Letzte Worte

von Karin Slaughter 
4,0 Sterne bei269 Bewertungen
Letzte Worte
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (197):
juli.buechers avatar

tolle Ermittlungsarbeit, dadurch fehlt teils die Spannung, super Charaktere, weniger brutal als die anderen Bücher der Reihe

Kritisch (12):
Angelinchens avatar

Nicht grade das beste Buch von Karen,aber trotzdem gut zu lesen.

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Inhaltsangabe zu "Letzte Worte"

Die Wahrheit stirbt zuerst …

Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war‘s nicht.« Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig zurückgebliebenen Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442378166
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:18.08.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.10.2012 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    K
    Krimikauz73vor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Es gibt bessere Bücher von ihr!
    Verschiedene Erzählperspektiven verlangsamen die Handlung

    Also, es ist absolut lesbar. Und wer Freude findet an dem Spiel der verschiedenen Perspektiven, kann das Buch ohne Probleme lesen. Karin Slaughter-Fans werden es sich ohnehin zu Gemüte führen. Aber der Wechsel der Blicke auf ein und die gleichen Ereignisse verlangsamen die Handlung extrem. Das führt auch dazu, dass lediglich ein paar Tage erzählt werden. Viel zu wenig, um eine Figur eine Entwicklung durchmachen lassen zu können. 
    Als kunstvollen Kurzroman (ist jedoch nicht ihr Genre) hätte man das Buch noch gelten lassen können, aber als einigermaßen wuchtiges 500-Seiten-Buch liefert es inhaltlich zu wenig. Zu wenig Figurenentwicklung, zu wenig Darstellung der Ortschaft und ihrer Leute, zu wenig eigentlicher Kriminalgeschichte.
    Als Thriller eignet das Buch sich gut. Slaughter beherrscht ihr Handwerk. Es gibt ein paar fesselnde Passagen. Aber für einen echten Krimi ist mir das Spiel der Andeutungen auf eventuelle Täter zu dünn. Denn gerade der Blick auf die Nebenfiguren ist doch das Spannende an einer Detektivgeschichte! Die Auflösung muss überraschend, aber auch wahrscheinlich sein. Der Leser muss langsam herangeführt werden an das Ende, es sollte ihm aber nicht als konstruierter Holzhammer über den Schädel gezogen werden. So handhabt die Autorin die Auflösung aber leider in Letzte Worte. Das Ende kommt holzbeinig und obendrein plump moralisierend in die Handlung gehumpelt und sieht den Leser etwas verlegen an. Frei nach dem Motto: Sorry, my friend! Und das nach 500 Seiten. Mmh...  
        

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    Annejas avatar
    Annejavor einem Jahr
    Kurzmeinung: harmloser als die bisherigen Thriller von Karin Slaughter, aber trotzdem wahnsinnig spannend
    Schuld, ist ein dehnbarer Begriff

