Ein Teil von ihr

von Karin Slaughter 
3,9 Sterne bei111 Bewertungen
Ein Teil von ihr
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Sehr enttäuschend

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Inhaltsangabe zu "Ein Teil von ihr"

Nach »Die gute Tochter« begeistert Spiegel-Bestseller-Autorin Karin Slaughter mit ihrem neuen Thriller »Ein Teil von ihr«. Provokanter und raffinierter als alles, was sie zuvor geschrieben hat.

Wir alle kennen unsere Mütter.
Oder etwa nicht?

Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

»Karin Slaughter gilt völlig zu Recht als eine der besten Krimi-Autoren der USA. Ihre Geschichten fesseln von Anfang bis Ende.« IN

»Karin Slaughter zählt zu den talentiertesten und stärksten Spannungsautoren der Welt.«
Yrsa Sigurðardóttir

»Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!« Kathy Reichs

»Karin Slaughter bietet weit mehr als unterhaltsamen Thrill.«
SPIEGEL ONLINE über »Pretty Girls«

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959672146
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:01.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2018 bei Lübbe Audio erschienen.

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    viosbookss avatar
    viosbooksvor 41 Minuten
    Kurzmeinung: Dieser Thriller löst bei mir ein wohliges Ok aus, aber auch nicht mehr. Er liest sich angenehm weg, aber mir fehlt das gewisse Etwas.
    Ein wohliges Ok

    In einem Restaurant werden Andrea und ihre Mutter in eine Schießerei verwickelt, die Mutter tötet den Angreifer in Notwehr. Plötzlich zeigt sich ein ganz anderes Bild der zunächst völlig harmlos wirkenden Frau. Offenbar wird sie verfolgt und muss ihre Tochter zur Flucht zwingen. Und auf die Spur in eine dunkle Vergangenheit.

    Gleich zum Auftakt dieses Thrillers ist mächtig viel los, denn ein Amokschütze stürmt ein Restaurant und schießt wild um sich. Andreas Mutter Laura kann ihn in einem recht blutigen Kampf unschädlich machen. Man kommt also sehr schnell ins Geschehen rein und es ist auch nicht unspannend, aber die Aktionszenen waren mir insgesamt vielfach übers Ziel hinausgeschossen und hatten was von American Blockbuster, was mich persönlich nicht so anspricht.
    Nachdem im weiteren Verlauf auch Laura einen Angreifer in Notwehr tötet, wechselt die Handlung in eine Art Roadmovie, in der Andrea zunächst nur den Anweisungen ihrer Mutter folgt, gleichzeitig aber immer neue Einzelheiten über ihre Vergangenheit aufdeckt. Dabei gibt es immer wieder Rückblenden, die die Vorgeschichte Lauras schildern. Das Nebeneinander von Rückblenden und Lauras Entdeckungen auf ihrer Reise haben mir gut gefallen, ist es doch wie ein Puzzlespiel, bei dem sich ein Teil zum anderen fügt. Auch war die Geschichte in sich rund und angenehm zu lesen. So weit, so gut.

    Trotzdem hat es einige Zeit gedauert, bis ich das Buch fertig hatte. Zuerst dachte ich, dass liegt einfach daran, dass ich gerade so wenig Zeit habe. Denn das Leseerlebnis war eigentlich positiv, ich habe das Buch gerne gelesen und es hat mich auch nicht gelangweilt, aber es hat sich irgendwie gezogen. Das lag natürlich auch daran, dass es an einigen Stellen ziemlich in die Länge gezogen war, da hätte man einiges kürzen können. Aber ich habe direkt danach ein anderes Buch innerhalb von zwei Tagen beendet und da hab ich den eigentlichen Unterschied gemerkt. Das Buch konnte mich nicht wirklich fesseln, man war nicht wirklich in der Geschichte drin, weil die Identifikationsfigur fehlte. Keine der geschilderten Frauen gibt dafür etwas her. So steht man als Leser wie neben einer Quelle, die vor sich hinplätschert und die man interessiert und mit angenehmen Gefühlen betrachtet, aber in die man nicht eintaucht. Und so bleibt man nach dieser an sich guten Geschichte relativ unbeteiligt zurück.

