Cop Town - Stadt der Angst

von Karin Slaughter 
3,5 Sterne bei171 Bewertungen
Cop Town - Stadt der Angst
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (94):
Walking_in_the_Cloudss avatar

Thriller im Atlanta der 1970er Jahre mit Frauenpower und Retro-Gefühl

Kritisch (26):
J

Zieht sich zu lang. Es passiert zu wenig

Alle 171 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Cop Town - Stadt der Angst"

Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

1974. Atlanta befindet sich im Ausnahmezustand: Ein Killer terrorisiert die Stadt, und seine Opfer sind ausschließlich Cops. Als niemand den Blutrausch des Attentäters zu stoppen vermag, kocht die Stimmung unter den Polizisten über. Plötzlich ist ihnen jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst. Und Kate Murphy, die ihren ersten Dienst beim Atlanta Police Department antritt und sich als Frau ihren Platz hart erkämpfen muss, fürchtet zurecht, dass dieser Tag zugleich ihr letzter sein könnte ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734104060
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:20.02.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.11.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Walking_in_the_Cloudss avatar
    Walking_in_the_Cloudsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Thriller im Atlanta der 1970er Jahre mit Frauenpower und Retro-Gefühl
    Buchrezension Karin Slaughter - Cop Town - Stadt der Angst

    Der Fall an sich ist schon fesselnd und produziert reichlich Adrenalin. Das Setting mit seinen politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten und den zusätzlichen privaten Verwicklungen ist aber das eigentliche Pfund, mit dem hier gewuchert wird.

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Grandios wie jedes Buch von Karin Slaughter. Ich bin wieder einmal begeistert!!
    Coptown

    Cop Town erreicht mich als Rezensionsexemplar des Blanvalet Verlags von Blogg dein Buch und ich habe mich sehr darüber gefreut, da Karin Slaughter eine der besten Autorinnen im Thriller Genre ist, meiner Meinung nach. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. 
    Die Geschichte hat sich insgesamt gesehen komplett anders entwickelt als ich es erwartet hatte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die zwei Polizistinnen Kate und Maggie. Während Kate mir von Beginn an sehr sympathisch war und mir ihre private Situation sehr nahe ging, konnte ich Maggie zunächst nicht wirklich ausstehen. Das hat sich jedoch im Laufe der Geschichte geändert. Beide Frauen haben es sowohl privat, aber vor allem auch beruflich nicht leicht, sind sie für ihre männlichen Kollegen doch genauso viel Wert, wie Dreck der auf der Straße liegt. Immer wieder müssen die zwei sich allerhand gefallen lassen, dürfen sich nicht unterkriegen lassen und müssen lernen sich zu behaupten. Ich war teilweise wirklich von den Zuständen schockiert, denen diese beide Frauen tagtäglich allein durch ihre Kollegen ausgesetzt sind. 
    Hier kam wieder der bildgewaltige und einnehmende Schreibstil von Karin Slaughter zum tragen. Sie schreibt flüssig und sehr mitreißend, wodurch man das Gefühl bekommt mitten im Geschehen dabei zu sein und die Charaktere hautnah zu begleiten. 
    In der Geschichte stecken viele kritische Ansätze an die Gesellschaft der damaligen Zeit. Das war zum einen äußerst interessant und hat gut zum Plot und den Handlungsorten gepasst, auf der anderen Seite sind hierdurch allerdings einige Längen entstanden durch die man sich manchmal ein bisschen durchquälen musste. Hier hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Spannung und Action gewünscht. 

