Harter Schnitt

von Karin Slaughter 
4,1 Sterne bei242 Bewertungen
Harter Schnitt
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clary999s avatar

Spannung, Nervenkitzel und eine überraschende Auflösung!

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Ein Thriller um Agent Will Trent und die Ärztin Sara Linton...

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Inhaltsangabe zu "Harter Schnitt"

Niemand schlägt so ein wie Karin Slaughter!
Nach der Geburt ihrer Tochter kehrt Faith Mitchell vom GBI zurück in den Polizeidienst. Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um das Baby kümmert, rast sie von der Arbeit nach Hause und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter keine Spur. In ihrer Verzweiflung wendet sich Faith ausgerechnet an Will Trent - der einst dafür sorgte, dass Evelyn Mitchell den Dienst quittieren musste ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442378173
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.08.2013 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Annejas avatar
    Annejavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: überraschend aber wenig spannend
    Wenn dich die Vergangenheit einholt

    In nächster Zeit werde ich wohl noch des Öfteren ein Buch von Karin Slaughter vorstellen, da ich es einfach nicht ertragen kann, ungelesene Bücher von ihr im Regal stehen zu haben. Ich gab den Büchern jetzt eine lange Pause um andere Autoren zu erlesen, aber mittlerweile zieht es mich einfach zu ihnen. 

    Noch immer denke ich daran, wie ich " Belladonna" las und somit auch meinen ersten Thriller überhaupt. 

    Aktuell sind die Fälle zwar etwas schwach, zum Glück aber trotzdem sehr aufschlussreich und interessant.

    Da das Buch ein Teil einer Reihe ist würde ich empfehlen auch die Vorgänger zu lesen. Somit ist dann auch gewährleistet das man schneller Zugang zur Geschichte und den Figuren findet. Denn hin und wieder werden Sachen aus den Vorherigen Teilen angesprochen.

    Ist es wirklich schon der 3. Fall für Sara Linton und Will Trent? Die Zeit vergeht aber auch, dabei ist es nicht wirklich verwunderlich, denn beide sind durch und durch sympathische Charaktere. Ihr diesmaliger Fall bezieht sich sehr auf die Familie Mitchell und somit auf Will´s Partnerin Faith bei der Polizei. 

    Der Einstieg gelang wieder mühelos, da ich es kaum erwarten konnte weiter in der Reihe zu lesen. Dabei erleben wir gleich zu Anfang ein Szenario das wir uns im Leben nicht wünschen. Überall Blut, fehlende Personen und die Angst um das eigene Kind, welches eingesperrt ist. Innerhalb von wenigen Seiten haben wir die ersten Leichen und eine Entführte, könnte ein Thriller nicht schockierender beginnen?

    Die Geschichte entwickelt sich nach diesem Start sehr holprig, da wir nicht nur den Fall aufklären, sondern auch in das Privatleben von Will und Sara tauchen, welche mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben. Dieser private Touch war dabei nicht wirklich störend, da er Szenarien enthält, die sich so mancher Leser schon lange wünscht hatte.

    Der Fall bzw die Entführung war dann etwas, wo man sich wirklich Stück für Stück hineinlesen musste. Gerade da man oftmals auf falsche Zweige geleitet wird, erlebt man des Öfteren überraschende Momente. Mich verwirrte der Fall leider sehr, da ich mit den Geschichten der Täter nicht so ganz hinterher kam. Die Namen und Zugehörigkeiten verwirrten stark und mussten von meinen Kopf erst entfuselt werden. 

    Egal ob ein Teil besser oder schlechter war, so konnte ich bisher jeden Teil wegen seiner Schreibweise loben. Ich verliere mich in dieser Welt, da ihre Beschreibungen ein so klares Bild in meinem Kopf erzeugen, das ich das Gefühl habe nur einen Schritt von ihr entfernt zu sein. Natürlich ist es immer sehr heftig zu erfahren welche Wunden jemand zugefügt wurden oder welche kranken Spielchen jemand betreibt, aber hey, es ist ein Thriller, da passiert so etwas nun mal.

