Karin Wahlberg

 3,4 Sterne bei 86 Bewertungen
Autor von Die falsche Spur, Der Tröster und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Karin Wahlberg

Karin Wahlberg arbeitet als Ärztin an der Universitätsklinik von Lund. "Die falsche Spur" war ihr erster Kriminalroman, der auf Deutsch erschien. In Schweden stehen ihre Romane regelmäßig auf den ersten Plätzen der Bestsellerliste. Und auch in Deutschland erfreuen sich Karin Wahlbergs Krimis um die Chirurgin Veronika Lundborg-Westman und Kommissar Claes Claesson großer Beliebtheit.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Karin Wahlberg

Cover des Buches Die falsche Spur (ISBN: 9783442738281)

Die falsche Spur

 (20)
Erschienen am 09.05.2008
Cover des Buches Der Tröster (ISBN: 9783442741199)

Der Tröster

 (12)
Erschienen am 30.03.2010
Cover des Buches Tödliche Blumen (ISBN: 9783442733484)

Tödliche Blumen

 (11)
Erschienen am 25.08.2005
Cover des Buches Verdacht auf Mord (ISBN: 9783442735822)

Verdacht auf Mord

 (11)
Erschienen am 05.03.2007
Cover des Buches Ein plötzlicher Tod (ISBN: 9783442735532)

Ein plötzlicher Tod

 (9)
Erschienen am 04.09.2006
Cover des Buches Kalter November (ISBN: 9783442734481)

Kalter November

 (9)
Erschienen am 05.10.2005
Cover des Buches Die falsche Spur/Ein plötzlicher Tod (ISBN: 9783442736065)

Die falsche Spur/Ein plötzlicher Tod

 (5)
Erschienen am 05.03.2007
Cover des Buches Tödliche Geschäfte (ISBN: 9783442739424)

Tödliche Geschäfte

 (4)
Erschienen am 08.06.2010

Neue Rezensionen zu Karin Wahlberg

Cover des Buches Verdacht auf Mord (ISBN: 9783641151119)Lesefee2305s avatar

Rezension zu "Verdacht auf Mord" von Karin Wahlberg

Rache
Lesefee2305vor 9 Monaten

Rache

„Dazu ist alles gesagt.“

„Verdacht auf Mord“ ist ein Kriminalroman von Karin Wahlberg, übersetzt von Lotta Ruegger und Holger Wolandt. Er erschien im März 2007 und ist der fünfte Band der Krimireihe um die Chirurgin Veronica Lundborg und den Kommissar Claes Claesson. Er ist dabei aber in sich abgeschlossen und kann unabhängig von der Buchreihe gelesen werden.

Als in einer Klinik in Lund eine unbekannte Männerleiche und eine junge Frau auf der Straße überfallen wird, sieht die dortige Kriminalpolizei zunächst keinen Zusammenhang. Erst durch die Unterstützung von Kommissar Claesson aus Oskarshamn und dem Zufall, lässt sich eine Verbindung erkennen…


„Verdacht auf Mord“ war seit langem mal wieder ein Krimi, an den in mich herangetraut habe. Außerhalb meines Wohlfühlgenres lese ich nur selten, meistens dann aber doch sehr gerne. In diesem Fall wurde ich allerdings leider herbe enttäuscht. Der Krimi, der als Bestseller und „Titel, der in jedem Bücherregal vorhanden sein sollte“ beschrieben wurde, konnte mich leider von Anfang an nicht abholen.

Die eigentlich Protagonisten Claes Claesson und seine Frau Veronica Lundberg, blieben für mich die meiste Zeit mehr oder weniger unscheinbar. Die personale Erzählperspektive sowie die Handlung wechseln während des gesamten Romans zwischen mehreren Personen hin und her, ein Schwerpunkt ist kaum erkennbar. Die vielen Wechsel und unklaren Zusammenhänge machen die Handlung kompliziert und verwirrend, ein flüssiges Lesen stellt sich kaum ein. Der eher abgehackte Schreibstil und der recht eigenwillige Stil immer nur die eingeschränkte und für mich häufig irritierende Sicht der jeweiligen Figuren erschwerten den Lesefluss zusätzlich. Mehrfach habe ich das Buch beiseitegelegt und darüber nachgedacht, es abzubrechen, wollte ihm aber eine Chance geben. 