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    trollchens avatar
    trollchenvor einem Jahr
    Ich hätte was besseres erwartet

    Cop Town Stadt der Angst
    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: 1. Auflage (20. Februar 2017) und hat 544 Seiten.
    Kurzinhalt: Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

    1974. Atlanta befindet sich im Ausnahmezustand: Ein Killer terrorisiert die Stadt, und seine Opfer sind ausschließlich Cops. Als niemand den Blutrausch des Attentäters zu stoppen vermag, kocht die Stimmung unter den Polizisten über. Plötzlich ist ihnen jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst. Und Kate Murphy, die ihren ersten Dienst beim Atlanta Police Department antritt und sich als Frau ihren Platz hart erkämpfen muss, fürchtet zurecht, dass dieser Tag zugleich ihr letzter sein könnte ...
    Meine Meinung: Ich habe von der Autorin schon Bücher gelesen, aber hier muss ich sagen, hier habe ich abgebrochen. Leider hat mich das Buch gar nicht erreicht. Es ging alles so drunter und drüber, dass ich gar nicht wusste, was will mir die Autorin denn eigentlich damit sagen. Die Hauptprotagonisten Kate und Maggie konnten mich nicht erreichen, sie blieben sehr schemenhaft. Auch , wenn man sich vorstellt, dass es früher im Jahr 1974 noch andere Polizeiarbeit gab und die Frauen nur schmückendes Beiwerk im Job waren, so konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob das Buch wirklich aus der Feder von der Autorin ist, denn es las sich für mich sehr unterirdisch. Leider nicht mein Fall, ich habe es bei der ca. 150. Seite zugeklappt.
    Mein Fazit: Mich konnte das Buch nicht überzeugen, ich vergebe noch 2 Sterne, ich bin besseres von der Autorin gewohnt. Schade!

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Harter Cop-Thriller aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts
    Harter Cop-Thriller aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts

    Einen kleinen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch hat einen interessanten Aufbau: Neben einem Prolog und einem Epilog spielt die Handlung an 4 Tagen im November 1974. Die Autorin schildert das Geschehen dabei aus verschiedenen Perspektiven, dabei auch eine aus Tätersicht. Ausserdem gibt es noch Rückblenden. Das mag sich zunächst kompliziert anhören - st es beim Lesen dann aber nicht.

    Der Spannungsbogen ist ordentlich herausgearbeitet. Viel Wert wurde darüberhinaus auf die Schilderung der damaligen Verhältnisse gelegt, die dem heutigen Leser absolut fremd vorkommen dürften wie dem allgegenwärtigen Rassismus, der Homophonie und dem Sexismus. Das Buch ist damit auch ein Sittengemälde vergangener Zeiten. 

    Die Protagonisten sind gut herausgearbeitet, wenngleich sicher nicht immer sehr sympathisch. Ein "schönes" Buch ist es sicherlich nicht, aber ein spannendes, aufwühlendes und unterhaltsames Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.

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    juli.buechers avatar
    juli.buechervor einem Jahr
    Kurzmeinung: brutale, feindliche Polizisten, harte Stimmung, plötzliches Ende, teils oberflächliche Story, aber toller Schreibstil
    brutaler Thriller...

    "Cop Town" ist ein Thriller der sich hauptsächlich über den Beruf des Polizisten dreht. Leider ist diese Thema recht rabiat und hart dargestellt.

    Inhalt:
    In Atlanta bringt ein Killer die Stimmung der Polizei zum überkochen, denn seine Opfer sind ausschließlich Cops.  Niemand vermag ihn zu stoppen und das Morden geht weiter. Den Polizisten ist jedes Mittel recht, den Killer zur Strecke zu bringen. Sie beginnen eine brutale Menschenjagd und werden gefährlich wie der Killer selbst.Kate Murphy tritt ihren ersten Dienst an und wird vor ganz andere Herausforderungen gestellt. Als Frau muss sie sich ihren Platz im Police Department hart erkämpfen...

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil von Karin Slaughter ist wie aus den anderen Büchern gewohnt locker und rotz der langen Kapitel sehr gut zu lesen. Die brutale Art und Weise, die die Autoren in diesem Buch hineingebracht hat allerdings ist neu. Die Stimmung des Buches ist generell sehr hart.

    Die Polizisten schrecken tatsächlich vor nichts zurück und sind skrupellos und zu jeder Zeit gewaltbereit. Auch die Feindlichkeit gegenüber gewissen Menschengruppen (z.B. Frauen, Homosexuellen...) ist sehr hoch. Leider war genau dies für mich etwas zu viel und somit auch wirklich nervig. (Das Buch spielt in der Vergangenheit, allerdings kann ich mich nicht vorstellen das es wirklich soo krass war.)