    Ich bin ein großer Karin Slaughter - Fan. "Belladonna", war mein allererster Thriller überhaupt und der Beginn einer wundervollen Bücherfreundschaft. Noch heute lese ich ihre Bücher gerne und kann es meist kaum erwarten wieder ein Neues von Ihr in den Händen zu halten.
    Trotzdem stehen in meinem Bücherregal noch 4 ungelesene Bücher von Karin Slaughter, welche ich aber in nächster Zeit endlich in Angriff nehmen möchte. 
    Nachdem ich nun über 2 Jahre nix von ihr gelesen hatte, wollte ich endlich wieder zu Sara Linton und Will Trent. 
    Ich entschied mich für "Letzte Worte", da ich der Meinung war es noch nie gelesen zu haben und wurde eines besseren belehrt. Nach ein paar Seiten im Buch merkte ich das mir die Worte bekannt vorkamen und ich das doch irgendwo schon einmal gehört bzw gelesen hatte.
    Das Buch war für mich somit ein Re-Read, aber da ich eh noch nie eine Rezension zu einem Buch von Karin Slaughter geschrieben hatte, wollte ich die Chance nutzen. Tja und da sind wir nun. 
    Ein regnerischer Tag, eine einsame Stelle an einem See und ein Mädchen, das diesen Orte wählte um einfach in Ruhe nachzudenken. Doch was ist wenn die Gedanken sich drehen, man immer an das selbe denken muss. Und plötzlich erscheint dieser einsame, kalte See als Hoffnungsträger, als Ort in dem man, wenn man sich traute, diese Sorgen verlieren würde. Nur ein Schritt, ein paar Minuten im eiskalten Wasser und es gebe keine Sorgen, keine Probleme mehr.
    Schon der Prolog, sorgte dafür, das ich mir die Decke noch fester um den Körper wickelte und schnellstens nach meinem heißen Tee griff. Die Kälte die dieser See aussandt überwältigte mich völlig und das obwohl die Geschichte noch nicht einmal richtig begonnen hatte.
    Auch diesmal handelte es sich um einen Thriller, bei welchem man die Arbeit von Detectives begleitete. Wer bereits vorherige Bücher über Grant Country gelesen hatte, war hier übrigens klar im Vorteil. Detectives wie Frank Wallace und Lena Adams spielten diesmal eine große Rolle, aber auch der ehemalige Chief der Beiden, Jeffrey Tolliver, wurde des Öfteren benannt. 
    Dieses Mal lag das Hauptaugenmerk nicht nur auf der Jagd nach einem Mörder, sondern auch darauf zu zeigen, wie ein Polizeirevier "nicht" geführt werden sollte. Es war gerade zu erschreckend, nur erlesen zu können wie Korruption und Unterschlagung zum Tagesgeschäft gehörten und man absolut nicht tun konnte. Besonders die Leichtigkeit mit der diese durchgeführt wurden überraschte mich sehr und machte mich zugleich auch wütend. Die Frage, ob es wirklich so einfach wäre, brannte sich förmlich in meine Gedanken. 
    Mit jedem Buch der Autorin, lernte ich ihre Arbeiten immer mehr zu schätzen. Der spannende Einstieg in die Geschichte, die immer spektakulären Fälle und die überraschenden und nervenzerreißenden Auflösungen und Enden. Auch diesmal wurde ich ab der ersten Seite gepackt und das obwohl ich dieses Buch bereits schon einmal gelesen hatte.
    Dieses Buch würde ich als ein ehr harmloseres Werk einstufen, da ich von der Autorin bereits brutalere Geschichten gewohnt war. Blut, Gewalt und Opfer gab es natürlich, aber in doch viel geringeren Maßen.
    Wie schon oben beschrieben, fesselte mich bereits der Prolog an das Buch und sorgte dafür das meine Sinne auf Hochdruck liefen. Auch emotional spielte mir das Buch so einige Streiche und ließ mich mit den Protagonisten trauern oder so richtig wütend werden. Auch wenn ich mich dafür jedes Mal selbst belächle, so schätze ich diese Verliebtheit in Details, welche es mir wieder ermöglichte, mich in die Geschichte hineinzufühlen.
    Fehlende Spannung suchte man auch diesmal wieder vergeblich. Zumindest bis zum Ende, welches etwas schnell und unverständlich daher kam. Auch wenn der Fall aufgeklärt wurde, so fühlte ich mich mit dessen Lösung nicht wohl. Die Aufklärung der Missstände im Revier, war da schon etwas befriedigender. 
    Da ich nicht gerade ein Freund von neuen Worten bin, war es für mich wieder sehr vorteilhaft, das es im Buch so gut wie keine davon gab. Natürlich ließ es sich nicht immer ausschließen Fachworte zu benutzen, jedoch wurden diese immer sehr gut umschrieben und verständlich gemacht.
    Wenn ich den Namen "Karin Slaughter" höre, so erfolgt ein direkter Gedankensprung zu Sara Linton und Will Trent. Auch wenn beide erst in getrennten Staaten ermittelten, so führten ihre Wege sie schon einmal zusammen. 
    Beide Charaktere habe ich schätzen gelernt, da sie neben den vielen positiven Merkmalen auch ihre Fehler hatten. Ok Fehler, wäre das falsche Wort, aber Problem würde schon sehr gut passen. 
    Sara Linton war für mich immer ein starker Charakter, der sehr viel einstecken konnte, aber auch um so mehr gab. Sie in diesem Buch als gebrochene Frau zu erleben, tat da schon fast etwas weh. Trotz aller Umstände schaffte sie es in diesem Fall wieder ihr bestes zu geben und beeindruckte mit ihren Kenntnissen.
    Bei Will Trent überkam mich stets eine Mischung aus Wut und Mitleid. Ich verstand einfach nicht, warum ein erwachsener Mann, welcher auch noch Polizist ist, ein Leben mit einer Schreib- und Lesebehinderung verbrachte und sich nicht einmal dafür einsetzte diese zu beheben. Wenn er jedoch eines konnte, dann einen komplizierten Fall lösen. Dies gelang ihm mit einer Geschicklichkeit, die mich einfach nur beeindruckte. Im Buch wurde viel über den Verlauf seines bisherigen Lebens berichtet, welcher mich dazu brachte, auch schon einmal eine Träne zu vergießen. 
    Die Polizisten und Angestellten des Polizeireviers, erlebte ich bereits in anderen Teilen. Hier fielen sie stets positiv auf. In diesem Teil schwenkte dies komplett und die vorher geliebte Truppe, wurde zu einem Hassobjekt, die sich dafür schämen müsste das Wort "Detective" in den Mund zu nehmen. Weshalb es einen solchen Wechsel innerhalb des Reviers gab, möchte ich jedoch jeden einzeln erlesen lassen. 
    Auch viele weitere Charaktere wie Sara´s Schwester, ihre Eltern oder auch Einwohner der Stadt hatte ihre Auftritte. Jedoch prägte ich mir anstatt der Namen ihre Charaktere ein, da diese jeder Figur wie auf den Leib geschneidert waren. Allgemein wirkten die Personen und die Orte  so realistisch auf mich, das ich meinte, das dies vielleicht irgendwo genauso passiert war.
    Leider hatte das Cover, mit seiner im Buch beschriebenen Story, überhaupt nix zutun. Die Farben schwarz, weiß und rot, assoziiere ich mittlerweile eh mit Thrillern und Krimi´s und konnte mich daher nicht wirklich überraschen.
    Eine rote Lotusblüte auf dem Wasser. Was sollte mir das sagen? So richtig etwas anfangen, konnte ich mit diesem Bild nichts. 
     Karin Slaughter bewies mir, das sie auch harmlosere Thriller schreiben und trotzdem ein Höchstmaß an Spannung in jene bauen konnte.Auch wenn mich das Ende nicht vollends überzeugen konnte, so schaffte es der Rest der Geschichte problemlos.

