Landeierforschung

von Karin Spieker 
3,7 Sterne bei21 Bewertungen
Landeierforschung
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Positiv (14):
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Anne auf ihrem Selbstfindungstripp

Kritisch (3):
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Die ganze Welt des schlechten Geschmacks zwischen zwei Buchdeckeln

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Inhaltsangabe zu "Landeierforschung"

Was passiert, wenn eine eingefleischte Städterin Urlaub in der tiefsten Provinz macht - ein witzig-romantischer Roman um die ungeahnten Vorzüge des Landlebens!

Die 40-jährige Anne gerät eher zufällig mit ihrem unkonventionellen Cousin Mike in das 300-Seelen-Nest Eisheim. Dort lernt sie nicht nur, dass es auf dem Land mehr zu entdecken gibt als Kühe und Schützenfeste, sie entdeckt auch, dass sie sich auf dem Rücken eines Pferdes erstaunlich gut fühlt. Außerdem trifft sie den attraktiven Reitlehrer Ben, der zwar ihre schlechtesten Eigenschaften zum Vorschein bringt, aber komischerweise trotzdem genau das zu sein scheint, was Anne braucht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492501521
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:312 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Andrea-Karminrots avatar
    Andrea-Karminrotvor 5 Stunden
    Kurzmeinung: Anne auf ihrem Selbstfindungstripp
    Witzig

    Ab aufs Land

    Anne ist alt genug, um endlich zu machen was sie will. Immerhin ist sie schon mitte Vierzig und Mutter eines 18 Jährigen Sohnes. Sie arbeitet mit ihrem Ex-Mann in einer Werbeargentur in Köln. Immer schon hat er bestimmt, was Anne toll finden soll. Aber damit ist jetzt Schluß! Aus Trotz, bucht Anne Urlaub auf dem Land, irgendwo im Nirgendwo, im Hessischen. Sie erwartet dort nichts und will ihrem Ex und ihren überheblichen Mitarbeitern beweisen, dass man keine Fernreisen machen muss. Ihr Ex fliegt nämlich mit seiner halb so alten, neuen Freundin, nach Südarmerika. Dabei passt Anne wirklich nicht aufs Land, mit ihren Stöckelschuhen und dem immer perfekten Äußeren.

    Alles kommt dann anders, als sie es erwartet. Und sie macht Dinge, von denen sie gar nicht wusste, dass sie die überhaupt kann. Sie macht sich auf, in einen Selbstfindungstripp…

    Seit langem mal wieder

    Soll ich dieses Buch tatsächlich lesen? Ich war nicht ganz schlüssig, weil ich dachte, das ist doch wieder so ein blödes, „Jetzt-Musst-Du -Lachen-Buch“. Richtig gute Komödien zu schreiben, ist bestimmt auch nicht leicht. Humorig versuchen wirklich Einige. Ob es hier gelungen ist, kann ich nicht sagen, weil ich tasächlich schwer zu beeindrucken bin, was geschriebenen Humor angeht. Tatsächlich habe ich manchmal geschmunzelt, über die Situationen, in die Anne geraten ist. Dafür habe ich mich aber gefreut, dass sie sich von allem befreit hat, was ihr wie ein Klotz am Bein hing. Dass sie sich entwickelt hat und aus ihrem Barbiesein erwacht ist.

    Die Autorin

    Karin Spieker hat hier einen unterhaltsamen Roman geschrieben. Nicht unbedingt für männliche Leser geeignet. Was nicht heißen soll, dass ich ihnen davon abraten möchte. Wäre bestimmt auch für sie eine Erfahrung, in den Kopf von Anne hinein zu lesen.

    Karin Spieker ist eine schreiblustige Autorin, deren Texte einfach Freude machen. Auf ihrer Homepage, stellt sich die Autorin auf eine sehr nette Art vor. Lese einfach mal rein!

    Tatsächlich mochte ich gleich, meine Koffer packen und auch mal wieder ein paar Tage auf dem Land verbringen. Fernreisen, müssen tatsächlich nicht immer sein. Man kann hier auch schönes entdecken und erleben. Ob es dann allerdings so ausgeht wie bei Anne, das möchte ich bezweifeln.

    Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt, ist das Cover und der Titel. Bei beiden, würde ich das Buch nicht aus dem Regal nehmen.

