Karin Slaughter Die gute Tochter

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Inhaltsangabe zu „Die gute Tochter“ von Karin Slaughter

"Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

DIE GUTE TOCHTER ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen.

Familiendrama gepaart mit Thriller, konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen.

— lauraandthesevenseas

Psychologischer Thriller im Rahmen einer Familiengeschichte

— dieschmitt

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  • Die gute Tochter

    Die gute Tochter

    vormi

    02. March 2018 um 14:11

    "Lauf!", fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. "Lauf weg!" Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers. Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein."Die gute Tochter" ist ein Meisterwerk psychologischer Spannung. Nie ist es Karin Slaughter besser gelungen, ihren Figuren bis tief in die Seele zu schauen und jede Einzelne mit Schuld und Leid gleichermaßen zu belegen. "Die dunkle Vergangenheit ist stets gegenwärtig in diesem äußerst schaurigen Thriller. Mit Feingefühl und Geschick fesselt Karin Slaughter ihre Leser von der ersten bis zur letzten Seite." Camilla Läckberg"Eine großartige Autorin auf dem Zenit ihres Schaffens. Karin Slaughter zeigt auf nervenzerfetzende, atemberaubende und fesselnde Weise, was sie kann." Peter James"Karin Slaughter ist die gefeiertste Autorin von Spannungsunterhaltung. Aber Die gute Tochter ist ihr ambitioniertester, ihr emotionalster - ihr bester Roman. Zumindest bis heute." James Patterson"Es ist einfach das beste Buch, das man dieses Jahr lesen kann. Ehrlich, kraftvoll und wahnsinnig packend - und trotzdem mit einer Sanftheit und Empathie verfasst, die einem das Herz bricht." Kathryn Stockett„Die Brutalität wird durch ihre plastische Darstellung körperlich spürbar, das Leiden überträgt sich auf den Leser.“ (Hamburger Abendblatt)„Aber es sind nicht nur die sichtbaren Vorgänge und Handlungen von guten oder schlechten Individuen, die die (…) Autorin penibel genau beschreibt. Es sind vor allem die inneren, die seelischen Abläufe, die überzeugen.“ (SHZ)„Das alles schildert Slaughter mit unglaublicher Wucht und einem Einfühlungsvermögen, das jedem Psychotherapeuten zu wünschen wäre.“ (SVZ)„Die aktuelle Geschichte um die Quinns ist eine Südstaaten-Saga der besonderen Art, von der ihr nicht weniger erfolgreiche Kollege James Patterson sagt, sie sei ‚ihr ambitioniertester, ihr emotionalster, ihr bester Roman. Zumindest bis heute‘.“ (Focus Online)Inhaltsangabe und Pressestimmen auf amazonDie Geschichte war ungewöhnlich, aber leider manchmal etwas zu langatmig. Für mich war es im Vergleich zu Karen Slaughters früheren Büchern etwas zu schlafmützig. In denen war mehr Pepp.Auch waren mir hier zu viele Personen bzw Namen, bei denen man während des Hörens immer erstmal zuordnen musste, wer jetzt wer war.Immerhin hat es über große Strecken nicht an Spannnung gefehlt, denn die langatmigen Abschnitte hielten sich in Grenzen.Auch die Atmosphäre der Kleinstadt im Süden der USA war sehr gut eingefangen.

