Pretty Girls

von Karin Slaughter 
4,2 Sterne bei303 Bewertungen
Pretty Girls
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Positiv (243):
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Spannend, nicht ohne logische Schwächen

Kritisch (17):
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Langweilig, zäh und vorhersehbar – eine Enttäuschung in jeder Hinsicht! (*)

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Inhaltsangabe zu "Pretty Girls"

Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. "Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers!

März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte?
Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959670074
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:07.12.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.12.2015 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ShadowAllyvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Als ich das Buch beendet habe, war mir schlecht. So einen spannenden Thriller habe ich ewig nicht gelesen.
    Atemberaubend trifft es in dem Fall wirklich gut

    Ich war von der ersten bis zur letzten Seite absolut gefesselt. Ich konnte an nichts anderes mehr denken egal was ich gemacht hab! Das nenn ich einfach eine großartige Arbeit. Danke für diese Qualen! 

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    sabzzs avatar
    sabzzvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Thriller, der seinen Namen wirklich verdient - die Spannung zieht sich durch das ganze Buch! Ein echter Lesegenuss.
    Spannend, düster, überraschend

    Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
    https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-pretty-girls-von-karin.html

    Inhalt:

    März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
    Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte?
    Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen. Er hat mich direkt gepackt und von Anfang an gefesselt. Auch das Cover finde ich gut. Man sieht zwei Frauen Rücken an Rücken und in ihren Silhouetten das – etwas grimmige – Gesicht eines Mannes. Insgesamt ist es eher düster gehalten, wozu insbesondere das Männergesicht beiträgt.

    Das Buch beginnt mit einem der Briefe eines Vaters an seine verschwundene Tochter Julia, was schon ein sehr bedrückender Anfang ist. In diesen Briefen, die als Intermezzos immer mal wieder auftauchen, schreibt er über sein Leben nach Julias Verschwinden, über Erinnerungen an sie, über die Hoffnung und die Hoffnungslosigkeit. Jedes Mal erfahren wir etwas mehr und jedes mal wird die Verzweiflung des Vaters deutlicher.

    Die eigentliche Geschichte findet jedoch 24 Jahre nach Julias Verschwinden statt und handelt von Claire Scott und Lydia Delgado. Claire ist ein eher unscheinbarer Mensch. Nicht, dass sie nicht schön wäre, aber sie hält sich lieber im Hintergrund und beobachtet das Geschehen, als dass sie mal etwas selber anpackt. Bei Problemen erwartet sie stets, dass andere sie für sie lösen.
    Lydia hingegen musste ihr Leben früh selbst in die Hand nehmen. Hat sie zunächst noch den Drogen und der Promiskuität gefrönt, änderte sie ihr Leben komplett, als sie schwanger wurde. Inzwischen hat sie einen festen Partner, betreibt ihr eigenes Geschäft und hat eine wundervolle und intelligente Tochter großgezogen.
    Beide Frauen wirkten sehr authentisch auf mich und ihre Handlungen waren für mich weitestgehend nachvollziehbar.

    Die Story hat mir sehr gut gefallen. Nach dem Brief, bei dem ich schon ein bedrückendes Gefühl hatte, geht es direkt spannend los. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch, ohne dass es auch nur kurz eintönig oder langatmig wird. Außerdem hielt die Story die eine oder andere Wendung bereit, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe.

    Fazit:

    Ein Thriller, der seinen Namen wahrlich verdient, denn die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch. Ein toller Schreibstil und authentische Charaktere machen dieses Buch zu einem richtigen Lesegenuss. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne. 

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    Suicidekatzis avatar
    Suicidekatzivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Widerlich. Brutal. Genial.
    Nichts für schwache Nerven

    Inhalt

    März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
    Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund ...

    Meinung

    Zunächst war ich ziemlich skeptisch. Denn schnell wird klar: Dieser Thriller hat absolut keine Intention die Polizei näher in die Protagonistenrolle zu schieben – sehr entgegen eines klassischen Thrillers. Kann sowas gut gehen? Besonders nachdem ich ihre anderen Reihen schon gelesen habe und weiß, dass Slaughter absolut brilliant ist, entschied ich mit dem ganzen eine Chance  zu geben.