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    santinas avatar
    santinavor 2 Monaten
    Unterhaltsam und kurzweilig

    Die Protagonisten und ihre Geschichte

    Anne ist 40, geschieden und arbeitet in einer Werbeagentur in Köln, in der auch ihr Ex-Mann tätig ist. Unter Alkoholeinfluss und durch Kollegen provoziert verkündet sie, ihren Urlaub heimatnah auf dem Land zu verbringen. Am nächsten Morgen bereut die Großstadtpflanze ihre Ansage und denkt darüber nach, einen Rückzieher zu machen. Doch dann würde sie ihr Gesicht gegenüber den Kollegen, vor allem aber gegenüber ihrem Ex und seiner „neuen superhübschen, superjungen und supernervigen Gespielin“ verlieren und das will sie sich nicht antun.

    Annes Cousin Mike ist im gleichen Alter, freischaffender Künstler und sofort Feuer und Flamme von der Idee, Anne auf ihre Tour ins Landleben zu begleiten.

    Schon bei ihrer ersten Station, einem 300-Seelen-Dorf, finden die beiden schnell Anschluss bei den Einheimischen und wider Erwartens fühlt auch Anne sich wohl. Als sich dann noch der Reitlehrer Ben und die Gymnasiallehrerin Nicki in ihrer beiden Gedanken schleichen und sie auf ihren Entdeckungstouren feststellen, dass auch das Leben auf dem Dorf seine schönen Seiten haben kann, haben sie es gar nicht mehr so eilig damit, zurück nach Köln zu kommen.

    Meine Gedanken zum Buch

    Die Ankündigung, ihren Urlaub im Niemandsland zu verbringen, gehört nicht gerade zu Annes Glanzleistungen, aber ich kann gut nachvollziehen, wie sie sich in diese Situation hineinmanövriert hat, nachdem ich gelesen habe, wie ihr Ex-Mann Oliver sie auf die Palme bringen kann. Eigentlich ist Anne nicht auf den Mund gefallen, aber gegen Olivers dumme Kommentare kommt sie scheinbar nicht an. Das macht diesen dann für mich auch zum unbeliebtesten Charakter des Buches, wobei Anne – und ich hoffe, ich verrate damit nicht zu viel – noch die Möglichkeit bekommt, ihm die Meinung zu geigen.

    Karin Spieker lässt ihre Protagonisten auf ihrer Tour schnell Anschluss finden und vor allem beschränkt sie deren Erlebnisse nicht auf das Durchwandern von Kuhweiden oder das Besichtigen von Dorfkapellen. Tatsächliche entdecken Anne und Mike, dass auch auf dem Land interessante Menschen leben und Anne verabschiedet sich nach und nach von ihren Vorurteilen.

    Die Autorin hat (überwiegend) sehr liebenswürdige Haupt- und Nebencharaktere gezeichnet und insbesondere Anne die Möglichkeit gegeben, sich neu zu entdecken. Die Handlung selbst ist sehr humorvoll gestaltet. Wenn ich etwas bemängeln müsste, wäre es, dass ich es nicht authentisch finde, dass Anne und Mike überall schnell Anschluss finden. Ich bin selbst auf dem Dorf groß geworden und habe die Erfahrung gemacht, dass Fremde erstmal mit Abstand genossen werden. Im Urlaub wiederum bin ich auch auf dem Land auf Offenheit und Herzlichkeit gestossen, aber dann doch eher in Regionen, in denen Tourismus vorherrscht. Aber das ist, wie oben erwähnt, ein schon fast erzwungener Kritikpunkt.

    Was mir tatsächlich nicht gefallen hat, ist das Cover. Es ist sehr einfach gehalten und erinnert mich ein wenig an die selbst entworfenen Cover aus den Anfangszeiten der Selfpublisher. Aufgefallen wäre es mir im Buchladen auf jeden Fall nicht.

    Für den unterhaltsamen und kurzweiligen Roman über eine Großstädterin, die Landluft schnuppert und sich neu entdeckt vergebe ich vier

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    Honigmonds avatar
    Honigmondvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: humorvolle Sommerlektüre
    Humorvolle Sommerlektüre

    Zum Klappentext:
    Was passiert, wenn eine eingefleischte Städterin Urlaub in der tiefsten Provinz macht - ein witzig-romantischer Roman um die ungeahnten Vorzüge des Landlebens!