    Das Buch konzentrierte sich hauptsächlich auf die Brutalität der Polizisten. Der Killer und die Story um ihn an sich stand leider im Hintergrund. Auch die Spannung fehlt oft. Der Geschichte fehlt also der rote Faden. Das Buch ist recht lang und leider zieht es sich. Das Ende kam dann wiederum sehr plötzlich und ohne große Erklärung. 
    Das Zusammenspiel von Spannung und Auflösung hat in diesem Buch leider nicht geklappt.

    Die Charaktere waren meist eher oberflächlich und einfach unsympathisch. Die Hauptfigur Kate ist der Autorin tatsächlich noch ganz gut gelungen. Man erkennt ihre Entwicklung und kann sich auch in sie hineinversetzen. Alle anderen dagegen sind sehr schwach.

    Fazit:
    Dieses Buch ist definitiv nicht das Beste von Karin Slaughter. Die Spannung fehlt etwas. Und die Brutalität der ganzen Geschichte war für mich zu viel. Trotzdem ist das Buch nicht schlecht. Der Schreibstil ist toll & auch die Hauptperson Kate ist ganz gut gelungen. 
    Das Buch zeigt, in einer recht brutalen und (meiner Meinung nach) übertriebenen Weise, das Frauen unterdrückt bzw. nicht gleichberechtigt behandelt werden.

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    Callsos avatar
    Callsovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Polizistenkrimi aus dem Jahr 1974 - solide!
    Polizistenmörder sorgt für Aufsehen; solider Thriller!

    Atlanta 1974 - der Geschlechterkampf tobt, doch noch sind Männer und Frauen in Sachen Gleichberechtigung meilenweit auseinander. Und auch der Kampf schwarz gegen weiss ist ein elementares Thema in diesem Roman.

    "Cop town" war mein erstes Buch der Erfolgsautorin Karin Slaughter. Am Anfang, auf den den ersten 150 Seiten war ich ganz angetan von dem Werk, nach hinten raus verlor sich das Buch ein wenig.

    Der Alltag von Polizistinnen wird anhand der Beispiele Karen und Maggie dargestellt. Ein enorm anstrengender und trister Alltag, weil ihnen von männlichen Kollegen mehr als Steine in den Weg gelegt werden.

    Mehrer Polizisten wurden in Atlanta ermordet. Die sonst so coolen Cops sind in heller Aufregung und tapsen bei den Ermittlungen im Dunkeln, ehe sich die größtenteils belächelten Frauen Karen und Maggie der Sache erfolgreicher widmen...

    Ich war verwundert über die drastische Wortwahl. Heftige, deftige Sprüche, einige Thrillerelemente und ein wenig Spannung. Sicherlich hat der Roman gute Zutaten,  wie beispielsweise auch die  starken  Charaktere, doch je länger die Geschichte ging, desto mehr ermüdetet mich die Story.

    Aber ich werde Karin Slaughter wohl noch eine weitere Chance geben, weil ich viele Ansätze sehr gut fand...

    Worte des Buches:

    "..die drei haben wirklich versucht sich zu übertreffen. Sie wichsten in meine Handtasche. Sie pissten in meine Schuhe. Schissen in meinen Kofferraum. Daraufhin habe ich mal einen blutigen Tampon auf das Armaturenbrett deines Onkel Terry gelegt. Seither bin ich die verrückte Schlampe. "

    "Den Gestank müsst ihr euch vorstellen, mitten im August, es war verflucht heiß. Er hatte nur Glück, dass ich schon am Ende meiner Periode war."

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    tragalibross avatar
    tragalibrosvor 2 Jahren
    Rezension zu "Cop Town - Stadt der Angst" von Karin Slaughter

    Atlanta in den 70er Jahren.
    Die Stadt wird durch mehrere Morde, regelrechte Hinrichtungen, erschüttert. Die Opfer sind allesamt Polizisten. Nachdem ein weiterer Beamter getötet wird, bricht eine Hetzjagt nach dem Killer aus, bei dem die Polizisten über Leichen gehen würden.
    Mitten im Geschehen ist die blutjunge Kate, die Unterstützung von Maggie, einer Kollegin, bekommt. Als die beiden sich ebenfalls in die Ermittlungen einschalten, schweben sie schon bald in Lebensgefahr...