    Mein Fazit ist ein wohliges ok, aber auch nicht mehr. Da hat mir das gewisse Etwas gefehlt, das eine Geschichte zu meiner Geschichte macht.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor 2 Stunden
    Kurzmeinung: Sehr enttäuschend
    Sehr enttäuschend

    Früher habe ich die Thriller von Karin Slaughter sehr gerne gelesen. Sie waren für mich ein Garant für einen fesselnden Thriller. Nun ist es inzwischen schon einige Jahre her, dass ich das letzte Buch von ihr gelesen habe und hatte mich auf diesen neuen Thriller von ihr sehr gefreut, entsprechend war meine Erwartung, die allerdings überhaupt nicht erfüllt wurde. 

    Im Vordergrund bei diesem Thriller steht Andrea - genannt Andy. Sie sucht die Nähe zu Ihrer Mutter. Vom Wesen her könnten die beiden allerdings unterschiedlicher nicht sein. In einem Lokal entkommen Andy und ihre Mutter Laura bei einer Schießerei nur knapp dem Tod. Laura tötet den jungen Schützen - war es Notwehr? 

    Das Verhalten von Laura kann nicht nur die eigene Tochter nicht verstehen. Ich als Leserin habe Laura auch nicht verstanden. Neben dem Handlungsstrang, der in Gegenwart erzählt, gibt es einen weiteren, der in den 1980-iger Jahren spielt. 

    Dem Leser wird zwar in einem gewissen Maße klar, wie diese beiden Handlungsstränge zusammenhängen könnten. Obwohl es zwar "spannende Momente" gab, zog sich das Buch insgesamt mächtig in die Länge. Als ich fast 200 Seiten des Buches gelesen hatte, stellte ich mir die Frage, wann es mit dem packenden Thriller losgeht. Für mein Empfinden ging es nicht mehr wirklich los. Das Buch habe ich durchgelesen, weil ich immer noch hoffte, dass es mich doch noch packt und ich wollte doch auch wissen, wie es ausgeht. 

    Mir ist meine Zeit sehr wertvoll. Es tut mir an dieser Stelle tatsächlich schon leid, dass ich hier schreiben muss, dass ich es bereue, meine Zeit mit diesem Buch verbracht zu haben, schade!

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    G
    Gisevor 2 Tagen
    Kurzmeinung: spannend geschrieben
    Das dunkle Geheimnis ihrer Mutter

    Unversehens geraten Andrea Oliver und ihre Mutter Laura in Lebensgefahr: Ein Amokläufer erschießt im Café zwei Frauen; während Laura ihre Tochter vor ihm beschützt, drängt sie ihre Tochter zur Flucht. Von jetzt auf gleich findet Andrea sich auf einer Fahrt mit unbekanntem Ziel wieder – und muss sich Gedanken über ihre Mutter machen, die plötzlich so überraschend anders wirkt. Laura versucht Andrea zu schützen – doch wovor? Und was ist in Lauras Vergangenheit vorgefallen, dass die Gewalt nun plötzlich in ihr Leben einbricht?

    Die Autorin Karin Slaughter lässt den Leser zusammen mit ihrer Protagonistin erkunden, wieso Laura plötzlich so verändert ist. In zwei Zeitschienen erzählt sie Lauras Geschichte und enthüllt nach und nach, wie die Vergangenheit in die Gegenwart hineinstrahlt. Anfangs noch etwas unübersichtlich, wird schnell klar, wie die beiden Zeitebenen ineinander greifen – und genauso schnell ist der Leser voll im Sog der Erzählung. Die Seiten fliegen dahin, denn mit Andrea will man diese unbekannte Seite ihrer Mutter kennenlernen. Dabei spart die Autorin auch nicht an der einen oder anderen überraschenden Wendung. Und siehe da, was am Anfang überhaupt nicht möglich erscheint, nämlich die Motive der einzelnen Handelnden zu verstehen, gelingt zum Schluss ohne Probleme…

