Karin Slaughter Die gute Tochter

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Inhaltsangabe zu „Die gute Tochter“ von Karin Slaughter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

"Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

"Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite."
Camilla Läckberg

"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann."
Peter James

"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute."
James Patterson

"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht."
Kathryn Stockett

"Unvergesslich."
Kathryn Stockett

"Ich würde der Autorin überallhin folgen."
Gillian Flynn

"Eine der stärksten Thriller-Autorinnen unserer Zeit."
Tess Gerritsen

spannend und fesselnd

— janaka

unterhaltsam, tiefsinnig, lesenswert

— Rebecca1120

Tiefgründig, verzwickt und fesselnd.

— Sidny

Super ich habe noch nicht viel von der Autorin gelesen , werde das aber auf jeden Fall tun

— ZICKI

Spannend und mitreisend...von der ersten bis zur letzten Seite.

— TheCoon

von Anfang bis Ende spannend mit sehr interessanten Protagonisten!

— juLyxx17

Mein letztes Buch im Jahr 2017, ein Jahreshighlight! - 5/5 Sternen

— AmiLee

Thriller gepaart mit Drama.. Grandioses Buch von Karin Slaughter.. Eine Geschichte um zwei starke Schwestern

— Ay73

Ein Mix aus Thriller und Familiendrama, psychologisch gut geschrieben!

— dreamily1

Packend dramatisch und psychologisch gekonnt

— Nisnis

Stöbern in Krimi & Thriller

Das Ende

Für einen Laymon eher schwach... Lässt sich schnell lesen, doch ich hatte andere Erwartungen

Sakle88

Immer wenn du tötest

Uhi uhi uhi.. Tolles Buch! Aber trotzdem hatte ich erst Teil 1 lesen sollen! Wird nun nachgeholt!

LeseAlissaRatte

Das Grab unter Zedern

tolles Buch, absolute Empfehlung

Rebecca1120

Die Brut - Das Ende naht

Gut, aber nicht überragend! Die Geschichte ist erzähltund Fragen wurden geklärt.

AnjaSc

Origin

Schade... wie ich finde, das erste Buch von Dan Brown durch das ich mich wirklich durch kämpfen musste.

BuecherherzEva

Der Wille zum Bösen

Für mich, leider ein Fehlgriff

Faltine

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    Die gute Tochter

    Rebecca1120

    10. May 2018 um 19:06

    Samanthas (Sam) und Charlotte (Charlie) Quinn sind Schwestern. Ihr Vater, der als Provinzanwalt bei der Auswahl seiner Mandanten keine Freunde im Ort macht. Obwohl ein Brandanschlag ihr Zuhause und ihr sämtliches Hab und Gut vernichtet, lässt ihr Vater sich nicht von seiner Einstellung abbringen. Denn die besagt, dass auch der Schuldigste einen engagierten Verteidiger und einen fairen Prozess verdient. Als dann aber bei einem erneuten Anschlag seine Frau erschossen wird, Sam nit den Auswirkungen eines Kopfschusses zu kämpfen hat und Charly ein Trauma erlebt, bricht die Familie auseinander… Auch in diesem Thriller gelingt es Karin Slaughter wieder die Charaktere anschaulich zu schildern. Wobei ich sagen muss, dass mir die meist rätselhaften Äußerungen des Vaters am Anfang nicht so gelegen haben. Erst im Laufe der Geschichte habe ich trotz seiner kryptischen Äußerungen sein wahres Wesen, seine Liebe zu den Töchtern erkannt. Die Erzählweise der Autorin finde ich immer wieder erfrischend, denn die ist zum Teil ironisch und verleitet zum Schmunzeln. Wenn sie z.B. ein altes Haus mit „tristes Denkmal für die Zeit vor zugelassenen Architekten und Baugenehmigungen“ beschreibt. Gerade dies macht das Lesen abwechslungsreich. Die Verwicklungen, die sich aus nicht angesprochenen Gefühlen ergeben und die trotzdem die Liebe und dem Schutz der Kinder dienen sollen sind hier wunderbar über einen Zeitraum von 20 Jahren mit viel psychologischem Geschick beschrieben. Wer nun mit „Die gute Tochter“ gemeint ist, sollte jeder Leser selbst entscheiden. Ich habe mir dazu eine Meinung gebildet. Von mir erhält dieses Buch 4 wohlverdiente Lese-Sterne.