    Pretty Girls fängt mit einem Brief von Julia’s Vater Sam an Julia an. Diese Briefe / Briefausschnitte bekommen im Laufe der Geschichte immer wieder ein paar Kapitel. Man bekommt einen guten Einblick in die Psyche eines Vaters, der daran zugrunde geht, dass sein ältestes Kind nie wieder heimkommen wird. Trotz die Einblicke in den Vater, ist Sam kein aktiver Charakter in der Geschichte. Er lebt lediglich durch seine Briefe, denn er hat sich das Leben genommen – soll man zumindest denken.  An dieser Stelle muss ich gestehen, habe ich etwas gelangweilt aus der Wäsche geguckt und mich gefragt, ob das Buch so bleibt (hoffentlich nicht).

    Als nächstes werden Claire und Paul vorgestellt. Ein Ehepaar. Claire, die nach einer Episode mit einer befreundeten Tennisspielerin auf Probezeit stand und jetzt endlich ihre Fußfessel los war trifft sich mit ihrem Mann in einer Bar. Schnell wird durch Claires Einblicke klar, dass das Ehepaar Scott sehr gut betucht ist. Leider nützt es den beiden nicht viel, denn nur wenige Minuten nachdem sie die Bar verlassen, wird Paul bei einem Raubüberfall umgebracht. Ein sinnloser Tod wie es scheint.

    Doch bevor man seine Gefühle verarbeiten kann, wird  der dritte und letzte Handlungsstrang eingeläutet über Lydia mit Tochter und Freund.  Je mehr Charaktere ins Spiel kamen umso verwirrter war ich. Es gab zunächst keine offensichtliche Verbindung zwischen Sam/Julia, Paul/Claire und Lydia. Innerlich versuchte ich also eine Mindmap zu erstellen um nicht komplett den Überblick zu verlieren.

    Schnell wird klar, dass Lydia offenbar eine weniger berauschende Vergangenheit mit Paul hat und dass sie und Claire – Julias jüngere Schwestern – wegen Paul miteinander gebrochen haben. Womit die Verwirrung ein gutes Stück nachgelassen und der Neugier Platz gemacht hat.
    Auch muss Claire schmerzlich feststellen, dass sie ihren Mann überhaupt nicht kannte als plötzlich, wegen eines Einbruchs bei ihr, nicht nur Polizei, sondern auch FBI vor ihrer Tür stehen. Claire findet auf Pauls PC grausame Videos, in denen Mädchen misshandelt, missbraucht und zu guter Letzt getötet werden. Schnell kommt die Fragen auf ob Zufall oder nicht; und wenn nicht: hat Paul mitgewirkt?  Und ist eines der Mädchen die verschwundene Anna Kilpatrick? Zudem findet sie nicht nur Akten über ihre Schwester, sondern über zahlreiche andere Frauen.

    Dem Leser stellt sich außerdem die Frage: Ist es wirklich möglich, dass man sich derart verblenden lässt und nicht den Hauch einer Vermutung hegt? Natürlich will und sollte keine Ehefrau ihrem Mann unterstellen ein Mörder zu sein, aber Entführungen und Morde nehmen Zeit in Anspruch. Wie viel lässt sich durch Arbeit wirklich vertuschen, dass Claire nicht einmal eine Affäre vermutet?

    Auch Claire stellt sich diese Fragen und begibt sich somit auf die Suche nach der Wahrheit und wird immer weiter in den Abgrund gezogen, der Pauls Welt zu sein schien. Das einzige Licht am Horizont scheint zu sein, dass die beiden Schwestern sich zaghaft annähern. Claire sieht ein, dass Lydia vor vielen Jahren wohl nicht gelogen hat, als diese behauptete, Paul habe versucht sich an ihr zu vergreifen.

    Claire und Lydia werden immer weiteren Herausforderungen entgegengestellt in denen sie beweisen müssen, dass sie sich nicht nur weiterentwickelt haben, sondern einander auch wieder vertrauen können – oder zumindest diesen Anfang wagen können. Besonders Claire muss über ihren Schatten springen. Ist sie bis dato eine verwöhnte Frau gewesen, die die Zügel immer jemand anderem gegeben hat, so muss sie sich spätestens nach Lydias Entführung überlegen welche Art von Mensch sie sein will. Sie entscheidet sich löblich für die starke Art von Mensch und gibt somit nicht nur sich selbst, sondern auch ihrer Mutter die Chance über sich hinauszuwachsen.

     

    Fazit

    Während sich die Geschichte entfaltet und man sieht wie die Handlungsstränge ineinander verlaufen, fiebert man unwillkürlich mit. Man rätselt mit, ist geschockt, angewidert und schlussendlich kann man am Ende wieder normal atmen. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Es ist schnell, brutal und die detailierten Beschreibungen stellenweise abgrundtief abartig.

