Karin Tebben Abschied Vom Mythos Mann

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Inhaltsangabe zu „Abschied Vom Mythos Mann“ von Karin Tebben

Männlichkeit als künstlerisches Ereignis Die verschiedensten Aspekte der Geschichte der männlichen Identitätsfindung in der durch Umbruch und Aufbruch in eine neue Ära gekennzeichneten Zeit des Fin de Siècle bündeln sich zu einem umfassenden Gesamteindruck. Nachdem ,Männlichkeit' von der Geschichtswissenschaft, Soziologie, Kulturanthropologie, Psychologie und schließlich Philosophie ,entdeckt' wurde, macht sich auch die Literaturwissenschaft zaghaft auf in Richtung dieses dunklen Kontinents. Dabei werden die vielfältigen Konturen historisch gewachsener Bilder von Männlichkeit deutlich. Die Intention des Bandes ist es, den Mythos der Männlichkeit und sein Verblassen um 1900 zu untersuchen. Inhalt Karin Tebben: Männer männlich? Zur Fragilität des >starken< Geschlechts / Joachim Radkau: Der Mann Weber und die erotische Emergenz der Soziologie / Matthias Luserke: "Dieses grausame, entartete, wilde Geschlecht". Über die literarische Darstellung der Schule als Ort männlicher Sozialisation / Herbert Lehnert: Männliche Sozialisation in Heinrich und Thomas Manns frühen Dichtungen / Wolfgang Popp: Zwischen Wilde-Prozess und Eulenburg-Affäre. Das Tabu Homosexualität / Frank D. Wagner: Der mediale Detektiv. Von Poes Rue Morgue über Doyles Abenteuer des Sherlock Holmes zu Brechts Javameier / Horst-Jürgen Gerigk: Tarzan und der heilige Sebastian. Zur Ikonologie des nackten Mannes / Matthias Hurst: Blutige Küsse: Bram Stokers Dracula. Der Vampir als Wunschbild und Angsttraum des Mannes / Andreas Herzog: Die Krisen des Mannes als Krisen des Juden. Otto Weininger, Ludwig Jacobowski und Ernst Sommer / Walter Erhart: Künstliche Paradiese der Männlichkeit. Joris-Karl Huysmans' Gegen den Strich / Karin Tebben: Dem Schwachen eine Form. Die Femme fragile als Denkfigur des Homme fragile bei Heinrich Mann und Richard Beer-Hofmann / Stefan Buck: Macht und Unterwerfung. Zum Männerideal bei Stefan George und seinem Kreis / Johannes F. Evelein: "Versäumst, die Pflicht des Mannes zu erfüllen". Kunst als Ich-Kult im Frühwerk Lion Feuchtwangers / Christian Schärf: Giganten des Willens und Idioten des Glücks. Von Nietzsches Übermenschen zu Robert Walsers märchenhaften Angestellten / Peter Springer: Ekstase und Kalkül. Selbstbildnisse von Malern um die Jahrhundertwende. Die Herausgeberin Dr. Karin Tebben ist als Literaturwissenschaftlerin an der Universität Oldenburg tätig.

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