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  • Grausame Bluttaten

    Die gute Tochter

    maeddsche

    02. May 2018 um 13:31

    Inhalt:Die Handlung dreht sich um die beiden Schwestern Samantha (Sam) und Charlotte (Charlie).Dabei steigt das Buch bei dem grausamen Überfall in ihrer Kindheit ein, bei dem wir zunächst erfahren was mit Sam geschah. Diese Schilderungen sind teilweise sehr brutal und verstörend, bedenkt man, dass es sich um zwei Mädchen handelt, die das alles erleben.Danach gibt es einen Sprung von 28 Jahren, bei dem wir dann Charlie in ihrem jetzigen Leben begleiten. Wie der Klappentext schon verrät, wird sie erneut in eine Bluttat verwickelt, die Erinnerungen an früher hervorrufen. Wir begleiten im Folgenden Charlie, wobei ich gar nicht weiter darauf eingehen möchte bei was genau wir sie begleiten, da dies zu viel verraten würde. Wie für einen Thriller typisch, nehmen die Entwicklungen ihren Lauf und man bekommt als Leser häppchenweise Informationen, tappt jedoch größtenteils im Dunkeln. So ist zum Beispiel lange nicht klar, ob Sam den Überfall von damals überlebt hat oder man erfährt in einem Kapitel was damals mit Charlie geschah, nur um dann später zu erfahren was damals WIRKLICH mit ihr geschah.Am Ende wird natürlich alles aufgeklärt, sowohl der „Fall“ im Buch, als auch die Geschichte um Charlie und Sam. Fazit:Für mich war dieses Buch nicht Slaughters bestes, aber dennoch war es ein guter Thriller, mit sehr vielen Psychothriller-Elementen.Der Fokus liegt sehr stark auf den beiden Schwestern und auf den grausamen Erlebnissen aus ihrer Kindheit. Ich habe erst hinterher erfahren, dass es sich wohl um eine neue Reihe handelt und somit macht das auch durchaus Sinn. Wobei ich es auch bei einem Einzeltitel nicht störend gefunden hätte, da es für mich die Spannung im Buch ausmacht und den Fokus etwas mehr auf das Psychologische lenkt. Die Spannung liegt hier nicht in der für Slaughter typischen Mörderjagd, sondern mehr darin zu erfahren was damals geschah und wie es mit dem aktuellen Vorfall zusammenhängt.Dabei war die Auflösung für mich sehr überraschend und absolut schlüssig und auch der Schockmoment als man erfährt was wirklich mit Charlie geschah, saß. Hier möchte ich jedoch erwähnen, dass es einige sehr heftige und brutale Schilderungen gibt, die definitiv nichts für Zartbesaitete sind.Insgesamt konnte mich das Buch durchaus überzeugen und ich kann auch guten Gewissens eine Empfehlung dafür aussprechen. Mir persönlich gefallen ihre Reihen mit dem klassischen Schema von (Serien)Mörder und Ermittlerteam mit etwas mehr Action besser.Als letztes möchte ich noch anmerken, dass das eBook leider voll von Fehlern ist. Dabei handelt es sich leider nicht nur um kleine Tippfehler oder mal eine falsche Endung, sondern teilweise fehlen ganze Wörter, oder stehen falsche Wörter da. Dies liegt vermutlich an der Übersetzung und nicht an der Autorin, somit fließt es nicht in meine Wertung ein, allerdings stolpert man des Öfteren beim Lesen darüber, weshalb ich es erwähne.

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  • Alte Wunden

    Die gute Tochter

    Sidny

    26. April 2018 um 07:45

    Georgia, 16. März 1989: Die Quinns leben seit Kurzem auf einer heruntergekommenen Farm, weil ihr Stadthaus angezündet wurde - vermutlich von jemandem, der mit den Praktiken des Strafverteidigers und Familienvaters Rusty Quinn nicht unbedingt einverstanden ist. Mutter Gamma ist mit den Töchtern Sam und Charlie allein im Haus, als plötzlich zwei maskierte, bewaffnete Männer in der Tür stehen und das Unglück seinen Lauf nimmt...28 Jahre später ist Charlie selbst Anwältin und gerät unversehens erneut ins Auge einer Tragödie, die das alte Trauma zurück in ihr Bewusstsein holt.Unglaublich, aber wahr: "Die gute Tochter" war für mich das allererste Buch der Bestsellerautorin Karin Slaughter. Ihr Name war mir natürlich ein Begriff, und ich hatte auch schon öfter bei einem Stöberbesuch in der Buchhandlung einen Titel von ihr in der Hand. Da ich wusste, dass sie mindestens zwei Reihen schreibt / geschrieben hat, habe ich mich letztendlich nie getraut, eins ihrer Bücher spontan einzupacken, denn ich hasse nichts mehr, als zuhause festzustellen, dass ich mir gerade den vierten Band einer noch unbekannten Reihe eingehandelt habe.Umso begeisterter war ich nun von meinem ersten, sorgfältig ausgewählten Slaughter-Thriller, denn die Geschichte überzeugt von der ersten bis zur letzten Seite. In die Handlung startet man mit den Geschehnissen im Jahr 1989, man erfährt als erstes, was den drei Quinn-Frauen an jenem schicksalhaften Tag zugestoßen ist. Die folgenden 28 Jahre werden übersprungen, und der Leser lernt nach der dreizehnjährigen Charlie nun die Charlie in den mittleren Jahren kennen, die postwendend Augenzeugin eines Verbrechens wird. Im späteren Verlauf gibt es noch weitere Rückblenden ins Jahr 1989, die andere Perspektiven in den Mittelpunkt stellen, neue Details zu Tage fördern, und dadurch ein völlig neues Licht auf die Ereignisse und die Figuren werfen.Obwohl man bei beiden Verbrechen (in der Vergangenheit und in der Gegenwart) von Anfang an weiß, wer die Täter sind, kann man das Buch kaum aus der Hand legen, denn in diesem Fall ist die brennendste Frage nicht das "Wer?" sondern das "Warum?". Und diese Fragestellung ist fast noch fesselnder als die übliche Tätersuche, die man normalerweise in einem Thriller erwarten würde. Die Figuren wirken zu Beginn ein wenig undurchsichtig und man hat das Gefühl, dass man ihre Handlungen und Gedanken nicht wirklich nachvollziehen kann, aber oft kommt man im Nachhinein dahinter, was sie in der Situation antreibt, oder warum sie so reagieren, wie sie es tun.Bei meiner überschwänglichen Begeisterung stellt sich wahrscheinlich die Frage, warum es nur vier statt fünf Sterne in der Gesamtwertung gibt, obwohl sich keine Kritikpunkte zur Geschichte selbst finden. Das liegt daran, dass im Buch unheimlich viele Fehler enthalten sind. Ich bin kein Leser, der explizit nach Druckfehlern sucht, wahrscheinlich überlese ich sogar die meisten. Aber in diesem Fall war es leider so ausgeprägt, dass manche Sätze selbst nach dem dritten Lesen noch immer keinerlei Sinn ergaben. Beispiel gefällig? Kapitel 11, Position 5358 im Ebook: "Er machte eine schwenkte den Hammer herum, um zur Eile zu drängen." Was das bedeuten soll? Ich habe noch immer keine Ahnung. Leider war das nicht der einzige Fall, und sowas stört meinen Lesefluss enorm - und es ist auch schade um die wirklich tolle Geschichte, daher muss ich leider einen Stern abziehen.Dennoch hat mich "Die gute Tochter" überzeugt: Die Story ist frisch und einfach anders, der Plot klug durchdacht ohne dabei konstruiert zu wirken, und die Handlung macht so einige Kurven, die alle meine Mutmaßungen mehrfach wieder auf den Kopf gestellt haben - davon möchte ich definitiv mehr, denn ich habe mich beim Lesen keine Sekunde gelangweilt.