    Ein absolut geniales Buch!

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    Lissy77s avatar
    Lissy77vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nichts für schwache Nerven!
    Pretty Girls

    Das Buch lässt mich etwas unschlüssig zurück. Auf der einen Seite ist die Geschichte echt spannend mit einem heftigen Thema. Auf der anderen Seite gibt es aber trotzdem einige Längen und merkwürdiges Verhalten der Protagonisten. Viele Szenen fand ich für meinen Geschmack auch viel zu detailliert beschrieben. Das war bei mir tatsächlich an der Obergrenze von dem, was ich mir freiwillig "zumuten" möchte. Also definitiv nichts für schwache Nerven.

    Grundsätzlich ein solider Thriller, den man gut lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.

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    Nicole_Iriss avatar
    Nicole_Irisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: richtig tolles Buch
    Ich habe seit langem keinen so guten thriller wie diesen gelesen!

    Karin Slaughters "Pretty Girls" ist eine schockierende, teilweise widerliche und vor allem sehr emotionale Geschichte.

    In diesem Buch geht es um Claire, deren Mann nach einem Raubüberfall ermordet wird. Als sie von der Beerdigung nach hause kommt steht das FBI vor der Tür obwohl nur eine kleine Bande in ihr Haus eingebrochen ist. Doch es wird noch merkwürdiger als Claire auf dem Computer ihres Mannes Pornos findet in denen junge Mädchen vergewaltigt, gefoltert und schließlich ermordet werden.

    Das Buch wird aus drei Erzählperspektiven geschrieben, zum einen aus Claires Sicht und zum anderen aus Lydias und der Sicht eines Mannes dessen Tochter entführt wurde.

    Es klärt sich recht schnell in welchem Zusammenhang die drei Charaktere stehen, deswegen möchte ich da nicht näher darauf eingehen.

    Ich fand die Thematik wahnsinnig interessant mal abgesehen von dem Snuff-Pornos waren so viele Leute in diese Geschichte verwickelt und gerade die Familie von Claire in der jedes Familienmitglied seine eigene kleine Geschichte zu erzählen hatte und auch die unterschiedlichen Reaktionen auf das Verschwinden von Julia sind unfassbar spannend, die einen ziehen sich zurück und die anderen vernebeln ihre Sinne mit Drogen.

    Auch wie die Polizei und das FBI involviert sind und es quasi niemanden gibt an den man sich wenden könnte.

    Aber auch die Entstehungsgeschichte unseres Mörders/Vergewaltiger ist unglaublich. Mich hat das Buch mehrmals zutiefst schockiert!

    Der Schreibstil war nicht zu anspruchsvoll aber auch nicht so locker wie in einem Jugendroman. es gab oft längere Sätze.

    Das Ende war sowieso das aller beste, aber ich will euch nicht Spoilern nur so viel es wird heiß!!

    Letztendlich ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

    Pretty Girls ist der zweite Thriller dem ich 5 von 5 Sterne gegeben habe und ich habe schon einiges in dem Genre gelesen, das nicht einmal ansatzweise an dieses Buch herankommt. (war mein erstes Buch von Karin Slaughter)

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Langweilig, zäh und vorhersehbar – eine Enttäuschung in jeder Hinsicht! (*)
    Langweilig, zäh und vorhersehbar – eine Enttäuschung in jeder Hinsicht!

    Langweilig, zäh und vorhersehbar – eine Enttäuschung in jeder Hinsicht!

    Die 1971 im Bundesstaates Georgia, USA geborene Autorin lebt heute in Atlanta und zählt zu den international gefeierten Stars der Spannungsliteratur. Der vorliegende Thriller war mein erstes Buch von ihr (evtl. auch mein Letztes).

    Zum Inhalt (Klappentext): März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. 24 Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den US-Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

    Meine Meinung: Der Klappentext liest sich spannender als das ganze Buch! Ich weiß nicht, wie die Autorin dies fertig bringt, aber selbst vermeintlich spannende Situationen werden langweilig und zäh geschildert. Ich musste mich tw. richtig durchquälen und die letzten beiden Kapitel, die ich absolut obsolet fand, habe ich sogar quer gelesen, weil ich das Buch schnell beenden wollte.

