Verstummt

von Karin Slaughter 
4,0 Sterne bei663 Bewertungen
Verstummt
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Positiv (491):
JoeAhlfs avatar

Verstörend düster und hart, aber ebenso spannend!

Kritisch (45):
Crazybookworm1984s avatar

Das schlechteste was ich bisher von dir gelesen habe

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Inhaltsangabe zu "Verstummt"

Der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind … Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die grausam ermordete Frau vor sich sieht. Das Werk eines krankhaften Serienmörders? Alles deutet darauf hin. Michael wird daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war – bis sie sein Feind wurde. Nur wenig später verschafft sich das Böse dann Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442372218
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:527 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:01.12.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.09.2008 bei Random House Audio erschienen.

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    Steffi0703s avatar
    Steffi0703vor 3 Monaten
    Ein toller Thriller!

    Inhalt (Klappentext): Detective Michael Ormewood hat in seinem Berufsleben schon viel Schreckliches gesehen. Aber der Tatort, zu dem er diesmal gerufen wird, stellt alles in den Schatten. In einer verrufenen Wohnsiedlung in Atlanta liegt die junge Prostituierte Aleesha tot im Treppenhaus. Ihr Mörder hat sie furchtbar zugerichtet. Das Werk eines krankhaften Serientäters? Alles deutet darauf hin. Michael sieht sich daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war – bevor sie zur Feindin wurde. Nur wenige Stunden nach Auffinden der Leiche verschafft sich das Böse Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Und es sieht ganz danach aus, als ob das Geheimnis hinter all dem Wahnsinn untrennbar mit Michael selbst verknüpft ist. Längst Vergangenes sickert in die Gegenwart wie Gift in seine Adern...

    Meine Meinung: "Verstummt" ist ein spannender Thriller, der in drei Teile gegliedert ist und der, vor allem am Ende der ersten beiden Teile, mit unerwarteten Wendungen überrascht.
    Will Trent mochte ich unheimlich gerne. Er ist eine total sympathische Person und wird gerade durch seine Schwächen so interessant. Die Polizistin Angie Polaski ist ebenfalls ein außergewöhnlicher, wenn auch etwas schwieriger Charakter. Beide haben in ihrer Kindheit und Jugend schlimme Dinge erlebt und ihr Schicksal hat mich sehr berührt und erschüttert.
    Auch die Geschichte von John Shelley, dem mutmaßlichen Täter, hat mich sehr mitgenommen. Die Schilderungen von seinen Erlebnissen im Gefängnis sind so grausam, dass ich richtig mitgelitten habe. Und genau das ist es, was das Buch für mich so gut gemacht hat. Die Autorin hat einen so mitreißenden und packenden Schreibstil, der einen aufwühlt und mitfühlen lässt. Die Sprache ist zwar recht derb, aber ich finde, dass das zu so einem Thriller durchaus passt.
    Allerdings ist das Buch nichts für schwache Nerven! Denn es geht zuweilen recht blutig und brutal zu. Der Täter beißt seinen Opfern die Zunge ab und richtet sie auch sonst grausam zu. Misshandlungen und Vergewaltigungen spielen eine große Rolle.
    Der Fall war für mich, auch wenn man nach etwa der Hälfte des Buchs wusste, wer der Täter ist, trotzdem spannend bis zum Schluss und ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Will und Angie weitergeht. Die Beiden haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und vor allem Will habe ich sehr lieb gewonnen. Das Ende mit dem Hund fand ich nebenbei bemerkt auch unglaublich süß. 

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    L
    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...wow...

    Diese Geschichte lässt einem das Blut in den Adern gefrieren! An einem Abend verschlungen! Die Nächte waren sehr kurz aber ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
    Für Leser von Tess Gerritsen und Co! Für Albträume wird keine Haftung übernommen!