    Die 40-jährige Anne gerät eher zufällig mit ihrem unkonventionellen Cousin Mike in das 300-Seelen-Nest Eisheim. Dort lernt sie nicht nur, dass es auf dem Land mehr zu entdecken gibt als Kühe und Schützenfeste, sie entdeckt auch, dass sie sich auf dem Rücken eines Pferdes erstaunlich gut fühlt. Außerdem trifft sie den attraktiven Reitlehrer Ben, der zwar ihre schlechtesten Eigenschaften zum Vorschein bringt, aber komischerweise trotzdem genau das zu sein scheint, was Anne braucht.

    Mein Leseeindruck:
    Aufgrund des witzigen Buchtitels und des ansprechenden Klappentextes bin ich neugierig auf das Buch geworden. Mich erwartete eine lockere und sehr leichte Sommerlektüre mit einer guten Prise Humor sowie einem wunderbar flüssigen Schreibstil der Autorin, was einem das Lesen sehr leicht gemacht hat. Eine erfrischende Handlung, die einen immer mal wieder schmunzeln lässt, unterhält einen gut bis zum Ende und ist die ideale Sommerlektüre zum Abschalten.

    Mein Fazit:
    Witzige Sommerlektüre, um einfach mal vom stressigen Alltag abzuschalten bestückt mit einer guten Prise Humor. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Sommerkomödie, die das Rad zwar nicht neu erfindet, aber für Strandkorb und Balkon gut geeignet ist.
    Unser Dorf ist schön genug

    Eigentlich sollte Anne abgeklärt genug sein um sich nicht ständig von ihrem Ex-Ehemann Oliver provozieren zu lassen. Aber wenn man immer noch gemeinsam in einer Firma arbeitet, gibt es halt auch reichlich Reibungspunkte. So lässt sich Anne dazu hinreißen, den exotischen Urlaubstrip ihres Ex Mannes mit dessen neuen Freundin mit einer Rundreise durch die deutsche Provinz zu toppen. 5 Dörfer in zwei Wochen, ausgesucht nur nach einem romantischen Namen und möglichst abgelegen. Sie hätte bei der Firmenfeier wirklich nicht so viel Gin Tonic trinken sollen!Begleiten soll sie ihr Cousin Mike, mit dem sie in einer praktischen Kumpel WG lebt. Selbst ihr erwachsener Sohn Max schüttelt sich mit Grausen, als er von ihren Plänen hört. Aber Anne kommt aus der Nummer nicht mehr raus und so macht sie sich auf den Weg.

    Natürlich kommt es anders als man denkt. Die „Landeierforschung“ in der tiefsten Provinz bietet so manche Überraschung und neue Erkenntnis für Anne. So schlimm ist es doch gar nicht, es gibt überall knorrige Typen und – welche Überraschung – auch noch attraktive Männer und Frauen, die echte Freundinnen werden können.
    Die turbulente, recht komische Sommerkomödie entfaltet ihren Charme, sie ist flüssig zu lesen, Anne hat bald ein wenig Sympathie auf ihre Seite, auch wenn ich ihre anfängliche Zickigkeit und ihre Naivität etwas überzogen fand. Aber das rückt das Landleben dann bald zurecht. Eine lockere und flüssige Sprache, ein lustiger, ideenreicher Plot runden den herzigen Roman ab.

    Natürlich dürfen diverse Klischees nicht fehlen, aber das ist bei diesem Genre quasi Voraussetzung. Der Figurenreigen passt auch zu dieser überdrehten Geschichte. Ob Gutsbesitzer mit blitzenden Augen oder Schützenbruder, dessen Selbsteinschätzung kuriose Blüten treibt – den Vogel schießt aber ein Pärchen ab, der eine der Dorffriseur, der andere der Dorfmetzger – die Annes Leben ganz schön aufmischen.
    Eine witzige, flotte Sommerlektüre, genau richtig für Strandbad oder Balkon.