    Für die Langeweile mache ich Folgendes verantwortlich (leider kann ich bei meiner Analyse nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu spoilern, obwohl bei diesem vorhersehbaren Plot eh nicht viel gespoilert werden kann LOL): 1. Der Antagonist stirbt sehr früh. Super! Wie soll nun der Protagonist gegen ihn kämpfen? Funktioniert nicht und der Leser ist gelangweilt. Die Wende im Mid Point ist somit vollkommen vorhersehbar und löste bei mir nur ein Gähnen aus. 2. Alle Szenen werden von einem Info-Overload völlig überfrachtet. Alles wird bis ins Kleinste psychologisch durchgekaut und die Figuren stellen sich ständig die gleichen Fragen. 3. Unnötige Seiten-Füller: Der Neben-Strang mit Sam (Julias Vater), der sich anfangs noch ganz nett liest, wird immer unwichtiger und trägt so gut wie nichts zur Handlung bei. Spätestens zu dem Zeitpunkt als klar wird, was mit Julia passiert ist, kann ich gerne auf irgendwelche Kindheitsstories verzichten. Wen interessiert das denn noch? Mich nicht!

    Sprachlich ist das Buch eher auf unterem Unterhaltungsniveau, vielleicht liegt es auch an der eher schlechten Übersetzung, weiß ich nicht. Aber am Schlimmsten ist der Schluss: eine Heldin, die vollkommen blödsinnig handelt. Während es darum geht, ein Menschenleben zu retten, verschwendet sie Zeit damit, einen USB-Stick zu finden, den sie zu keinem Zeitpunkt gebraucht hätte, um den Antagonisten auszuschalten. Da bleibt nur ratloses Kopfschütteln.

    Fazit: Langweilig, zäh und vorhersehbar – eine Enttäuschung in jeder Hinsicht! Ich habe noch überlegt, ob ich 2 Sterne vergeben soll, weil ich bis zum Ende durchgehalten habe, aber das habe ich eigentlich nur, weil ich das Buch für eine Challenge gelesen habe. Somit 1 Stern: muss man nicht gelesen haben!

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    joejoes avatar
    joejoevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe es einfach. Unfassbar gut!
    Rezension zu "Pretty Girls" von Karin Slaughter

    Vor wenigen Minuten habe ich dieses Buch beendet und habe immer noch nicht das Gefühl, dass ich vollends Aufatmen kann. Das Buch ist kurz gesagt spannend, fesselnd und lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Geschweige denn kann man es überhaupt mal für ein paar Minuten aus der Hand legen.


    Das erste Kapitel des Buches beinhaltet einen Tagebucheintrag von Sam Carroll, der diesen Eintrag direkt an seine verschwundene, 19-jährige Tochter Julia Carroll richtet. Diese Tagebucheinträge ziehen sich zwischen den restlichen Kapiteln immer wieder durch das Buch. Dadurch bekommt man einen sehr guten Eindruck von Sam Carroll und davon, wie er an dem Verschwinden seiner Tochter zerbrochen ist, indem er nie die Suche nach ihr aufgeben konnte und somit den Rest seiner Familie auch noch verloren hat. Zudem erfährt der Leser durch diese Widmungen des Vaters auch einiges über die verschwundene Julia selbst. Sam erzählt immer wieder von Erinnerungen an seine Tochter, aus ihrer Kindheit, ihrer Jugend und ihrem Erwachsenwerden. Man merkt, wie sehr es ihn zerreißt, dass er sie nicht aufgeben kann, weil er nicht weiß, wo sie ist, was mit ihr passiert ist, ob sie überhaupt noch am Leben ist oder ob sie jemals wieder heimkommen wird. Als Leser zerreißt es einen fast selbst das Herz, unabhängig davon, ob man sich überhaupt mit Sam Carroll identifizieren kann. 
    Die restlichen Kapitel drehen sich vor allem um die zwei jüngeren Schwestern von Julia, Claire und Lydia, und deren Leben 24 Jahre nach dem Verschwinden ihrer großen Schwester. Lydia führt ein "einfaches" Leben zusammen mit ihrem Freund Rick und ihrer 17-jährigen Tochter, genannt Dee. Claire hingegen lebt sehr wohlhabend, aufgrund ihres reichen Mannes Paul, mit dem sie inzwischen seit fast 20 Jahren verheiratet ist. Da Lydia Paul vor vielen Jahren der versuchten Vergewaltigung beschuldigt hatte, besteht zwischen den zwei Schwestern bereits seit 18 Jahren kein Kontakt mehr. Nachdem Paul jedoch bei einem Überfall in einer Seitengasse erstochen wird und in Claires Armen stirbt, finden die zwei Schwestern auf ungewöhnliche Weise wieder zueinander. Dieses Zusammentreffen der Beiden scheint nur von kurzer Dauer zu sein, doch Claire findet nach und nach immer mehr obszöne Videos auf dem Computer ihres Mannes, die zeigen, wie junge Mädchen angekettet sind und von einem maskierten Perversen gefoltert, vergewaltigt und ermordet werden. Schließlich bittet Claire ihr große Schwester Lydia um Hilfe und die Beiden finden zusammen immer mehr belastende Beweise gegen Paul und verstricken sich soweit in die Sache, bis es schließlich kein Zurück mehr gibt und sie sich in größte Gefahr begeben...