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor einem Jahr
    Rezension zu "Letzte Worte" von Karin Slaughter

    Inhalt:

    Ein Mädchen nimmt sich eines Nachts an einem See das Leben. Am Ufer hat es seine Schuhe und eine Abschiedsnotiz hinterlassen. Doch der Messerstich im Nacken verheißt alles andere als Selbstmord …

    Lena Adams und ihr Partner Frank Wallace stehen noch am selben Morgen dem vermeintlichen Mörder gegenüber. Er wehrt sich, sticht auf einen Kollegen ein und verletzt ihn schwer. Der Junge wird inhaftiert, gesteht, unterschreibt vor Lenas Augen das Geständnis – und bringt sich im ersten unbeaufsichtigten Moment in seiner Zelle um. Zuvor hat er noch mit seinem eigenen Blut an die Wand geschrieben: „Ich war´s nicht.“ Für Sara Linton ist es eindeutig: Lena Adams trägt Schuld am Tod des Jungen. Sie will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und nimmt Kontakt zum Georgia Bureau of Investigation auf …


    Meine Meinung:

    „Letzte Worte“ von Karin Slaughter wird zwar geführt als Band 4 der Georgia Reihe um Will Trent doch in meinen Augen ist es genauso eine Fortsetzung der Grand County Reihe um Sara Linton. Vor allem auch dadurch das nicht nur Sara Linton in diesem Band wieder mit von der Partie ist, sondern auch viele andere bereits bekannte Gesichter, da dieser Band wieder in Saras alter Heimat, dem Grand County spielt.

    Da kommen nicht nur bei Sara sondern auch bei mir als Leser viele gute, aber leider auch böse Erinnerungen wieder hoch. Aber trotz allem ist der Autorin mit dem vorliegenden Band definitiv wieder einmal ein absolutes Meisterstück gelungen. Für mich war dieser Thriller gerade wegen diesem hohen Wiedererkennungswert ein absolutes Top Buch. Ich konnte gar nicht genug davon kriegen und hätte die Story am liebsten in einem Stück weg gelesen.