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  • Zwei gute Töchter

    Die gute Tochter

    TheCoon

    18. February 2018 um 18:27

    Das Leben von Samantha und Charlie wird von einem Drama bestimmt, das sich in ihrer Kindheit abgespielt hat. Zwei Männer, die eine offene Rechnung mit dem Vater der Mädchen haben, stürmen in sein Haus, töten ihre Mutter und sehen es dann auf die beiden Mädchen ab. Obwohl beide die schreckliche Tat überleben, ist danach nichts wie vorher. Charlie wird wie ihr Vater eine erfolgreiche Rechtsanwältin, doch ihre Ehe scheitert und das Trauma steckt noch tief in ihr. Sam schirmt sich nach einer langwierigen Rehabilitation weitestgehend ab und zieht nach New York wo sie Patentanwältin wird. Die bleibenden körperlichen Schäden belasten sie jeden Tag. Erst als eine weitere Bluttat in ihrer Heimatstadt angerichtet wird, sieht sie sich gezwungen sich wieder ihrer Familie zuzuwenden. Eine achtzehnjährige Schülerin hat in ihrer Schule zwei Menschen erschossen und ihr Vater soll die Angeklagte vertreten. In der selben Nacht wird er niedergestochen und schwebt in Lebensgefahr. Im weiteren Verlauf erfahren wir durch Zeitsprünge mehr und mehr über den Tathergang vor über dreißig Jahren und verstehen warum Charlie und Sam so wurden wie sie heute sind. Die neuerliche Bluttat gibt ihnen einige Rätsel auf, denn die Täterin kannte weder die Opfer, noch wirkt sie wie eine typische Amokläuferin. Darüber hinaus beginnen Charlie und Sam, das Trauma, dass seither ihr Leben bestimmt aufzuarbeiten. Bei einem Thriller mit über 600 Seiten hatte ich Bedenken über mögliche langwierige Ausflüge in die Gefühlswelt der beiden Mädchen und viel Gerede und Erörterung über psychologische Hintergründe. Diese Ängste wurden hier aber nicht erfüllt. Im Gegenteil war jede Seite für sich gesehen schon spannend und mitreisend. Beide Frauen reagieren oft mit starken Emotionen aber durch den flüssigen Schreibstil wirken diese Handlungsstränge damit sehr abwechslungsreich und aufbrausend. Sie geben den Beiden außerdem eine Persönlichkeit die beide für sich einzigartig und authentisch machen. Ich bin mir nicht sicher ob Karin Slaughter es so beabsichtigt hat, aber durch die Tiefgängigkeit der Charaktere, beginnt man sofort Seiten zu beziehen und die einen mehr und die anderen weniger sympathisch zu empfinden. Diese Seite hat mir sehr gut gefallen, denn in vielen Büchern wird jeder Charakter so beschrieben, dass es nur die „Guten“ und die „Bösen“ gibt und man jeden leicht einer der beiden Seiten zuschreiben kann. So ist es hier absolut nicht. Jeder hat seine Fehler, die einen schlimmer die anderen leichtere, doch jeder hat auch eine verletzliche und menschliche Seite, die die Handlungen nachvollziehbar machen. Alles in allem ein Thriller, den ich sehr genossen habe und mir mit jeder Seite Spannung und Unterhaltung geboten hat.

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  • Die gute Tochter

    Die gute Tochter

    Ay73

    21. December 2017 um 16:48

    Zwei Schwestern, Charlotte und Samantha erleben das grausamste was man erleben kann. Als Gemma, die Mutter Samantha sagt, sie solle gut auf ihre kleine Schwester Charlie achten, ahnt keiner, dass Gemma in ihrem Haus vor den Augen der Töchter, in den Kopf geschossen wird. Die zwei maskierten Männer treiben die Schwestern in den Wald um sie zu begraben. Lauf Charlie, lauf sagt Samantha und Charlie läuft.. sie flieht und kann den Angreifern entkommen, doch kurz vorher sieht auch sie wie ihre Schwester Samantha in den Kopf geschossen wird. 28 Jahre später, läuft Charlie eigentlich immer noch davon. vom Leben, von der Verantwortung. Also sie an ihrer alten Schule ist um vom ihrem One-Night-Stand das Handy abzuholen geschieht ein Amoklauf... und wir erfahren im Buch dass Samantha den Kopfschuss überlebt hat und sich aus ihrem eigenen Grab herausgebuddelt hat. Aber Samantha ist gezeichnet von dem Kopfschuss.. ihre Augen sind empfindlich, sie hinkt, sie kann nicht lange stehen. Beide Schwestern sind in der Gegenwart, Anwältinnen. Und nun müssen sie sich zusammen tun um den Amoklauf aufzuklären und dabei tritt die Vergangenheit wie eine Wucht wieder zurück. Das Buch ist so toll, weil Karin Slaughter hier zwei Charaktere geschaffen hat, die so stark sind obwohl sie so vieles durchgemacht haben. Das sie die Kraft gefunden haben, um weiterzumachen. Aber das Trauma sitzt noch tief...

