es beim Lesen dann aber nicht.Der Spannungsbogen ist ordentlich herausgearbeitet. Viel Wert wurde darüberhinaus auf die Schilderung der damaligen Verhältnisse gelegt, die dem heutigen Leser absolut fremd vorkommen dürften wie dem allgegenwärtigen Rassismus, der Homophonie und dem Sexismus. Das Buch ist damit auch ein Sittengemälde vergangener Zeiten. Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet, wenngleich sicher nicht immer sehr sympathisch. Ein "schönes" Buch ist es sicherlich nicht, aber ein spannendes, aufwühlendes und unterhaltsames Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.

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  • brutaler Thriller...

    Cop Town - Stadt der Angst
    juli.buecher

    juli.buecher

    26. May 2017 um 14:06

    "Cop Town" ist ein Thriller der sich hauptsächlich über den Beruf des Polizisten dreht. Leider ist diese Thema recht rabiat und hart dargestellt.Inhalt:In Atlanta bringt ein Killer die Stimmung der Polizei zum überkochen, denn seine Opfer sind ausschließlich Cops.  Niemand vermag ihn zu stoppen und das Morden geht weiter. Den Polizisten ist jedes Mittel recht, den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden gefährlich wie der Killer selbst.Kate Murphy tritt ihren ersten Dienst an und wird vor ganz andere Herausforderungen gestellt. Als Frau muss sie sich ihren Platz im Police Department hart erkämpfen...Meine Meinung:Der Schreibstil von Karin Slaughter ist wie aus den anderen Büchern gewohnt locker und rotz der langen Kapitel sehr gut zu lesen. Die brutale Art und Weise, die die Autoren in diesem Buch hineingebracht hat allerdings ist neu. Die Stimmung des Buches ist generell sehr hart.Die Polizisten schrecken tatsächlich vor nichts zurück und sind skrupellos und zu jeder Zeit gewaltbereit. Auch die Feindlichkeit gegenüber gewissen Menschengruppen (z.B. Frauen, Homosexuellen...) ist sehr hoch. Leider war genau dies für mich etwas zu viel und somit auch wirklich nervig. (Das Buch spielt in der Vergangenheit, allerdings kann ich mich nicht vorstellen das es wirklich soo krass war.)Das Buch konzentrierte sich hauptsächlich auf die Brutalität der Polizisten. Der Killer und die Story um ihn an sich stand leider im Hintergrund. Auch die Spannung fehlt oft. Der Geschichte fehlt also der rote Faden. Das Buch ist recht lang und leider zieht es sich. Das Ende kam dann wiederum sehr plötzlich und ohne große Erklärung. Das Zusammenspiel von Spannung und Auflösung hat in diesem Buch leider nicht geklappt.Die Charaktere waren meist eher oberflächlich und einfach unsympathisch. Die Hauptfigur Kate ist der Autorin tatsächlich noch ganz gut gelungen. Man erkennt ihre Entwicklung und kann sich auch in sie hineinversetzen. Alle anderen dagegen sind sehr schwach.Fazit:Dieses Buch ist definitiv nicht das Beste von Karin Slaughter. Die Spannung fehlt etwas. Und die Brutalität der ganzen Geschichte war für mich zu viel. Trotzdem ist das Buch nicht schlecht. Der Schreibstil ist toll & auch die Hauptperson Kate ist ganz gut gelungen. Das Buch zeigt, in einer recht brutalen und (meiner Meinung nach) übertriebenen Weise, das Frauen unterdrückt bzw. nicht gleichberechtigt behandelt werden.

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  • Polizistenmörder sorgt für Aufsehen; solider Thriller!