    Ich freue mich schon auf weitere Geschichten von Will Trent und Sara Linton und hoffe das der Autorin der Stoff für solche noch lange nicht ausgehen wird.

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    Katzenauges avatar
    Katzenaugevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gut - aber nicht herausragend.
    Guter Thriller

    Vorweg möchte ich nehmen, dass mir die Grant-County-Reihe von Karin Slaughter sehr gut gefallen hat. Die nachfolgenden Bücher sind nicht wirklich schlecht, aber sie reichen bei weitem nicht an die Qualität der Vorgänger heran. 
    Bei "Letzte Worte" hat mir in erster Linie gefallen, dass es im Grant-County spielt und Sara und Will sich näher kommen. Der Kriminalfall kam stellenweise langatmig und etwas konstruiert rüber. Bei dem Buch im Ganzen betrachtet, handelt es sich um Thrillerlektüre, die den Leser gut unterhält, aber nicht unbedingt fesselt.

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    clary999s avatar
    clary999vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es war bis auf ein paar Längen sehr spannend und abwechslungsreich! Auch Nervenkitzel haben nicht gefehlt!
    Letzte Worte (Georgia-Serie, Band 2)

    „Hinter sich hörte sie einen Ast knacken. Allison drehte sich überrascht um. „O Gott!“ Allison rutschte wieder aus, doch diesmal stürzte sie wirklich. Sie fuchtelte mir den Armen. Ein Knie gab nach. Der Schmerz raubte ihr den Atem. Mit dem Gesicht klatschte sie in den Schlamm. Eine Hand packte sie am Hinterkopf, zwang sie, unten zu bleiben. Allison atmete die bittere Kälte der Erde, den nassen, triefenden Dreck...“

    Zitat aus dem Buch, Seite 17

    Zum Inhalt: Allison Spoone, eine junge Studentin, wird tot am See aufgefunden. Detective Lena Adams übernimmt den Fall. Obwohl ein kurzer Abschiedsbrief vorhanden ist, war es offensichtlich Mord. Ein geistig behinderter junger Mann gesteht den Mord. Kurz darauf bringt er sich in der Gefängniszelle um. Davor hat er an die Zellenwand geschrieben »Ich war‘s nicht.« Sara Linton ist zu Besuch bei ihren Eltern. Sie ist überzeugt, dass Lena den Verdächtigen zum Geständnis gezwungen hat. Sie informiert das GBI. Der GBI-Ermittler Will Trent soll diesem Vorwurf nachgehen…

    „Eine Antwort ist ohne Bedeutung, wenn sie eine Lüge ist.“

    Zitat aus dem Buch, Seite 318

    Meine Meinung: Der Schreibstil ist wieder fließend. Im Prolog werden die letzten Minuten im Leben von Allison Spooner und der Mord sehr spannend geschildert! Danach wechselt die Sichtweise zwischen Sara, Will und Lena.

    Sara ist immer noch verbittert, aber auch verständnisvoll. Nur bei Lena verhält sie sich ungerecht. Sie gibt Lena die Schuld an dem entsetzlichen Ereignis vor vier Jahren und auch diesmal ist sie voreingenommen. Es ist wie ein persönlicher Rachefeldzug, das finde ich doch schade. Lena hat sich damals mitschuldig gemacht, aber sie hätte das Unglück nicht verhindern können. Sie ist eine gute Polizistin, die aber leider zu oft in Schwierigkeiten gerät. Will hat Sara sehr gern, aber er lässt sich bei seinen Ermittlungen weder von ihr noch von Lena und anderen Polizisten beeinflussen. Er ist sehr gewissenhaft und entdeckt schon bald einige Ungereimtheiten. Neue Erkenntnisse lassen den Fall zunächst noch komplizierter erscheinen. Es gibt keine Verdächtige. Ein Mordmotiv ist nicht erkennbar. Auch davon lässt sich Will nicht beirren und ermittelt weiter…

    Es hat mich doch sehr überrascht, wer der Mörder war, dennoch war es nachvollziehbar.

    Die gewalttätigen Vorkommnisse wurden brutal und schonungslos erzählt. Die Autorin geht gern ins Detail sowohl bei der Polizeiarbeit und den Autopsien, als auch bei den psychologischen Aspekten. Sehr gut recherchiert und kurzweilig rüber gebracht! Das Privatleben von Sara, Will und Lena nimmt relativ viel Raum ein.