    Karin Slaughter ist und bleibt einfach eine Meisterin auf dem Gebiet der nervenaufreibenden Thriller. Auch mit "Pretty Girls" hat sie einen Thriller geschrieben, der einen einfach nicht Aufatmen lässt. Die Handlung rauscht von einem spannenden Ereignis zum nächsten und jedesmal, wenn man denkt, dass es nicht noch grausamer und spannender werden kann, setzt die Autorin noch einen drauf. Dabei dreht sich nicht nur alles um Paul und seine Geheimnisse, sondern nebenbei werden auch die Probleme, Zerwürfnisse und Fehlentscheidungen der Familie Carroll aufgearbeitet. Man bekommt einen Einblick in eine zerrüttete Familie, die nach dem Verschwinden der Tochter und geliebten Schwester nicht mehr wirklich zueinander gefunden hat, da jeder eine eigene Art gefunden hatte, mit dem Schmerz und der Ungewissheit umzugehen. Man fühlt mit und man wünscht sich so sehr ein Happy End für diese Familie. 
    Slaughter führt den Leser mit diesem Thriller an menschliche Abgründe, über die man gar nicht nachdenken möchte, aber die es sehr wohl gibt in unserer Welt. Da es so realistisch ist, ist es gleichzeitig auch so furchtbar beängstigend. 


    Insgesamt ein unglaublich guter Thriller und empfehlenswert für jeden, der auf Nervenkitzel steht und nach einem guten Thrill sucht!

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    jenvo82s avatar
    jenvo82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr amerikanischer Psychothriller mit hohem Tempo und echten Schockmomenten. Für Liebhaber des Genres sehr empfehlenswert.
    Schöne Schwestern in der Hand eines Psychopathen

    „Vielleicht war es deshalb kein Schock für sie. Oder vielleicht war sie inzwischen nicht mehr fähig, mit einem Schock zu reagieren, denn immer wenn sie dachte, sie hätte nun das Schlimmste von Paul gesehen, tauchte eine entsetzliche neue Tat von ihm auf und mit ihr die Erkenntnis ihrer eigenen bewussten Blindheit.“

    Inhalt

    Eines Nachts endet die harmonische Ehe zwischen Claire und Paul Scott ebenso brutal wie abrupt, denn während sie sich in einer dunklen Gasse lieben wollten, wird Paul bei einem tätlichen Raubüberfall mit einem Messer getötet. Als trauernde Witwe bleibt die nun vollkommen entwurzelte Claire zurück, die den tragischen Tod ihres Mannes kaum verwinden kann. Erst als sie in einer Computerdatei von Paul belastendes Videomaterial entdeckt, regen sich erste Zweifel bei ihr. Wurde Paul tatsächlich nur als willkürliches Opfer erwählt oder steckt Berechnung dahinter? Warum besitzt er grausame Pornodarstellungen, die er akribisch archiviert hat? Und aus welchem Grund ähneln die Frauen aus den Filmen ihr so sehr? Claire kommen ernste Zweifel an ihrer Menschenkenntnis und sie beschließt der Sache nachzugehen, um wieder ruhig schlafen zu können. Doch je tiefer sie gräbt, desto düsterer wird der Sumpf an Menschenverachtung, der sich vor ihr auftut. Und je näher sie der Wahrheit kommt, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sie ungeschoren aus ihrem persönlichen Alptraum entfliehen könnte …

    Meinung

    Die amerikanische Bestsellerautorin, die zu den weltweit populärsten Schriftstellerinnen auf dem Sektor des Spannungsromans gehört, widmet sich auch in diesem psychologischen Thriller den düsteren Gedanken eines Sadisten, der seine kranke Erfüllung im Leid unschuldiger Frauen findet. Äußerst facettenreich und wahnsinnig nervenaufreibend gestaltet die Autorin den temporeichen Handlungsverlauf, der nach und nach sämtliche Gräueltaten offenbart. Gemeinsam mit einer ambitionierten, wenn auch geschockten Hauptprotagonistin gerät der Leser immer tiefer in ein dunkles Kellerverlies menschlicher Abgründe und trifft dort auf ein wahres Paradies der sadistischen Auswüchse, dem man teilweise nur ungern bis in den letzten Winkel folgen möchte. Stellenweise sehr brutal und detailliert werden Foltermethoden beschrieben, so dass man an harten Worten und echten Grausamkeiten nicht ganz vorbeikommt.