    Cop Town - Stadt der Angst
    Callso

    Callso

    20. May 2017 um 11:06

    Atlanta 1974 - der Geschlechterkampf tobt, doch noch sind Männer und Frauen in Sachen Gleichberechtigung meilenweit auseinander. Und auch der Kampf schwarz gegen weiss ist ein elementares Thema in diesem Roman."Cop town" war mein erstes Buch der Erfolgsautorin Karin Slaughter. Am Anfang, auf den den ersten 150 Seiten war ich ganz angetan von dem Werk, nach hinten raus verlor sich das Buch ein wenig. Der Alltag von Polizistinnen wird anhand der Beispiele Karen und Maggie dargestellt. Ein enorm anstrengender und trister Alltag, weil ihnen von männlichen Kollegen mehr als Steine in den Weg gelegt werden.Mehrer Polizisten wurden in Atlanta ermordet. Die sonst so coolen Cops sind in heller Aufregung und tapsen bei den Ermittlungen im Dunkeln, ehe sich die größtenteils belächelten Frauen Karen und Maggie der Sache erfolgreicher widmen...Ich war verwundert über die drastische Wortwahl. Heftige, deftige Sprüche, einige Thrillerelemente und ein wenig Spannung. Sicherlich hat der Roman gute Zutaten,  wie beispielsweise auch die  starken  Charaktere, doch je länger die Geschichte ging, desto mehr ermüdetet mich die Story.Aber ich werde Karin Slaughter wohl noch eine weitere Chance geben, weil ich viele Ansätze sehr gut fand...Worte des Buches:"..die drei haben wirklich versucht sich zu übertreffen. Sie wichsten in meine Handtasche. Sie pissten in meine Schuhe. Schissen in meinen Kofferraum. Daraufhin habe ich mal einen blutigen Tampon auf das Armaturenbrett deines Onkel Terry gelegt. Seither bin ich die verrückte Schlampe. ""Den Gestank müsst ihr euch vorstellen, mitten im August, es war verflucht heiß. Er hatte nur Glück, dass ich schon am Ende meiner Periode war."

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  • Rezension zu "Cop Town - Stadt der Angst" von Karin Slaughter

    Cop Town - Stadt der Angst
    tragalibros

    tragalibros

    02. April 2017 um 20:21

    Atlanta in den 70er Jahren. Die Stadt wird durch mehrere Morde, regelrechte Hinrichtungen, erschüttert. Die Opfer sind allesamt Polizisten. Nachdem ein weiterer Beamter getötet wird, bricht eine Hetzjagt nach dem Killer aus, bei dem die Polizisten über Leichen gehen würden. Mitten im Geschehen ist die blutjunge Kate, die Unterstützung von Maggie, einer Kollegin, bekommt. Als die beiden sich ebenfalls in die Ermittlungen einschalten, schweben sie schon bald in Lebensgefahr...Dieser Thriller ist der zweite Roman, den ich von Karin Slaughter gelesen habe. In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die ihren ersten Dienst bei der Polizei antritt und sich sogleich gegen Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Unterdrückungen erwehren muss. Dies hat die Autorin sehr realistisch, aber vermutlich auch etwas überspitzt, dargestellt. Die Charaktere sind mir allerdings etwas fremd geblieben. Auch wenn hier viele persönliche Eindrücke der Protagonisten hervorgehoben wurden, fehlte mir immer noch eine Kleinigkeit, sodass sie mir fast das ganze Buch über eher unsympathisch blieben. Auch was die Klärung einiger Fragen anbetraf, wurde hier zum Ende hin etwas geschludert. In diesen Punkten hätte ich mir ein paar Erklärungen erhofft und einige Seiten mehr, hätten der Story nicht geschadet. Der Schreibstil der Autorin ist trotzdem sehr eingänging und liest sich ausgesprochen schnell. Teilweise war mir allerdings die Sprache einen Tick zu vulgär, auch wenn die verwendeten Ausdrucksweisen zur Handlung und den Ereignissen passten. Alles in Allem fand ich das Buch aber sehr gelungen und spannend. Die Story kann auf jeden Fall mitreißen und hat mich gepackt, sobald ich einen Einstieg gefunden hatte. Daher vergebe ich vier Sterne, in meinem Bewertungssystem ein "Sehr gut".

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  • Der Kampf in den 70er Jahren um Gleichberechtigung auf ganzer Linie