    Durch die vielen emotionalen Momente, war Spannung ehr ein Nebenwerk des Buches und wurde nur selten eingesetzt.

    Neben alt bekannten Gesichtern haben wir es diesmal auch mit Neuen zutun bzw. mit welchen von denen wir nicht wirklich viel erfahren haben.

    Faith, Will´s Partnerin bei der Polizei,und ihre Familie steht diesmal im Fokus der Geschichte. Denn nicht nur sie sondern auch ihre Mutter und ihr Vater haben eine bewegende Vergangenheit, die man als alles andere als herzlich beschreiben würde. Genaueres möchte ich hier überhaupt nicht erwähnen, da sonst Angst hätte zu viel zu schreiben. Was ich jedoch noch loben möchte, ist der Zusammenhalt, der trotz der bewegenden Vergangenheit in der Familie Mitchell herrscht. Sie haben sich nicht davon unterkriegen lassen was passiert ist und haben zumindest teilweise die Vergangenheit, Vergangenheit sein lassen. 

    Neben Faith´s Jugend erfahren wir nun auch endlich mehr Will und dessen Vergangenheit. Dies ist mehr als berührend, weshalb ab und an mal eine Träne floss. Jetzt, wo ich mehr über ihn weiß, ist er mir sympathischer denn je.

    Banden, ein Thema das viele sauer aufstoßen lässt. Kein Wunder, immerhin stehen sie meist für Chaos und Verwüstung. So auch im Buch. Denn wo es mehr als eine Bande gibt, herrscht meist auch Krieg. Sei es um Waffen, Drogen oder Bezirke, streiten kann man sich um viel. 

    Da keine Gruppe an Personen aus den gleichen Charakteren besteht, hatten wir es diesmal natürlich auch mit verschiedenen zutun. Neben den üblichen Mitläufern gab es die Bosse und die, die auf Grund ihrer Macht den Wahnsinn verfielen. Gerade letztere erhöhen hier meist die Spannung um einiges.

    Die Darstellung der Charaktere, so verwirrend sie auch war, war trotzdem lobenswert, da man sich, zumindest teilweise, sehr gut in die Charaktere hinein versetzen konnte. Ich liebe die Bücher einfach dafür das man die Charaktere so lebendig gestaltete, da man so mit ihnen mitfiebert, mitweint und auch einmal lachen muss. Gerade dies spornt mich an weiter Bücher zu lesen. 

    Wirklich beeindruckend war das Cover nicht gerade. Bücher mit den Farben schwarz, weiß und rot gibt es zu Hauf und hier auf zu fallen ist da schon eine Kunst. Besonders fragte ich mich, für was die Blumen stehen sollen. 

    Ein sehr emotionaler Teil, der zwar für die ein oder andere Überraschung gut ist, aber Spannung vermissen lässt.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 2 Jahren
    Ein typischer Slaughter-Thriller

    - was nicht abwertend gemeint ist! Karen Slaughter schreibt solide, durchaus spannende Thriller und schont den Leser nicht, grausige Details sollte man also ertragen können, wenn man sich einen Slaughter-Thriller holt. In "Harter Schnitt" geht es um den Ermittler Will Trent, dessen berufliche Partnerin Faith plötzlich selbst Hilfe zu brauchen scheint, als sie ihre Tochter aus dem Haus ihrer Mutter abholen möchte und dort Schreckliches vorfindet...
    Mehr sollte man nicht verraten, um nicht zu viel der Handlung vorwegzunehmen, es ist auf jeden Fall ein spannender Thriller, der sich flüssig liest und für Krimifreunde wirklich keine schlechte Wahl ist.
    Nichtsdestotrotz schreibt Karen Slaughter meist nach einem bestimmten Schema, was nicht verwerflich ist, sondern völlig normal - sie hat eben ihren Stil. Trotzdem empfinde ich persönlich die Slaughter-Romane beim Lesen oft als relativ ähnlich und miteinander "austauschbar". Ebenso finde ich es manchmal etwas lästig, dass die persönlichen Probleme der Ermittler - insbesondere deren Beziehungs- und Bindungsschwierigkeiten - so oft im Mitelpunkt stehen. Zudem war mir das Ende von "Harter Schnitt" einfach zu hollywoodfilm-mäßig konstruiert.
    Alles in allem ist der Thriller aber durchaus lesenswerte Lektüre für Krimifans.