    Dieser Thriller ist der zweite Roman, den ich von Karin Slaughter gelesen habe.
    In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die ihren ersten Dienst bei der Polizei antritt und sich sogleich gegen Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Unterdrückungen erwehren muss. Dies hat die Autorin sehr realistisch, aber vermutlich auch etwas überspitzt, dargestellt.
    Die Charaktere sind mir allerdings etwas fremd geblieben. Auch wenn hier viele persönliche Eindrücke der Protagonisten hervorgehoben wurden, fehlte mir immer noch eine Kleinigkeit, sodass sie mir fast das ganze Buch über eher unsympathisch blieben.
    Auch was die Klärung einiger Fragen anbetraf, wurde hier zum Ende hin etwas geschludert. In diesen Punkten hätte ich mir ein paar Erklärungen erhofft und einige Seiten mehr, hätten der Story nicht geschadet. Der Schreibstil der Autorin ist trotzdem sehr eingänging und liest sich ausgesprochen schnell. Teilweise war mir allerdings die Sprache einen Tick zu vulgär, auch wenn die verwendeten Ausdrucksweisen zur Handlung und den Ereignissen passten.

    Alles in Allem fand ich das Buch aber sehr gelungen und spannend. Die Story kann auf jeden Fall mitreißen und hat mich gepackt, sobald ich einen Einstieg gefunden hatte. Daher vergebe ich vier Sterne, in meinem Bewertungssystem ein "Sehr gut".

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    zusteffis avatar
    zusteffivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die USA in den 70ern: Polizisten und der Kampf der Emanzipation, um die Anerkennung von Homosexualität und die Akzeptanz Farbiger.
    Der Kampf in den 70er Jahren um Gleichberechtigung auf ganzer Linie

    Zum Inhalt:
    2 Frauen versuchen 1974 in Atlanta Fuß zu fassen in der Männderdomäne Polizei.  Ein Verbrecher hat es lediglich auf Polizisten abgesehen und versetzt Atlanta in Angst und Schrecken.
    Doch neben der Verbrecherjagd wird Kate Murphy in allen Lebensbelangen auf eine harte Probe gestellt.

    Zum Inhalt:
    Ich kenne viele Karin Slaughter - Bücher und mag sie auch sehr gerne. Doch dieses Buch ist anders als alles andere, was ich bereits von ihr gelesen habe.

    Cop Town steckt voller Kämpfe, die in den 70er Jahren in den USA ausgefochten wurden.
    Die Frauen waren in der Situation arbeiten gehen zu müssen, doch gewollt war das in den meisten Jobs nicht. Im Polizeigewerbe einen Fuß zu fassen ist für mich als der reinste Horror dargestellt und ich war überrascht von der Brutalität, die hier auch zwischen den Frauen herrscht. Eigentlich müsste man der Meinung sein, dass sie sich gegenseitig unterstützen müssten, aber genau das Gegenteil ist der Fall. In den 70er Jahren war an mich noch nicht zu denken, deshalb habe ich zu der Zeit keine Erinnung. Doch die Zustände in diesem Buch haben mich wirklich geschockt.
    Neben dem unvorstellbaren Kampf der Frauen herrscht ein totaler Rassenkampf und eine Hetzjagd auf Schwule. Was bin ich nur froh auf einem anderen Teil der Erde und zu einer anderen Zeit geboren worden zu sein.

    Dieser düstere und bedrückende Teil des Buches hat es mir schwer gemacht mich wohl zu fühlen. Die Charaktere sind alle so in sich verschlossen und mit dem eigenen Übelebenskampf beschäftigt, dass es mir schwer fiel Sympathien zu entwickeln.