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  • detaillierte Charaktere

    Die gute Tochter

    Gwhynwhyfar

    19. January 2018 um 17:07

    »Zwei Jahre und eine lebenslange Zwietracht trennten Samantha von ihrer dreizehnjährigen kleinen Schwester...«Wer die spannungsgeladenen Thriller von Karin Slaughter kennt, wird in diesem Thriller ihre ruhige Seite kennenlernen. Strafverteidiger Rusty Quinn ist unbeliebt im Ort, denn er verteidigt die, die andere Leute lieber gleich an den Baum hängen würden. Das bringt dem Anwalt viel Ärger, gerade hatte man der Familie im Südstaatenstädtchens Pikeville das Haus angezündet und sie wohnen zur Miete in einem Übergangshaus. Mutter Gamma und ihre Töchter Samantha und Charlotte sollten gar nicht daheim sein, nur Rusty. Doch der ist in der Stadt. So treffen drei Männer nur auf die Frauen, einer ist Culpepper. Eigentlich wollten sie Rusty töten, denn der wollte von diesem Gewaltverbrecher, den er verteidigte, seine Rechnung eintreiben. Alles läuft aus dem Ruder. Zuerst wird die Mutter erschossen, die beiden Jugendlichen hinausgeschleppt, sie sollen draußen erledigt werden. Sam wird erschossen, Charlie glaubt, sie ist tot, aber sie ist nur schwer verletzt, wird den Rest ihres Lebens schwerbehindert sein. Charlie schafft es, zu fliehen.»Sam ballte die Fäuste. Sie musste dem ein Ende setzen. Sie musste Charlotte beschützen. ›Lass uns in Ruhe, Zachariah Culpepper.‹ Sie erschrak vor ihrer eigenen Aufsässigkeit. Sie hatte schreckliche Angst, aber jede Faser davon war mit überwältigender Wut getränkt. Er hatte ihre Mutter ermordet. Er begaffte ihre Schwester. Er hatte ihnen klargemacht, dass sie das Haus nicht lebend verlassen würden. Sie dachte an den Hammer, der hinten in ihren Shorts steckte, und stellte sich vor, wie sie ihn in Zachs Gehirn schmetterte. ›Ich weiß genau, wer du bist, du perverser Scheißkerl.‹«Die beiden Schwestern sind traumatisiert neben körperlichen Schäden. »Lauf weg, Charlie!«, die große Schwester muss die kleine beschützen. Charlie glaubt, sie hätte ihre Schwester im Stich gelassen, hegt große Schuldgefühle und Sam gibt an allem dem Vater die Schuld. Sie leben sich auseinander, entzweien sich, haben seit Jahren keinen Kontakt mehr. Beide haben Jura studiert, Charlie ist Strafverteidigerin, ist nie weggezogen. Sam lebt in New York, ist in einer Wirtschaftskanzlei als erfolgreiche Anwältin für Patentrecht tätig. »Und jetzt verteidigte Rusty einen Mann, der beschuldigt wurde, ein neunzehnjähriges Mädchen entführt und vergewaltigt zu haben. Ein weißer Mann und ein weißes Mädchen, dennoch erregte der Fall die Gemüter, weil der Mann aus einer Unterschichtfamilie kam und das Mädchen aus gutem Haus stammte. Rusty und Gamma sprachen nie offen über den Fall, aber die Einzelheiten des Verbrechens waren so schauerlich, dass der Klatsch, der in der Stadt herumging, unter der Haustür durchgekrochen kam, über die Lüftungsschlitze einsickerte und nachts in den Ohren der Familie dröhnte, wenn sie zu schlafen versuchte.«28 Jahre später: Charlie ist durch Zufall Zeugin bei einem Amoklauf in einer Schule. Ein Mädchen erschießt einen Lehrer und eine Schülerin. Rusty übernimmt die Verteidigung. Aber wieder wird ein Anschlag auf ihn verübt. Da Charlie Zeugin ist, ruft sie Sam an, berichtet vom verletzen Vater und fragt, ob sie nicht die Verteidigung übernehmen kann, bis Rusty aus dem Krankenhaus entlassen ist. Sam kommt angereist, möchte aber das Mandat eigentlich nicht übernehmen. Alles hängt zusammen in einem großen Ganzen, wie immer bei Karin Slaughter. Wie immer lebt die Geschichte durch die Einzelschicksale der Protagonisten und der Aufblätterung der Wahrheit. Dieser Thriller ist ruhig, nur unterschwellig spürt man die lauernde Gefahr. Immer wieder wird der Überfall von damals erzählt. Wiederholung, so hat man zunächst das Gefühl, doch die andere Sichtweise, bringt neue Kriterien ins Spiel und beim nächsten Mal kommt etwas Neues hinzu. Karin Slaughter spielt mit dem Leser. Wo liegt die Wahrheit? Kennen wir alle Einzelheiten? Warum ist der Bruch zwischen den Schwestern so gnadenlos? Wie lange beeinflusst ein traumatisches Erlebnis einen Menschen, kann er das irgendwann aufarbeiten? Wie verändert er sich durch das Trauma? Rusty ist der Meister des Verdrängens, er tapst mit breiten Füßen über alles hinweg und macht anschlusslos weiter. Er verteidigte oft genug menschliche Bestien und einer dieser Typen zerstört seine Familie, tötet, nur weil er die Rechnung nicht zahlen will. Rusty macht weiter, verteidigt die, bei denen kein anderer Anwalt das Mandat übernehmen will. Sam geht weit weg nach NY, kommt nie wieder zurück, aber auch sie studierte Jura. Charlie stapft in Vaters Fußstapfen, aber auch ihr Leben ist für immer ruiniert, was sich bis in ihr Privatleben auswirkt. Eine interessante Familienkonstellation von verschiedenen Charakteren tut sich auf … Atmosphärisch dicht, langsam steigernd, nichts für ungeduldige Leser. Psychologisch gut durchdacht, liefert Karin Slaughter wieder einen lesenswerten Thriller. An manchen Stellen wird der Plot für meine Begriffe zu lang ausgedehnt, aber insgesamt ist er spannend und stimmig. Karin Slaughter gehört für mich zu den KönigInnen der Dramaturgie und des Dialogs. 

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  • Psychologischer Thriller im Rahmen einer Familiengeschichte

    Die gute Tochter

    dieschmitt

    20. November 2017 um 05:48

    Zum Inhalt: Eine Familie wird überfallen, die Mutter wird vor den Augen der Töchter getötet. Eine der Töchter durch einen Schuss in den Kopf schwer verletzt.   28 Jahre später. Charlotte die damals unverletzte Tochter arbeitet inzwischen als Rechtsanwältin, und unversehen kommt die Vergangenheit zurück....   Meine Meinung: Ich kenne sehr viele Bücher der Autorin, sowohl vom Lesen als auch vom Hören und bisher mochte ich alle sehr. Das Hörbuch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Der Sprechstil passt für mich sehr gut zur Geschichte und ist sehr gut hörbar. Die Geschichte ist wieder einmal unfassbar grausam. Auch durch die Taten, aber vor allem durch die psychologischen Spielchen, die im Hintergrund laufen. Es wird sehr ausführlich berichtet, was mir sehr gut gefallen hat. Die Auflösung kommt erst nach und nach, dafür gibt es immer wieder Wechsel zwischen dem aktuellen Fall und dem Fall in der Vergangenheit.   Die Geschichte wird schonungslos erzählt und für mich wirkt dies sehr authentisch und gerade dies macht es noch grausamer. Die Spannung ist von Anfang bis zum Schluss vorhanden und steigert sich nach und nach.   Die Auflösung erfolgt erst ganz am Ende und hat mich nochmals verblüfft. Da sich das Buch um Morde dreht gehört es für mich zu den Thrillern, aber wer jetzt hier einen klassischen Thriller erwartet, ist hier nicht richtig. Ich würde das Buch in den Bereich psychologische Thriller einordnen.   Fazit: Klasse Buch, außergewöhnlicher Thriller.  

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