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    KristinSchoellkopfs avatar
    KristinSchoellkopfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schauriger Thriller...
    Harter Schnitt

    Ich habe mein Exemplar des Romans direkt von Blanvalet zugeschickt bekommen, vielen Dank!

    Das Cover des Romans passt sich im Stil Karin Slaughters anderen Romanen an, was ich sehr ansprechend finde.
    Zu sehen ist ein Distelgewächs, welches durch das Farbenspiel mit Schwarz und Weiß fast schon bedrohlich wirkt.

    Karin Slaughter gilt als die Meisterin der Thriller.
    Mit dieser Geschichte konnte sie mir nicht nur einen Schauer den Rücken hinablaufen lassen...
    Eine Mutter, welche vor Sorge um ihre Tochter fast umkommt und ihre, sonst so zuverlässige, Mutter nirgends aufspüren kann. Doch wie kann sie sie finden? Da kann nur noch Will Trent helfen, oder etwa nicht?
    Ich paraphrasiere, wie Ihr wahrscheinlich gemerkt habt, den Klappentext, da jede noch so unbedeutend scheinende Info etwas verraten könnte.
    Lest den Thriller und lasst Euch überraschen! :)

    Die Protagonisten sind sehr authentisch, da deren Reaktionen realitätsnah dargestellt werden. Bei Thrillern ist es, meiner Meinung nach, sehr wichtig, dass die Charaktere überzeugen können, denn sonst kann der Leser auch nicht mit ihnen und deren Schicksalen mitleiden. Und darum geht es doch in Thrillern, oder?

    Karin Slaughters Schreibstil hat mich in diesem Roman etwas enttäuscht. Ich konnte mich nicht in der Geschichte verlieren, da immer wieder Sätze oder ganze Passagen so brüchig geschrieben waren, dass es mich aus der fiktiven Welt herauskatapultierte.


    Fazit
    "Harter Schnitt" ist ein guter Thriller, welcher durch eine durchdachte Geschichte glänzt, allerdings nicht durch den Schreibstil.

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    knuddelbackes avatar
    knuddelbackevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein rasanter Thriller mit einer enormen Dramatik und Dynamik. Spannungsgeladen bis zum Schluss
    Hart, Härter, Karin Slaughter


    MEINUNG

    Der dritte Band von Karin Slaughters Georgia-Serie klingt nach einem ganz persönlichen Horrorszenario für die toughe und selbstbewusste Polizistin Faith Mitchell. Zwar kann das Buch unanbhängig von den zwei Vorgänger-Büchern gelesen werden, aber auf Grund des sehr persönlichen Hintergrundes der agierenden Charaktere empfehle ich Euch dennoch die zwei anderen Teile im Vorfeld zu lesen. Da Faiths Partner Will Trent Ihr in dieser schwierigen Zeit zur Seite steht, erfährt der Leser auch mehr über dessen schwierige Kindheit im Kinderheim und bei Pflegeeltern , sowie seiner krankhaften Abhängigkeit von seiner Ehefrau. Gemeinsam mit der Ärztin Sara Linton nimmt er eine tragende Handlung während des Geschehens um Faith Mutter ein. Eigentlich mag ich die ausgefeilten Charaktere Karin Slaughters mit all Ihren Ecken und Kanten. Doch beim lesen dieses Buches hatte ich zum ersten Mal das Gefühl das die Autorin es etwas zu gut gemeint hat und mit den vielen Nebenschauplätzen und Handlungssträngen von dem Hauptgeschehen um das Verschwinden von Faiths Mutter ablenkt. Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass hier mit den Ängsten der Protagonisten gespielt wird und Verzweiflung, Wut und die damit verbundene Hilflosigkeit im Vordergrung stehen. Dadurch erhält die Handlung eine ungewohnte Schärfe und Ernsthaftigkeit. Gleichzeitig fühlt und zittert man mit Faith mit und kann sich gut in Ihre Situation hineinversetzen. Es bleibt spannend bis zum Schluß, für den sich die Autorin eine überraschende Wendung (die an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird) aufgehoben hat. Ein toller Wow-Effekt zum Ende des Buches.