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    K
    Karschtlvor 3 Monaten
    Typveränderung mal in die andere Richtung

    Ich habe erst kürzlich ein anderes Buch von Karin Spieker gelesen, "Schlagerfeen lügen nicht", und normalerweise lese ich nicht (gern) denselben Autoren so kurz hintereinander. Oft sind die Bücher sich irgendwie zu ähnlich. Das war hier aber überhaupt nicht der Fall, ich hab während des Lesens von "Landeierforschung" nie an das andere Buch denken müssen. Komplett unterschiedlich. Wobei, eine Gemeinsamkeit haben sie dann doch: Karin Spieker schwimmt hier bewusst gegen den Strom. In "Schlagerfeen" lässt sie ihre Protagonistin ihre Brötchen mit Musik verdienen, über die die meisten Leute - trotz der Erfolge von Helene Fischer und Andrea Berg - die Nase rümpfen. Zumindest die Leute in der Altersgruppe, die dieses Buch ansprechen soll. In "Landeierforschung" nun lässt Spieker ihre Protagonistin sich selbst 'enthübschen' wenn man so will. Während ihres Landurlaubs entdeckt Anne die Vorzüge von flachen Schuhen, bequemer weiter Kleidung, neuer Frisur und luftgetrockneten Haaren und dass man auch mal ungeschminkt am Frühstückstisch sitzen kann. Meist läuft es ja anders herum, da muss die Protagonistin (oder manchmal auch der Protagonist) nur ein klein wenig an seinem Äußeren arbeiten - modernere Kleider, eine freche Frisur die einen jünger wirken lässt, eine Spur Make-Up - und schon läuft es gleich viel besser in Liebesdingen. Anne aber will gar nicht auf Teufel komm raus jemandem gefallen (obwohl ihr jemand sehr gut gefällt), sondern einfach endlich nur so sein wie sie sich am wohlsten fühlt. Und macht also genau das Gegenteil: unförmiger grauer Schlabberlook, eine Frisur die mehr ihrem Alter (40!) entspricht, und kein zugekleistertes Gesicht mehr. Finde ich super! (Obwohl man da auch nicht übertreiben muss! Bequeme Kleidung sehr gut, extra dafür unförmige graue Sachen zu wählen - bitte nicht!) In der Bewertung gibt's dafür jedenfalls einen halben Extrastern, sonst wäre ich wohl bei 3,5 Sternen gewesen.

    Zusammen mit ihrem Cousin Mike macht Anne also Urlaub auf dem Dorfe. Eher unfreiwillig, denn eigentlich wollte sie nur ein Wortgefecht mit ihrem angeberischen Ex-Mann gewinnen. Aber dann wird es eben nicht nur eine Reise nach Kleinkleckersdorf, sondern auch eine Reise zu ihr selbst. Und sie lernt, sich durchzusetzen! Dass sie und Mike dabei so schnell Freunde finden ist etwas arg unglaubwürdig (am Schützenfest wechseln sie nur einen Satz mit Nicki, und schon sind sie in der Clique aufgenommen; im Restaurant kommt Bernd einfach so an ihren Tisch und lädt sie gleich für den Abend zu sich nach Hause ein), aber all diese neuen Freunde tragen immerhin dazu bei, dass Anne in ihrem Urlaub nicht versauert.

    Ich hab Anne gern begleitet bei ihrer Landeierforschung, und werde jetzt mal die Augen offen halten was Karin Spieker als nächstes schreibt!

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    babylus avatar
    babyluvor 3 Monaten
    Herrlich frisch und leicht

    Mit Anfang 40 und dazu noch als Großstadtpflanze,Ist es für Anna erst mal kein großes aufregendes Abenteuer Urlaub auf dem Dorf zu machen.Schützenfest und Kühe inklusive.Ihr Cousin der das Dorfleben nicht anders kennt und liebt ist ihr kein großer Trost.Jedoch dauert es nicht lange und Anna fingert Geschmack an dem Dorfleben,was nicht zu letzt mit einem Mann zu tun hat.

    Ein herrlich frischer Roman der wunderbar geeignet ist für sommerliche Abende auf dem Balkon-aber Vorsicht,man muss ziemlich oft laut lachen.

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    walli007s avatar
    walli007vor 3 Monaten
    Provinztours

    Manchmal redet sich die 40jährige Werbetexterin Anne um Kopf und Kragen, besonders wenn sie sich mal wieder über ihren Ex-Mann Oliver aufregen muss. Mit diesem arbeitet sie leider immer noch in der selben Firma. Und so hat Anne, die Städterin, plötzlich über eine Woche Landurlaub vor der Brust. Das kann ja nichts werden. Gegend, Landluft, Langeweile. Dass ihr Lieblingscousin Mike, der auch ihr einziger Cousin ist, sie begleitet, ist nur ein schwacher Trost. Fünf Kaffs sollen bereist werden, wahrscheinlich ist eins öder als das andere. Schon im ersten kleinen Ort ist das Glück zumindest Mike schon mal hold. Er lernt die resolute Nicki kennen, die genau sein Typ sein könnte.