    Cop Town - Stadt der Angst
    zusteffi

    zusteffi

    23. February 2017 um 22:19

    Zum Inhalt: 2 Frauen versuchen 1974 in Atlanta Fuß zu fassen in der Männderdomäne Polizei.  Ein Verbrecher hat es lediglich auf Polizisten abgesehen und versetzt Atlanta in Angst und Schrecken. Doch neben der Verbrecherjagd wird Kate Murphy in allen Lebensbelangen auf eine harte Probe gestellt. Zum Inhalt: Ich kenne viele Karin Slaughter - Bücher und mag sie auch sehr gerne. Doch dieses Buch ist anders als alles andere, was ich bereits von ihr gelesen habe. Cop Town steckt voller Kämpfe, die in den 70er Jahren in den USA ausgefochten wurden. Die Frauen waren in der Situation arbeiten gehen zu müssen, doch gewollt war das in den meisten Jobs nicht. Im Polizeigewerbe einen Fuß zu fassen ist für mich als der reinste Horror dargestellt und ich war überrascht von der Brutalität, die hier auch zwischen den Frauen herrscht. Eigentlich müsste man der Meinung sein, dass sie sich gegenseitig unterstützen müssten, aber genau das Gegenteil ist der Fall. In den 70er Jahren war an mich noch nicht zu denken, deshalb habe ich zu der Zeit keine Erinnung. Doch die Zustände in diesem Buch haben mich wirklich geschockt. Neben dem unvorstellbaren Kampf der Frauen herrscht ein totaler Rassenkampf und eine Hetzjagd auf Schwule. Was bin ich nur froh auf einem anderen Teil der Erde und zu einer anderen Zeit geboren worden zu sein. Dieser düstere und bedrückende Teil des Buches hat es mir schwer gemacht mich wohl zu fühlen. Die Charaktere sind alle so in sich verschlossen und mit dem eigenen Übelebenskampf beschäftigt, dass es mir schwer fiel Sympathien zu entwickeln. Die eigentliche Ermittlungsgeschichte war mir zu verworren und zu überlagert durch die herrschende soziale Situation. Ich habe mich schwer zurecht gefunden und bin bis zum Ende mit der Geschichte und den Charakteren nicht warm geworden. Die Spannung war auf einem flachen Niveau und konnte das Buch auch nicht retten. Mein Fazit: Für mich das schwächste Buch von Karin Slaughter (von denen, die ich kenne) und nur für Leser, die sich für die Zustände der 70Jahre in Atlanta interessieren und sich damit auseinander setzen möchten.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • Solider Thriller, der in einer interessanten Zeit spielt.

    Cop Town - Stadt der Angst
    ShellyBooklove

    ShellyBooklove

    26. October 2016 um 10:35

    Zum Cover:Als ich dieses Cover das erste Mal sah, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch haben musste. Ich empfand das Cover sofort als sehr eindrucksstark. Die hellgrau-blauen Augen der abgebildeten Frau, ziehen in den Bann. Der schwarze Hintergrund verleiht dem Gesamtbild tiefe und strahlt geheimnisvolles aus.Meine Meinung:Nachdem ich bereits viele Bücher von Karin Slaughter gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch mit dem wunderschönen Cover auf jeden Fall lesen musste. Karin Slaughter verfügt über einen flüssigen, einfachen Schreibstil. So sind die Bücher schnell gelesen, jedoch trotzdem immer wieder eine Überraschung. An "Cop Town" hat mich besonders die Zeit interessiert, in der die Geschichte spielt. Die 70er Jahre geprägt von Vorurteilen, Korruption, Rassismus und Misogynie. Besonders die Frauenfeindlichkeit und Minderwertigkeit spielt eine große Rolle, da die beiden Hauptprotagonistinnen Frauen sind und bei der Polizei arbeiten. Im Verlauf des Buches musste ich immer wieder erleichtert feststellen, dass ich sehr froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Die Brutatlität zu dieser Zeit war mehr als erschreckend, aber nichtsdestotrotz sehr interessant. Kate und ihre Partnerin müssen sich in ihrem Alltag und auch gegenüber Kollegen und Umwelt behaupten. Den Plot an sich fand ich recht spannend, wennauch mich die Umstände zu dieser Zeit etwas mehr interessiert haben, als der eigentliche Plot. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Autorin, das Buch recht gut gelungen ist. Die eigentliche Geschichte empfand ich zwar ein wenig als zu vorhersehbar, aber gut umgesetzt. Für all jene, die diese Zeit interessiert und die gerne einen Einblick darin hätten, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Wer jedoch einen spannenden, unvorhersehbaren Plot erwartet wird hier nicht ganz auf seine Kosten kommen.Fazit:"Cop Town: Stadt der Angst" war eine gelungene Abwechslung zum standartisierten Thriller. Der Plot wirkt zwar etwas zu vorhersehbar, nichtsdestotrotz kann die Zeit, in welcher die Geschichte spielt begeistern.Ich vergebe für diesen Thriller solide3 von 5 Sternen.

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  • Wie Kaugummi....

    Cop Town - Stadt der Angst
    Azahra

    Azahra

    16. October 2016 um 16:44

    Dies war der erste Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe und ich hätte mir etwas mehr erwartet. Karin Slaughter ist eigentlich eine wunderbare Thrillerautorin, wie ich von anderen weiß, weswegen ich die Messlatte bei ihr sehr hochgelegt habe.Leider hat sie mit diesem Werk meine Erwartungen nicht erfüllt.Die Geschichte zieht sich teilweise wie Kaugummi dahin, bis endlich die Fakten zu einem großen Ganzen werden und man den Ideen der Autorin folgen kann.Von den Charakteren her fand ich Maggie sehr sehr anstrengend. Kate fand ich angehnem doch ihre plötzliche Wandlung von einem Tag auf den anderen, habe ich nicht nachvollziehen können. Es war für mich unlogisch.Auch viele andere Handlungspunkte konnte ich einfach nicht nachvollziehen, die wirkten so undurchdacht und dahingeworfen.Sehr sehr schade.