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    • 3
  • Mitten ins Herz <3

    Die gute Tochter

    Angel1607

    21. December 2017 um 11:12

    Worum gehts? Ich habe versucht den Klappentext in meinen eigenen Worten zu schreiben, aber irgendwie bin ich diesmal kläglich gescheitert....daher hier der Original. Man kann es einfach nicht besser und spannender ausdrücken (Quelle: Amazon):"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein. Wie erging es mir mit dem Buch? Wie immer starten wir mit dem Cover. Bei jeder neuen Geschichte frage ich mich, inwieweit das Cover die Geschichte widerspiegeln soll, ob es unabhängig ist oder vielleicht sogar großen symbolischen Wert hat? So auch hier und ich muss sagen, dass es wirklich passend gewählt wurde. Die reinen unschuldigen Rosen befleckt mit Blut, der eher düstere Hintergrund dazu....Vom letzten Slaughter, den ich außerhalb ihrer Reihe gelesen habe ("Cop Town"), war ich damals eher enttäuscht, obwohl ihn meine Mama wieder ganz toll fand. Aber wie sagt man so schön? Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Umso gespannter war ich darauf, was mich bei "Die gute Tochter" erwarten würde? Einen Slaughter, wie ich ihn liebe oder werde ich neuerlich enttäuscht?Wir starten im Jahre 1989. Ein ganz normaler Tag für Sam, Charlotte und ihre Mutter Gamma. Der Vater ist ein berüchtigter Strafverteidiger und zieht somit oft genug den Zorn und den Unglauben der anderen Dorfbewohner auf sich. Auf jeden Fall haben es Sam und Charlotte nicht immer leicht....doch sie haben einander und geben sich gegenseitig die benötigte Kraft. Vorallem ihre Mutter Gamma, die ein irsinnig komplexer und eigener Charakter ist, gibt ihnen immer wieder zu verstehen, dass sie etwas ganz besonderes sind - jede auf ihre eigene Art und Weise.Doch dann kommt das Schicksal ins Spiel. Zwei maskierte Männer stehen vor der Tür, wollen sich eigentlich an ihrem Vater Rusty rächen und die Tragödie nimmt ihren Lauf. Die Autorin switcht während des gesamten Buches immer wieder zwischen den beiden Mädchen hin und her, aber auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was unheimlich toll ist und der Geschichte ihre ganz eigene Dynamik gibt!"Lauf!" war eines der letzten Worte, die Charlotte damals von ihrer Schwester Sam gehört hatte, als die beiden Männer sie zum Sterben in den Wald trieben. Und das hat Charlotte auch getan - und tut es heute noch. Trotzdem sie eine unheimliche Stärke und Kraft ausstrahlt, findet man gleichzeitig innerlich eine vollkommen zerbrochene Persönlichkeit, die sich in sich selbst verkriecht. Auch bei Sam sieht es nicht anders aus. Und anstatt sich gegenseitig zu stützen und gemeinsam alles zu verarbeiten, sind sie einander fremd geworden. Doch das Schicksal hat wiedermal seine Hand im Spiel und gibt ihnen - leider aus traurigen Gründen - die Chance sich wiederzusehen und vielleicht wieder einen Weg zueinander zu finden. Jedoch ist das leichter gesagt als getan. Manchmal kann man etwas nicht mehr reparieren..... Ob das hier der Fall ist? Lasst euch überraschen!Wer einen rasanten blutigen Slasher erwartet, den muss ich hier enttäuschen. Slaughter geht für mich hier mehr auf die psychologische und gleichzeitig tragische Seite und schafft mit wenig Blut ein unheimliches Meisterwerk für mich. Die Ereignisse von damals samt ihren weitreichenden Folgen treffen mich mitten ins Herz! Vorallem je mehr sich die Geheimnisse lüften und alles zu einem großen Ganzen verbindet, wird es immer besser und besser! Mein Fazit: Definitiv eines meiner Highlight in diesem Jahr! Irgendwie hat mich das Buch in der Art und Weise ein wenig an Filme wie "Die Jury" erinnert! Vielleicht hat es mich deshalb so geflasht, denn diese Art von Filmen sind unheimlich toll und auf eine gewisse Weise auch anspruchsvoll und mit einer ganz eigenen Dynamik und Tragik - wie das Buch <3

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  • Ein Mix aus Thriller und Familiendrama