Insgesamt konnte ich mich mit keiner der Figuren identifizieren oder eine Beziehung aufbauen. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr düster, die Gedanken aller Charaktere sehr düster und negativ. Auch die eigentlichen Hauptfiguren traten für mich im Grunde gar nicht in Erscheinung und hätte ich es nicht auf dem Klappentext gelesen, hätte ich sie als solche auch nur schwer ausmachen können. Dies mag allerdings ein wenig anders sein, wenn man die vorherigen Bände der Reihe kennt.

Da sich das Lesen also in den ersten ¾ des Buches sehr zäh gestaltete, konnte leider auch kaum Spannung aufkommen. Ermittlungsarbeit gab es so gut wie keine, die Handlung drehte sich mehr um die verschiedenen Personen und deren Erlebnisse. 

Im letzten Viertel konnte mich der Roman dann aber doch noch überraschen. Plötzlich wurde der Schreibstil flüssiger, die Handlung spannender und das Erzähltempo dadurch deutlich rasanter. Endlich begann die eigentliche Ermittlungsarbeit und einige Spannungsmomente gab es ebenso. Leider hatte ich dann aber tatsächlich von Anfang an die richtige Person als Täter im Hinterkopf, obwohl ich die Zusammenhänge noch nicht kennen konnte.

Diese Zusammenhänge jedoch sind der Autorin rückblickend sehr gut gelungen. Geschickt baut sie die Erklärungen und die Hintergründe des Täters durch mehrere Puzzlesteine, Rückblicke und Erzählstränge auf und webt so eine tragische und wirklich traurige Geschichte. Diese Idee gefällt mir an sich wirklich gut, konnte aber leider in der Gesamthandlung nicht so sehr überzeugen.

Eine richtige Überraschung gab es am Ende für mich also nicht, jedoch konnte ich das Buch insgesamt mit einem positiven Eindruck abschließen und bin froh, es nicht beiseitegelegt zu haben. Dies entspricht nämlich nicht meinen Lesegewohnheiten!


Mein Fazit: Leider konnte der Kriminalroman „Verdacht auf Mord“ mich nicht überzeugen. Lange Zeit plätscherte die Handlung dahin, das Lesen viel schwer und ich musste mich nahezu überreden weiterzulesen. Da das Ende dann doch noch besser wurde und ich im letzten Viertel tatsächlich noch Spaß am Lesen entwickelte, vergebe ich 2,5 von 5 Sternen.

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Cover des Buches Die falsche Spur (ISBN: 9783442738281)Leseherzs avatar

Rezension zu "Die falsche Spur" von Karin Wahlberg

Wenig Spannung...
Leseherzvor 5 Jahren

Eine angesehene Ärztin wird in der Duschkabine eines Krankenhauses tot aufgefunden. Veronika ist die erste, die diese findet und beginnt gleich mit dem Reanimationsmaßnahmen, jedoch ohne Erfolg. Doch wie kann man hier herein spazieren und Maria Kaahn, die sogar noch schwanger war, einfach ermorden?

Während das Krankenhaus mit massiven Personalmangel zu kämpfen hat und die Mitarbeiter an die Grenze zu Burn Out gelangen, läuft der Täter noch frei herum.

Mit großem Polizeiaufgebot wird nach dem Täter gefahndet, alle Mitarbeiter des Krankenhauses werden befragt und doch tappen die Ermittler im Dunkeln. Claes Claesson, der leitende Ermittler dreht sich mit seinen Kollegen im Kreis, befragen immer wieder die Mitarbeiter, auch den Ex-Mann von Maria Kaahn.  War er der Mörder, weil sie sich alleine um die Kinder kümmerte und von jemand andern schwanger wurde?