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    juli.buechers avatar
    juli.buechervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: spannender Thriller, einige Zeitsprünge, toll geschrieben
    spannender Thriller, toller Schreibstil, super Story

    In dem Buch "Verstummt" von Karin Slaughter ist der Polizist Michael Ormewood gezwungen mit dem Spezial Agent Will Trent zusammenzuarbeiten. Es wurde eine ermordete Frau gefunden, deren Zunge abgebissen wurde. Leider ist dies nicht der erste Fall einer abgebissenen Zunge und somit scheint es sich um einen Serientäter zu handeln. Auch ein jungen Mädchen aus dem Umfeld den Ermittlers Michael scheint diesem Mörder zum Opfer geworden zu sein. Die Vergangenheit verschmilzt mit der Gegenwart.


    Meine Meinung:

    Die Story um die ermordeten Personen, besonders die Art, ist sehr grausam. Die Morde, bzw. Tatorte werden sehr gut beschrieben. Allgemein ist der Thriller auf jeder Seite spannend.

    Zwischen den einzelnen Kapiteln kommt es nicht nur zu Perspektivwechseln sondern auch zu Zeitsprünge. Leider hat mir das nicht so gut gefallen. Zuerst wurde die Story rund um die ermordete Frau aufgebaut und plötzlich war man viele Jahre in der Vergangenheit. Diese Zeitsprünge erklären dem Leser nach und nach wer der eigentliche Mörder ist.  Leider verschwindet diese Person dann erstmal mehr oder weniger aus der Geschichte (ich möchte nicht zu viel verraten, da dies schon ein Spoiler wäre). 


    Das Ende ist wieder sehr spannend geschrieben. Wie der Mörder gefasst wird und vor allem wie grausam er wirklich ist. 

    Karin Slaughter schreibt sehr gut und vorstellbar. Die Charaktere kommen sehr echt rüber. Besonders Angie Polaski und ihre gestörte Persönlichkeit kann man sich gut vorstellen. Auch der Spezial Agent Will Trent wird toll beschrieben. Besonders seine Vergangenheit, die nur hin und wieder durch einzelne Sätze beleuchtet wird.

    Auf jeden Fall lesenswert.

    Fazit:
    - mich haben die Zeitsprünge und das "Verschwinden" des Mörders etwas gestört.
    + sehr guter Schreibstil, sehr spannend
    + tolle Story (wer auch grausame Dinge lesen möchte, für den ist es richtig)
    + sehr gute Beschreibung der Situationen und Personen

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    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 2 Jahren
    Abgebrochen


    DNF @ Seite 123

    Nach einem schleppenden Beginn war ich zum Ende des ersten Abschnitts durch eine spannende Wendung wirklich gepackt. Leider ging es dann völlig unspannend weiter und konnte mein Interesse nicht wirklich halten.
    Will Trent bleibt bis hierhin völlig blass und auch die restlichen Charaktere fand ich nicht wirklich sympathisch.
    Ich habe hier bereits begonnen Seiten zu überfliegen und ich habe keine Lust mich hier weiterdurchzuquälen.

    Ich habe bereits einige Bücher von Karin Slaughter gelesen, die mich auch wirklich begeistern konnten, aber dieses Buch ist leider nichts für mich.

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    WildRoses avatar
    WildRosevor 2 Jahren
    Kurzweilig, flüssig zu lesen, aber nicht wirklich top

    "Verstummt" ist ein typischer Karin-Slaughter-Thriller. Allerdings handelt es sich nicht um einen Grant-County-Thriller mit den Protagonisten Sarah Linton, Jeffrey Tolliver, und Lena Adams, sondern um dem ersten Teil der Thriller-Reihe rund um Will Trent und Angie Polaski.

    Der Thriller beginnt ganz typisch für Slaughter mit blutigen Schilderungen und ziemlich derber Sprache. Beides bleibt über das gesamte Buch hinweg erhalten und ist nichts für zart Besaitete, doch kommt manchmal das Gefühl auf, dass Slaughter gerne möglichst brutale Szenen beschreibt und heftige Fäkalsprache verwendet, um den Leser dadurch zu schockieren. Weniger wäre manchmal doch mehr.