    Die gute Tochter

    dreamily1

    19. December 2017 um 11:31

    Worum geht’s (Der Klapptext)?"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers. Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein. Wie ist mein Eindruck?Karin Slaughter ist für meine eine Autorin zu deren Bücher ich eigentlich blind zugreife. So richtig enttäuscht hat sie mich eigentlich noch nie so wirklich, höchstens wenn sie z.B. jemanden sterben lassen hat...aber das mag wohl dazu gehören ;-)Bei „Die gute Tochter“ hatte ich also hohe Erwartungen. Die Frage ist, hat sie mich wieder so begeistert oder gab es diesmal einen kleinen Dämpfer?Die Geschichte an sich finde ich wirklich gut. Da ist eine Familie deren Vater ein berüchtigter Anwalt ist und sich somit auch nicht nur Freunde in seinem Leben gemacht hat. Als sie überfallen werden wird die Mutter kaltblütig erschossen. Die Mädchen werden in den Wald getrieben und ihre Schwester Samantha fleht Charlie an einfach zu laufen, abzuhauen, sich wenigstens zu retten. Viele Jahre später holen die Erinnerungen Charlie bei einer Bluttat an einer Schule wieder ein.Der letzte Satz beschreibt es eigentlich ganz gut. Was sich nach einem hervorragenden Thriller anhören mag bekommt einen kleinen Beigeschmack, den man ja nicht unbedingt immer haben möchte ;-)Es ist wirklich gut geschrieben, psychologisch gut durchdacht, spannend (wenn auch nicht durch und durch)...alles was man sich so wünschen kann an einem guten Buch und auch von der Autorin gewohnt ist...nur leider gibt es da eben diesen kleinen Beigeschmack. Ich hatte immer wieder das Gefühl das ich nicht unbedingt einen Thriller in der Hand halte. Nicht das es komplett daneben ging, nein das nicht, aber manchmal denkt man da steckt genauso viel ein Familiendrama dahinter. Es ist irgendwie eine Mischung aus beidem. Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt oder was ich wahrscheinlich erwartet habe.Was ich wiederum aber wirklich positiv betonen kann, sie hat mit einer Art geschrieben, die bei Thrillern finde ich nicht immer Gang und Gebe ist, die einem einen Einblick in die Charakter des Buches geben konnte. Man sagt auch Karin Slaughter hätte mit diesem Buch dem Leser einen Einblick in die Seelen der Charakter gegeben, das möchte ich vielleicht nicht 100% unterschreiben, aber es kommt nahe ran. Es ist eben wirklich gut und psychologisch geschrieben, man bekommt einen verdammt richtig guten Einblick.Es gab einen kleinen Dämpfer, aber letztlich hat mir das Buch trotzdem gefallen. Es ist kein perfekter Thriller, es ist Thriller und Familiendrama in einem und mag auch nicht perfekt sein oder gar leichte Kost...aber trotz allem es ist gut geworden. Karin Slaughter gehört auch weiterhin für mich zu einer der besten Autori(inn)en die es gibt! 4 von 5 Sternen!

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  • Fatales Schweigen

    Die gute Tochter

    Nisnis

    12. December 2017 um 18:30

    Als Gamma, Samanthas Mutter, Sam bittet auf ihre kleine Schwester Charlie aufzupassen, ahnt diese nicht, dass sich in den nächsten Minuten dramatisches abspielen wird und dass dies die wenigen letzten Worte ihrer Mutter sein werden. Gamma wird kaltblütig erschossen und die beiden Mädchen unter Todesangst in den Walt getrieben. Dort wartet ein bereits ausgehobenes Grab auf sie. Sam ermöglicht ihrer Schwester wegzulaufen und obwohl dies Rettung bedeutet, verändert es das Leben von Sam und Charlie auf bitterste und emotionalste Weise.Achtundzwanzig Jahre später kommt es in einer Schule zu einem scheinbaren Amoklauf und Charlie wird erneut Zeugin einer grausamen Bluttat, die die damaligen Schreckensszenarien aus der Kindheit auf brutalste Weise wieder lebendig werden lassen. Die Autorin:Die internationale Nummer-1-Bestsellerautorin Karin Slaughter ist eine der weltweit populärsten und gefeiertsten Schriftstellerinnen. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und haben sich insgesamt über 30 Millionen Mal verkauft. Ihr Gesamtwerk beinhaltet die Grant County und Will Trent-Reihen, außerdem Cop Town- Stadt der Angst, das für den renommierten Edgar-Krimipreis nominiert wurde, sowie den psychologischen Thriller Pretty Girls. Karin Slaughter stammt aus Georgia und lebt zurzeit in Atlanta.Reflektionen:Karin Slaughter überrascht in die gute Tochter mit besonders intensiv gezeichneten Charakteren und erlaubt so besonders tiefe Einblicke in die Seelen der Figuren, die von Schuld und qualvollem Leid gezeichnet sind.Sam und Charlie sind Schwestern, die gemeinsam eine furchtbare und brutale Attacke überleben, während ihre Mutter auf grauenvolle Weise vor ihren Augen ermordet wird. Man sollte meinen, dass ein derartiges Drama und Schreckensszenario die Schwestern noch näher aneinanderbindet, doch bei Sam und Charlie liegen die Dinge völlig anders.Karin Slaughter schreibt in großen Kapiteln perspektivisch aus Sicht beider Schwestern. Während Sam schwer verletzt nur langsam wieder zum Leben zurück findet, schließt Charlie mit ihrem Vater Rusty einen Pakt. Sie verpacken die Wahrheit in einem Karton und verschließen ihn, während Charlies Leben von nun an auf den Säulen einer Lüge steht. Rusty ist Anwalt und will seine Tochter so schützen. Achtundzwanzig Jahre später, Sam und Charlie haben keinerlei Kontakt mehr, wird Charlie Zeugin eines brutalen Verbrechens. Eine Schülerin läuft Amok und schießt um sich. Plötzlich sind die Erinnerungen der Kindheit präsenter denn je und familiäre Umstände führen dazu, das Sam zurückkehrt. Karin Slaughter ist es gelungen, die Zwietracht zwischen den Schwestern auf eine intelligente Weise und mit Hilfe eines raffinierten psychologischen Aufbaus glaubhaft zu begründen. Vielmals schrieb Karin Slaughter actiongeladene Thriller, doch dieses Mal überzeugt sie mit einem psychologisch emotionalen Aufbau, den man bisher von ihr so nicht kannte. Wie gewohnt stellt sie Handlungen der Verbrechen auf unverblümte brutale und blutige Weise dar, so dass zart besaitete Leser das Buch vor Schreck zuklappen und im Keller verbannen würden. Karin Slaughter lässt die fesselnde Spannungskurve auf einem hohen Niveau agieren und doch bin ich dieses Mal nicht Feuer und Flamme, obwohl ich Slaughter Stil seit vielen Jahren wirklich liebe. Ich weiß lange Zeit nicht, wohin mich die atmosphärisch dichte Geschichte führen wird. Ich verliere sogar beinahe den Faden, kann nicht jeden Zusammenhang klar herstellen und fühle mich zwischendurch so gar nicht gut aufgehoben mit der Geschichte der guten Tochter. Es mag daran liegen, dass ich meine Bücher zu bewusst lese und jeden geschriebenen Satz und jede Kleinigkeit überdenke. Im Nachhinein betrachtet verbinden sich aber noch alle einzelnen Fäden zu einem goldenen, stimmigen Band zusammen, doch mir wäre eine harmonischere Gestaltung der intelligenten Verstrickungen lieber gewesen und ich weiß, dass Karin Slaughter das kann. Fazit und Bewertung:In die gute Tochter zeigt sich Karin Slaughter schriftstellerisch von einer neuen Seite, indem sie neben den gewohnt guten und blutigen Action Szenen den Schwerpunkt nun auf einen raffinierten, psychologischen Aufbau legt. Die atmosphärisch dichte Geschichte spielt mit den Eindrücken und Emotionen der Leser, die sie durch tiefe Einblicke in die Seelen der Figuren erhalten. Spannend, dramatisch, gekonnt und gut. ©nisnis-buecherliebe