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    • 4
  • kein typisches Slaughter-Buch, nicht überzeugend.

    Cop Town - Stadt der Angst
    Jacqueline688

    Jacqueline688

    02. October 2016 um 22:46

    Zum Inhalt:Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.*Karin Slaughter ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Der Kauf eines ihrer Bücher garantiere mir grundsätzlich einen guten Thriller. Seit Jahren begleitet sie mich mit ihrer Atlanta, bzw. Grand County Reihe, die ich allesamt verschlungen habe."Cop Town - Stadt der Angst" hat mich allerdings nicht wirklich überzeugen können. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig, jedoch habe ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte hineinfinden können. Die Charaktere waren authentisch, gut beschrieben. Jedoch waren mir die wenigsten davon sympathisch und somit konnte ich nicht gut mit ihnen mitfühlen.Wesentlich spannender fand ich allerdings den Einblick in die damalige Polizeiarbeit und die damit verbundenen Probleme, vor allem für Frauen in diesem Beruf. Absichtliche Ausgabe viel zu großer Dienstkleidung, Mobbing, Beleidigungen, grapschende Kollegen, viel Alkohol. Mit alldem hat Kate Murphy zu kämpfen, als sie, als einer der ersten Frauen in diesem Männerberuf,ihren ersten Tag bei der Polizei antritt. Doch nicht nur Frauen hatten es schwer, auch wurden Homosexuelle, Juden und Farbige ausgegrenzt und gedemütigt.Kate Murphy bekommt Maggie Lawson als Partnerin an die Seite gestellt, deren Bruder Zeuge des letzten Mordes war. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht dieser beiden Damen geschrieben. Zwischendurch wird sie von einem "Fox" erzählt, von dem man allerdings nicht weiß, wer er ist. Dadurch wird die Spannung etwas aufgebaut. Nichtsdestotrotz kommt Cop Town aber an keines der anderen Bücher von Karin Slaughter heran.

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    • 3
  • Sexismus + Gewalt in den 70er Jahren in Atlanta

    Cop Town - Stadt der Angst
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    16. September 2016 um 11:35