    Den dritten Band habe ich schon vorher gelesen. Der Kriminalfall ist, wie auch bei den anderen Bänden, in sich abgeschlossen. Man muss die Reihenfolge nicht konsequent einhalten, aber ich halte es für günstiger, wenn man zumindest die Grant-County-Serie vor der Georgia-Serie liest.

    Es war bis auf ein paar Längen sehr spannend und abwechslungsreich! Auch Nervenkitzel haben nicht gefehlt!

    Leseempfehlung! Besonders für Karin Slaughter – Fans, aber auch für Neueinsteiger möglich.

    4 Sterne

    „Die Wahrheit war wie ein Schatten, der durch die Seele kroch.“ Zitat aus dem Buch, Seite 429

    Kommentare: 7
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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 2 Jahren
    Es ist einiges los in Grant County...

    Zwei Frauen, durch ihre Vergangenheit miteinander verbunden. Karin Slaughter verknüpft in diesem Thriller ihre Hauptfiguren die Ärztin Sara Linton und die Polizistin Lena Adams und garniert es mit dem Ermittler Will Trent. Gemeinsam und gegeneinander ermitteln sie in einem Todesfall einer Studentin und dem damit verknüpften Selbstmord eines Minderbegabten, der zunächst als Mörder in den Fokus gerät.

    Grundsätzlich finde ich dieses Buch spannend, vor allem wenn man die Romanfiguren schon vorab kennengelernt hat. Sie kamen schon in ihren vorgängigen Romanen vor. Teils getrennt, teils zusammen.

    Ich finde es toll, dass die Autorin neue Themen reingewebt hat, wie die Auseinandersetzung mit einer Legasthenie. Dieses Thema taucht in Bücher nicht oft auf.

    Den Schluss habe ich mir aber etwas anders vorgestellt. Ich hatte andere Täter im Blick, die, wie ich denke, einen runderen Schluss ergeben hätten. Manchmal ist das Unvermutete nicht die beste Variante. Trotzdem finde ich dieses Buch gelungen und lesenswert.

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es fehlt der letzte Kick!
    Es fehlt der letzte Kick!

    Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser gern hier auf der Buchseite informieren sowie in den über 30 Vor-Rezensionen. Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung:

    Eigentlich ist es der Autorin gut gelungen die bisherigen getrennten Reihen um Dr. Sara Linton und den GBI-Ermittler Will Trent zusammen zu führen.

    Dieses Buch kann über weite Strecken gut unterhalten, ohne dass die Spannung nun gerade "überkocht". Sehr stark im Vordergrund stehen die persönlichen Probleme, Nöte und Befindlichkeiten der Protagonisten. Das dürfte den einen oder anderen Leser doch stark gestört haben. Darüber hinaus wird sehr stark auf Geschehnisse aus der Vergangenheit bzw. aus Vorgängerbänden abgestellt. Das ist für den Reihen-Leser durchaus angenehm, weil dabei nicht zu sehr in die Tiefe gegangen wird aber ein schöner Erinnerungseffekt eintritt. Ausserdem kann der Reihen-Leser so die Gemütslage der Protagonisten besser nachvollziehen.

    Für den Einzelband-Leser erweist sich das natürlich als deutlicher Nachteil. Der Schluss konnte mich ebenfalls nicht voll überzeugen - das Buch endet folgerichtig mit einem leichten "Cliffhanger".

    Für meinen Geschmack ein gutes, aber kein überragendes Buch. Es hat mir aber durchaus Appetit auf die beiden noch ausstehenden Folgebände gemacht.  

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 4 Jahren
    Insgesamt ordentlicher Thriller