    Mich hat das Buch bestens unterhalten, auch ohne übermäßig blutrünstig zu sein. Der Fokus liegt eher auf dem Verstehen der Gegebenheiten, auf dem Sortieren, wer jetzt zu den Guten gehört und warum. Deshalb vergebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung und alle fünf möglichen Sterne.

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Mässige Spannung und kaum Nervenkitzel. Nicht die Karin Slaughter, die ich kenne.
    Langatmig - Mässige Spannung

    Karin Slaughter war bislang für mich ein Garant für Spannung und Dramatik. Hier muss ich aber gestehen, dass ich von ihrem neuesten Werk ein wenig enttäuscht bin.

    Dies ist nicht die Karin Slaughter, die ich kannte und deren Bücher ich mit atemloser Spannung verschlungen habe.

    Der Krimi – es ist keinesfalls ein Thriller – spielt auf zwei Zeitebenen, es geht um Andrea und ihre Mutter, die glauben alles voneinander wissen, bis eines Tages etwas Schreckliches passiert, das Andy zwingt, sich mit der eigenen Vergangenheit und der ihrer Mutter auseinander zu setzen


    Daraus hätte man einen hochspannenden Roman machen können, mit trickreichen Wendungen, aber hier muss ich leider sagen, dass dues der Autorin nicht so ganz gelungen ist, wie bei ihren Vorgängern.

    Der Teil, der die Vergangenheit beschreibt ist m.E. sehr langatmig und ausufernd, was zu Lasten der Spannung geht. Da konnte mich dann auch die Gegenwart nicht mehr abholen und mitnehmen. Schade.


    Eingefleischte Fans werden dieses Buch sicherlich lesen.Meines war es leider nicht so ganz.


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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor 7 Tagen
    Nicht ganz überzeugend

    Inhalt:
    Wir alle kennen unsere Mütter. Oder etwa nicht? Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?

    Meine Meinung:


    Der Einsteig in die Handlung war wirklich interessant und ist gut verlaufen. Gegen Mitte des Buches hat das für mich nachgelassen, manchmal hätten für mich einige Stellen ruhig kürzer sein dürfen. Diese Stellen waren zwar interessant zu lesen aber hätten gerne auch kürzer das gleiche vermittelt.

    Aber mit dem Spannungslevel war ich nicht zufrieden. Man wollte schon wissen wie es weitergeht, aber die große Spannung hat mir gefehlt, der Kick, das Besondere. So lies es sich interessant und gut verfolgen. Da hätte für mich ruhig eine Schippe noch draufgelegt werden können. Spannungstechnisch leider nicht so wie gewohnt. Manchmal war mir das zu wenig Thriller-Anteil.

    Das Ende dagegen hat nochmal einiges rausgeholt. Hier ist die Spannung wirklich greifbar gewesen, so habe ich mir das gewünscht. Das Ende hat mir gefallen, es war passend und gut.

    Bei den Charakteren bin ich noch nicht ganz überzeugt. Andrea hat mich mit ihrer Art beim Lesen gestört. Ich konnte mit ihr nicht warm werden und mich auch nicht in sie hineinversetzen, was ich schon schade fand. Laura hingegen lernt man Stück für Stück kennen, was mir gut gefallen hat. Davon abgesehen ist jeder Charakter nun mal so wie er ist. Jeder hat seine Ecken und Kanten, was auch gut ist.

    Das ist mal ein anderes Buch der Autorin, was ich als Grundidee hinter dem Buch auch super finde. Aber nicht gelungen wie die bisherigen Bücher der Autorin.