     

    Mein Fazit

    Ein rasanter Thriller mit einer enormen Dramatik und Dynamik. Spannungsgeladen bis zum Schluss und für alle Karin Slaughter Leser ein unbedingtes Muss. 

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    Kekes avatar
    Kekevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Echt hart.
    Ein harter Krimi vom Feinsten

    Das ist mein erstes Buch von Karin Slaughter und ich habe
    normalerweise keine Probleme, in ein Buch hineinzukommen.
    Hier hatte ich es und wollte die Schwarte schon an der nächsten
    öffentlichen Buchsammelstelle entsorgen ...
    Doch ein Gespräch mit meiner besten Freundin (die auch Bücher
    verschlingt ohne Ende), belehrte mich eines Besseren :
    "Karin Slaughter ist ´ne ganz Gute, nur mir zu brutal ..."
    Also weitergelesen, und ... die schreibt wirklich gut.
    Wenn man die vielen Personen und die Handlungsstränge
    geistig entwirren kann und von einer Prise zu viel Brutalität
    nicht abgeschreckt wird, gute Beschreibungen von Personen
    und Orten, viel Wissen und echt Spannung.
    Den Inhalt sollte sich jeder selbst erschließen ...

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    Buecherspiegels avatar
    Buecherspiegelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Solider Thriller mit verwirrendem Titel. Unterhaltungswert gut, anspruchslos, gut für ein paar Tage am Strand.
    Bandenkrieg um Polizeipensionärin? Wer entführte Evelyn Mitchell?

    Harter Schnitt von Karin Slaughter ist ein solider Krimi wie gemacht für etwas Zeit zu Hause bei Kerzenlicht und Tee genauso wie in der Sonnenliege am Strand. Es ist zwar nicht der erste Krimi rund um den Ermittler Will Trent, aber das ist kein Problem. Hätte ich es nicht gewusst, es wäre mir nicht aufgefallen. Aber die Empfehlungen Anderer besagen, dass man mit den Geschichten der vorherigen Thriller beginnen soll. Hatte ich nun nicht dabei.
    Die Story kurz umrissen: Evelyn, die Mutter der Ermittlerin und Partnerin von Will Trent, Faith Mitchell, ist verschwunden. Doch nicht einfach so. Faith, seit kurzem erst wieder im Dienst, hat ihre kleine Tochter bei ihrer Mutter untergebracht, da sie an einer Fortbildung teilnehmen muss. Als sie, wie so oft, verspätet, hungrig, sich endlich auf den Weg macht, kann sie ihre Mutter nicht erreichen. Noch dazu hat sie seit ihrer Schwangerschaft Diabetes und hat den ganzen Tag über zu wenig gegessen. Bei ihrer Mom angekommen hört sie laute Musik, die abrupt aufhört. Eine Blutspur ist von einer Gartenlaube bis zur Tür sichtbar, wo ein blutiger Handabdruck sie das Schlimmste befürchten lässt. Mangelnde Nahrung, ein Blutzuckerspiegel der zu Wünschen übrig lässt und nun dieser immense Stress, das alles setzt ihr zu. Zum Glück für sie kann sie zwar ihre kleine Tochter vom Fenster aus entdecken, wähnt diese also in Sicherheit, doch wo ist ihre Mutter?
    Ein spannender Thriller rund um die Mutter von Faith, einer ehemaligen Ermittlerin der Polizei, dem Partner von Faith, Will, der Ärztin Sara, die vergeblich nach einer neuen Beziehung giert und der besten Freundin von Evelyn seit mehr als 40 Jahren, Amanda. Sie alle machen sich auf die Suche nach Evelyn und nach den Gründen der Tat. Allerdings ohne wesentlicher Tiefen oder sinnstiftender Weisheiten. Muss es aber auch nicht. Dafür entschädigt der Knaller am Ende und die langjährige Freundschaft der „alten Mädels“ rund um Amanda und Evelyn.