Doch es kommt anders. Es kommt zu einer Wendung, denn es war kein Klinikmitarbeiter und auch Serienmörder… Nicht nur Claes kommt dem Mörder nahe, sondern auch Veronika.

 

*** Persönlicher Eindruck: Ja, die Rezension ist kurz. Liegt jedoch daran, dass  in dem Buch kaum spannende Episoden gab und sich die Handlung eher dahin plätscherte. Ich hatte mir mehr erwartet, da ich von schwedischen Krimis viel halte. Leider wurde ich diesmal enttäuscht… ***

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Cover des Buches Verdacht auf Mord (ISBN: 9783442735822)AnnaRupps avatar

Rezension zu "Verdacht auf Mord" von Karin Wahlberg

Bloß nicht den Überblick verlieren, dann läufts!
AnnaRuppvor 5 Jahren

Ich sollte wirklich aufhören zu glauben, da wo Bestseller drauf steht, steckt auch Bestseller drin!
Alles in allem ist die Geschichte eine unterhaltsame Sache für verregnete Abende, nichts, das übermäßig die grauen Zellen zum Denken anregt, denn wer schon einiges an Krimierfahrungen gesammtelt hat, der steigt recht schnell dahinter, wer der Täter ist. Nur wie man ihm auf die Schliche kommt, das zieht sich und ist am Ende wenig spektakulär. Fast so, als habe sich die Autorin gedacht "Meine Güte, jetzt hab ich so viel über die Personen, ihre Vergangenheit, ihr Aussehen und so weiter geschrieben, jetzt aber schnell schnell zum Punkt kommen!" Leider liest es sich teilweise auch genauso. Da wird ausführlich erzählt, wie die Direktoren aussieht und auf ein Bild starrt und promt geht es zwei Seiten lang darum, welche Erinnerungen sie an die Situation, in der das Bild entstanden ist, hat und was sie dabei empfand und nun empfindet...Man kann sich denken, dass sich das ordentlich ziehen kann, je mehr Personen in der Geschichte vorkommen und davon gibt es einige. 
Ich bin ein Freund von kurzen Kapiteln, ist einfach praktischer für mich zu lesen, wenn ich zwischendurch aufspringen und streitende Kinder auseinander zerren muss, aber das ist Geschmackssache. 
Nicht ganz leicht ist es auch der Story zu folgen, weil die Personen selten beim Namen genannt werden. In einem Kapitel wird von einer Figur zur nächsten gesprungen und es kommen lauter "sie" und "er" vor, da dauert es manchmal, dahinter zu steigen, wer denn jetzt gerade dran ist. 

So, genug gemeckert, kommen wir zu den coolen Sachen. Dadurch, dass alle Figuren so pingeligst genau beschrieben wurden, konnte ich mir jeden einzelnen lebhaft vorstellen und das machte es mir unglaublich leicht, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Als sei ich auch eine von der Uni, die so als stumme Freundin neben allen herläuft. Das hatte was. Richtig gut fand ich, dass es zwischendurch immer wieder Kapitel gab, in denen die Vergangenheit des Täters aufgedröselt wurde und somit erklärte, warum das alles so kam wie es kam. Das war cool. Ich habe immer vorgeblättert und die Seiten gezählt, wann endlich wieder "Der Junge" am Zug ist! 

Fazit: Nochmal werde ich es nicht lesen, dafür ist mein Reisefieber geweckt und ich will unbedingt mal nach Schweden und mir die ganzen Orte ansehen, die beschrieben (und nach denen die meisten Ikea Möbel benannt) wurden :) Aber dieses Ende, meine Güte, was für ein GROTTIGES Ende! Man kann es sich auch leicht machen als Autor und mir als Leser dafür umso schwerer, nicht zu verraten, wie es ausgeht!

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