    Keine weiße Frau würde je mit einem schwarzen Mann fahren. Die weißen Männer wären nur zu gern mit schwarzen Frauen gefahren, aber Letztere waren nicht so dumm, zu einem Weißen ins Auto zu steigen. Und dass ein schwarzer Mann mit einem weißen fuhr, war völlig ausgeschlossen. Vielleicht war dies auch der Grund, warum Atlanta den Statistiken zufolge eine der gewalttätigsten, kriminellsten Städte Amerikas war. Soweit Maggie es beurteilen konnte, waren schwarze und weiße Beamte sich nur insofern einig, als sie unisono der Ansicht waren, dass Frauen nicht in Uniform gehörten. Auszug Pos. 972 In Atlanta im Jahr 1974 werden kurz hintereinander mehrere Polizisten erschossen. Der von allen nur 'Shooter' genannte Killer richtet seine Opfer mit gezielten Kopfschüssen hin. Zeitgleich beginnt die junge Kate Murphy hochmotiviert ihren Dienst bei der Atlanta Police. Sie stammt aus einer gutsituierten, jüdischen Familie, aber nachdem ihr Ehemann in Vietnam verstarb, will oder muss sie endlich auf eigenen Füßen stehen. An ihrem ersten Tag wird sie Jimmy Lawson an die Seite gestellt, der grade seinen Partner durch den Copkiller verloren hat. Kate lernt seine resolute Schwester Maggie Lawson kennen, die schon länger bei der ‚Truppe‘ arbeitet. Obwohl die taffe Maggie aus einer klassischen Cop-Familie stammt, kämpft sie wie alle Frauen täglich gegen Ressentiments und Machogehabe ihrer sexistischen Kollegen. Der Leser begleitet die hübsche Kate bei ihren ersten Tagen durch viele schwierige und demütigende Situationen. Zum Beispiel ist ihre Uniform viel zu lang, die Schuhe zu groß und die Polizeimütze passt nicht richtig auf ihren Kopf. Die Darstellung fand ich etwas lächerlich, aber laut Recherche der Autorin gab es zu der Zeit noch keine Dienstkleidung für Frauen. Der Wandel der Zeit Mitte der 1970er Jahre ist noch nicht in der Südstaatenmetropole angekommen. Hier regiert noch die Vetternwirtschaft und trotz eines schwarzen Bürgermeisters existiert im PD immer noch die strikte Trennung zwischen Weiß und Schwarz. Als ein weiterer Cop ermordet wird, eskaliert die Situation. Die Männer des Atlanta Police Department begeben sich kopflos auf die Jagd nach dem 'Shooter'. In ihrer maßlosen Wut ist ihnen jedes Mittel recht, einen Verdächtigen zu präsentieren. Laut einhelliger Meinung der meisten Cops haben Frauen bei der Ermittlungsarbeit nichts zu suchen. Besonders Maggies brutaler Onkel und Vorgesetzter Terry Lawson verspottet sie und spart nicht mit Demütigungen und Diskriminierungen. Es sind dann aber Maggie und Kate, die sich trotz aller Gegensätze angenähert haben und die, trotz Behinderung durch die Männer, eine erste Spur zu dem Killer finden. Kates gravierende Wandlung vom weinerlichen Neuling zur selbstbewussten Polizistin gerät etwas zu schnell, da die Handlung sich auf über 500 Seiten nur über 4 Tage erstreckt. Die in Atlanta lebende Autorin Karin Slaughter schickt ihren Leser in diesem Stand-Alone, abseits von ihrer erfolgreichen Grant County Reihe, auf eine Zeitreise in die 1970er Jahre. Sie legt dabei den Fokus auf die tägliche Polizeiarbeit und auf die Anfeindungen der männlichen Cops und der Frauen untereinander. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant und dabei hat sie gut recherchiert. Sexismus und Rassismus bestimmen den Alltag in dieser Zeit in den Südstaaten, und der Verdacht der Homosexualität ist das Schlimmste für einen Mann. Die Geschichte um den Copkiller rückt dadurch in den Hintergrund und verliert an Spannung. Bis auf die Hauptcharaktere sind die anderen Figuren stereotyp und austauschbar. Die Männer werden durchgehend als versoffene, rassistische, homophobe und gewalttätige Cops dargestellt. Hier hätte ich mir eine etwas differenzierte Charakterisierung gewünscht. Karin Slaughter ist auch nicht als Autorin für zarte Gemüter bekannt, trotzdem war die derbe teils vulgäre Sprache, die sie benutzt, für mich oft am Rande des Erträglichen und einfach zu dick aufgetragen. Oder vielleicht war es auch die Art gewesen, wie Bud Deacon sich die Hand vorn in die Hose gesteckt hatte. Oder der Gestank nach Kotze, den Jett Elliott verströmt hatte. Oder Cal Vicks Unfähigkeit, bei einer Frau irgendwoanders hinzustarren als auf den Busen. Oder die Art, wie Chip Bixby Kate angeglotzt hatte, als wollte er sie im nächsten Augenblick in den Wald zerren und sie vergewaltigen. Auszug Pos. 3511 Leider hat mich der aus mehreren Perspektiven erzählter Roman Cop Town nicht vollständig überzeugt, da er in weiten Teilen auf der Stelle tritt. Es ist weniger ein Thriller, als eine Geschichte über zwei Frauen, die lernen müssen, sich in einer Männergesellschaft zu behaupten.

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  • wer durchhält wird belohnt...

    Cop Town - Stadt der Angst
    Micha1985

    Micha1985

    12. September 2016 um 15:24

    Inhalt:  In Atlanta (1974) werden fünf Cops erschossen. Natürlich macht jetzt die ganze Stadt jagt auf den Mörder. Genau zu dieser Zeit fängt Kate Murphy ihren Dienst bei der Polizei an und muss feststellen, dass nicht alles so mit Recht und Ordnung zu geht wie gedacht...   Fazit: Das Buch wird hauptsächlich  aus weiblicher Sicht dargestellt. Man bekommt also Hautnah mit, wie schwer es damals die ersten Frauen bei der Polizei in Amerika hatten. Auch wird sehr gut dargestellt, wie damals der Polizeiapparat funktionierte. Gesetze wurden da von den Cops eher weniger beachtet und mehr nach Selbstjustiz gehandelt. Alkohol war an der Tagesordnung. Und Rassentrennung ebenfalls noch großgeschrieben. Es war wirklich interessant zu lesen. Auch wenn es ziemlich ausführlich alles dargestellt wurde und es sich daher oftmals ziemlich zog beim Lesen, was sehr schade war. Denn die Geschichte ist an sich wirklich spannend und toll. Habe sehr geschwankt mit der Bewertung, aber da das Buch wirklich lesenswert ist (wenn man durchhält, vorausgesetzt) haben dann doch die 4 Sterne gewonnen.  