    Ganz konnte mich das Buch nun nicht überzeugen. Bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht, es ist jetzt kein absoluter Flop aber trotzdem habe ich es so nicht erwartet 

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    M
    maren78vor 8 Tagen
    Ein Teil von ihr

    Ich habe schon fast alle Bücher von Karin Slaughter gelesen und war dementsprechent gespannt was mich hier erwartet.
    Leider war ich etwas enttäuscht von diesem Buch.
    Mir war es teilweise zu langatmig und mir fehlte der rote Faden.
    Andrea und Laura haben ein gutes Mutter-Tochter Verhältnis und plötzlich ist doch nicht mehr so wie es mal war.
    Andrea war mir manchmal richtig unsympathisch und hat sich benommen als wäre sie ein kleines Kind.
    Die Story an sich fand ich interessant und spannend, aber man hätte sie etwas kürzen können.
    Ob meine Meinung daran liegt, das ich von Karin Slaughter was anderes erwartet habe, weiß ich nicht.
    Man kann dieses Buch auf jeden Fall lesen, aber es gibt bessere Romane von ihr.

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    Petzi_Mauss avatar
    Petzi_Mausvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Ich bin Spannenderes von Karin Slaughter gewohnt...
    Gute Idee, aber teilweise langatmig und eine nervige Protagonistin

    3,5 Sterne


    Kurz zum Inhalt:
    Andrea Oliver dachte, sie kennt ihre Mutter.
    Bis ein Bewaffneter in dem Diner, in dem Andy mit ihrer Mutter Laura zu Mittag war, zwei Personen erschossen hat und nun auch Andy und ihre Mutter bedroht. Und ihre Mutter diesen dann tötet. In Notwehr? Oder mit Absicht?
    Doch statt Antworten zu erhalten, schickt ihre Mutter Andy quer über den Kontinent nach Illinois.
    Doch Andy will unbedingt herausfinden, wer ihre Mutter in Wirklichkeit ist, und begibt sich in große Gefahr.
    Kann ihre Mutter sie rechtzeitig retten?


    Meine Meinung:
    Der Plot klang vielversprechend, aber die Umsetzung hat mir leider nicht ganz so gut gefallen.
    Andy, die Protagonistin, fand ich bis zum Schluss nervtötend. Sie ist 31 Jahre alt, und verhält sich aber wie ein Kleinkind. Sie gibt auf die Fragen sowohl von den Polizisten als auch andern Leuten einfach keine Antwort. Sie redet nicht, sie antwortet nicht, sie verhält sich nervig.
    Ihre Mutter Laura hingegen ist eine starke Frau, die sich durchzusetzen weiß, und alles tut, um ihr Kind zu schützen. Auch wenn das Kind bereits erwachsen ist. Das hat mir imponiert und gefallen. Aber erst die erwachsene Laura. Das Verhalten der jungen Laura hingegen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Wie kann man sich nur so stark in Abhängigkeit eines Mannes begeben, dass man sogar Gewaltverbrechen begeht? Und nur deshalb kam es zu dem ganzen Eklat.
    Der Schreibstil ist zwar gut zu lesen, aber der Spannungsbogen flacht leider immer wieder ab, und eben auch das nervige Verhalten von Andy hat mich immer wieder aus dem Lesefluss gebracht. Auch die abwechselnde Erzählweise der Gegenwart und 1986 hat sich erst nach und nach zu einem Faden verwebt. 
    Außerdem empfinde ich die Story eher weniger als Thriller.
    Leider hat mir dieses Buch von Karin Slaughter nicht so zugesagt, ich kenne Besseres von ihr.
    Das Cover gefällt mir leider auch nicht. Das zerkratzte Bild einer Frau soll wohl die Mutter darstellen, von deren Vergangenheit man überhaupt nichts weiß und deshalb sauer auf sie ist. Aber was soll der Schmetterling?


    Fazit:
    Gute Idee des Plots, aber nicht ganz so gelungene Umsetzung. Für meinen Geschmack zu wenig Thriller und eine nervige Protagonistin. Daher leider nur 3,5 Sterne.
     