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    clary999s avatar
    clary999vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannung, Nervenkitzel und eine überraschende Auflösung!
    Harter Schnitt

    „Wenn Sie was über ein Verbrechen erfahren wollen, fragen Sie einen Verbrecher.“

    Zitat aus dem Buch, Seite 272

    Zum Inhalt: Detective Faith Mitchell vom Georgia Bureau of Investigation (GBI) in Atlanta fährt nach einem Computerseminar verspätet zu ihrer Mutter, Evelyn Mitchell. Sie will ihre Tochter Emma abholen. Doch als sie am Haus ankommt, entdeckt sie Blutspuren und Emma ist in einem Schuppen. Ihre Mutter ist weg, aber das Haus ist voller Blut, ein toter Mann und zwei bewaffnete Männer…Schnell wird klar, dass Evelyn entführt wurde. Von wem? Warum? Lebt Evelyn überhaupt noch? Special Agent Will Trent ermittelt…

    „Es klang verwirrend. Da waren so viele Bösewichte, das Will Schwierigkeiten hatte, sie alle im Auge zu behalten. Zwei Asiaten, ein Hispano, vielleicht auch zwei – vielleicht auch noch ein dritter Mann von unbekannter Abstammung; ein Haus wurde nach weiß Gott was untersucht, und eine dreiundsechzigjährige Expolizistin mit einer Menge Geheimnisse war plötzlich verschwunden…“

    Zitat aus dem Buch, Seite 124

    Meine Meinung: Karin Slaughter versteht es den Leser schon mit den ersten Seiten zu fesseln. Mit ausführlichen Beschreibungen zu den Ereignissen, Personen und der Umgebungen steigert sie die Spannung. Dennoch gab es im Verlauf der Geschichte ein paar Längen, die unnötig waren. Die Handlung wechselt oft zwischen der Suche nach Evelyn und das Privatleben der Hauptpersonen.

    Will Trent versucht verbissen Evelyn Mitchell zu finden. Seine traurige schockierende Kindheit in einem Waisenhaus hat ihn geprägt. Er ist eher ruhig, einfühlsam und kompetent. Wenn er wütend ist, schweigt er. Amanda Wagner, seine Chefin und beste Freundin von Evelyn, wirkt kalt, manchmal sogar gemein. Sie will um jeden Preis Evelyn retten, aber trotzdem sagt sie Will nicht alles. Warum? Faith ist eine gute Polizistin, die aber auch impulsiv und aufbrausend sein kann. Sara wird auch diesmal in die Ermittlungen verwickelt. Sara und Will kommen sich näher… Evelyn Mitchell ist frühpensioniert und ehemalige Leiterin des Drogendezernats. Kann das Motiv ein Racheakt sein? Aber warum erst nach ein paar Jahren?

    Bei den Ermittlungen stoßen Will und Amanda immer wieder auf Mitglieder der Los Texicanos, aber auch auf andere Gangs. Es kommt zu Ermordungen, die anscheinend irgendetwas mit Evelyn zu tun haben. Oder vielleicht doch nicht? Genauso wie Will Trent war auch ich verwirrt. Hat das Motiv nun mit dem Drogenhandel zu tun oder ist es ein persönliches Motiv?

    Das Ende war hochspannend und total überraschend!

    Die Details aus Medizin, Polizeiarbeit und den Machtkämpfen im Drogenhandel, die fließend in die Handlung eingebracht wurden, fand ich sehr interessant.

    In der Georgia-Serie verbindet Karin Slaughter, die bereits bekannten Serien „Grant County“ (rund um Sara Linton) und „Will Trent“, von denen ich die meisten Bände gelesen habe. Der jeweilige Kriminalfall ist in sich abgeschlossen, aber es gibt immer wieder Details aus dem bisherigen Leben der Hauptpersonen. Dadurch bekommen Neueinsteiger zwar einen kleinen Einblick, aber ich finde es interessanter, wenn man von Anfang an mitliest (die Reihenfolge muss trotzdem nicht unbedingt eingehalten werden ;)). Mittlerweile gibt es schon fünf Bücher in der Georgia-Serie von denen ich bisher nur den ersten Band „Tote Augen“ und jetzt den dritten Band gelesen habe.