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  • Cop Town

    Cop Town - Stadt der Angst
    saika84

    saika84

    27. August 2016 um 20:21

    Nachdem Kates Ehemann im Krieg ums Leben kam, muss sie selbst nun das Geld verdienen. An ihrem ersten Tag bei der Polizei will es ihr niemand leicht machen. Die Uniform, sowie die Schuhe die sie bekommen hat, sind einige Nummern zu groß. Auch die Kollegen empfangen sie alles andere als mit offenen Armen, was unter anderem daran liegt, das sie eine Frau ist. Zu allem Unglück läuft der "Atlanta Shooter", dessen Ziel es ist ausschließlich Polizisten zu erschießen, noch immer frei herum und hat sein nächstes Opfer bereits auserwählt. Dieses Buch gehört nicht zur Georgia Serie. Die Reihe um Sara Linton lese ich schon seit Jahren und bin begeistert davon. Cop Town steht jedoch in keinem Zusammenhang zu der Reihe. Der Schreibstil selbst lässt sich schon gut lesen, jedoch war mir dieses Buch an einigen Stellen zu langatmig. Ich habe es des öfteren zur Seite gelegt, weil es mich einfach nicht fesseln konnte. Die Geschichte spielt in den 70er Jahren. Themen wie die Trennung zwischen Farbigen und Weißen, Alkohol am Arbeitsplatz, Homosexualität, sowie das Frauen im Polizeiberuf nicht gerne gesehen sind, werden hier stark einbezogen. Die Thematik scheint schon gut recherchiert worden zu sein. Für meinen persönlichen Geschmack, wurde auf das Thema etwas zu sehr eingegangen. Dadurch ist der eigentliche Thriller etwas zu sehr in den Hintergrund gerutscht. Die Spannung war erst im letzten drittel so wirklich vorhanden. Es hat doch sehr an ein Buch aus der Georgia Serie erinnert, in dem auf Amandas und Evelyns Vergangenheit eingegangen wurde, als sie bei der Polizei anfingen. Cop Town wurde so groß angepriesen, das ich mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut habe. Die Charaktere waren zwar gut beschrieben, jedoch waren mir die wenigsten davon Sympathisch. Für mich gehört das Buch in die Kategorie, kann man lesen aber muss man nicht. Weiter empfehlen kann ich es leider nicht. Ich als Fan der Reihe um Sara Linton und Will Trent bin enttäuscht. 3 Sterne von mir.

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  • Gut recherchiert, aber nicht ganz überzeugend umgesetzt