    Stadtmenschen auf dem Land, dort, wo es zwar anders ist, aber vielleicht doch nicht ganz so schrecklich wie befürchtet. Ein feuchtfröhlicher Besuch auf dem örtlichen Schützenfest, bringt wenigstens die Erkenntnis, dass man auch in ländlichen Gebieten ordentlich feiern kann. Schneller als gedacht haben Anne und Mike ein paar liebenswerte Dorfbewohner kennengelernt, so dass sie es fast schon bedauern, weiterreisen zu wollen. Doch jedes Dorf hat seine Vorzüge und interessante Menschen wohnen manchmal in der kleinsten Hütte. Sowohl Anne als auch Mike erkennen, dass nicht alles in ihrem Leben perfekt ist und dass nicht alles auf dem Land zum fürchten ist. 


    Vielleicht fällt es zunächst etwas schwer sich auf das Püppchen Anne und den Berufsjugendlichen Mike einzulassen, vielleicht mag der Trip aufs Land in kleinen Teilen etwas nichtssagend wirken, doch je länger die beiden unterwegs sind und auf dieser kurzen Reise beginnen über sich selbst nachzudenken und einiges zu verändern, desto mehr freundet man sich mit ihnen an. Gerne liest man welche neuen Eigenschaften sie an sie selbst entdecken. Wenn man selbst vom Land kann man bestens nachvollziehen, dass die Menschen da und dort nicht so unterschiedlich sind und jeder Lebensort seine Qualitäten haben kann. Schließlich ist von jedem Dorf eine Stadt nicht weit entfernt und aus jeder Stadt führt ein Weg aufs Land, so dass man eigentlich auf nichts verzichten muss. Manchmal kann es ein Glück sein, sich Veränderungen gegenüber offen zu zeigen.


    3,5 Sterne

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 3 Monaten
    Locker, leichte Sommerlektüre

    Manchmal redet man sich um Kopf und Kragen, vor allem, wenn ein bisschen zu viel Alkohol im Spiel ist. So geht es auch der vierzigjährigen Anne. Bei einer Betriebsfeier gibt sie, auch durch ihren Ex-freund dessen neu Freundin und deren gemeinsamer Urlaubspläne, vor einen ganz besonderen  Urlaub zu planen. In Deutschland auf dem Land, dann das viel cooler, als um den halben Erdball zu fliegen. und os landet Anne  mit ihrem Cousin Mike in dem 300 Seelen Nest …Eisheim…

    Einer der 5 kleinen Orte, die sie für ihre „Landeierforschung“ ausgewählt hat. Und dass es dort mehr gibt, als nur frische Luft, Kühe und kein Handynetz merkt Anne sehr schnell….


    Fazit:

    Dass Frauen, wenn sie zu tief ins Glas geschaut haben  auf verrückte Ideen kommen, ist nicht neu. Und dass sie manches davon in Taten  umsetzen auch nicht. 

    So ist das auch hier in Landeierforschung, man sieht, wie sich Anne um Kopf und Kragen redet und auf ihre großspurigen Worte Taten folgen lassen muss.

    Daraus entsteht eine lustige Geschichte, die bei der Lektüre  unterhält und sich leicht lesen läßt. Selbst wenn die  Idee, dass man sein Glück vielleicht mal an anderen Ort suchen sollte, nicht unbedingt neu, macht sie hier  sehr viel Spass. 


    Witzig ist die Geschichte auch, auch wenn für mich viele Charaktere zu sehr in Klischee Schubladen passen…der Ex-Freund mit seiner auch so tollen neuen,  jüngeren Freundin; Anne, die sich selbst immer wieder in Situationen bringt, ohne etwas aus ihren Missgeschicken/Fehlern zu lernen; Ben der Reitlehrer :).

    Egal, trotz aller typischen Typen, mit den typischen Eigenschaften, unterhält die Mischung.