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  • ....wie immer sehr spannend....

    Die gute Tochter

    Lesebegeisterte

    09. December 2017 um 13:55

    Charlie hat Schrecklickes in ihrer Kindheit erlebt und dieses Trauma nie so wirklich verarbeitet.
    Jahre später ist Charlie von Beruf Anwältin und kämpf für Gerechtigkeit. Als sie in einem Amoklauf an einer Schule zufällig am Tatort ist, holt sie die Vergangenheit wieder ein...
    Ein Psychothriller der sehr ins Detail geht. Sehr spannender Plot und einige Stellen voller Nervenkitzel.

  • Die Veragangenheit ruht nicht!

    Die gute Tochter

    Malibu

    04. December 2017 um 10:38

    Was würdest du tun, wenn du Opfer eines Gewaltverbrechens wurdest? Wenn du mitansehen müsstest, wie einer deiner liebsten Menschen vor deinen Augen ermordet wird? Wenn du selbst ermordet werden solltest, es aber überlebst? Die Schwestern Charlotte und Samantha erfahren genau das in Karin Slaughters neuem Thriller "Die gute Tochter". Unvorstellbar, wie das sein muss.Als die zwei Schwestern zu ihrem eigenen Grab getrieben werden von zwei bewaffneten maskierten Männern, fleht die große Schwester Samantha die jüngere Charlotte an, wegzulaufen. Charlie läuft und läuft, sie läuft davon, nicht nur jetzt sondern auch in ihrem weiteren Leben. Sie ist getrieben vond en grauenhaften ERinnerungen, die Bilder ihrer erschossenen Mutter, die Todesangst ihrer Schwester und ihre eigene, sowie das Keuchen des Verfolgers.28 Jahre später ist Charlotte eine erfolgreiche Anwältin, genau wie ihr Vater. Als sie Zeugin einer grauenhaften Bluttat wird, holt die Vergangenheit sie wieder ein.Was wir hier für zwei starke und doch gebrochene Persönlichkeiten vor uns haben. Man erfährt als erstes was damals passiert ist, mit Charlotte im Besonderen. Was aus ihr geworden ist und wie sie ihr Leben lebt. Natürlich wird auch gleich von der erneuten Bluttat geschrieben, ein Amoklauf in der Middle School. In dieser hat auch Charlotte ihren Unterricht in Teenagerzeiten genossen. Sie gerät mitten hinein und mischt sich auch noch ein, so ist sie Zeugin und gleichermaßen Opfer - denn die Tat erinnert sie durchgehend an das grauenvoller Ereignis vor 28 Jahren. Damals sind zwei maskierte bewaffnete Männer in ihre Küche gestolpert und haben ihre Mutter erschossen, ihre Schwester Samantha in den Kopf und lebendig begraben. Charlotte ist davongekommen, aber nicht ohne tiefe seelische Wunden. Man liest die Stränge abwechseln in Charlottes und Samanthas Sicht und kann sich so ein Bild von den Charakteren machen.Wer Karin Slaughter kennt, weiß, dass diese blutrünstige Thriller schreibt. Auch hier ist es blutig, die Tat an sich. Dennoch empfinde ich das hier eher als Drama statt Thriller. Hier werden die Erlebnisse der Schwestern verarbeitet und überhaupt die Familie ins Licht gestellt, wie es danach weitergeht. Sie erzählt hier einmal eine ganz andere Geschichte als ihre gewöhnlichen Thriller, was manche Fans wohl abschreckt, wenn man die negativen Rezensionen liest. Meines Erachtens hat sie hier ein großes Werk geschaffen, das zeigt, dass sie auch in anderen Genres wunderbar Geschichten spinnen kann und einen so gefesselt mit dem dicken Buch zurücklässt. Ich selbst konnte es kaum aus der Hand legen und musste unbedingt wissen, wie es den Schwestern ergeht und was sie noch erwartet.Der Schreibstil ist locker und flüssig und auch die Dialoge leiten dazu, dass man schnell vorankommt. Wie von Slaughter gewohnt, wird man hier im Lesefluss kaum unterbrochen. Auch die Spannung ist genügend vorhanden, auch wenn es kein richtiger Thriller ist, sondern eher Familiendrama rund um die Tragödie, die sich vor 28 Jahren ereignet hat. Es hat eher einen psychologischen Hintergrund und durchleitet die Traumatas der Schwestern.Es ist ein Buch, das tiefer geht, das einen tief bei den eigenen Wurzeln packt und den Atem gefrieren lässt, den man ausstößt vor Schock. Denn was hier im Buch geschrieben ist, ist nichts für schwache Nerven. Slaughter erzählt wie gewohnt alles bis ins Detail und lässt auch nicht das Grausame aus. Wenn man sich als Fan auf eine andere Art von Thriller bzw. Drama von der heiß begehrten Autorin einlassen kann, ist man hier genau richtig!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • Ein spannender Thriller, gepaart mit Familiendrama. Karin Slaughter überzeugt auf ein neues.