    Es gab etliche Szenen die sehr brutal und blutig waren!

    Spannung, Nervenkitzel und eine überraschende Auflösung!

     Lesenswert für Thriller-Fans!

    Für Karin Slaughter-Fans ein MUSS ;)

    4 Sterne

    „Mund zu und Augen auf…“

    Zitat aus dem Buch, Seite 227

    Kommentare: 11
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    franziii0201s avatar
    franziii0201vor 3 Jahren
    Gelungenes Buch :)

    Ich fand dieses Buch sehr spannend und sehr verwirrend! Ich konnte teilweise die Kriminellen nicht mehr auseinander halten, aber das hat sich am Ende auch nicht als ganz so wichtig herausgestellt.
    Die Geschichte ist sehr authentisch, mir hat gefallen, dass die Tochter des Opfers, Faith, nicht, so wie in manch andrem eher schlechtem Krimi, wie eine Maschine nach ihrer Mutter sucht und überhaupt keine Emotionen zeigt, im Gegenteil: Sie dreht manchmal komplett durchgedreht, ihr Diabetes verkompliziert das Ganze dann auch noch. Ihr nerviger Bruder ist zwar am Anfang wie ein Dorn in ihrem Auge, aber stellt sich gegen Ende dann doch noch als hilfreich heraus. 
    Das persönliche Highlight war für mich die alte Nachbarin des Opfers. Sie raubt dem Team zwar den letzten Nerv, aber hilft ihm auch immer wieder. Ich fand sie einfach nur zum Brüllen!
    Der direkte Einstieg ins Buch lässt einen sofort Teil der Geschichte sein, und das kompensiert dann auch die teilweise etwas langweiligen Stellen.

    Alles in einem kann ich das Buch "Harter Schnitt" von Karin Slaughter durchaus empfehlen.

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    Nirenas avatar
    Nirenavor 3 Jahren
    Ein weiterer Fall für Will Trent - ich bin einfach Fan von ihm!

    "Harter Schnitt" ist der dritte Teil der Georgia-Reihe von Karin Slaughter, in der sowohl die Grant-County-Reihe um Sara Linton als auch die Atlanta-Reihe um Will Grant und Faith Mitchell aufgehen.

    Ich persönlich hätte mir nicht vorstellen können, dass es der Qualität eine Reihe förderlich sein könnte, wenn diese aus zwei "alteingesessenen" hervorgeht - aber bei der Georgia-Reihe ist es so: fand ich die letzten Teile der Grant-County-Reihe recht ereignislos und langatmig und die ersten Teile der Atlanta-Reihe verwirrend, löst sich all dies in der Georgia-Reihe in Wohlgefallen auf, wie ich auch schon bei den ersten beiden Teilen feststellen durfte.

    Auch wenn es in der Handlung vornehmlich um Faiths Mutter geht, ist Faith selbst doch eher im Hintergrund. Dafür spielen sowohl Sara Linton als auch Will Grant eine vordergründige Rolle, was ich aufgrund persönlicher Präferenzen sehr begrüße. Auch erfährt der Leser wieder einiges über Wills Kindheit und Jugend, was hilft, ihn und sein gehemmtes soziales Verhalten noch besser nachvollziehen zu können - ich bin einfach ein Will Grant - Fan!

    Der Fall selbst beginnt spannend und wird mit der Zeit immer verwickelter. Karin Slaughter führt den Leser und auch die Ermittler nicht nur auf einen Holzweg und am Schluss stellt sich heraus, dass doch alles ganz anders war als gedacht - ein wunderbarer Plot!

    Zwar rate ich immer allen, bei Reihen mit dem Anfang zu beginnen, aber ich denke, dass "Harter Schnitt" auch gut lesbar ist, ohne die Charaktere zu kennen - schöner ist es natürlich, sie von Anfang an zu begleiten.