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    KatesLeselounges avatar
    KatesLeseloungevor 9 Tagen
    Ein wirklich guter Spannungsroman.

    Wenn ich an Thriller und Thriller-Autoren denke, dann gehört Karen Slaughter bei mir immer in die Top 5. Ich habe damals ihre Grant County Serie regelrecht verschlungen. Und auch „Pretty Girls“ konnte mich vor kurzem begeistern. Wenn ich sehe, dass ein neues Buch von ihr erscheint, ist es ein absolutes Must-Read. Bei „Die gute Tochter“ hat es sich für mich schon angekündigt und nun nach dem Lesen von „Ein Teil von ihr“ wahrscheinlich bestätigt. Der Stil von Frau Slaughter hat sich für mich schon recht deutlich verändert. Was nicht unbedingt schlechter ist, aber ihre Bücher sind nun anders.

    Auch wenn sich das jetzt im Vorfeld vielleicht recht negativ anhört, so hat mich „Ein Teil von ihr“ zu Anfang wirklich gepackt, und zwar so, wie schon sehr lange kein Buch zuvor. Ich habe angefangen zu lesen und konnte einfach nicht mehr aufhören. Innerhalb weniger Stunden war das Buch zur Hälfte in einem Rutsch gelesen. Der Spannungsbogen war für mich wirklich enorm. Und eines kann man Karen Slaughter lassen, sie weiß wirklich, wie man schreibt. Auch die unterschiedlichen Zeiteben empfand ich als gelungen. Denn so hat sich erst nach und nach ein klares Bild zusammen gesetzt. Es gab sogar einen Punkt, an dem ich das Geschehen in der Vergangenheit spannender und interessanter fand, als in der Gegenwart.

    Es gab viele verschiedene Figuren in „Ein Teil von ihr“. Mit der Protagonisten Andrea hatte ich Anfangs wirklich ein paar Schwierigkeiten. Nicht so stark, dass es mich in einem Lesefluss gestört hätte, aber so richtig sympathisch war sie mir nicht. Mich hat es vor allen Dingen interessiert, wer Laura Oliver in Wirklichkeit war und was ihre Geschichte ist. Das zu erfahren, hat mich angetrieben, dieses Buch zu lesen. Alles drum herum ist dadurch in den Hintergrund gerückt. Und daran lag es auch wahrscheinlich, dass ich „Ein Teil von ihr“ wirklich gut fand.

    Das Ende war nicht das beste Ende. Und nach dem man erfahren hat, wie nun wirklich alles zusammen hängt, war auch ein bisschen die Luft raus. Ich war erstaunt, dass da noch recht viel passiert ist. Als herkömmlichen Thriller, wie man es von Karen Slaughter in ihrer „Grant County Serie“ gewohnt war, würde ich „Ein Teil von ihr“ nicht betrachten. Wenn man sich von den Gedanken löst, erhält man eine interessante Story, die einen für mich recht hohen Spannungsbogen hatte. Nicht der beste Thriller von Frau Slaughter, aber wirklich guter Spannungsroman.

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    C
    curry20vor 11 Tagen
    Unbekannte Mutter

              Andrea ist 30 und bekommt ihr Leben nicht richtig auf die Reihe. Nachdem sie ihren alten Job gekündigt hat um ihrer Mutter bei einer schweren Erkrankung beizustehen wohnt sie immer noch in der kleinen Wohnung über der Garage ihrer Mutter.
    Als Andrea mit ihrer Mutter Laura in einen Überfall gerät ändert sich alles. Laura bringt einen bewaffneten Mann ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt um. Als die beiden am gleichen Abend zuhause überfallen werden, fordert Laura ihre Tochter auf zu flüchten. Doch alles ist zu gut vorbereitet, als das es ein Zufall sein kann. Was hat Laura zu verbergen...
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, man wird praktisch durch die Handlung gejagt. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, ein mal 1986 und einmal in der Jetzt-Zeit. Ich hatte viele falsche Vermutungen Laura's Vergangenheit betreffend und konnte es kaum aushalten nicht hinten ins Buch reinzulesen.
    Mein Fazit:Karen Slaughter in Bestform
           