    Der Thriller liest sich flüssig und ist stellenweise durchaus spannend, allerdings hat Frau Slaughter sich meiner Ansicht nach mit der Erzählperspektive keinen Gefallen getan. Viel zu früh steht fest, wer der Bösewicht ist, von diesem wird dann auch schon ein fast überzeichnetes Bild der Bösartigkeit angefertigt, sodass man sich fragt, wie dieser Mann jahrelang mit seinen grauenhaften Taten davonkommen konnte.

    Ja, ich fand die Auflösung diesmal leider nicht allzu gut - ich hatte noch gehoffe, eine überraschende Wendung würde alles ändern, doch diese Wendung kam nicht. Ich empfand die Auflösung einfach als recht unglaubwürdig, die Schwarz-Weiß-Malerei der Autorin als übertrieben.

    Der Showdown war so aufgebaut wie in so ziemlich jedem Thriller der Autorin. Es war an den letzten Seiten grundsätzlich nichts Schlechtes, doch hat man eben bereits ein paar Bücher Slaughters gelesen, wird man unweigerlich das Gefühl haben, dass sie eigentlich immer nach Schema F verfährt und sich nie etwas wirklich Neues einfallen lässt. Dies merkt man auch an ihren Charakteren - Will Trent erinnert doch recht stark an Jeffrey Tolliver, nur in unbeholfenerem Gewande, und Angie Polaski hat Ähnlichkeit mit Lena Adams.

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    Kunterbuntestagebuchs avatar
    Kunterbuntestagebuchvor 3 Jahren
    Gute Story, doch manches mal sehr verwirrend

    Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Departmend ist schockiert, als er die grausam ermordete Frau vor sich sieht. Das Opfer eines krankhaften Serienmörders? Alles deutet darauf hin, und so ist Michael gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten – einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die früher seine Geliebte war – bis sie zur Feindin wurde. Wenig später verschafft das Böse sich Zutritt zu Michaels Haus – und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart wie Gift in seine Adern …

    Fazit:

    Dieser Thriller war wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Am besten hat mir gefallen, das man nur ganz langsam dahinter kam, wer der wirkliche Mörder ist. In vielen Romanen wird man ja mit der Brechstange darauf hingewiesen. Die Vergangenheit spielt eine sehr grosse Rolle in diesem Buch, denn man lernt, das keine der Protagonisten die Person ist, die sie vorgibt zu sein. Spannendes Buch, klare Leseempfehlung von mir.

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 3 Jahren
    distanziert und grausam

    «Doch das war der American Way. Gib eine Million Dollar aus, um ein Kind zu retten, das in einen Brunnen gefallen ist, doch untersteh dich, hundert Dollar zu investieren, um den Brunnen abzudecken, damit das Kind gar nicht erst hineinfällt.»

    Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department soll den Mord an einer Frau aufklären, die bestialisch ermordet wurde, die Zunge wurde ihr herausgeschnitten. Ihm zur Seite steht Special Agent Will Trent, dem er misstraut, im Team auch Polizistin Angie Polaski, die verdeckt im Nuttenmilieu ermittelt. Die beiden führen eine leicht verfeindete Kommunikation, da sie in früheren Zeiten eine Liaison hatten. Und dann haben wir John Shelly, gerade auf Bewährung aus dem Knast entlassen. Er führt ein ziemlich erbärmliches Leben als Autowäscher. Schon bevor er erwachsen wurde, hatte man ihn für 20 Jahre weggeschlossen, angeklagt der Vergewaltigung und des Mordes an einer jungen Frau, er hatte ihr die Zunge herausgebissen. Er selbst behauptet unschuldig zu sein, gerät in Panik, da nun wieder von Morden mit herausgebissener Zunge die Rede ist. Und zufällig bekommt er heraus, dass jemand während seiner Knastzeit die Identität von John benutzt hat, um Immobilien zu erwerben, Konten aufzumachen, Autos zu kaufen, anscheinend Geldwäsche.