    Die gute Tochter

    booknerd84

    25. November 2017 um 12:28

    Titel: Die gute Tochter Autorin: Karin Slaughter Verlag: Harper Collins Seitenanzahl: 608 Inhalt/Klappentext:"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene furchtbare Attacke in ihrer Kindheit. Die zersplitterten Knochen ihrer Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers. Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. Achtundzwanzig Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Doch ungeahnt kehrt das Grauen zurück. Mein Fazit: Die Bücher von Karin Slaughter begeistern mich schon seit vielen Jahren. Und so war es auch dieses Mal wieder. Mit "Die gute Tochter" hat Karin Slaughter erneut gezeigt, dass jedes ihrer Bücher in den Bann zieht. Auch wenn ihr neuestes Werk dieses Mal kein reiner Thriller ist, so ist die Mischung mit einem Familiedrama auf keinen Fall langweilig. Ganz im Gegenteil. Auch wenn diese Art für Karin Slaughter vielleicht etwas ungewöhnlich ist, so konnte mich das Buch und Karin Slaughter's Schreibstil wieder von der ersten Seite an fesseln und begeistern. Die Handlung dreht sich um die Geschwister Charlie und Samantha, die als Teenager einen Überfall von zwei maskierten Männern überlebten und mit ansehen mussten, wie ihre Mutter auf brutalste Weise ermordert wurde. Jahre später üben beide, wie ihr Vater, den Anwaltsberuf aus und treffen nach einem Amoklauf an einer Schule, zum ersten mal wieder aufeinander. Natürlich werden sie auch von ihrer Vergangenheit eingeholt. "Die gute Tochter" ist auf jeden Fall empfehlenswert. Karin Slaughter schreibt wie immer ungeschönt und direkt, sodass es nie langweilig wird. Die Handlung schockiert, hält viele Überraschungen bereit und das Ideenreichtum der Autorin ist wie gewohnt beeindruckend. Für mich ist und bleibt Karin Slaughter einer der besten Thriller-Autorinnen. Von mir gibt es daher 4 von 5 Sterne!Viele Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Die gute Tocher

    Die gute Tochter

    tardy

    24. November 2017 um 11:29

    Charlotte und Samantha müssen als Teenager miterleben, wie zwei maskierte Männer in ihr Haus eindringen und ihre Mutter brutal ermorden. Aber auch Sam und Charlie kommen nicht ungeschoren davon. Ziel der Attacke wäre eigentlich ihr Vater gewesen, der als Anwalt vor allem die ganz Bösen verteidigt und so manchen Hass der Opferfamilien hervorruft. Auch die Täter gehören zu dieser Kategorie. An den Folgen dieser schrecklichen Tragödie leiden die Beiden noch heute. Ein Amoklauf in der ehemaligen Schule der beiden Schwestern lässt die Erinnerung wieder aufleben und Charlie und Sam, die ebenfalls Anwälte sind treffen sich nach vielen Jahren das erste Mal wieder.Karin Slaughter kenne ich schon von ihren Romanen um die Ermittlerin Sara Linton. Ihre typische Art zu schreiben, spannend, fesselnd, teilweise blutrünstig und nicht immer leicht zu verdauen, gefällt mir gut. Dieses Buch weicht von dem Gewohnten ab. Zwar sorgt die lebendige Sprache auch hier wieder dafür, dass man einen gewohnt spannenden Pageturner vor sich liegen hat, den man nur ungern aus der Hand legt. (Bei über 600 Seiten eine kräfteraubende Angelegenheit.) Aber dann lernt man eine ganz neue Seite der Autorin kennen. Eine Seite, die mir sehr gut gefällt. Der umfangreiche Roman geht für mich mehr in die Richtung Psychothriller. Tief darf man in die Seelen der Protagonisten blicken, unzähliche alte Wunden werden aufgerissen und der Leser steht kurz vor einem schwarzen Abgrund. Zahlreiche Rückblenden in die Vergangenheit lassen das ganze Ausmaß der furchtbaren Tragödie der beiden Schwestern so nach und nach an die Oberfläche treten. Auch der Amoklauf in der Schule, bei dem die Täterin scheinbar bekannt ist, stellt viele Fragen auf, die sich erstmal nicht erklären lassen. Wie bei einem riesigen Puzzle, muss der Leser Stückchen für Stückcken an den richtigen Platz legen, kommt so der Auflösung immer ein wenig näher, bis er dann im Finale die erschreckende und gleichzeitig erlösende Wahrheit erfährt. Die unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Schwestern lassen das Geschehen ganz unterschiedlich erscheinen. Man meint es sind Wiederholungen, aber so ist es eben nicht. Die psychologische Wirkung ist enorm. Erst so kann man verstehen, wie ein grausames Erlebnis den Menschen verändern und prägen kann und wie unterschiedlich jeder damit umgeht. Spannend finde ich auch den Einblick in das amerikanische Gerichts- und Polizeisystem, der mich immer wieder schockiert zurücklässt