    Die eigentliche Ermittlungsgeschichte war mir zu verworren und zu überlagert durch die herrschende soziale Situation. Ich habe mich schwer zurecht gefunden und bin bis zum Ende mit der Geschichte und den Charakteren nicht warm geworden. Die Spannung war auf einem flachen Niveau und konnte das Buch auch nicht retten.

    Mein Fazit:
    Für mich das schwächste Buch von Karin Slaughter (von denen, die ich kenne) und nur für Leser, die sich für die Zustände der 70Jahre in Atlanta interessieren und sich damit auseinander setzen möchten.

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    ShellyBookloves avatar
    ShellyBooklovevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Rundum solider Thriller, der in einer interessanten Zeit spielt, jedoch etwas zu vorhersehbar wirkt.
    Solider Thriller, der in einer interessanten Zeit spielt.

    Zum Cover:
    Als ich dieses Cover das erste Mal sah, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch haben musste. Ich empfand das Cover sofort als sehr eindrucksstark. Die hellgrau-blauen Augen der abgebildeten Frau, ziehen in den Bann. Der schwarze Hintergrund verleiht dem Gesamtbild tiefe und strahlt geheimnisvolles aus.

    Meine Meinung:
    Nachdem ich bereits viele Bücher von Karin Slaughter gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch mit dem wunderschönen Cover auf jeden Fall lesen musste. Karin Slaughter verfügt über einen flüssigen, einfachen Schreibstil. So sind die Bücher schnell gelesen, jedoch trotzdem immer wieder eine Überraschung. An "Cop Town" hat mich besonders die Zeit interessiert, in der die Geschichte spielt. Die 70er Jahre geprägt von Vorurteilen, Korruption, Rassismus und Misogynie. Besonders die Frauenfeindlichkeit und Minderwertigkeit spielt eine große Rolle, da die beiden Hauptprotagonistinnen Frauen sind und bei der Polizei arbeiten. Im Verlauf des Buches musste ich immer wieder erleichtert feststellen, dass ich sehr froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Die Brutatlität zu dieser Zeit war mehr als erschreckend, aber nichtsdestotrotz sehr interessant. Kate und ihre Partnerin müssen sich in ihrem Alltag und auch gegenüber Kollegen und Umwelt behaupten. Den Plot an sich fand ich recht spannend, wennauch mich die Umstände zu dieser Zeit etwas mehr interessiert haben, als der eigentliche Plot. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Autorin, das Buch recht gut gelungen ist. Die eigentliche Geschichte empfand ich zwar ein wenig als zu vorhersehbar, aber gut umgesetzt. Für all jene, die diese Zeit interessiert und die gerne einen Einblick darin hätten, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Wer jedoch einen spannenden, unvorhersehbaren Plot erwartet wird hier nicht ganz auf seine Kosten kommen.

    Fazit:
    "Cop Town: Stadt der Angst" war eine gelungene Abwechslung zum standartisierten Thriller. Der Plot wirkt zwar etwas zu vorhersehbar, nichtsdestotrotz kann die Zeit, in welcher die Geschichte spielt begeistern.
    Ich vergebe für diesen Thriller solide
    3 von 5 Sternen.

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    Azahras avatar
    Azahravor 2 Jahren
    Wie Kaugummi....

    Dies war der erste Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe und ich hätte mir etwas mehr erwartet. Karin Slaughter ist eigentlich eine wunderbare Thrillerautorin, wie ich von anderen weiß, weswegen ich die Messlatte bei ihr sehr hochgelegt habe.
    Leider hat sie mit diesem Werk meine Erwartungen nicht erfüllt.
    Die Geschichte zieht sich teilweise wie Kaugummi dahin, bis endlich die Fakten zu einem großen Ganzen werden und man den Ideen der Autorin folgen kann.
    Von den Charakteren her fand ich Maggie sehr sehr anstrengend. Kate fand ich angehnem doch ihre plötzliche Wandlung von einem Tag auf den anderen, habe ich nicht nachvollziehen können. Es war für mich unlogisch.
    Auch viele andere Handlungspunkte konnte ich einfach nicht nachvollziehen, die wirkten so undurchdacht und dahingeworfen.
    Sehr sehr schade.

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