    "Letzte Worte" war mein drittes Buch von Bestsellerautorin Karin Slaughter nach "Belladonna" und "Vergiss mein nicht". Der Klappentext klang äußerst vielversprechend, vielleicht bewerte ich dieses Buch darum auch recht streng mit "nur" drei anstatt vier Sternen. Die Handlung des Romans ist durchaus interessant, aber ich hatte beim Lesen dennoch nicht ständig dieses Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht, was für mich einen wirklich hervorragenden Thriller ausmachen würde. Zwar fand ich die Geschichte meistens recht spannend, andererseits war das Buch auch nicht atemberaubend fesselnd.
    Was mich diesmal auch ein wenig gestört hat, war das ständige Herumwühlen im Privatleben der Protagonisten. Dieses empfand ich als teilweise recht anstrengend, was vielleicht daran liegt, dass ich die Romane der Autorin nicht alle kenne und somit auch nicht alle Details aus dem persönlichen Leben der Protagonisten. Dies erschwerte mir das Lesen ein wenig - bei "Vergiss mein nicht" störte es mich weniger, aber da  "Letzte Worte" ja eine ganze Weile später spielt, war es dann nicht ganz leicht für mich, die Veränderungen der Protagonisten nachzuvollziehen.
    Die eigentliche Geschichte rund um eine ermordete College-Studentin war aber wirklich nicht schlecht und die Ermittlungsarbeit auch ganz realistisch und interessant. Die Auflösung der ganzen Geschichte war ebenfalls recht gut gelungen, auch wenn sie etwas genauer hätte sein können.
    Ich empfehle "Letzte Worte" vor allem jenen Slaughter-Fans, die die Protagonisten Will Trent, Lena Adams und Sara Linton ins Herz geschlossen haben und die vorigen Bücher der Autorin kennen und somit den Zusammenhängen mühelos folgen können.

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    imago_magistris avatar
    imago_magistrivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Mal wieder ein sehr gut gelungener und spannender Roman mit Sara Linton und Will Trent. Grandios!
    Sehr spannend

    Mit diesem Buch ist Karin Slaughter mal wieder ein sehr guter Thriller gelungen. Die Geschichte ist spannend ab der ersten Seite und man will das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Am Anfang sieht alles nach einem normalen Mord aus, aber liest man weiter, merkt man schnell das hier etwas gar nicht stimmt. Die Beziehung zwischen Sara und Will wird intensiver und auch Sara und Lenas Beziehung wird weiter erläutert. Was dieses Buch so spannend macht? Man hat wirklich bis zum Ende keine Ahnung wer der Mörder ist und warum. Das finde ich besonders gut!

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    kitty_montamers avatar
    kitty_montamervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender, in die Irre führender Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist.
    Gefällt mir :)


    !Achtung! Teil 2! Spoilergefahr!




    Meine Meinung:
    Inhalt
    Eigentlich wollte Sara Linton nur die Feiertage zu Hause verbringen, als sie in einen Fall hineingezogen wird. Sie ist darüber empört, wie sich Lena einem Gefangenen gegenüber verhalten hat und setzt nun alles daran, sie diesmal für ihre Tat bezahlen zu lassen.
    Nichts ahnend, dass der erste Selbstmord nicht der Einzige bleiben wird, holt sie sich Will Trent zur Hilfe, der das kleine Städtchen ganz schön aufmischen wird.

    »Sie konnte lernen, dass es irgendwo auf der Welt ein Buch mit einer Antwort darin gab, und der beste Weg, diese Antwort zu finden, war, jedes Buch zu lesen, das sie in die Finger bekam.«
    Zitat aus: "Letzte Worte, Georgia #2"

    Charaktere
    Sarah hat sich im Gegensatz zu dem vorherigen Band zum Positiven verändert. Natürlich kommt sie immer noch nicht ganz mit dem Tod ihres Mannes klar, ist allerdings so gefestigt, dass sie sich mittlerweile besser im Griff hat. Ihre Wut Lena gegenüber konnte ich sehr gut nachvollziehen.
    Will gefällt mir von Buch zu Buch besser. Er versteht es, sein kleines Handycap unter Verschluss zu halten und hat somit eine Angriffsfläche, was ihn für mich äußerst sympathisch macht. Ich finde, es gibt einfach viel zu wenig Ermittler, die eben ihre Fehler haben.
    Lena ist eher das "Donnerwetter-Kind". Schon in den anderen Romanen der Autorin ist Lena die Person, die häufig ins Fettnäpfchen tritt und nur sehr schwer dort wieder rauskommt. Ich mag sie trotzdem, weil sie weiß, dass sie nicht immer die richtigen Entscheidungen trifft und, zum Teil, dazu steht.