    Dieser Thriller ist extrem. Extremes wird vom Leser abverlangt: schlichte Gewalt. Die Figuren sind extrem, allesamt ein wenig gestört. Die Sprache ist distanziert und teilweise extrem obszön. Vergangenheit und Gegenwart werden miteinander verknüpft. Ein Buch, das nicht für zarte Seelen geschaffen ist. Der Leser erfährt bald, wer der Mörder der Frauen ist und was dahintersteckt. Slaughter schreibt in ständigem Perspektivwechsel, der Leser ist bei den Protagonisten. Und doch konnte ich mich für keinen von ihnen erwärmen. Die emotionslose Beschreibung und die Vielzahl der Probleme der Charaktere lässt es nicht zu, tief in sie einzudringen. Die Autorin beschreibt intensiv, was ich mag. Der Roman ist nichts für den Leser, der rasche Ergebnisse verlangt.

    «Es gab einen strikten Zeitplan und strenge Regeln, aber solange man tat, was einem befohlen wurde, musste man sich um rein gar nichts Sorgen machen.» John Shelly hatte genau das im Gefängnis gelernt. Er funktioniert auch draussen. Sein größter Albtraum ist seine Bewährungshelferin, die ihn ungemeldet kontrolliert, inspiziert, besser als jeder Gefängniswärter. Doch plötzlich gerät auch seine Welt aus den Fugen. Wer kauft in seinem Namen ein und wer will ihm etwas unterschieben? Mit diesem Protagonisten könnte man mitfühlen. Aber auch das lässt Slaughter nicht zu. Er ist zu wehrlos, zu schäbig. Dies Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Auf der einen Seite gut geschrieben, auf der anderen sehr distanziert, sehr gewalttätig. Zu einer Sozialstudie taugt der Inhalt nicht. Die Charaktere sind in der Masse zu schräg, die Story zu unwirklich. Frauen kommen schlecht weg in diesem Roman. Sie sind alle Opfer von Gewalt. Habe ich mich gut unterhalten? Literarisch vielleicht, der Inhalt hat mich eher abgestoßen in seiner Düsternis. Ich schwanke zwischen drei und vier Sternen. Da ich aber Geschmack nicht so hoch bewerten will, runde ich auf. Wer auf dunkle Seiten und Psychos steht, Blut und zerstörte Kinderseelen, dem wird das Buch gefallen.

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    NicolePs avatar
    NicolePvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Autorin versteht es, die Schicksale, oft in nur wenigen Sätzen, zu schildern.
    Verstummt

    Die Prostituierte Aleesha wird grausam zugerichtet und verstümmelt in einem Treppenhaus gefunden. Detective Michael Ormewood und Special Agent Will Trent sollen diesen Fall aufklären. Der Fall weist zudem Parallelen zu anderen Vorfällen auf – ist hier ein Serientäter am Werk? Polizistin Angie Polaski, die verdeckt im Milieu arbeitet und mit Will seit ihrer Kindheit befreundet ist, wird ebenfalls in den Fall verwickelt. Der Ex-Häfltling John Shelley, der durch seinen Cousin Woody auf den Geschmack von Drogen kam, wurde wegen einer ähnlichen Tat bereits verurteilt. Ist er der Killer?

    Auf der Rückseite des Buches befindet sich ein Zitat des Daily Express: „Lesen Sie diesen Thriller nicht, wenn Sie allein sind. Lesen Sie ihn nicht nach Einbruch der Dunkelheit. ABER LESEN SIE IHN“ – Dieser Hinweis sollte von zartbesaiteten Personen ernst genommen werden. Abgebissene Zungen von Opfern sind nur ein „Markenzeichen“ des Täters. Geschickt versucht dieser, die Spuren soweit es geht von sich auf eine andere Person zu lenken.

    Die geschilderten Vergangenheiten der Haupt- und Nebenfiguren können nur streifen, warum ein Mensch so geworden ist, wie er nun mal ist. Was hat ihn dazu gemacht? Zwischen der Handlung des Thrillers begegnen dem Leser viele kleinere Geschichten über Figuren, die zeigen, welche Zukunft einer missbrauchten und geschundenen Seele bevorstehen könnte. Die Autorin versteht es, die Schicksale, oft in nur wenigen Sätzen, zu schildern.