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  • Rezension - "Die gute Tochter" Karin Slaughter

    Die gute Tochter

    ankastoo

    12. November 2017 um 12:07

    Inhalt Die Jugend von Sam & Charlie wird von einem Überfall erschüttert. Die Mutter der beiden Mädchen wird auf brutale Art ermordet. Warum? Ihr Vater arbeitet als Strafverteidiger für die brutalsten Verbrecher, wie zum Beispiel Vergewaltiger, Verbrecher, Mörder. Daher wird er in der Stadt gehasst und macht sich viele Feinde. Die maskierten Männer wollten sich eigentlich an ihm rächen, allerdings war er wie eigentlich fast immer nicht da. Nachdem die beiden Mädchen unter Schock an den Waldrand getrieben werden, wird Sam angeschossen und bei lebendigem Leib begraben. Charlie schafft es zu entkommen und arbeitet 28 Jahre später ebenfalls als Strafanwältin. Allerdings ist sie psychisch schwer geschädigt. Aus Zufall wird sie Zeuge eines Amoklaufes an einer Middleschool, welcher die Erinnerungen an den damaligen Überfall wieder aufkochen lassen und sie die Details der schrecklichen Nacht nicht vergessen lässt. Meine Meinung Das Cover finde ich ganz gut gelungen, allerdings finde ich es nicht sehr besonders. Es ist dunkel gehalten und in der Mitte sieht man fünf Rosen, die zu einem Strauch gebunden sind. Den Kontrast zwischen Hintergrund und Buchstaben gefällt mir allerdings sehr gut. Karin Slaughter beschreibt die Beziehung zwischen den beiden Mädchen sehr detailliert. Dadurch hat man ein gutes Bild davon, wie die beiden miteinander umgehen. Allerdings geht dadurch die Spannung an manchen Teilen verloren und der Thriller wird mehr zu einer Geschichte über die Familienbeziehungen. Das erste Kapitel ist meiner Meinung nach das Spannendste von allen. Dadurch, dass Slaughter dieses erste Kapitel schon voll gepackt hat mit Spannung, wirken die folgenden Kapitel erst einmal ernüchternd und ich muss ehrlich zugeben, dass ich kurze Zeit sehr enttäuscht war. Jedoch schafft sie es durch ihren Schreibstil und durch die Konzeption der restlichen Kapitel die Spannung wieder aufzubauen und man bekommt wieder Lust weiter zu lesen. Es kommen mehrere Flashbacks und es wird auch immer wieder gewechselt zwischen den Perspektiven von Sam und Charlie. Dadurch schafft sie es, die Personen sehr transparent für den Leser zu machen. Ich erlebte dank des Schreibstils und der Konzeption der Geschichte des Öfteren Überraschungsmomente, die, wie ich finde, das Buch sehr lesenswert machen. Allerdings würde ich das Buch nicht wirklich als Thriller beschreiben, da für meine Verhältnisse eher nur das 1. Kapitel auf Thriller-Niveau geschrieben ist. Was ich am meisten mochte: Der Einblick in die Beziehung der Schwestern und die Konzeption der Geschichte. Was mir weniger gefiel: Die langen Kapitel. Ich mag es einfach lieber, wenn es kürzere, aber dafür mehr Kapitel gibt. Aber das ist Geschmackssache. Fazit Es war das erste Buch von Karin Slaughter, das ich gelesen habe und ich fand es gut. Allerdings nicht so gut, dass ich gleich los gehen und ein anderes Buch der Autorin kaufen werde. Es hat einige unerwartete Wendungen im Buch, welche mich immer wieder zum Weiterlesen animiert haben, jedoch lässt die Spannung von Anfang an etwas nach.

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  • Ich bin nicht warm geworden mit dem Buch

    Die gute Tochter

    brauneye29

    06. November 2017 um 12:42

    Zum Inhalt:"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Meine Meinung:Eigentlich ist Frau Slaughter ja eine sichere Bank für spannende Thriller. Umso enttäuschter war ich persönlich ja von diesem Buch. Ich bin überhaupt nicht warm geworden mit dem Buch. Weder mit der Story, den Protagonisten noch mit dem Schreibstil. Ich fand auch im Gegensatz zu manch anderem keine Spannung im Buch, irgendwie war alles so vorhersehbar. Fazit:Diesmal für mich kein toller Slaughter.

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