    Karin Slaughter wählt eine sehr interessante Erzählperspektive, indem sie ein dramatisches Puzzle aus diversen Blickrichtungen schildert. Zunächst aus der Sicht eines verzweifelten Vaters, der seine älteste Tochter an die Ungewissheit ihres plötzlichen Verschwindens verloren hat und später aus Sicht seiner beiden jüngeren Töchter, die dem Teufel in Menschgestalt viel näherstehen, als sie lange Zeit ahnen. Und trotz der Tatsache, dass bereits nach den ersten Seiten die Opfer- und Täterrollen klar verteilt sind und auch im Verlauf der Geschichte keine unspektakulären Wendungen vollzogen werden, blickt man bald auf ein grausames Schlachtfeld, das ebenso anzieht wie abschreckt.

    Wie man es von einer amerikanischen Autorin erwartet, fehlt es auch nicht an gruseligem Actionpotential und Gänsehautstimmung, so dass man beim Lesen lieber nicht allein in der düsteren Kammer sitzt.

    Fazit

    Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen psychologischen Thriller mit dem Fokus auf desolaten menschlichen Beziehungen, in denen die Unschuld kilometerweit entfernt scheint. Generell ein guter Mix aus Drama, Grauen und unerbittlichen Rachegedanken, voller Nervenkitzel und Spannung bis zum finalen Countdown. Ein klassischer Vertreter des Genres, den ich Freunden guter Plots empfehlen kann und der mich trotz einiger echter Schockmomente in seinen Bann gezogen hat.

    Kommentare: 5
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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schonungslos spannend, mit einer kaum ertragbaren Erkenntnis.
    Drum prüfe, wer sich ewig bindet!

    Klappentext (Lovelbooks):

    Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. "Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers!  März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten  werden je mit dem Verlust fertig. Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

    Meine Meinung:

     Auf 400 Seiten präsentiert Karin Slaughter ihren Lesern einen spannenden Psychothriller, der zu einer kaum zu ertragenden Erkenntnis führt. 

    Schonungslos und detailliert werden schmerzende Bilder gezeichnet und die Erschütterung, der Protagonistin wird von Seite zu Seite immer spürbarer. 

    Der wieder neu entstandene Zusammenhalt der Schwestern wird sehr authentisch dargestellt und beim Lesen keimt starkes Mitgefühl auf.

    Durch einen, bereits zur Mitte offenbarten Plot Twist, bleibt ein starker Überraschungseffekt zum Ende aus. Dennoch bleibt es weiter spannend und es kommt zu keinen erwähnenswerten Längen.

    Fazit:

    Ein Psychothriller der seine Leser zerstören kann und den Wiederaufbau nur schwer erträglich macht. Definitiv nichts für Zartbesaitete.                                                                                                                                                                                                         

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    Cataleya393s avatar
    Cataleya393vor einem Jahr
    Spannung pur!

    Bereits vom Beginn an reißt einen das Buch mit. Man kann gar nicht mehr aufhören weiterzulesen, man will unbedingt wissen, wer hinter der Entführung von Julia steckt! Bis zum Schluss hatte ich keinen konkreten Verdacht, was den Täter angeht, obwohl ich oft Thriller lese und die meisten auch direkt von Anfang an durchschaue. Selbst bei der kleinsten Ahnung dachte man sich nach ein paar Seiten "hm vielleicht doch nicht?" und so blieb das Buch bis zum Ende absolut spannend. Das Ende an sich kann man sich dann eigentlich schon denken, wenn man weiß, wer der Täter ist. Hier hätte ich mir persönlich ein etwas "unvorhersehbareres" Ende gewünscht, das stört aber keinesfalls meinen absolut positiven Eindruck des Buches. 
    Sehr empfehlenswert für die, die gerne spannende Bücher mögen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HarperCollinsGermanys avatar
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    "Pretty Girls" von Karin Slaughter


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    Über den Inhalt:
    März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund...

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