    »Lionel seufzte noch einmal schwer. "Schätze, ich bin ein bisschen so wie der alte Chief Carver. Es gibt gute Menschen, und es gibt schlechte Menschen. Allison war gut. Tommy war gut. Gute Menschen können schlimme Dinge tun, aber so schlimme nicht."«
    Zitat aus: "Letzte Worte, Georgia #2"

    Gesamt
    Nachdem ich von dem erstem Teil der Georgia Reihe "Tote Augen" schon ein bisschen enttauscht war, habe ich ein bisschen gebraucht, ehe ich mich an "Letzte Worte" rangewagt habe. Ich war neugierig, ob Karin Slaughter das hohe Niveau, welches sie in ihren anderen Thrillern über Sara Linton an den Tag gelegt hat, hier wieder aufleben kann.
    An dieser Stelle kann ich schon sagen, dass sie es geschafft hat, mich erneut süchtig nach dieser Protagonistin zu machen. Sara ist hier zwar auch noch nicht ganz wieder hergestellt, aber nachdem, was mir ihr und ihrem Mann einst geschehen ist, wundert mich das auch nicht und ist absolut nachvollziehbar. In "Tote Augen" hat es mich genervt, dass der Fall ein bisschen unter dem Verlust von Jeffrey gelitten hat. Es ging vermehrt um die Trauerbewältigung von Sara, was den eigentlich Fall für mich zu sehr in den Hintergrund gerückt hatte. Umso erleichterter bin ich, dass in "Letzte Worte" wieder der Kern auf die eigentliche Geschichte gelegt wird.
    Es geht auch schon rasant los. Gleich am Anfang erfahren wir, wie die Gefühlswelt des ersten Opfers ausschaut. Was sie macht und was sie denkt. Hat man sich mit ihr angefreundet, verlässt sie auch schon die Bühne. Und da geht es erst richtig los. Es werden verschiedene Spekulationen ausgesprochen, Ermittlungen durchgeführt und natürlich auch jemand festgenommen. Doch nichts ist so, wie es zu sein scheint. Karin Slaughter schafft es perfekt, ihre Leser in eine völlig falsche Richtung zu lenken. Ich habe erst gemerkt, dass ich erneut falsch abgebogen war, als ich mich wieder einmal vor einer Wand befand, durch die ich nicht durchgehen konnte. Also nahm ich den Weg zurück und eine andere Abzweigung, aber - Überraschung -  auch hier war ich wieder total falsch. Es hat mich wahnsinnig gemacht nicht zu wissen, was da überhaupt abgegangen ist und vor allem: Was hinter den Selbstmorden wohl steckt. Meine Neugier und der flüssige Schreibstil der Autorin haben mich somit ans Buch gefesselt und fast dafür gesorgt, dass ich das Fingernagel-kauen angefangen hätte.
    Alle Charaktere kannte ich schon von den anderen Büchern der Autorin und konnte somit mit Genuss verfolgen, wie sie sich weiter entwickelt haben. Hier und da wird auch mal auf einen vergangenen Fall eingegangen, was mich sogleich in die Vergangenheit hat reisen lassen und für mich ziemlich spannend war.
    Das Einzige, was ich zu bemängeln habe ist, dass mir manchmal das Tempo gefehlt hat. Spannung war zwar ab der ersten Seite vorhanden, aber die vielen Umgebungsbeschreibungen und sonstige Nebensächlichkeiten haben mich schon etwas gelangweilt. Das ist aber auch schon alles, was ich an diesem Thriller zu bemängeln habe.


    In Kürze:
    Positiv
    Ich mag die Art, wir die Autorin ihre Thriller erzählt.
    Die Protagonisten sind allesamt sympathisch.
    Wechselnde Perspektiven.
    Spannung ist das gesamte Buch über vorhanden.
    Der auktoriale Erzählstil hat mir hier sehr gefallen.
    Verschiedene Wendungen, die ich nicht auf dem Schirm hatte.
    Ich habe bis zuletzt im Dunkeln getappt, was hinter den Selbstmorden stecken könnte.


    Negativ 
    Ab und zu waren mir die Umgebungsbeschreibungen ein bisschen zu viel,
    was mich stellenweise gelangweilt und
    das Tempo raus genommen hat.


    Fazit:
    Spannender, in die Irre führender Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd ist. Deren etwas längere Stellen aber manchmal das Tempo rausnehmen und auch etwas langweilig sind, was der Qualität der Geschichte allerdings nicht wirklich schadet.

    Die Reihe:
    1. Tote Augen
    2. Letzte Worte
    3. Harter Schnitt
    4. Bittere Wunden 

    © www.mybooksparadise.de

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