    Alle sind schon fast so weit drüber, dass man meinen könnte, die Autorin will den Leser ein bisschen auf den Arm nehmen. Und doch sind die Charaktere so sympathisch, dass man mitfiebert, erst wie Anne wieder aus der Sache rauskommt, dann was sie auf dem Land erwartet und am Ende ob alles gut ausgeht…



    Die Autorin, Karin Spieker, hat einen angenehmen, gut lesbaren Schreibstil, der den Leser leicht in die Geschichte hineinkommen läßt, und selbst wenn man den Kopf schüttelt und denkt so was gibt es nicht-so verhält sich kein Erwachsener-oder man von Anne etwas genervt ist, weil sie so rumeiert...bleibt man bei der Lektüre, da die Orte und Situationen so gut beschrieben sind, dass das Kopfkino   immer weiter läuft.



    Von mir gibt es für diese locker, leichte Lektüre, die nicht belastet 

    4 STERNE.


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    MartinaSuhrs avatar
    MartinaSuhrvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ideal für den Pool. Leichte und lustige Sommerlektüre, die einen zum Schmunzeln bringt!
    Humorvoller Chick-Lit

    Gesamteindruck:
    Cover: Im Vergleich zur Geschichte, dich sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt, ist dieses Cover ein Under-Dog. Recht schlicht, einfache Illustration, passend zum Inhalt, aber leider kein wirklicher Eye-Catcher.

    Schreibstil: Frech, humorvoll und so locker leicht zu lesen, dass man nur so durch die Seiten gleitet. Karin Spieker beschreibt die Figuren und Szenerien sehr detailgetreu, ohne aber zu schwülstig zu werden oder abzuschweifen. Sehr unterhaltsam.

    Plot & Charaktere: Die Handlung ist recht einfach. Eine Karrierefrau, sehr auf ihr stylisches Aussehen bedacht, reist mit ihrem Cousin aufs Land, um den anderen zu beweisen, dass sie auch anders kann. Ein wirklich turbulentes und extrem witziges Abenteuer, bei dem wir Anne beobachten, wie sie von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen springt. Die Charaktere sind so liebevoll ausgearbeitet, sehr authentisch und haben alle ihre Besonderheiten. Auch wenn mich die Handlung überaus gut unterhalten konnte, hat mich Protagonistin Anna manchmal mit ihrem Herumgeeiere (passt irgendwie zum Titel) ein wenig genervt. Nichtsdestotrotz hab ich gelacht, mitgefiebert und wirklich eine tolle Lesezeit gehabt.


    Mein Fazit:
    Ich habe es in einem Rutsch gelesen, konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Idee und die Umsetzung sind wirklich toll und machen Spaß. Ihr mögt humorvolle Liebesgeschichten? Dann greift unbedingt zu, denn dieser Roman ist wahrlich ein Page-Turner, den ich sicherlich mal wieder lesen werde.

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    N
    Nika488vor 4 Monaten
    Tolle Lektüre

    Karin Spieker - Landeierforschung 

    Klappentext 
    "Was passiert, wenn eine eingefleischte Städterin Urlaub in der tiefsten Provinz macht - ein witzig-romantischer Roman um die ungeahnten Vorzüge des Landlebens!
    Die 40-jährige Anne gerät eher zufällig mit ihrem unkonventionellen Cousin Mike in das 300-Seelen-Nest Eisheim. Dort lernt sie nicht nur, dass es auf dem Land mehr zu entdecken gibt als Kühe und Schützenfeste, sie entdeckt auch, dass sie sich auf dem Rücken eines Pferdes erstaunlich gut fühlt. Außerdem trifft sie den attraktiven Reitlehrer Ben, der zwar ihre schlechtesten Eigenschaften zum Vorschein bringt, aber komischerweise trotzdem genau das zu sein scheint, was Anne braucht."
    ___
    Mein Fazit!!

    Dieses Buch ist ein wundervolles Leseerlebnis. Ich hab so oft geschmunzelt und auch herzhaft gelacht..
    Definitiv ist dieses Buch eine tolle Urlaubslektüre.
    Ich bin echt begeistert...
    Der Schreibstil der Autorin ist super flüssig und die Handlung toll aufgebaut ..

    Ich mag die Protagonistin total. Anne ist so in ihrem grossstadtwahn gefangen und vergisst total auf was es wirklich ankommt ... dieser Urlaub öffnet ihr die Augen und bringt sie zu sich  selbst zurück ... 
    Während dieser Reise geschehen so viele tolle und lustige Sachen... und vor allem passieren manche Sachen ohne das man sie plant, nämlich in Sachen Liebe und Freundschaft..

    Ich freue mich sehr das ich dieses Buch lesen durfte und gebe gern 5 von 5 Sternen ...

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