    Eine Mutter sagt im Buch, dass ihr Kind so was nicht macht, nein, ihr Kind sei anständig und würde niemals jemandem etwas antun. Selbst, wenn die Beweise erdrückend sind, findet diese Mutter noch Ausreden – es seien die Anderen, die seien schuld, dass ihr Kind das getan habe. Leider ist dieser Satz „Mein Kind macht so was nicht“ auch heute noch einer der meist gesagten Sätze von Eltern, wenn ihr Kind etwas angestellt haben soll. Hier stellt sich die Frage: Wie soll ein Kind lernen, was Recht und was Unrecht ist, wenn sich die Eltern „schützend“ vor es stellen und sich das Kind dadurch nie verantworten muss. Sein Kind zu schützen bedeutet nämlich auch, ihm Unrechtsbewusstsein zu lehren und es nicht auf einen „Unschuldsthron“ zu heben. Denn wenn die Liebe zum eigenen Kind so weit geht, dass ein anderes Kind für das Vergehen des eigenen bestraft wird, hat dies nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern ist purer Egoismus.

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    ichaenderwass avatar
    ichaenderwasvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Buch mit einer unglaublichen Geschichte...
    Rezension zu "Verstummt" von Karin Slaughter

    Klappentext: Der Stoff, aus dem Albträume gemacht sind … Selbst der erfahrene Detective Michael Ormewood vom Atlanta Police Department ist schockiert, als er die grausam ermordete Frau vor sich sieht. Das Werk eines krankhaften Serienmörders? Alles deutet darauf hin. Michael wird daher gezwungen, mit Special Agent Will Trent zusammenzuarbeiten, einem Mann, dem er instinktiv misstraut. Und mit der Polizistin Angie Polaski, die verdeckt ermittelt und früher seine Geliebte war – bis sie sein Feind wurde. Nur wenig später verschafft sich das Böse dann Zutritt zu Michaels eigenem Haus. Und längst Vergangenes sickert in die Gegenwart, wie Gift in seine Adern …

    Story: Eine spannende Geschichte, die immer wieder unerwartete Wendungen nimmt... Wirklich gelungen!

    Schreibstil: Packend und spannend, für meinen Geschmack ein bisschen zu viele Schimpfwörter und Ghetto-Sprache und ein bisschen zu explizite Gewaltszenen...

    Gesamteindruck: Ein sehr spannendes Buch mit einer unglaublichen Geschichte, die einen immer wieder überrascht. Mich persönlich haben die vielen Schimpfwörter gestört und manchmal hat sich das ein oder andere Kapitel seeehr in die Länge gezogen. Alles in allem ganz gut gelungen, ein lesenswerter Thriller für alle die es mögen, wenn die Grenzen zwischen gut und böse immer mal wieder verwischt werden...

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    VroniMarss avatar
    VroniMarsvor 4 Jahren
    Mein erster Slaughter... aber bestimmt nicht mein letzter :)

    In diesem Thriller von Karin Slaughter geht es um den Polizisten Michael Ormewood, der den Mord an einer Prostituierten aufklären soll. Da dieser mit anderen Taten in Zusammenhang gebracht werden kann, schaltet sich Special Agent William Trent mit ein. Nach und nach merkt man, dass nichts so ist, wie es scheint...
    Die Autorin wechselt immer wieder die Perspektiven und die Zeitebene, so dass man die Wahrheit sukzessiv und stückweise serviert bekommt. Leider erfährt man recht schnell, wer der wahre Übeltäter ist. Das fand ich richtig schade. 
    Gut gefallen hat mir allerdings, dass die Charaktere überzeugend und ausführlich dargestellt worden. Es gibt nicht den klassischen Helden, sondern vom Leben gezeichnete Menschen. 
    Die Taten sind besonders blutig und grausam, fand ich. Die Sprache ist teilweise recht derb, aber nicht zu überzogen. Den Schreibstil fand ich auch insgesamt ansprechend. 
    Das ist bestimmt nicht mein letzter "Slaughter" gewesen :)

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