    "Harter Schnitt" hat mich definitiv überzeugt und ich freue mich, das mit "Bittere Wunden" der Nachfolger ebenfalls schon erhältlich ist.

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    Nisniss avatar
    Nisnisvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super spannend, fein gezeichnete Charaktere, eine starke Geschichte mit Thrill und dennoch berührend.
    Super spannend, fein gezeichnete Charaktere, starke Geschichte mit Thrill und berührend

    Faith Mitchell, nach der Geburt ihrer Tochter zurück im Polizeidienst des GBI, kann ihre Mutter nicht erreichen, die sich während ihrer Arbeitszeit um das Baby kümmert. Mit einem beängstigten Gefühl im Bauch rast sie nach Hause und entdeckt eine Blutspur an der Haustür. Ihre Tochter findet sie eingesperrt in einem Schuppen, allein, von Faith Mutter, ehemaliger Polizisten, fehlt jede Spur. Im Haus herrscht Chaos. Sie entdeckt eine Leiche und trifft auf zwei bewaffnete Männer. Will Trent, Faith Partner, der einst gegen Faith Mutter intern ermittelte, hilft Faith diese unübersichtliche und grauenvolle Situation einzuschätzen und zu lösen.

    Meine Meinung:

    Endlich wieder einmal ein Thriller von Karin Slaughter. Endlich wieder eine Garantie für einen sehr guten Thriller. Die Story war gewohnt gut und spannend. Nur manchmal kam ich leicht ins Schleudern, wenn es um wirklich zahlreiche Personen ging, dessen Namen und Hintergründe ich mir nicht merken konnte. Vielleicht lag es eher an meiner Konzentrationsfähigkeit.

    Den Schreibstil von Karin Slaughter mag ich sehr und auch dieses Mal war ich von den Spannungskurven begeistert. Aber, deswegen auch ein Punkt Abzug in meiner Bewertung, zogen sich manche Kapitel zu sehr in die Länge bzw. ich bekam nicht ausreichend genug Infos, die derartig langgezogene Kapitel gerechtfertigt hätten. Was mich auch immer etwas ärgert ist, wenn ein Buch eines sehr bekannten Autors von einem renommierten Verlag verlegt wird und es von Rechtschreibfehlern wimmelt.

    Am meisten faszinierten mich dieses Mal die Nebenschauplätze und die Persönlichen Geschichten um die Protagonisten, die Karin Slaughter geschickt in der Handlung vernetzte. Von allen Protagonisten war der Charakter des Ermittler Will Trent eine sehr interessante Persönlichkeit. Einst ermittelte er gegen Faiths Mutter, wegen Korruption, was einige Konflikte mit sich brachte und im aktuellen Geschehen immer wieder die unterschwellige Frage nach Schuld oder Unschuld aufwarf. Als sich Trent in die verwitwete Sarah Linton verliebt, kommt es für Sarah und Trent zum Eklat mit dessen Lebensgefährtin. Sarah muss erfahren, dass Will Trents Kindheit und seine Beziehung von zahlreichen zutiefst verletzenden Unwägbarkeiten begleitet wurde und er noch heute unter seinem Schicksal leidet. Will Trents Leben berührt und lässt Emotionen frei.

    Im Großen und Ganzen ist die Handlung schon sehr amerikanisch und meiner Auffassung nach nicht mit einem möglichen reellen Bezug vereinbar. Die Gewaltbereitschaft der Täter ist erschreckend brutal und blutig. Dennoch, die Ermittler leisteten eine hochwertige Ermittlungsarbeit und am Ende sind alle offenen Fragen gelöst. Die Story geht gut aus, doch bis zu letzt fiebre ich mit und traue Slaughter das gruseligste Ende was möglich wäre zu.

    Mein Fazit:

    Meine Empfehlung geht an alle Thriller-Fans. Auch wer Karin Slaughter noch nicht kennt, kann hier bedenkenlos einsteigen. Werks nicht gern blutig mag, der sollte von diesem Thriller Abstand nehmen.

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