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    Lesehoernchen99s avatar
    Lesehoernchen99vor 12 Tagen
    Noch Luft nach oben

              Andrea weiß alles über ihre Mutter. Sie ist überzeugt, dass keine Geheimnisse zwischen ihnen stehen. Bis ein Besuch im Einkaufszentrum in einer brutalen Attacke endet, bei der ihre Mutter Laura ins Visier gerät. Plötzlich lernt Andrea eine Seite von ihr kennen, die nichts mit dem ruhigen, gutmütigen Charakter der Frau gemein hat, die sie aufgezogen hat. Wenige Stunden später wird Laura von skrupellosen Verfolgern heimgesucht. Auf der Suche nach einer Antwort folgt Andrea verzweifelt den Spuren in die Vergangenheit. Denn sie muss die verborgene Identität ihrer Mutter ans Licht bringen. Sonst kann es für keine von ihnen eine Zukunft geben. 

    Zu Beginn war es für mich sehr verwirrend, ich fand Andrea furchtbar träge, fast schon unsympathisch. Mit kam sie teilweise vor, als wäre sie noch ein kleines Kind.
    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal 1986, dann 2018. Auf den ersten Blick haben die Geschichten nichts miteinander zu tun, aber es wäre keine Karin Slaugther wenn es nicht zusammengefügt würde.
    Nur dies war teilweise so langatmig und langweilig, dass es schwierig war am Ball zu bleiben. 

    Die letzten zwei, drei Kapitel konnten das Buch meiner Meinung nach dann auch  nicht mehr retten, obwohl es da dann doch spannend wurde. 

    Schade, für mich hätte die Story definitiv noch Luft nach oben gehabt.
            

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar

    „Jeder neue Thriller von Karin Slaughter ist ein Anlass zum Feiern!“

    Kathy Reichs

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

     

    "Ein Teil von Ihr“ von Karin Slaughter


    ein. Bitte bewerbt euch bis zum 08.08.2018 für eines von 20 Leseexemplaren (Hardcover) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Thrillers.


    Über den Inhalt:

    Wir alle kennen unsere Mütter.
    Oder etwa nicht?

    Wieder und wieder sieht Andrea Oliver das Gesicht ihrer Mutter Laura vor sich: gelöst, gutmütig, beherrscht – während sie einem Menschen das Leben nimmt. Nur knapp konnten sie beide einer grauenvollen Schießerei entkommen. Andrea will Antworten, doch stattdessen zwingt ihre Mutter sie in eine riskante Flucht. Weil sie verfolgt wird. Weil sie ein dunkles Geheimnis hat. Andrea folgt dem Befehl ihrer Mutter. Doch je weiter sich ihr die wahre Identität dieser Frau enthüllt, desto mehr entpuppt sich ihr Leben als eine Lüge. Wer ist ihre Mutter wirklich?


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    Dann bewirb dich jetzt bis zum 08.08.2018 um eines der 20 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon
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    Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    dartmauss avatar
    dartmausvor 2 Monaten
    Ich liebe die Bücher von Karen Slaughter
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    Bonbosais avatar
    Bonbosaivor 2 Monaten
    Ich habe bisher alle Bücher der Autorin gelesen, und bin natürlich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.
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    LeenChavettes avatar
    LeenChavettevor 2 Monaten
    Endlich ein neuer Slaughter! Die Leseprobe verspricht so einiges!
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    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 3 Monaten
    Die Autorin ist einfach der Hammer, egal ob es Bücher von ihren Serien sind oder Einzelbände. Bin schon sehr gespannt auf dieses Buch.
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