    Cop Town - Stadt der Angst
    Splitterherz

    Splitterherz

    14. August 2016 um 20:10

    „Für jeden Einzelnen von ihnen bedeutet Atlanta etwas anderes. Sie alle fühlen sich als stolze Besitzer. Sie alle haben das Gefühl, dass die Stadt ihnen gehört und dass die Stadt genau so sein sollte, wie sie es sich vorstellen. Und deswegen haben sie das Bedürfnis, sie zu verteidigen. Sie zu beschützen“„Cop Town“ – Karin Slaughter[S. 266]Inhalt:November 1974. Ein brutaler Mörder treibt in Atlanta sein Unwesen. Seine bevorzugte Opfergruppe: Polizisten. Sein Spitzname: Der Shooter. Als auch Don Wesley, der Partner vom Revierliebling Jimmy Lawson vom Täter skrupellos durch einen gezielten Schuss hingerichtet wird, gerät das zuständige Polizeirevier immer mehr in Aufruhr. Ein Schuldiger muss gefunden und gnadenlos bestraft werden. Mitten in den Ermittlungen: Maggie Lawson, die kleine Schwester von Jimmy, sowie Kate Murphy, ein Frischling. Eine rasante Jagd beginnt, doch die jungen Frauen haben nicht nur mit der Suche nach dem Täter schwer zu kämpfen…Meinung:Wenn man bestimmte Autoren immer und immer wieder liest, schmiegt sich ihr Schreibstil an, werden Buchfiguren zu Vertrauten und Bücher ein zu Hause – als würde man, sobald man die erste Seite eines ihrer Bücher aufschlägt, nach einer langen Reise endlich wieder in die vertrauten vier Wände zurückkehren. Karin Slaughter ist für mich eine solche Autorin und dies, obwohl ich sie erst im letzten Jahr für mich entdeckt habe. Trotz allem hat mich ihr Schreibstil schon nach wenigen Seiten in seinen Sog gezogen, haben mich Sara Linton und Jeffrey Tolliver sofort für sich gewinnen können, war nach nur zwei Bänden, ein ganz vertrautes Gefühl vorhanden, wenn ich in ein neues ihrer Abenteuer eingetaucht bin. Die Erwartungen an „Cop Town“ waren hoch. Ein Einzelband einer meiner Lieblingsautorinnen, mit einer vielversprechenden Inhaltsbeschreibung und fernab der Welt von Grant County. Und „Cop Town“ ist besonders eines: In wirklich jeder Hinsicht anders, als die gewohnten Schmöker der Schreiberin. Er kennzeichnet sich durch eine robuste, direkte und atmosphärische Sprache, gut recherchierte Hintergründe und einer gelungenen Grundidee. Die Zustände 1974 in Atlanta sind schwierig. Frauen haben kaum bis keine Rechte, werden in keinster Form akzeptiert, besonders wenn sie mit ihren zugedachten Rollen brechen. Der Konflikt mit Dunkelhäutigen hält an. Die Atmosphäre der Stadt ist dunkel und düster. Drogenhändler und Prostituierte an fast jeder Ecke und eine hohe Verbrechensrate. Schon während der beiden ersten Kapitel gelingt es Frau Slaughter mühelos, die beschriebene Atmosphäre und die kritischen Zustände fühlbar für den Leser zu umreißen. Dies gelingt ihr besonders dadurch, dass sie zwei starke Frauen, Maggie und Kate, zu den Heldinnen dieses Thrillers ernennt. Als Mitglieder einer Randgruppe, müssen diese sich ständig in ihrem Job und besonders vor ihren männlichen Kollegen beweisen, die ihnen das Leben wiederrum in keinster Weise erleichtern, sie weder respektieren, noch sie als gleichwertig betrachten. Neben der Mörderjagd, nehmen dadurch auch Thematiken wie Frauenrechte, Gleichberechtigung, Akzeptanz und Rassismus eine große Rolle ein. Als Geschichtsstudentin kann ich bestätigen, dass besonders für den letzten genannten Punkt, gute Recherchearbeit geleistet wurde, was diesen Schmöker zusätzlich in seiner Dramatik und Spannung bekräftigt. Insgesamt ist das Buch in sich stimmig. Charaktere und Schreibstil passen perfekt zum robusten und harten Schauplatz Atlantas in den 74ern. Was ich jedoch kläglich vermisst habe, auch in Bezug auf andere Bücher der Autorin, war die richtige Portion Spannung, denn diese mag nur selten aufzukommen und bricht relativ schnell und jäh wieder ab. Selbst das große Finale, mag nicht über die fehlende Klimax hinwegzutrösten, dieses ist zwar gut, mitreißend und überraschend, hält jedoch nicht lang genug an, als dass man die letzte Seite einigermaßen zufrieden zuschlagen könnte. Zwar helfen diverse Perspektivwechsel immer wieder dabei, das Leseerlebnis etwas aufzulockern, so dass man die Freude daran nicht verliert, trotzdem hat man auf den ganzen ca. 550 Seiten ständig das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.Fazit:"Cop Town" ist ein abwechslungsreicher, interessanter und harter Roman, der mit historischen Ereignissen und rauer Sprache spielt, trotzdem kann dieser Thriller nicht - wie sonst eigentlich von Frau Slaughter gewöhnt - auf voller Linie überzeugen. Der Spannungsbogen baut sich zu langsam auf, das Finale wiederrum ist zu schnell vorbei. Die Situation 1974 auf diese Weise, durch die Augen dieses Romans erleben zu können, macht zwar viel Freude, die fehlende Spannung kann jedoch nicht wettmachen, dass man sich wahrscheinlich nur beschwerlich an diesen Schmöker erinnern wird. Die Buchidee ist gut, die Umsetzung hätte jedoch einen Feinschliff vertragen können. Kein Lieblingsbuchstatus, aber immer noch Lieblingsschreiberling - Karin Slaughters Ideen sind - und bleiben wohl auch - einfach die Besten!

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  • Cop Town

    Cop Town - Stadt der Angst
    Ay73

    Ay73

    14. July 2016 um 15:31

    Atlanta, 1974. Die Stadt hat entschieden Frauen in den Polizeidienst zu zulassen. Und so bewerben sich fleißig Frauen um nicht die typischen Sekretärinnen-Berufe auszuüben. Kate Murphy wird gleich am ersten Tag ins kalte Wasser geworfen, sie bekommt Maggie Lawson als Partnerin zugeteilt. Aber womit Kate nicht rechnet, ist dass die männlichen Polizisten sexistische Sprüche klopfen, Penis-Bilder an die Umkleidetüren malen und Frauen gegenüber abwertend sind. Eine Frau darf ihre Meinung nicht sagen. Schlimm aber auch, dass in der weiblichen Umkleide Rassentrennung herrscht. Der Atlanta-Shooter ist aktiv, er bringt Polizisten um. Sie werden immer geknebelt am Straßenrand mit einem gezielten Kopfschuss aufgefunden. Wer steckt dahinter? Bei den Recherchen stellt sich raus, dass die getöteten Polizisten schwul waren. Auch in den 70er Jahren herrschte eine unglaubliche Homophobie. Karin Slaughter führt uns in den Alltag der beiden Frauen, ihre Kämpfe mit Sexismus und Erniedrigung. Ihnen wird nicht zugetraut solide Polizeiarbeit zu leisten. Sie kämpfen um als Frau und Polizisten respektiert zu werden. Interessant...

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  • gelungenes Buch mit etwas viel Gewalt

    Cop Town - Stadt der Angst
    Crazy-Girl6789

    Crazy-Girl6789

    13. July 2016 um 15:50

    Erster Satz: Der Morgen dämmerte über der Peachstreet. Fakten:Autor: Karin SlaughterVerlag: Blanvalet Taschenbuch VerlagErscheinungsdatum: 16.09.2015Genre: Krimi und ThrillerSeiten: 544 Inhalt: Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst. Gestaltung: Auf dem Cover sieht man ein Gesicht in Großaufnahme. Die Frau hat schwarze Haare und eisblaue Augen, was auch schon etwas gruselig aussieht und auf einen Thriller hinweist. In der oberen Hälfte kann man den Titel und den Namen der Autorin in Großbuchstaben lesen. Die Hintergrundfarbe des Buches ist schwarz. Der Titel ist in weiß und der Name der Autorin in blau geschrieben. Sprache: Ich finde die Sprache gut gewählt. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Man konnte der Geschichte richtig gut folgen. Auch das die Schrift nicht so klein, wie bei manchen anderen Büchern war für mich ein Pluspunkt. Die Personen und deren Gefühle werden in diesem Buch sehr gut beschrieben. Man kann so deren Taten auch nachvollziehen und sich in sie hineinversetzen. Das einzig negative daran ist, dass es am Anfang etwas viele Personen sind und dass man zwischen den Personen etwas hin und her springt. Fazit: Ich finde, dass dieses Buch sehr gut geschrieben ist. Es liest sich sehr gut. Die Geschichte ist sehr interessant, jedoch nichts für zwischendurch. Die Taten der Polizisten sind teilweise etwas brutal, was oft sehr detailreich im Buch beschrieben wird. Zudem kommt auch Rassismus, Antisemitismus und auch Frauenfeindlichkeit nicht zu kurz. Vor allem die Frauen in der Polizei haben es mit ihren Kollegen nicht leicht, da sie gemobbt, belästigt und oft auch nicht für voll genommen werden. Ich fand das Ganze etwas übertrieben dargestellt aber ich kann nicht beurteilen wie es zu der Zeit wirklich war. Frauenfeindlichkeit ist heute leider auch oft noch ein Thema. Leider hat die Beschreibung des Buches nicht ganz gepasst. Einen Ausnahmezustand konnte ich nicht entdecken. Alles in allem kann ich sagen, dass dies ein gelungenes Buch ist. Ich habe bisher noch keine Bücher dieser Autorin gelesen, daher kann ich nicht sagen, ob dieses Buch im Vergleich ganz anders ist. Jedoch werde ich nun wahrscheinlich weitere Bücher der Autorin lesen. Also eine absolute Leseempfehlung von mir. Doch sollte man sich nicht zu sehr auf die Beschreibung verlassen. Zudem finde ich, dass dieses Buch nichts für empfindliche Personen ist, da in diesem Buch doch sehr viel Gewalt vorkommt. Meiner Meinung nach ist es trotzdem ein gutes Buch. Viel Spaß beim Lesen… Hinweis: Es ist alles meine Meinung; andere empfinden vielleicht anders.

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